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    Bei Netflix gibt es jetzt das wildeste Kino-Spektakel 2022 – und euch erwartet sogar schon die perfekte Ergänzung!
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    Mit „Jackass Forever“ hat sich die Chaos-Truppe um Johnny Knoxville einmal mehr selbst übertroffen. Die ebenso spaßige wie hochgradig unangenehme Kino-Rückkehr gibt es nun im Abo bei Netflix – ebenso wie die dazugehörige Outtake-Parade „Jackass 4.5“.

    Wenn man sich mit „Jackass“ beschäftigt, ob nun in Serien- oder Filmform, dann denkt man sich eine Sache immer wieder: „Das hat bestimmt verdammt weh getan!“. „Jackass Forever“, die nunmehr vierte Kino-Auskoppelug, mit der niemand mehr so wirklich gerechnet hat, treibt den Schmerzpegel nun nicht nur beim Team vor der Kamera, sondern auch bei den Zuschauer*innen auf die absolute Spitze. Härter war „Jackass“ nie – und besser auch nicht!

    Falls ihr „Jackass Forever“ im Kino verpasst haben solltet und sehnlichst einer Heimkino-Auswertung entgegenfiebert, dann hat das Warten nun ein Ende. Seit dem 8. September 2023 gibt es die selbstzerstörerische Stuntshow mit Johnny Knoxville, Steve-OWee Man und Co. nämlich endlich bei Netflix.

    Die totale Eskalation

    Allein die Eröffnungssequenz von „Jackass Forever“ zeigt deutlich auf, dass „Jackass“ endgültig im Kino angekommen ist. Denn nach dem „Jackass 3.0“ schon mit einem nahezu bahnbrechenden Einsatz von Zeitlupen auffahren konnte, beginnt der vierte Teil mit einer actiongeladenen Hommage an das traditionelle Monsterkino.

    Hier sehen wir, wie ein Godzilla nachempfundenes Monster eine Kleinstadt niederwalzt. Bei genauerer Betrachtung allerdings wird deutlich, dass das Ungetüm nicht etwa handgemacht nachgebaut wurde – es handelt sich um Chris Pontius' Penis, der hier von „Her“-Macher Spike Jonze als zerstörerische Bestie in Szene gesetzt wurde.

    Ohnehin erhöht „Jackass Forever“ die Schlagzahl in Sachen schmerzhafter und höllisch unangenehmer Stunteinlagen im Gegensatz zu den Vorgängern ungemein. Und Penisse kommen dabei – Obacht – nicht zu kurz. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik konnte sich „Jackass Forever“ starke 4 von möglichen 5 Sternen verdienen. Chefredakteur Christoph Petersen bezeichnet den Film dabei als „genitales Dauerfeuer“ und führt folgendermaßen aus:

    „Es wird sich auf die Fresse gepackt, vollgekotzt, mit literweise Schweinesperma übergossen und in die Hose geschissen – und das (fast) durchweg mit einem Affenzahn. Parallel zieht die Schmerzspirale immer weiter an – von Ehren McGheheys gleich vierfach grandios gescheitertem Genitalschutz-Test bis hin zu einer Neuauflag von Johnny Knoxvilles legendärem Zusammenprall mit einem wütenden Stier, der diesmal mit gleich mehreren Knochenbrüchen und einer Gehirnerschütterung endet.“

    Die perfekte Ergänzung wartet bereits auf Netflix

    Man muss also ein hartes Fell mitbringen, um „Jackass Forever“ durchzustehen – denn sich vor Unbehagen auf dem Sofa zu winden gehört mindestens einfach dazu. Falls ihr aber einfach nicht genug von der Chaos-Truppe bekommen könnt, hält Netflix bereits das nächste Kapitel für euch mit „Jackass 4.5“ bereit. Wie es die Tradition verlangt, gibt es zu jedem Teil eine kleine Erweiterung, in der unveröffentlichte Szenen sowie alternative Aufnahmen der Stunts gezeigt werden.

    Im Falle von „Jackass 4.5“ handelt es sich aber um eine Mischung aus nicht verwendeten Szenen und einer Art Making-of, bei dem die Verantwortlichen vor und hinter der Kamera den Dreh kommentieren und noch einmal aufzeigen, wie sie die neuen Crew-Mitglieder gefunden haben und wie kompliziert der Dreh aufgrund der Corona-Beschränkungen gewesen ist. Für „Jackass“-Fans ist der Film auf jeden Fall ein absolutes Muss!

    Jetzt bei Netflix streamen: Monster-Action für Godzilla-Fans

    Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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