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    Neu auf Amazon Prime Video: Das Prequel zu einem der legendärsten Horrorfilme aller Zeiten
    25.09.2022 um 09:00
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Ob "Rosemaries Baby", "Halloween", "Cannibal Holocaust" oder "Scream": Pascal liebt das Horrorkino in seiner ganzen verstörenden Schönheit.

    „Der Exorzist“ zählt zu den großen Horror-Meisterwerken der Filmgeschichte und zog nicht nur zwei Sequels nach sich. 2004 entstand auch das Prequel „Exorzist: Der Anfang“, welches nun im Abo von Prime Video zur Verfügung steht.

    Hinweis: „Exorzist: Der Anfang“ ist trotz Amazon-Ankündigung bislang noch nicht im Prime-Abo erschienen. Es könnte aber möglich sein, dass der Film in den nächsten Stunden auf dem Streamingdienst veröffentlicht wird. Möglicherweise handelt es sich aber auch um eine Verwechslung seitens Amazon, denn „Der Exorzist“ (das Original) ist seit heute im Abo von Amazon Prime Video verfügbar.

    Es ist ein überaus leidiges Unterfangen, über Sinn und Unsinn etwaiger Sequel, Prequels und Reboots bekannter Klassiker oder Kultfilme zu diskutieren. Fest steht aber, dass „Der Exorzist“ von William Friedkin einer der größten und besten Horrorfilme aller Zeiten ist und es aufgrund seiner ikonischen Strahlkraft (inkl. Box-Office-Megaerfolg) natürlich unausweichlich gewesen ist, dass auch Fortsetzungen produziert werden. „Exorzist II – Der Ketzer“ (1977) und „Der Exorzist III“ (1990) hinkten allerdings deutlich (!) der Qualität des Originals deutlich hinterher.

    2004 hat man sich dann mit dem Prequel „Exorzist: Der Anfang“ noch einmal daran versucht, ordentlich Geld aus der „Exorzist“-Marke zu generieren. Funktioniert hat das nicht, denn bei einem Budget von 50 Millionen US-Dollar konnte die von Renny Harlin („Stirb langsam 2“) inszenierte Vorgeschichte weltweit nur etwas mehr als 78 Millionen US-Dollar einspielen.

    Ab sofort steht „Exorzist: Der Anfang“ ohne Aufpreis im Abo von Amazon Prime Video zur Verfügung.

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    Ein durchschnittliches Prequel, das es zweimal gibt!

    In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik kommt „Exorzist: Der Anfang“ auf eine durchschnittliche Wertung von 2,5 von 5 möglichen Sternen. Unser Autor Carsten Baumgardt schreibt in seinem Fazit: „Das Prequel kann sich zwar mit William Friedkins Maßstäbe setzendem Original nicht ansatzweise messen, weist aber zumindest einen Hauch von krudem B-Movie-Charme auf, der über viele Schwächen hinwegsehen lässt.“

    Exorzist: Der Anfang

    Die Schwächen von „Exorzist: Der Anfang“ sind jedoch hausgemacht. Bereits das Engagement von Renny Harlin zeigt deutlich auf, dass es hier nicht mehr um einen subtilen Spannungsaufbau geht, um Horror, der den Zuschauer*innen langsam unter die Haut kriecht, um nach und nach Schächte in die Eingeweide zu graben. Stattdessen wird auf Spektakel gesetzt – und der psychologische Hintergrund des Geschehens weitgehend außer Acht gelassen. Das kann trotzdem für Unterhaltung sorgen, ist aber weder nachhaltig noch clever.

    Interessant ist die Hintergrundgeschichte des Films, denn Paul Schrader („The Card Counter“) wurde zuvor engagiert, um „Exorzist: Der Anfang“ zu drehen – und das tat er auch! Produzent James S. Robinson aber war nach der Sichtung der Schrader-Fassung so entsetzt, dass dem Finnen Renny Harlin besagte 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt wurden, um eine komplette Neuversion zu drehen (Schrader standen zuvor bereits 30 Millionen US-Dollar bereit).

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    Nachdem der richtig große Erfolg (sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik) ausblieb, stellte das Produktionsstudio dem stinksauren Paul Schrader noch einmal ein begrenztes Budget zur Verfügung, damit er seine ursprüngliche Version fertigstellen konnte. Diese erschient 2005 unter dem Titel „Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen“ und legt ihren Schwerpunkt deutlich auf die psychologischen Aspekte der Handlung. Dass auch das nicht sonderlich gut funktioniert hat, könnt ihr der offiziellen FILMSTARTS-Kritik zum Film entnehmen:

    Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen

    Darum geht’s in Exorzist: Der Anfang

    Der ehemalige Pater Lankester Merrin (Stellan Skarsgard) hat nach tragischen Ereignissen während des Zweiten Weltkriegs seinen Glauben verloren und arbeitet mittlerweile als Archäologe. Im Jahr 1949 lässt sich der desillusionierte Ex-Priester für eine mysteriöse Expedition in Kenia anheuern – er soll in einer im Wüstensand vergrabenen byzantinischen Kirche nach einer Reliquie suchen. An seiner Seite bekommt er den jungen Theologen Pater Francis (James D'arcy) gestellt, der die Ausgrabungen beobachten soll.

    Die Eingeborenen in dem angrenzenden Dorf sind in heller Aufruhr. Keiner will in die teilweise freigelegte Kirche. Sie sind der festen Überzeugung, dass der Ort vom Bösen vereinnahmt sei. Zahlreiche Menschen kamen hier bereits auf geheimnisvolle Art und Weise ums Leben oder verfielen dem Wahnsinn. Merrin glaubt nicht an die Geschichte und sucht bei der Ärztin Dr. Sarah Novack (Izabella Scorupco) Unterstützung. Als der Sohn eines Übersetzers jedoch Symptome von Besessenheit zeigt und sein Bruder von Hyänen zerfleischt wird, spitzt sich die Situation zu...

    Da bahnt sich doch wieder ein gewaltiger Twist an! Erster Trailer zu M. Night Shyamalans "Knock At The Cabin" ist da!

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