Der Knochenmann
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      4 - Sehr gut

    ....dann kann ihm was passieren. So wie dem Brenner hier, als er im Auftrag seines guten Freundes soll er als Inkasso-Repoman ein Leasingauto vom Land wegen ausbleibender Raten zurückführen. Und bleibt gleich da, weil ihm die Nase einer Dame dann zu sehr gefällt.... Mit lakonischem Witz, einer wundervoll rotzigen "Scheiss-drauf"-Haltung und einem Krimiplot der sich dem Zuschauer erst nach um nach enthüllt, beweist das Dreamteam (Regisseur/Autor/Hauptdarsteller)das schon KOMM, SÜSSER TOD und SILENTIUM auf den Weg brachte erneut, warum sie die einzig wahren Erben von KOTTAN ERMITTELT sind: hier stimmt jeder Blick und jedes Achselzucken das unweigerlich in die nächste Katastrophe führt.... ...und das Schauspielduell der beiden grossen Schweiger Brenner (Josef Hader) und Wirtshausbesitzer Löschenkohl (Bierbichler) die eigentlich nur aus "Nettigkeit" dem anderen gegenüber den Mund aufmachen und ihn ansonsten lieber halten würden, macht dieses Werk fast allem überlegen, was das Krimi-/Thrillergenre uns dieses Jahr bislang aufgetischt hat. Fazit: Kucken - aber pronto....

    Hinzugefügt am 16.09.2009 um 19:27 Uhr
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    ThomasEdgar
    ThomasEdgar

    0 follower | Seine 34 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    In vieler Hinsicht ist der Film so schräg wie so manche österreichische Bergabfahrt, und so schwarz wie der ohnmächtige Schlaf eines Philip Marlowes, nachdem er brutal niedergemacht wurde. Da fließt Blut, fliegt einer aus dem Fenster, um dann später allein auf der winterlichen Bergstraße von rassistischen Zeitgenossen im Rollstuhl stehengelassen zu werden. Irgendwo zwischen Chandler und Kottan ermittelt erfindet sich der Detektiv und Geldeintreiber Brenner. Er ist der Held, im Grunde eine gute Seele, ein bisschen heruntergekommen, ein bisschen orientierungslos, ein kleiner Pechvogel, ein Stehaufmännchen. Diesmal landet er in einem abgelegen Berggasthof, wo der Knochenmann unliebsame Gäste durch den Fleischwolf dreht. Eigentlich sucht Brenner einen Künstler, um von ihm Geld einzutreiben. Der hat sich als Frau getarnt und läßt zum Schluss die Hosen runter, um anschließend Brenners verzücktem Kompagnon Aufklärung in Sachen Geschlechtsumwandlung zu geben. Das Geschehen kommt also recht bunt und abwechselungsreich daher, bis zum Schluss auf dem Maskenball im Landgasthof alles seine Auflösung findet. Dabei leistet unser Held Schwerstarbeit. Er kommt soger bei der blonden Frau des habgierigen Sohnemanns zum Zuge, zwar nicht überzeugend, aber immerhin. So ist er halt, unser Brenner, dem auch noch beim abschließenden Gefecht ein Finger abgehackt wird. Aber was solls, er ist ja kein Pianospieler. Es versteht sich von selbst, dass dem Film kein tieferer Sinn innewohnt. Ich hab mich köstlich amüsiert, obwohl ich wegen des Dialekts nur die Hälfte verstanden habe. Die filmische Darstellung sorgt für ausreichend Verständnis. Wer die Vorgängerfilme kennt, wird hier eine weitere gelungene schräg-schwarz humorvolle Krimikomödie Haders finden.

    Hinzugefügt am 24.04.2009 um 17:55 Uhr
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    KaYner
    KaYner

    0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    ...passiert. Wer die anderen „Brenner“ Filme oder vielleicht sogar die Bücher kennt, weiß was das heißt. Es ist Zeit für „Brennaa“ zu „ermitteln“. Der Film wird mit klassischen Zutaten gekocht und das ist auch gut so. Die Charaktere sind mit „abgefu**“ gut beschreiben die Story fängt wie immer mit einer absurden Intro an und entwickelt sich schnell zu einer noch absurderen Geschichte. Ganz getreu dem Motto „wie es der Zufall so will“ und so stellt der Erzähler auch gleich fest. Alles wegen der Liebe. Gespickt mit schwarzem Humor und einem einfach perfektem „Joseph Hader“ und den anderen grandiosen Darstellern folgt der Knochenmann seinen Vorgängern. Nur wird er brutaler, dass zuweilen mit einer Kaltblütigkeit, die die Saw-Reihe schon fast blass aussehen lässt. Nur ist es einfach kein klassischer Krimi. Brenner spielt nicht den Sherlock Holmes, vielmehr klärt sich der Fall von ganz alleine, doch dass macht diese Filme aus. Nur zwei Makel bleiben, Joseph Bierbichlers bayrischer Akzent passt nicht ganz in das österreichische Bergland und die Kommentare des Erzählers fallen bis auf den Beginn weg, diese sind für mich aber ein fester Bestandteil der Brenner-Romane und sollten daher auch in den Film übernommen werden. Trotzdem bietet der Film allen Fans und solchen die es noch werden wollen ein echtes Kino Erlebnis, das den Wunsch nach „mehr“ hervorruft. Doch ist er sicher nicht jedermanns Geschmack, aber das will der Knochenmann auch nicht sein. Es bleibt eine echte Perle und zeigt, dass auch deutsch-österreichisches Kino ganz groß sein kann!

