Vorweg: Edward Norton gehört für mich zu den besten Schauspielern überhaupt. In "Zwielicht" kann er das nur ein weiteres Mal beweisen. Ein sehr guter Film, der von Anfang bis zum krassen Ende einfach toll unterhält. Besetzung ist spitze. Zwar ein eher ruhiger Thriller, aber gerade das macht den Film so spannend. Sollte man sich mal ansehen! 7/10
Hinzugefügt am 17.04.2011 um 22:20 Uhr Verstoß melden- Home
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Wie hätten die Kritiken wohl ausgesehen wenn zum Beispiel Colin Farell ( der angeblich auch im Gespräch war), die Rolle des Aron bekommen hätte?? Das wird den Beiteiligten des Filmes ziemlich egal sein, denn mit Edward Norton haben sie den einzig Richtigen für die Rolle gefunden. Hier zeigt er was er draufhat und spielt Gere, der zwar auch nicht schlecht aber doch in einer sehr typischen Rolle für ihn ist, an die Wand. Norton holt aus dem Thriller , der sich von den Milliarden anderen nicht wirklich unterscheidet , alles heraus. Ohne ihn wäre das alles unvorstellbar. Natürlich ist die Regie nicht schlecht, und der Schluss-Twist ist auch cool , aber das Meisterwerk das er gerne sein würde, ist der Film nicht. Alles in allem: Norton bringt den Durchschnitts-Thriller auf ein höheres Niveau!!
Hinzugefügt am 30.03.2011 um 20:50 Uhr Verstoß melden
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Gerichtsfilme sind oft von besonderer Art, da sie nicht nur durch ihren trockenen Stoff, sondern auch durch ihre oft starke räumliche Begrenzung auf ein packendes Drehbuch angewiesen sind, die den Zuschauer in den Bann des Werks zu ziehen vermag. Wie dies funktionieren kann, lässt sich schließlich auch in Klassikern wie ''Die 12 Geschworenen'' oder ''Eine Frage der Ehre'' bestaunen. Jedoch gibt es ebenso hinreichend viele Gegenbeispiele, wie etwas die meisten Grisham-Verfilmungen, die den hochgelobten Vorlagen durch ihre Kürzung der Story und die oftmals blasse Regie nicht gerecht werden können. Nun versucht sich auch Gregory Hoblit mit seinem Film ''Zwielicht'' daran, einen packenden Genrefilm zu kreieren. Zwar mag ihm dies durch seine routinierte Machart nur zum Teil gelingen, aber dank einer umwerfenden Darstellerleistung seitens Edward Norton weiß dieser Film dennoch hervorragend zu unterhalten. Als der katholische Erzbischof von Chicago brutal ermordet wurde, findet die Polizei schnell einen Schuldigen. Der Chorknabe Aaron Stampler, der blutverschmiert unweit der Tatorts nach einer kurzen Flucht gestellt werden konnte, soll die Tat begangen haben. Als dann der Staranwalt Martin Vail von der Sache Wind bekommt, zeigt er sich in gewisser Weise verwirrt vom unschuldigen, schüchternen Wesen seines Mandanten, den er zunächst aus Prestigegründen behandelt, aber bald ein echtes Interesse an dem Fall entwickelt. Doch bringen die Ermittlungen zunächst nur bedingt Ergebnisse. Erst als die Psychologin Dr. Arrington den Beschuldigten über seine Vergangenheit befragt, wird der Fall aufschlussreicher... ''Zwielicht'' ist ein solider Gerichtsfilm, der allerdings hinsichtlich der Figurenzeichnung nur knapp an Klischees vorbeikommt und dabei nicht in der Lage ist, die Charaktere in den wenigen Szenen präziser zu entwerfen. Richard Geres Figur ist der typische Staranwalt und die Ex-Frau auf der Gegenseite ist auch nicht grade ein einfallsreicher Schachzug. So werden auch die konventionellen Dialoge zwischen den beiden eher verhaltene Begeisterung hervorrufen. All diese Mittelmäßigkeit, die sich über den Film in Inszenierung und Regie erstreckt, ist aber vergessen, wenn Edward Norton die Szenerie betritt und unweigerlich an sich reißt. SPOILER Er brilliert in der Rolle des verunsichterten und leicht zurückgebliebenen Aaron genauso wie er die gewalttätig aggressive Rolle von Roy meistert. Er spielt diese Rollen nicht, er lebt sie und fühlt sie. Seiner authentischen und fesselnden Performance ist es zu verdanken, dass der Film im Mittelteil seinen Reiz wiedergewinnt und dass er mit seiner wirklich gewagten Schlusspointe überzeugt. Ohne Norton oscarwürdigen Auftritt wäre der Film definitiv komplett den Bach runter gegangen, da er seine die Glaubwürdigkeit strapazierende Geschichte sonst als konstruiert erschienen ließe.SPOILER ENDE FAZIT: Dass ''Zwielicht'' funktioniert ist nicht etwa der Regie oder den soliden Hauptdarstellern zu verdanken. Denn diese tun nur ihren Job und spulen die Geschichte routiniert herunter. Nein. Der Film unterhält mit seinem überragenden Nebendarsteller Edward Norton und einer packenden Schlusspointe. Deswegen: sehenswert.
Hinzugefügt am 20.02.2011 um 12:58 Uhr Verstoß melden
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Sichert

