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    Heute im TV: Einzigartig visionäres Sci-Fi-Kino vom Regisseur von "Tron: Legacy"
    Von Daniel Fabian — 17.04.2021 um 13:00

    Mit „Tron: Legacy“ feierte Joseph Kosinski 2010 ein Regiedebüt, das unter Sci-Fi-Fans bis heute für seine visuelle Wucht gefeiert wird. Sein zweiter Film „Oblivion“ steckt ebenfalls voller Schauwerte – die ihr am 17. April auf Vox serviert bekommt.

    Universal Pictures Germany GmbH

    Joseph Kosinski ist vielleicht noch kein großer Name, bei dem es sofort klingelt. Wenn der 46-jährige Amerikaner so weiter macht, dürfte sich das schon bald ändern – etwa mit seinem nächsten Film, dem Corona-bedingt mehrmals verschobenen „Top Gun 2: Maverick“. Heute wollen wir euch aber erst einmal auf Kosinskis erste Zusammenarbeit mit Action-Star Tom Cruise hinweisen: „Oblivion“.

    Vox zeigt „Oblivion“ am heutigen 17. April 2021 um 20.15 Uhr. Und Einschalten lohnt sich – alleine schon aufgrund der visuellen Wucht, mit der einen der Film in seine dystopische Welt entführt. Dass Kosinski stylisches Science-Fiction-Kino kann, bewies er ja bereits mit seinem Regiedebüt „Tron: Legacy“ eindrucksvoll. Und auch „Oblivion“ mangelt es nicht an Schauwerten, wie auch der Trailer schnell deutlich macht:

    Darum geht’s in "Oblivion"

    Nach einem folgenschweren Krieg gegen außerirdische Invasoren blieb den überlebenden Menschen nichts anderes übrig, als zu fliehen. Seitdem leben sie über den Wolken, wo sie sich in Sicherheit wähnen. Techniker Jack (Tom Cruise) ist als einer der wenigen Menschen auf der Erde stationiert, wo er gemeinsam mit seiner Partnerin Vika (Andrea Riseborough) lebensnotwendige Ressourcen sammelt, um der Menschheit einen Neuanfang zu ermöglichen.

    Kurz vor Ende seiner Jahre andauernden Mission macht er auf einem Routineflug allerdings eine rätselhafte Entdeckung: ein abgestürztes Raumschiff, in dem noch eine Überlebende steckt – die er auf Anweisung von oben hilflos zurücklassen soll. Aber warum? Und wer ist die geheimnisvolle Fremde überhaupt? Jack beschließt, der Frau zu helfen und sich seinem Befehl zu widersetzen – und ehe er sich versieht, kämpft er um sein Leben.

    Ein Kammerspiel mit Blockbuster-Budget

    „Oblivion“ ist so intim wie bombastisch, so laut wie ruhig – und eine spektakulär inszenierte Zukunftsvision, die uns 2013 ein „faszinierendes Kinoerlebnis“ bescherte, wie es in der FILMSTARTS-Kritik heißt, in der es für den megastylischen Sci-Fi-Actioner am Ende 3,5 von 5 möglichen Sternen gab.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Oblivion"

    Nach „Tron: Legacy“ lieferte Kosinski einen weiteren einzigartig visionären Designrausch ab, der FILMSTARTS-Chefkritiker Christoph Petersen sogar an den großen Stanley Kubrick erinnert. Denn mit bis ins kleinste Detail durchkomponierten Bildern und einem phänomenalen Sounddesign überließ Kosinski visuell nichts dem Zufall – und lässt dabei ähnlichen Perfektionismus durchscheinen, für den auch der „2001: Odyssee im Weltraum“-Macher berühmt-berüchtigt war. Ganz so sehr wie die Weltall-Oper von 1968 brennt sich Kosinskis Film letztlich zwar nicht ins Gedächtnis, für einen spannenden Filmabend eignet sich „Oblivion“ am Ende aber allemal.

    Und solltet ihr die heutige TV-Ausstrahlung verpassen, gibt’s immer noch Netflix als Alternative. Dort ist „Oblivion“ nämlich noch bis zum 22. April verfügbar.

    Die besten Science-Fiction-Filme auf Netflix

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