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    Neu auf Netflix: Einer der unterhaltsamsten Horrorfilme aller Zeiten – hier werden große Stars zu Haifutter!
    Von Benjamin Hecht — 03.05.2021 um 11:20

    Bei Netflix gibt es seit Kurzem einen Film, den jeder Fan von Monster-Horrorfilmen gesehen haben sollte. Thomas Jane, Samuel L. Jackson und Stellan Skarsgard werden in „Deep Blue Sea“ von extrem intelligenten Haien gejagt.

    Warner Bros. / Netflix
    +++ Meinung +++

    Seit Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ aus dem Jahr 1975 haben etliche Filmemacher*innen (und vor allem profitorientierte Produzent*innen) versucht, auf der Erfolgswelle mitzureiten – bis heute. Es gab zahlreiche „Der weiße Hai“-Fortsetzungen, Jason Statham hat sich in „Meg“ mit dem wohl größten Hai der Filmgeschichte auseinandergesetzt und die „Sharknado“-Reihe hat sich zu einem der beliebstesten Trash-Blockbuster aller Zeiten entwickelt.

    Doch „Deep Blue Sea“ sollte in keiner Diskussion über Hai-Filme fehlen. Der Film, der seit Sonntag bei Netflix im Programm ist, mag zwar an „Der weiße Hai“ nicht heranreichen und aus heutiger Sicht sind die CGI-Effekte schon stark veraltet. Aber wer sich auf diesen Film einlässt, wird trotzdem hervorragend unterhalten.

    Darum geht es in "Deep Blue Sea" auf Netflix

    „Deep Blue Sea“ spielt in einer Forschungsstation unter Wasser, auf der Experimente an Haien durchgeführt werden. Ziel ist es, ein Heilmittel gegen Alzheimer zu finden. Doch der große Erfolg bleibt bislang aus und so wagen Dr. Susan McAlester (Saffron Burrows) und Gentechniker Jim Whitlock (Stellan Skarsgard) einen gefährlichen Schritt. Sie verändern die DNA der Tiere, um deren Gehirne zu vergrößern und so mehr Zellen für ihre Forschungen entnehmen zu können.

    Doch das geht nach hinten los. Denn die Haie werden durch den Eingriff plötzlich super intelligent, haben keinen Bock auf Experimente und jede Menge Hunger. Also machen sie fortan Jagd auf die Besatzung, die mit Thomas JaneSamuel L. Jackson und LL Cool J noch einige weitere bekannte Gesichter zu bieten hat.

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    Das macht "Deep Blue Sea" so unterhaltsam

    Um es gleich mal vorweg zu nehmen: „Deep Blue Sea“ ist oberflächlich betrachtet kein besonders intelligenter Film. Die Story ist hanebüchen und die Besatzung der Forschungsstation trifft regelmäßig dumme Entscheidungen. Aber „Deep Blue Sea“ hat eben auch echt starke Qualitäten, vor allem in Sachen Inszenierung.

    Regisseur Renny Harlin („Stirb langsam 2“) weiß die dämliche Prämisse hervorragend in Szene zu setzen. Atmosphärisch lässt „Deep Blue Sea“ nämlich keine Wünsche offen, die Hai-Angriffe sind spannend und oft auch extrem überraschend.

    Die intelligenten Viecher kommen zudem auf allerlei verrückte Gedanken, die zwar nicht allzu glaubwürdig, aber dafür enorm unterhaltsam sind. Zum Beispiel, wenn einer der Haie eines seiner Opfer als menschlichen Rammbock benutzt, um durch die Glasfassade der Forschungsstation zu brechen, oder wenn sich ein weiteres Crewmitglied in einem Gasofen versteckt und eines der Raubtiere smart genug ist, das Ding einfach anzuschalten und sein Futter somit lebendig zu backen.

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    Außerdem bricht „Deep Blue Sea“ dann auch mit der einen oder anderen Erwartungshaltung, die man durch andere Horrorfilme aufgebaut hat. Nur so viel sei verraten: Wer am Ende überlebt, ist durchaus eine Überraschung.

    Wenn ihr also über die in die Jahre gekommenen Effekte hinwegsehen und euer Gehirn mal für die Länge eines Spielfilms ausschalten könnt, dann liefert euch „Deep Blue Sea“ höchstunterhaltsamen Hai-Horror.

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