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    Neu bei Amazon Prime: In diesem 2021er-Actionfilm macht Liam Neeson einen auf Rambo
    23.10.2021 um 09:00
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

    Gerade erst feierte er seine deutsche Premiere, da gibt es ihn für alle mit Prime-Abo auch schon ganz ohne Zusatzkosten im Stream bei Prime Video: In „The Marksman“ gibt Ein-Mann-Armee Liam Neeson so etwas wie die ruhigere Version von John Rambo.

    Leonine/Amazon

    „Ein Mann sieht rot“ – das ist nicht nur der deutsche Titel für den Charles-Bronson-Klassiker „Death Wish“, sondern könnte mittlerweile auch genauso gut als Liam Neesons offizielles Motto durchgehen. Denn der stieg mit „Taken“ 2008 zu einer der derzeit beliebtesten Ein-Mann-Armeen Hollywoods auf, die sich seitdem regelmäßig durch ganze Scharen zwielichtiger Verbrecher ballert. Fans jener Neeson’schen Action-Orgien haben jetzt sogar doppelt Grund zur Freude.

    Während mit „The Ice Road“ nämlich gerade erst Liam Neesons neuester Film in den deutschen Kinos startete, gibt’s einen weiteren, ebenfalls erst kürzlich (15. Juli 2021) erschienenen Neeson-Reißer ab sofort ohne Zusatzkosten im Abo bei Amazon Prime Video: „The Marksman - Der Scharfschütze“.

    ›› "The Marksman" bei Amazon Prime Video*

    Falls euch beim Schauen des Action-Thrillers übrigens der Gedanke nicht loslässt, dass sich das Ganze irgendwie nach einem Clint-Eastwood-Vehikel anfühlt: Das kommt nicht von ungefähr. Einerseits erinnert Neeson als alternder Actionheld natürlich schon selbst ein Stück weit an die mittlerweile 91-jährige, aber immer noch höchstaktive Hollywood-Legende.

    Neu im Kino: Action mit Liam Neeson & das neue Mittelalter-Epos des "Gladiator"-Machers

    Andererseits blickt Regisseur Robert Lorenz aber auch auf eine lange Karriere an der Seite Eastwoods zurück, führte bei Szenen von Filmen wie „Blood Work“, „Mystic River“, „Million Dollar Baby“ und „American Sniper“ Regie und inszenierte Eastwood obendrein in seinem Regiedebüt „Back In The Game“. Dass Neesons Rolle in „The Marksman“ durchaus Eastwood-Züge annimmt, ist also auch kein Wunder – immerhin war Lorenz auch am Drehbuch und somit an der Entwicklung der Figuren beteiligt. Darüber hinaus erinnert seine jüngste One-Man-Show aber auch noch an einen anderen ganz besonderen Action-Helden – mehr dazu aber weiter unten.

    Darum geht’s in "The Marksman"

    Jim Hanson (Neeson) genießt das friedliche Leben auf seiner abgelegenen Farm irgendwo in Arizona. Als er mitten im Nirgendwo eines Tages jedoch auf Rosa (Teresa Ruiz) und ihren elfjährigen Sohn Miguel (Jacob Perez) trifft, ist es mit der Idylle ganz schnell wieder vorbei. Denn die beiden haben auf der Flucht vor einem mexikanischen Drogenkartell gerade illegal die Grenze in die USA überquert, bevor es schließlich zur Konfrontation mit ihren Verfolgern kommt.

    Rosa überlebt das Feuergefecht nicht, bittet Jim mit ihren letzten Atemzügen jedoch, ihren Sohn nach Chicago zu bringen – ein Wunsch, dem er entgegen des Ratschlags seiner Polizistentochter Sarah (Katheryn Winnick) nachkommt. Gemeinsam mit dem kleinen Miguel macht er sich also auf den Weg, während ihm die Schergen des skrupellosen Drogenbarons Mauricio (Juan Pablo Raba) dicht auf den Fersen sind…

    „Der ruhigere Rambo“, wird „The Marksman“ in unserer Kritik zum Film beschrieben – und das nicht ohne Grund. Denn der Plot erinnert nicht nur an klassische Neeson- und Eastwood-Actioner, sondern vor allem auch an „Rambo 5: Last Blood“ (der ja vor nicht allzu langer Zeit erschienen und dementsprechend auch noch frisch im Gedächtnis ist).

    Am Ende gibt es für den „schablonenhaften wie vorhersehbaren“ Film mit immerhin „soliden“ Actioneinlagen von uns allerdings nur durchschnittliche 2,5 von 5 möglichen Sternen. Erinnerungswürdig sind ansonsten höchstens Neeson und Perez, die ein tolles ungleiches Duo abgeben.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "The Marksman"

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