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Kinostart
5. November 2009 (1 Std. 37 Min.)
- Regie
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Mit
Magaly Solier, Susi Sánchez, Efraín Solís mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Spanien , Peru

- Kinoprogramm
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- DVD
- Wissenswertes
Fausta (Magaly Solier), eine junge Frau, die der indigenen Bevölkerungsgruppe angehört, lebt gemeinsam mit der Familie ihres Onkels in einem Elendsviertel in Lima. Ihre Mutter wurde im Bürgerkrieg vergewaltigt und hat dieses Trauma an ihre Tochter weitergegeben - eine Krankheit, die unter der indigenen Bevölerung als „ängstlichen Brust“ bekannt ist, und die mit der Muttermilch „übertragen“ wird. Zwar ist Fausta zwar bei ihrem Onkel und dessen Familie sicher, doch das Haus alleine zu verlassen, ist längst zur unlösbaren Aufgabe geworden. Sie redet nur sehr wenig, mit fremden Männern überhaupt nicht. Zum Selbstschutz hat sie sich eine Kartoffel in die Vagina gesteckt, was angeblich eine andere Frau im Krieg vor einer Vergewaltigung bewahrt hat. Fausta wird von den anderen akzeptiert. Helfen kann ihr jedoch keiner. Als ihre Mutter eines Tages stirbt, sieht sich die junge Frau gezwungen, eine Stelle als Dienstmädchen anzunehmen, um die Beerdigung bezahlen zu können. Doch schon dem Gärtner das Tor zu öffnen, stellt eine ungemeine Herausforderung für sie dar.
Originaltitel | La teta asustada | Details zum Film | - | |
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Verleiher | Neue Visionen | Besucher | - | |
Produktionsjahr | 2008 | Budget | - |
Von Martin Thoma
Einstimmig sei die Entscheidung gewesen, betonte die Jury-Vorsitzende Tilda Swinton und verkündete das durchaus überraschende Votum: Der Goldene Bär der Berlinale 2009 geht nach Peru, an den ungewöhnlichen Wettbewerbsbeitrag „The Milk Of Sorrow“ von Claudia Llosa („Madeinusa“). Der Film behandelt ein politisches Thema: die Folgen des peruanischen Bürgerkriegs, in dem von 1980 bis 2000 Regierungstruppen und Paramilitärs gegen die maoistische Guerilla kämpften, wobei beide Seiten Kriegsverbrechen vor allem an der indigenen Bevölkerung verübten. So gesehen wäre er nach dem Selbstverständnis des Festivals ein typischer Kandidat für einen Bären. Aber der Gewinner hat auch eine betont unpolitische Seite. Llosa erzählt eine persönliche Geschichte, leise und poetisch in ausdrucksstarker symbolischer Bildsprache. „The Milk Of Sorrow“ weist damit filmische Qualitäten auf, die bei manchem Preisträger der vergangenen Jahre fehlten.
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Rolle: Fausta
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Rolle: Aída
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Rolle: Noé
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Rolle: Tío Lúcido
Eine Perle Ewigkeit - indigene PTBS
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