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    Streaming-Tipp: Diesen megabrutalen Netflix-Reißer sollte jeder Action-Fan gesehen haben – mit Stars aus "Mortal Kombat" & "The Raid"
    Von Daniel Fabian — 17.05.2021 um 11:33

    Wer glaubt, in Sachen Brutalität wirklich schon alles gesehen zu haben, wird mit „The Night Comes For Us“ womöglich eines Besseren belehrt. Der megabrutale Netflix-Reißer mit Joe Taslim und Iko Uwais lässt selbst „The Raid“ & Co. harmlos wirken…

    Netflix

    Wer ein Netflix-Abo hat, bekommt Woche für Woche ebenso abwechslungsreichen wie exklusiven Film- und Serien-Nachschub frei Haus. An manchen Tagen ist allerdings Flaute – und dementsprechend Zeit, um mal einen Blick auf Highlights zu werfen, die schon länger auf der Streaming-Plattform verfügbar sind. Bei einem derartigen Überangebot kann man immerhin schnell mal was übersehen.

    Alle, die kein Blut sehen können, können sich den Rest dieses Artikels und den Film, um den es geht, allerdings direkt sparen. Denn wer dachte, dass „The Raid“ und „The Raid 2“ oder zuletzt auch die Neuauflage von „Mortal Kombat“ in Sachen Gewalt kaum noch zu toppen sind, der dürfte von „The Night Comes For Us“ eines Besseren belehrt werden.

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    Der Film ist bereits seit Oktober 2018 ungekürzt auf Netflix verfügbar und bis heute nicht nur einer der bekanntesten, sondern auch einer der besten und zweifelsohne auch brutalsten Raidsploitation-Filme – also jener Filme, die im Fahrwasser von Gareth Evans’ „Raid“-Krachern entstanden. Aber Achtung: Wenn euch die Gewalt darin schon zusetzte, dürfte „The Night Comes For Us“ endgültig zu viel für euch sein. Wer hingegen nicht nur eine Schwäche für Martial-Arts mitbringt, sondern auch für ausufernde Metzelorgien, darf sich auf einen echten Hochgenuss freuen – denn selten wurde beides auf einem solch hohen Niveau zusammengeführt.

     

    Darum geht’s in "The Night Comes For Us"

    Im Zentrum des Films steht Ito (Joe Taslim), der zu seinem heimischen Clan in Jakarta zurückkehrt, nachdem er einige Zeit im Dienste der South East Asia Triaden stand. Doch es ist nichts mehr, wie es einmal war.

    Es herrscht Krieg in der Unterwelt der indonesischen Hauptstadt, die zunehmend von Chaos und Verrat bestimmt wird. Die kriminellen Banden haben längst ihre Prinzipien über Bord geworfen und setzen nun alles daran, ihr jeweiliges Territorium zu vergrößern. Auch wenn das zu einer blutigen Fehde führt, die reihenweise Opfer auf jeder Seite fordert…

    Ein total irres Martial-Arts-Schlachtfest

    Darum lohnt sich „The Night Comes For Us“ für Kampfsport-Fans: Mit unter anderem „The Raid“-Hauptdarsteller Iko Uwais, den aus „The Raid 2“ bekannten Zack Lee und Julie Estelle sowie Joe Taslim, den ihr seit 13. Mai auch als Sub-Zero im neuen „Mortal Kombat“ sehen könnt, bekommt ihr hier gleich mehrere Action-Darsteller Seite an Seite zu sehen, die ihr Handwerk einfach verstehen – und es damit in den vergangenen Jahren nicht ganz zufällig bis nach Hollywood schafften. Keine im Schnitt verstümmelten Fights, um den Einsatz von Stuntmen zu verbergen. Stattdessen bekommt ihr unfassbar talentierte Fachmänner und -frauen zu sehen, die die Martial-Arts-Kunst in all ihrer Pracht (und Wucht) ausüben. Ein Genuss.

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    Darum lohnt sich „The Night Comes For Us“ für Gorehounds: Während in der Traumfabrik meist nur mit Bedacht an der Gewaltschraube gedreht wird – selbst die Fatalities im neuen „Mortal Kombat“ sind zwar teilweise außerordentlich blutig, am Ende aber doch eher spaßig als verstörend –, macht Regisseur Timo Tjahjanto keine Gefangenen. Wenn in „The Night Comes For Us“ Schädel zerplatzen, Körper geteilt oder auf Menschen auf Fleischerhaken aufgehängt werden, dann ist das dermaßen brutal und kompromisslos, dass selbst erfahrene Action-Kenner kurz mal sprachlos dasitzen. Eine derart stark choreographierte, kreativ inszenierte und zugleich überbordende Schlachtplatte hat das Genre nur selten hervorgebracht.

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    Für alle, die gar nicht genug kriegen können, gibt’s mit „Headshot“ (ebenfalls mit Iko Uwais) derzeit übrigens auch noch Tjahjantos nicht ganz so brachialen, aber für Genre-Fans immer noch sehenswerten Vorgänger-Film auf Netflix.

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