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    Ein Hit auf Netflix: Dieser Action-Kracher mit Jason Statham sollte eigentlich ein "Rambo"-Film werden!
    19.07.2021 um 15:45
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Ob Kugelballett à la John Woo oder ein Vollgasspektakel wie in "Mad Max: Fury Road": Für Pascal erreicht das Actionkino durch Bewegung echte Ekstase.

    Der Actionfilm „Homefront“ mit Jason Statham ist derzeit weit vorne in den Netflix-Charts. Eigentlich sollte Sylvester Stallone aber die Hauptrolle übernehmen, denn ursprünglich handelte es sich hierbei um einen „Rambo“-Teil.

    LEONINE / Netflix

    Ganze zwanzig Jahre mussten erst vergehen, bis Sylvester Stallone nach „Rambo III“ noch einmal in die Rolle des ikonischen Einzelkämpfers schlüpfte und sich als Kampfmaschine in „John Rambo“ im burmesischen Bürgerkrieg einmischte. Die Pläne für den vierten „Rambo“ sahen ursprünglich jedoch ganz anders aus.

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    Mitte der 2000er-Jahre verfolgte Sylvester Stallone nämlich das Vorhaben, den Roman „Homefront“ von Chuck Logan zu „Rambo 4“ umzugestalten. Wie wir heute wissen, ist daraus allerdings nichts geworden und der Action-Haudegen beließ es bei der Drehbuchvorlage, aus der am Ende ein Action-Kracher mit Jason Statham wurde, der momentan erfolgreich Netflix läuft. Aber wie kam es eigentlich dazu?

    John Rambo als DEA-Agent und Papa?

    Stallone hat bereits konkrete Überlegungen dahingehend angestellt, „Homefront“ in ein „Rambo“-Kapitel umzuwandeln. Darin hätten wir den gnadenlosen Vietnam-Veteran als pensionierten DEA-Agenten und Vater gesehen. Zusammen mit seiner kleinen Tochter hätte Rambo in Louisana gelebt, wo ihm bald einige Meth-Dealer den Frieden streitig machen.

    Hätte das zu „Rambo“ gepasst, ein Ordnungshüter zu werden? Vor allem nach den Erlebnissen der ersten drei Teile kann die Antwort nur eine sein: Nein. Der Sprung vom unermüdlichen Einzelkämpfer zum ehemaligen Angestellten der Drogenvollzugsbehörde – samt Töchterlein – scheint unglaubwürdig. Das wurde auch Sylvester Stallone klar.

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    Also hat er es bei der Drehbuchvorlage zu „Homefront“ belassen, die Hauptrolle Jason Statham vermacht und stattdessen ein anderes Projekt verwirklicht: „The Expendables“. Eine Entscheidung, mit der er gut beraten gewesen ist. Auch, weil „John Rambo“ 2008 zu einem Überraschungserfolg avancierte und der tot geglaubten Figur neues Leben einhauchte.

    Noch vor "Homefront": Stallone hatte noch ein weiteres "Rambo"-Konzept

    Vor der Idee, den Roman „Homefront“ zu einem Ableger seiner Veteranen-Saga zu machen, hatte Sylvester Stallone übrigens noch ein anderes Konzept im Kopf. Dabei sollte Rambo auf seinen zuvor nie erwähnten Sheriff-Bruder treffen, um während eines Hurrikans in einer Kleinstadt gegen eine Bande von Sträflingen anzutreten.

    Gleichwohl hatte Sly bereits vor vielen Jahren den Gedanken, John Rambo nach Mexiko zu schicken, wo er die entführte Tochter eines Freundes retten muss und dabei auf einen alten Feind trifft. Und in gewisser Weise wurde genau das in „Rambo: Last Blood“, dem fünften Teil, aufgegriffen.

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