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    TV-Tipp für "Herr der Ringe"-Fans: Diesen Tolkien-Film kennt ihr bestimmt noch nicht
    12.08.2022 um 11:00
    Annemarie Havran
    Annemarie Havran
    -Mitglied der Chefredaktion
    Nicht erst seit dem Besuch der Mitternachtspremiere von „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ liebt Annemarie epische Fantasy-Geschichten.

    Am heutigen 12. August läuft zur Primetime mal wieder das Fantasy-Meisterwerk „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ auf ProSieben. Im Anschluss läuft allerdings noch ein anderer sehenswerter Tolkien-Film, den hingegen noch längst nicht jeder kennt…

    Fantasy-Fans kennen die „Der Herr der Ringe“-Filme von Peter Jackson wahrscheinlich in- und auswendig, haben bestimmt auch die „Der Hobbit“-Trilogie gesehen – und wer gerne liest, kommt als Fantasy-Begeisterter natürlich auch nicht an den entsprechenden literarischen Vorlagen von John Ronald Reuel Tolkien, besser bekannt als J. R. R. Tolkien, vorbei. Selbst wer weder die Bücher noch die Filme verschlungen hat, hat zumindest von ihnen gehört. Doch wer war eigentlich dieser Tolkien, der uns die größte und bekannteste Fantasy-Saga unserer Zeit beschert hat?

    Über die Person Tolkien könnt ihr heute etwas im TV erfahren, nämlich direkt im Anschluss an das 5-Sterne-Meisterwerk „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“. Denn um 23.50 Uhr, also leider sehr spät, läuft der 2019er Kinofilm „Tolkien“ im TV – ein Biopic über den legendären Schriftsteller mit „X-Men“-Star Nicholas Hoult in der Hauptrolle. Der späte Termin heißt es also: Entweder wach bleiben, den Recorder vorprogrammieren oder zu Blu-ray, DVD oder Stream greifen.

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    Die große Frage ist natürlich: Lohnt sich „Tolkien“? In unserer FILMSTARTS-Kritik hat das Drama 2,5 von 5 möglichen Sternen bekommen – eine solide Wertung, aber eben auch keine glasklare Empfehlung für alle. Dennoch können wir „Tolkien“ vor allem „Der Herr der Ringe“-Fans als TV-Tipp ans Herz legen, denn schließlich wird hier der Mensch in den Mittelpunkt gestellt, dem wir diese epochale Geschichte zu verdanken haben.

    Dabei wird Tolkiens Leben in seinen jungen Jahren im Film als das eines ganz normalen Mannes zu Beginn des 20. Jahrhundert gezeigt: Er lernt am College, er verliebt sich (in seine spätere Ehefrau Edith, gespielt von „Emily in Paris“-Star Lily Collins) und er muss natürlich auch in den Krieg – wo er grausige Erfahrungen macht, die Regisseur Dome Karukoski in seinem Film als Tolkiens Inspiration für Mordor verbildlicht (siehe auch unser Newsbild zu diesem Text, das aus „Tolkien“) stammt.

    Die Liebesgeschichte von J.R.R. Tolkien

    Ansonsten steht Mittelerde aber im Hintergrund in diesem „Tolkien“-Biopic – vielmehr konzentriert sich Karukoski auf die Romanze zwischen Tolkien und Edith und legt einen weiteren Fokus auf Tolkiens Schüchternheit und Begeisterungsfähigkeit für Sprache. Wer sich also auch für den Mann hinter dem Mythos „Der Herr der Ringe“ interessiert und außerdem historische Biopics mag, wird mit „Tolkien“ gut bedient, auch wenn hier die ganz großen Bezüge zu seinem Mega-Fantasy-Epos fehlen.

    Warum wir uns übrigens ziemlich sicher sind, dass ihr den Film noch nicht gesehen habt: Als „Tolkien“ am 9. Juni 2019 in den Kinos startete, lockte er in Deutschland nur knapp 35.000 Zuschauer* vor die Leinwand.

    Deutlich mehr Menschen werden aber garantiert die nächste Tolkien-Produktion sehen, die uns erwartet: Am 2. September 2022 startet endlich die heißerwartete „Der Herr der Ringe“-Serie auf Amazon Prime Video, in der die Vorgeschichte der Ring-Saga erzählt wird. Und einen Trailer gibt es dafür auch schon:

     

    Dies ist eine Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. *Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

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