    Hinzugefügt am 26.03.2009 um 22:55 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      4 - Sehr gut

    Jetzt ist schon wieder was passiert. Ex-Polizist Brenner (Josef Hader) gerät als Eintreiber ausstehender Auto-Leasingraten in den Landgasthof "Löschenkohl" (Josef Bierbichler - wer sonst? - spielt den gleichnamigen Wirt). Hier scheint man nicht nur den Leasingkunden Alexander Horvath nicht zu kennen - hier verarbeitet man auch die abgenagten Hühnerknochen zu Hühnerfutter. Aber das ist noch nicht alles, was einem seltsam vorkommen kann. Löschenkohl wird vom Zuhälter Ivgeniev (Stipe Erceg) erpresst. Jungwirt Pauli (Christoph Luser) will im Alleingang herausfinden, wozu sein Vater immer wieder horrende Summen vom Bankkonto abhebt. In seinem Narzissmus merkt er aber nicht, dass sich zwischen Brenner und seiner Frau Gitti (Birgit Minichmayr) zarte Bande spinnen. Während eines Maskenballs im "Löschenkohl" kommt es zum Showdown... Der dritte und härteste Brenner-Film. Die Kamera schaut immer genau hin, hier wird nichts weichgezeichnet oder beschönt. Vor allem am Anfang gelingen Wolfgang Murnberger einige brillante Einstellungen und Kamerafahrten. Diese hohe Intensität kann der Film nicht bis zum Ende hin halten. Auch die Darstellung von Gewalt und Leichenverarbeitung ermüdet auf Dauer. Aber es gibt einiges zu sehen: einen quietschgelben VW-Beetle, der plötzlich veschwindet, ein Cabrio, dem im Schneesturm das Verdeck abbricht, mehr oder weniger konservierte menschliche Finger, mißglückte Eislaufversuche, bildliche Darstellungen einer Geschlechtsumwandlung und immerhin ein Joint im Rohbau. Was mich begeisterte: Alle, wirklich alle Schauspieler wirkten total glaubwürdig, auch wenn sie noch so extreme Figuren spielten. Unterm Strich bleibt ein sehr guter Film, der die Kriminalgeschichte nur als Aufhänger nutzt, um eine total kaputte Familie zu sezieren. Bester Spruch: "Wir versichern, dass für diesen Film kein Tier gequält, kein Tier oder Mensch getötet und kein Mensch gegessen wurde." (Abspann) Fazit: Wieder ein hervorragender Brenner-Film, fast so gut wie "Silentium". Bewertung: 8 von 10 im Graben versenkte Sportwagen

    Hinzugefügt am 11.03.2009 um 13:33 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Gerade in der sp gesehen... sehr gut, witzig, kurzweilig, unterhaltsam, spannend. Super Besetzung! Verdient das Prädikat "hervorragend". So soll Kino sein! 9/10

    Hinzugefügt am 19.02.2009 um 01:48 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Ich hab den Film heute Abend in der Sneak Preview gesehen und bin vollkommen entsetzt, wie sinnfrei man eigentlich Kino machen kann. Ich habe den ganzen Film nicht rausfinden können was die Intention des regisseurs ist. Alle Ansätze, die der Film bringt, sei es Liebe, Gewalt, Prostitution, Leben in der Pärepherie, Humor oder weiß der Geier werden mit einer unglaublich selbstverständigen Oberflächlichkeit verarbeitet, dass man sich denken muss: " Das kann unmöglich Zufall sein so eine Dummheit kann nur gewollt sein." Aber dieses Konzept geht einfach nicht auf. Gewalt als Skurrilität wie in Snatch oder Pulp Fiction sucht man in dem Film vergeblichst. Der Liebesfaden ist so unbedeutend und plump, dass man es, wie viele, viele andere Szenen des Films hätte rausschneiden können. Überhaupt sieht es so aus als würde man ganz viel Handlungen nur aufgrund dessen mit einbeziehen, weil diese vielleicht die Möglichkeit für einen Gag eröffnet. Somit erscheinen sehr viel Begebenheiten übers Knie gebrochen und erzwungen. Ein grausamer Film ohne Spannung, Witz oder Logik. Teilweise sogar sehr klischeehaft, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass die schauspielerischen Leistung fast durchweg auf Schultheaterniveau bleibt.

