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Kinostart
22. Oktober 2009 (1h 20min)
- Regie
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Mit
Michelle Williams, Will Patton, Will Oldham mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
USA
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Wendy (Michelle Williams, Brokeback Mountain, Synecdoche, New York) ist auf dem Weg von Indiana nach Alaska. Dort werden noch Menschen gebraucht. Das hat die Mittzwanzigerin zumindest gehört. Also hat sie, die zuvor bei ihrer Schwester und deren Mann untergeschlüpft war, sich zusammen mit ihrem treuen Hund Lucy auf den Weg gemacht. Bis nach Oregon hat sie es bisher in ihrem alten, ziemlich klapprigen Wagen geschafft. Doch nun will er nicht mehr anspringen, und Wendy ist irgendwo im Umland von Portland gestrandet. Die Reparatur wird teuer, dabei geht ihr das Geld sowieso schon langsam aus. In ihrer Verzweiflung stiehlt sie für Lucy ein paar Dosen Hundefutter in einem Supermarkt und löst damit eine tragische Kettenreaktion aus. Als sie nach mehreren Stunden von der Polizei wieder freigelassen wird, ist Lucy, die Wendy vor dem Supermartkt angebunden hatte, spurlos verschwunden…
| Verleiher | Peripher | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Sascha Westphal
Nach dem großen Boom, den es Mitte der 90er Jahre erlebt hat, ging es recht schnell bergab mit dem amerikanischen Independent-Kino. Produzenten und Filmemacher betrieben einen regelrechten Ausverkauf, der schließlich darin gipfelte, dass alle großen Hollywood-Studios ihre eigenen Independent-Labels schufen. Nur wie unabhängig kann ein Film aus dem Hause „Warner Independent“ oder „Paramount Vantage“ wirklich sein? Doch seit ein paar Jahren formiert sich langsam eine Gegenbewegung zu dieser Entwicklung. Filmemacher wie Buddy Giovinazzo („Life Is Hot In Cracktown“), Jeff Nichols (Shotgun Stories), Lance Hammer (Ballast), Andrew Bujalski („Funny Ha Ha“,Beeswax), Aaron Katz („Dance Party, USA“, „Quiet City“) und Kelly Reichardt („River of Grass“, „Old Joy“) haben sich auf die Arbeiten von John Cassavetes und die frühen Werke von Gus Van Sant, Jim Jarmusch oder Richard Linklater besonnen und sind damit zu den Wurzeln des amerikanischen Independent Kinos zurückgekehrt. In Kelly Reichardts drittem Langfilm, dem herzzerreißenden Drama „Wendy And Lucy“, zeichnen sich zudem noch deutlich europäische Einflüsse ab. Inspiriert vom italienischen Neorealismus und den eindringlich leisen Filmen der belgischen Gebrüder Dardenne (Lornas Schweigen) hat die amerikanische Regisseurin ein kleines, aber deshalb umso wirkungsvolleres Meisterwerk geschaffen.
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Rolle: Wendy
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Rolle: Mechaniker
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Rolle: Icky
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Rolle: Andy
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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