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    Ab sofort im Abo streamen: Eines der Kino-Highlights 2021 – das die vielleicht beste Serie aller Zeiten neu aufleben lässt
    14.05.2022 um 09:15
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

    Für viele Fans der HBO-Kultserie „Die Sopranos“ war er der meisterwartete Film des Vorjahres – und wenn es nach uns geht, hat er die Erwartungen auch vollends erfüllt: Ab sofort gibt's das Prequel „The Many Saints Of Newark“ im Streaming-Abo.

    2021 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. / Barry Wetcher

    Die Sopranos“ wurde mit 21 (!) Emmys und zahllosen weiteren Preisen ausgezeichnet, 2013 wählte die Writers Guild Of America das unumstrittene Meisterwerk zur bestgeschriebenen Serie aller Zeiten und TV Guide ernannte es gleich sowieso zur besten Serie überhaupt. Und auch wir sind dem TV-Mafia-Epos verfallen, belegt die Saga um Gangsterboss Tony Soprano (James Gandolfini) doch immerhin Platz 2 im offiziellen FILMSTARTS-Ranking der besten Serien aller Zeiten. Dementsprechend astronomisch waren natürlich auch die Erwartungen an „The Many Saints Of Newark“, denen das Prequel eigentlich gar nie gerecht werden konnte. Eigentlich.

    Die „Sopranos“-Vorgeschichte ist nicht nur eine richtig runde Sache, sondern zählt für uns sogar zu den besten Filmen 2021. Wer den Film also womöglich im Kino verpasst und seitdem auch nicht nachgeholt hat, macht nichts falsch, ihn nun nachzuholen: „The Many Saints Of Newark“ ist ab sofort im Abo bei Sky und Sky Ticket verfügbar. Und das passt perfekt, denn dort bekommt ihr jetzt so das HBO-Mafia-Komplettpaket. Denn auch alle „Sopranos“-Staffeln stehen aktuell als Stream zur Verfügung.

    » "The Many Saints Of Newark" bei Sky Ticket*
    » "Die Sopranos" bei Sky Ticket*

    Darum geht's in "The Many Saints Of Newark"

    Newark in den 1960er-Jahren: Die Stadt in New Jersey wird von Rassenunruhen erschüttert. Es kommt zur Auseinandersetzung von italo-amerikanischen und afro-amerikanischen Verbrechern, die unweit von New York eine blutige Spur durchs Land ziehen. Mittendrin: Gangster-Oberhaupt Dickie Moltisanti (Alessandro Nivola), der die Geschäfte der Mafia leitet und der mit Tony Soprano (Michael Gandolfini) ein aufstrebendes Verbrecher-Genie unter seine Fittiche nimmt.

    Fasziniert von seinem Onkel Dickie und der Macht, die er genießt, eignet sich Tony die Gepflogenheiten eines Lebens in der Unterwelt schnell an. Und Moltisanti weiß jenen Respekt ganz genau für seine schmutzigen Geschäfte auszunutzen. Was er jedoch nicht ahnt: Tony ist mindestens genauso skrupellos wie er...

    Darum ist "The Many Saints Of Newark" so gut

    „Ein Fest für 'Soprano'-Fans“, schreibt Autor Nikolas Masin unter anderem in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik zu „The Many Saints Of Newark“, in der das Prequel zur Kult-Serie mit 4,5 von 5 möglichen Sternen nur haarscharf an der Bestwertung vorbeischrammt.

    Der Film, für den übrigens „Sopranos“-Regisseur Alan Taylor („Thor“, „Game Of Thrones“) und -Autor Lawrence Konner zurückkehrten, erweitere das Serienuniversum demzufolge „auf meisterhaft-organische Weise“. Der Film steckt voller Querverweise, ohne zur sinnbefreiten Easter-Egg-Schnitzeljagd zu werden, erweckt altbekannte Kulissen und Figuren (in Form neuer Darsteller) gekonnt zum Leben und punktet obendrein mit einer Rahmenhandlung, die frischen Wind in das „Sopranos“-Konzept bringt. Im Fazit zur Vorgeschichte, in der euch unter anderem auch Mafiafilm-Legende Ray Liotta („GoodFellas“), Vera Farmiga (Conjuring“), Leslie Odom Jr. („Hamilton“) und die Marvel-Stars Jon Bernthal („The Punisher“) und Corey Stoll („Ant-Man“) erwarten, heißt es zudem:

    Die Erwartungen an einen „Sopranos“-Film auf der großen Leinwand waren natürlich riesig, obwohl die Chancen eines Scheiterns groß waren. Aber nun räumt das Prequel auf eigentlich jeder Linie ab. The Many Saints Of Newark' ist ein in Nostalgie getränkter Liebesbrief an die Fans – und dabei durchaus auf Augenhöhe mit den besten Gangsterfilmen der letzten Jahre wie Martin Scorseses The Irishman.

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