Kinostart:
12. November 2009
Film auf DVD erhältlich seit: 16. Oktober 2010
Regie: Michael Moore
Mit Michael Moore, Wallace Shawn,
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Originaltitel: Capitalism: A Love Story
FSK ab 6 freigegeben
Produktionsland:
Vereinigte Staaten
.
Genre:
Dokumentation
Laufzeit: 126 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Inhalt: Das reichste eine Prozent der amerikanischen Bevölkerung besitzt mehr als die 95 ärmsten Prozent zusammen. Bei soviel Ungerechtigkeit war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis das Arbeiterkind aus Flint, Michigan in die Bresche springt. Moore besucht Menschen, die gerade ihr Zuhause verlieren, weil raffgierige Banker ihnen Kredite vermittelt haben, die sie sowieso nie hätten bezahlen können. Er geht zurück in die 40er Jahre und zeigt, dass bereits Präsident Franklin D. Roosevelt in einem Entwurf für eine Erweiterung der Verfassung mehr soziale Gerechtigkeit einforderte. In Washington, D.C. deckt er auf, wie die Banken die Abgeordneten unter Druck setzten, als es im Oktober 2008 um die Verabschiedung eines 700-Milliarden-Dollar-schweren Konjunkturpakets („Bail Out“) ging. Und er wagt sich in die Höhle des Löwen, sprich: an die Wall Street, um die Schuldigen an der ganzen Misere persönlich zur Rede zu stellen…
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christoph Petersen
(3)
Nach schießwütigen Rednecks (Bowling For Columbine), George W. Bush (Fahrenheit 911) und dem US-Gesundheitssystem (Sicko) schlachtet Michael Moore nun die nächste heilige Kuh der Amerikaner: den Kapitalismus. Gerade rechtzeitig zur Weltfinanzkrise präsentiert Amerikas Vorzeige-Linker mit „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ alle möglichen – stimmigen und weniger stimmigen - Gründe, das gegenwärtige Wirtschaftssystem abzuschaffen. Dabei offenbart sich auch diesmal wieder das alte Moore-Problem: Weil der Dokumentarfilmer mehr Wert auf Polemik als auf geölte Argumentationsketten legt, ist es seinen Gegnern ein Leichtes, sein Werk als bloßen Humbug abzutun. Deshalb ist auch „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ erneut ein Film, der eher darauf abzielt, ähnlich tickende Kinogängern für ihre soziale Haltung auf die Schulter zu klopfen, statt Andersdenkende zu überzeugen.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 4 Kritiken
falkschultz
Mitglied seit 865 Tagen
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14 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
Ich kann meinen beiden Vorkommentaren zustimmen. Zum einen sollte man sich etwas informieren, auf was man sich bei Michael Moore einlässt (da ist stilistisch ein Film wie der andere). Das es also eher wenig wissenschaftlich zuwege geht, sondern "marktschreierisch" sollte demnach klar sein - darauf sollte man sich einlassen. Tut man das, wird man zum einen gut unterhalten und bekommt viele interessante Bilder, Situationen und Gedanken präsentiert. Moores Sarkasmus ist unterhaltsam und als mündiger, selbst denkender Mensch kann man sich seinen Teil ja denken.
Man darf nicht vergessen, für wen Moore seine Filme in erster Linie dreht: die Amerikaner. Und der US-Bürger, im Schnitt, kann mit solch einem Film weitaus mehr anfangen, als mit einer wissenschatlichen, trockenen Dokumentation. Moore möchte Denkanstöße ans Volk geben - und das tut er, und das ist doch auch viel wert.
Aber zum anderen stimmen natürlich auch die Kritiken, die Michael Moores Werken grundsätzlich Sachlichkeit absprechen. Es ist alles ein bisschen zu viel Meinungsmache, zu wenig faktisch. Dies ist schade, da Moore im grunde mit allem recht hat. So ist der Kapitalismus wirklich bösartig und die Medien, die ja auch nur der Wirtschaft unterliegen, manipulieren die Menschen und erschaffen eine gefährliche Pseudorealität.... ich persönlich hätte dazu gern den einen oder anderen Philosophen gehört, oder spannende Diskussionen von klugen Köpfen... so entkräftet sich Moore selbst, was schade ist, weil die Botschaft eigentlich richtig und wichtig ist.
Verfasst am 17.04. um 00:52 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
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Besetzung und Stab
Michael Moore
Rolle: er selbst
Wallace Shawn
Rolle: lui-même
Aktuelles
2 neue DVDs oder Blu-rays
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Gast - Freitag, 10. Februar um 02:02