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    Neu bei Amazon Prime: Brutal durchgeknallt – so habt ihr "Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe garantiert noch nie gesehen!
    Von Christoph Petersen — 25.03.2021 um 08:40

    Wie soll man bloß aufs Klo gehen, wenn einem wie Daniel Radcliffe in „Guns Akimbo“ unfreiwillig zwei Knarren an die Hände geschraubt (!) wurden. Diese und weitere Fragen beantwortet der völlig wahnsinnige Action-Kracher ab sofort bei Amazon Prime.

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    Gamer werden es wahrscheinlich wissen: Der Begriff Guns Akimbo kommt dann zum Einsatz, wenn jemand zwei Waffen (in jeder Hand eine) auf einmal verwendet. In Shootern und Actionfilmen ist das ja auch 'ne gute Sache – nicht nur hat man die doppelte Feuerkraft, es sieht auch einfach verdammt cool aus.

    Aber mit diesen Argumenten braucht man Miles (Daniel Radcliffe) in „Guns Akimbo“ wohl nicht kommen. Denn als der Handygame-Programmierer eines Tages in seinem Appartement aufwacht, muss er feststellen, dass ihm offenbar jemand zwei gewaltige Knarren an seine Hände genagelt hat. Er kann also eigentlich nichts anderes mehr machen, als abzudrücken – und genau das gilt es beim morgendlichen Gang auf die Toilette natürlich mit allen Mitteln zu vermeiden…

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    Potter mit den Pistolen-Pfoten!

    Der Plot von „Guns Akimbo“: Der frustrierte Programmierer Miles verbringt seine Abende in der Regel damit, seine Ex Nova (Natasha Liu Bordizzo) auf Instagram zu stalken – und zwischendrin Beleidigungstiraden in irgendwelchen Kommentarspalten abzulassen. Das geht so lange gut, bis er dabei an den Gangsterboss Riktor (Ned Dennehy) gerät.

    Der veranstaltet mit seiner kriminellen Untergrundorganisation nämlich regelmäßig Real-Live-Mörder-Wettkämpfe, die dann per Bezahl-Stream ins Internet übertragen werden. Miles wird also zum unfreiwilligen Kandidaten – und es bleiben ihm nur 24 Stunden, um seiner Kontrahentin Nix (Samara Weaving) den Garaus zu machen…

    Lohnt sich "Guns Akimbo"?

    „GTA“, Quentin Tarantino, „The Walking Dead“ – „Guns Akimbo” ist bis obenhin vollgestopft mit Popkultur-Referenzen. Das kann man mögen, es kann einem aber auch auf die Nerven gehen. Ansonsten ist es aber auf jeden Fall erfreulich, dass sich der Film selbst nicht allzu ernst nimmt:

    Wer hätte den vor zehn Jahren schon darauf gewettet, dass wir Harry Potter mal mit Pistolenhänden im Müll zwischen einer ausgeleckten Meth-Tüte und einem gebrauchten Kondom nach einem halben weggeworfenen Hotdog stochern sehen?

    Die besten Filme auf Amazon Prime Video

    Kurzweilig ist das definitiv – selbst wenn einige Albernheiten wie etwa die unpassenden Popsongs während der Gemetzel-Szenen mitunter ganz schön (über-)strapaziert werden. Daniel Radcliffe stürzt sich unterdessen ohne jeden Funkel Eitelkeit in seine Rolle als Nerd, der zunächst lange Zeit glaubhaft überfordert durch die Szenerie stolpert (weshalb es noch deutlicher auffällt, dass er im Finale plötzlich und ohne nachvollziehbaren Grund einen Kopfschuss nach dem anderen verteilt.)

    Fazit und ein Tipp für Radcliffe-Fans

    Unser Fazit: „Guns Akimbo“ kommt an ebenfalls hyperaktive Action-Vorbilder wie „Crank“ oder „Shoot 'Em Up“ trotz angemessen kranker Prämisse nicht heran – einer dieser zumindest recht kurzweiligen Filme, die trotz einer Freigabe nur für Erwachsene wohl vor allem die Altersklasse von zwölf bis 16 Jahre richtig cool finden wird.

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    Unser weiterführender Filmtipp: „Guns Akimbo“ ist übrigens längst nicht der verrückteste Film, den Daniel Radcliffe gemacht hat. Schließlich gibt es da auch noch den grandios-durchgeknallten „Swiss Army Man“, in dem der „Harry Potter“-Superstar eine dauerfurzende Leiche verkörpert – kein Scherz, aber saulustig und erstaunlich clever!

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