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    FSK bestätigt blutigen Höhepunkt: "Halloween Kills" ist der wohl härteste Teil der ganzen Reihe
    10.09.2021 um 09:10
    Tobias Mayer
    Tobias Mayer
    -Redakteur
    Tobias hat die ganze Reihe geschaut, von „Halloween“ (1978) bis „Halloween“ (2018), was angesichts bestimmter Teile schon eine Leistung für sich ist.

    Wir haben „Halloween Kills“ bereits in Venedig gesehen und dem neuen Slasher-Sequel in unserer Kritik bescheinigt, „gnadenloser und sadistischer als je zuvor“ zu sein. Nun hat Michael Myers' Amoklauf seine 18er-Freigabe bekommen.

    Universal Studios. All Rights Reserved.

    Es gehört spätestens seit den Achtzigern zu den Verkaufsmaschen für Horror-Sequels, dass sie als brutaler als ihre Vorgänger beschrieben werden (und es in vielen Fällen auch wirklich sind). Auch im Vorfeld des – massiv verschobenen – Kinostarts von „Halloween Kills“ wurde das „brutaler denn je“-Verkaufsargument wieder bemüht. Und wir haben zwar jetzt nicht alle zwölf „Halloween“-Filme in einer großen Studie hinsichtlich ihres Gewaltgrads verglichen, aber tatsächlich deutet einiges darauf hin, dass „Halloween Kills“ seinem Namen alle Ehre macht und der bisher härteste Teil der Reihe ist – die FSK hat ihn nun ab 18 Jahren freigegeben.

    Schon in „Halloween“ von 2018 ging der alte, frisch aus der Anstalt entkommene Michael Myers mit seinen Opfern alles andere als zimperlich um, doch trotz all seiner Morde mit Messer, Händen und Füßen vergab die FSK ein 16er-Siegel. Das ist nun anders. Unser Chef-Kritiker Christoph Petersen schreibt passend dazu in seiner Kritik zu „Halloween Kills“: „Der Bodycount ist jedenfalls gefühlt so hoch wie in allen vorherigen Teilen der Slasher-Reihe zusammen. Außerdem sind die Kills, die ohne das kleinste Fünkchen Ironie daherkommen, absolut gnadenlos.

    Die 3,5-Sterne-Kritik zu „Halloween Kills“

    Regisseur David Gordon Green hält in „Halloween Kills“ quälend lange drauf, während Michael Myers seine Opfer auf unterschiedliche Arten malträtiert. Man kann durchaus auf die Idee kommen, dass der fast im Feuer vernichtete Michael dieses Mal von einer besonders tiefen Wut angetrieben wird, während er sich durch Haddonfield metzelt. Dabei hat die „Halloween“-Reihe natürlich schon andere, besonders brutale Teile hervorgebracht, die teilweise indiziert wurden (die ungekürzte Fassung von Rob Zombies „Halloween II“ von 2009 steht z. B. nach wie vor auf dem Index).

    Aber es ist diese Mischung aus der schieren Masse an Kills und dem dabei zur Schau gestellten Sadismus, die „Halloween Kills“ so unangenehm brutal macht. Der Film kann damit sogar noch verstörender wirken als der indizierte „Halloween II“ (obgleich die Wirkung am Ende sicher auch von den Empfindungen der Zuschauer*innen abhängt).

    Darum geht es in "Halloween Kills"

    „Halloween Kills“ ist der zweite Teil einer neuen Trilogie, die 2022 mit „Halloween Ends“ zum Abschluss kommt. Eigentlich wäre Michael Myers in einem Haus verbrannt, wenn die Feuerwehr diesen Plan von Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) nicht in einem Rettungseinsatz vereiteln würde, der für die Männer auf die brutalst mögliche Art endet. Laurie erholt sich in einem Krankenhaus von einer Stichwunde, Michael mordet sich unterdessen immer weiter in Richtung seines Geburtshauses durch Haddonfield. Doch die Bewohner*innen wollen sich diesmal wehren wie nie zuvor.

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