    Hinzugefügt am 18.02.2009 um 03:06 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Ich hab den Film heute Abend in der Sneak Preview gesehen und bin vollkommen entsetzt, wie sinnfrei man eigentlich Kino machen kann. Ich habe den ganzen Film nicht rausfinden können was die Intention des regisseurs ist. Alle Ansätze, die der Film bringt, sei es Liebe, Gewalt, Prostitution, Leben in der Pärepherie, Humor oder weiß der Geier werden mit einer unglaublich selbstverständigen Oberflächlichkeit verarbeitet, dass man sich denken muss: " Das kann unmöglich Zufall sein so eine Dummheit kann nur gewollt sein." Aber dieses Konzept geht einfach nicht auf. Gewalt als Skurrilität wie in Snatch oder Pulp Fiction sucht man in dem Film vergeblichst. Der Liebesfaden ist so unbedeutend und plump, dass man es, wie viele, viele andere Szenen des Films hätte rausschneiden können. Überhaupt sieht es so aus als würde man ganz viel Handlungen nur aufgrund dessen mit einbeziehen, weil diese vielleicht die Möglichkeit für einen Gag eröffnet. Somit erscheinen sehr viel Begebenheiten übers Knie gebrochen und erzwungen. Ein grausamer Film ohne Spannung, Witz oder Logik. Teilweise sogar sehr klischeehaft, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass die schauspielerischen Leistung fast durchweg auf Schultheaterniveau bleibt.

    Hinzugefügt am 18.02.2009 um 03:05 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Habe den Film in der Sneak gesehen & ich bin echt sehr positiv angetan, vor allem da ich sonst wahrscheinlich nie in solch einen Film gegangen wäre. Der Film lebt von der morbiden, düsteren Atmosphäre die man manchmal förmlich greifen kann. Die schaupielerischen Leistungen sind genial. Brenner & Loschenkohl sen. liefern sich ein Duell per excellence. Alles fühlt sich sehr real an & man meint man würde seinen Nachbarn bei diesem schaurig,sarkastischen Thriller-stück zuschauen. Ein sogenanntes cineastisches Kleinod mit tollen Charakteren, einer sehr morbiden,düsteren Stimmung(Musikuntermalung & Kamera sind sehr gut) & für jeden "Film"fan nur zu empfehlen..

    Hinzugefügt am 17.02.2009 um 17:29 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Ich Habe den Film gestern in der Sneak gesehen. Ich war anfangs sehr gespannt auf den "schrägen" Film aus Österreich. Schon der Vorspann lies vorfreude in mir aufsteigen. Musik: Sofa Surfers. Stipe Erceg der in "Der Baader Meinhof Komplex" Brillierte. Ich war gespannt. Die Story des Filmes ist sehr gut wenn auch nicht Innovativ. Man fühlt sich öfters an "Dänische Delikatessen" Erinnert, was nich unbedingt Schlecht ist. Der Humor hat es in sich und man kann so manch Zynischen Witz nur schwer wieder vergessen. Auch die Schauspieler haben eine Solide Leistung abgeliefert. Besonders Sticht Stipe Erceg und Josef Bierbichler hervor. Leider unterhält der Film nicht auf dauer. Der Film geht ca. 2 stunden, meines erachtens 30 minuten zulange. Es gibt über den Mittelteil verstreut Szenen die Nicht zum rest des Filmes passen und stellenweise die sonst gute Athmosphäre einreißen (z.B. Schlittschuh Szene) Das ist ein Faktor warum sich der Film Zieht. Der andere Faktor ist im endteil zu Finden. Es dauert einfach zu lange. Nach und nach wird jeder Handlungsstrang lang und breit aufgelöst. Durch das Zähe aufbröselen der Handlungsstränge geht die Dynamik gegen Ende vollends in die Brüche. Das kann auch durch die zu spärlich eingesezte, aber gute, Musik von den "Sofa Surfers" nicht wieder ausbügeln. Fazit: Solide Schwarze Krimi Komödie mit deutlichen Schwächen.

    Hinzugefügt am 17.02.2009 um 16:24 Uhr
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