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    Bei diesem Action-Blockbuster mit Dwayne Johnson hat Channing Tatum darum gebeten, dass sein Charakter in den ersten 10 Minuten getötet wird!
    23.01.2023 um 19:00
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Ob Kugelballett à la John Woo oder ein Vollgasspektakel wie in "Mad Max: Fury Road": Für Pascal erreicht das Actionkino durch Bewegung echte Ekstase.

    Manchmal hat man keine andere Wahl und muss sich auch auf Filme einlassen, auf die man eigentlich keinen Bock hat. So erging es Channing Tatum auch mit „G.I. Joe 2“, bei dem er schließlich darum bat, schnellstmöglich getötet zu werden.

    Paramount Pictures

    Channing Tatum hatte es in der Vergangenheit mit Sicherheit nicht leicht, Anerkennung bei der breiten Masse zu finden. Das ehemalige Model tat sich nach seinen Auftritten in „Step Up“ oder „Das Leuchten der Stille“ nämlich schwer, über ein Teenie-Publikum hinaus Anklang zu finden. Inzwischen aber sieht die Sache schon ganz anders aus und Channing Tatum ist so beliebt wie nie. Dass der Schauspieler für seinen gegenwärtigen Status auch in den einen oder anderen sauren Apfel hat beißen müssen, versteht sich von selbst.

    Im Zuge des Lügendetektor-Interviews mit Vanity Fair hat Channing Tatum einige Fragen über sein Leben und seine Karriere beantwortet. Dabei wurde auch „G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra“ nicht unberührt gelassen, in dem Tatum die Hauptrolle des Duke unter der Regie von „Die Mumie“-Macher Stephen Sommers übernommen hat. Dabei offenbarte der „Magic Mike“-Star, dass er von Anfang an keine Lust darauf hatte, jemals Teil dieses Films zu sein. Damit aber nicht genug: Tatum erklärte, dass er bei „G.I. Joe: Die Abrechnung“ sogar darum gebeten hat, in den ersten 10 Minuten das Zeitliche segnen zu dürfen:

    „Den ersten Film habe ich siebenmal abgelehnt. Aber das Studio hatte eine verlockende Option für mich, und ich musste den Film machen. Als es um den zweiten Teil ging, wollte ich das natürlich auch nicht. Also ja, ich bat darum, in den ersten zehn Minuten des Films getötet zu werden.“

    Schon in einem vorherigen Interview mit Howard Stern hat Channing Tatum seine Abneigung gegenüber dem „G.I. Joe“-Franchise und offenherzig über die Tatsache gesprochen, dass er niemals den Wunsch hatte, als Titelfigur in Erscheinung zu treten:

    „Ich werde ehrlich sein. Ich hasse diesen Film. Ich wurde dazu gedrängt, diesen zu machen. Bei ‚Coach Carter‘ gaben sie mir einen Deal über drei Filme. Sie geben dir den Vertrag und sagen: 'Ein Drei-Filme-Deal, bitte schön.' Und als junger Schauspieler sagst du: 'Oh mein Gott, das hört sich toll an, das mache ich!'. Die Zeit vergeht und du bekommst andere Angebote und hast den Traumjob, den du machen möchtest. Und das Studio ruft an und sie sagen: 'Hey, wir haben einen Film für dich.' Und es ist ‚G.I. Joe‘. Und ich liebe G.I. Joe! […] Das Drehbuch war nicht gut. Und ich wollte nichts tun, von dem ich seit meiner Kindheit ein Fan bin. Und ich wollte nichts tun, das erstens schlecht war, und zweitens wollte ich einfach nicht wissen, ob ich G.I. Joe bin.“

    Falls ihr euch fragt, ob die „G.I. Joe“-Reihe über die Jahre hinweg etwas an Reputation gewonnen hat, lässt sich darauf eine einfache Antwort geben: Nein. Teil 1 ist noch immer ein halbwegs durchschnittlicher Blockbuster, den man nicht gesehen haben muss. Teil 2 wartet zwar mit mehr Action-Power auf (auch dank Dwayne Johnson und Bruce Willis), ist aber ebenfalls weitestgehend belangloses Hau-Drauf-Kino. 2021 unternahm Robert Schwentke dann mit „Snake Eyes“ noch einmal den Versuch, das Franchise mit einem Spin-off ohne Tatum, Dwayne Johnson und Co. zu revitalisieren. Tatsächlich ist hier der beste Film der Reihe entstanden, wie ihr unserer FILMSTARTS-Kritik entnehmen könnt.

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