Melancholia
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    Rea1903
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      2 - Nicht gut

    Meine liben Damen und Herren, ich halte mich für anspruchsvoll, was Filme Qualität angeht. Der Film muss aber auch in Sache Unterhaltunf stimmen. Melancholia ist der langweilste Film, den ich im letzten Jahr gesehen hab. An den Schauspielern ist nichts auszusetzen. Es geht um das Tempo und das Thema. Man muss diese Art von extrem langweilige Filme mögen um so was zu ertragen. Mit grösstem Anstrengung hab ich es satte 30 Minuten geschaft. Danach bin ich aufgestanden und den Film aud sem PC gelöscht.

    Hinzugefügt am 07.02.2012 um 10:46 Uhr
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    ayaka-
    ayaka-

    2 Follower | Seine 47 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Lars von Triers Depression hält schon recht lange an. Ich für meinen Teil begrüsse seine Art, mit ihr umzugehen: Er bannt sie auf die Leinwand. Denn das Ergebnis ist überaus sehenswert. Melancholia ist der titelgebende Planet, der die Welt untergehen lässt, derweil von Triers weibliches Alter Ego Justine dem Ende der Welt gleichgültig entgegensieht. So viel zur groben Handlung und von Triers Gefühlszustand. Es gelingt von Trier in ausserordentlich kunstvoller Weise seine Melancholie einzufangen und sie dem Zuschauer zu vermitteln. Das macht zwar nicht unbedingt Spass, und es mag sein, dass man nach dem Film selber ein wenig nachdenklicher oder trübsinniger ist, aber von Trier scheint seiner Schwermut auch etwas Schönes abgewinnen zu können - wenigstens empfinde ich das so -, denn die Bilder, mit denen er seine Gefühle ausdrückt, sind unbeschreiblich anmutig. Und so kann ich jedem, der seine Augen auf satten Wiesen weiden und in nachdenklichen Momenten schwelgen möchte, den Film wärmstens empfehlen. Leute, die selber schweren Mutes sind, sollten allerdings die Finger von dem Film lassen.

    Hinzugefügt am 13.12.2011 um 03:31 Uhr
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    Orny89
    Orny89

    1 follower | Seine 26 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Melancholia ist bei weitem nicht von Triers bester Film. Antichrist beispielsweise war um längen besser als Melancholia, was vll nicht sie schauspielerische Leistung betrifft, aber dennoch in Punkto Spannungsaufbau und Geschichts durchaus besser ist. Melancholia wirkt dagegen etwas langweilig und hat einige unnötig lange Passagen, die dem Film nur schaden anstatt zu bereichern. Die Aufnahmen am Anfang sind gelungen und das Ende ist auch sehr intensiv in Szene gesetzt aber dennoch ist der Film nicht sein bester! Kann man sehen muss man aber nicht.

    Hinzugefügt am 05.12.2011 um 22:47 Uhr
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    jorgek
    jorgek

    0 follower | Seine 2 Kritiken ansehen |

      1.5 - Schlecht

    Die ersten 10 Minuten gr andiose Bilder, dann excellente schauspielerische Leistung, aber extrem unruhige Kameraführung (es wurde mir schlecht), sehr schönes Ende. Nur mit stabilem Nervenkostüm ansehen!

    Hinzugefügt am 26.11.2011 um 09:13 Uhr
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    J J
    J J

    0 follower | Seine 11 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    Melancholia ist : Apokalypse ala Lars Von Trier In einer brillianten Eröffnungssequenz verkommt jeder Shot zum Kunstwerk. Wunderschöne und natürliche Dialoge vermischt mit fantastischen Darstelllerischen Leistungen ,machen die erste Hälfte zu einem ruhigen aber intensiven Vergnügen. In der zweiten Hälfte tritt die Apokalypse in den Vordergrund. Hier wird der film von Sekunde zu Sekunde intensiver und gipfelt in einem höchst verstörendem Finale. Zwar wird der Film nicht nur Freunde finden ,aber Freunden von anspruchvollen Kunstfilmen sei dieser Trip ans Herz gelegt.

    Hinzugefügt am 21.11.2011 um 16:36 Uhr
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    HA456
    HA456

    0 follower | Seine 86 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Melancholia entsprach nicht meinen Erwartungen. Schon allein die Kameraführung nach der beachtlichen Einführung, fand ich viel zu schlecht. Aber das ist Ansichtssache und bekanntlicherweise ist das so eine Art Trier Stil. Hätte Lars von Trier die Mitte interessanter und besser umgesetzt, dann wäre es bestimmt ein toller Film geworden, aber dem ist halt nicht so. So hat er an spannenden Stellen immer wieder die selbe Musik eingesetzt, was nach und nach nervig wurde. Zu den Darstellern kann man natürlich nichts sagen, weil alle spitze waren. Die Anfangsszene und das Ende, waren ebenfalls grandios. Ich wiederhole, wäre Lars von Trier auf diesem Niveau geblieben, dann wäre Melancholia auch viel besser, spannender, fesselnder und atemberaubender geworden. Ich kann den Film eigentlich nicht empfehlen, nur wegen dem Anfang, dem Ende und der, auch wenn schlecht umgesetzten, Story, habe ich 6 Sterne gegeben.

    Hinzugefügt am 20.11.2011 um 19:41 Uhr
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    donotdelete
    donotdelete

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      5 - Spitzenklasse

    ooooooooooooooooh so bad ooooooooooooooooh so bad ooooooooooooooooh so bad ooooooooooooooooh so bad

    Hinzugefügt am 07.11.2011 um 12:19 Uhr
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    Benni F.
    Benni F.

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      5 - Spitzenklasse

    Ein vorneweg: Ich finde Filme von Lars von Trier allesamt bemerkenswert. Er schafft es auf seine Art Leute zu fesseln, so auch hier. Ich denke, dass sich jeder seine eigenen Gedanken zu Melancholia machen kann und auch sollte. Deswegen entspricht das folgende ganz allein meiner Interpretation. Meiner Meinung nach vergleicht von Trier hier die Ohnmacht, welche man in einer Depression fühlt, mit der, die man im Angesicht des Endes fühlt. Hierfür sprechen die Zeitlupenaufnahmen zu Beginn. Des Weiteren macht er ganz deutlich, dass der Umgang mit Depressionen noch immer ein Tabu in vielen Bereichen ist. Es ist also ein Appell offener mit Depressionen umzugehen. Also für mich ein weiterer sehr gelunger von Trier Film, der mich zum Denken angeregt und mitgerissen hat.

    Hinzugefügt am 09.10.2011 um 23:55 Uhr
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    the_wiz
    the_wiz

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      5 - Spitzenklasse

    Ein besonderer Film und sicher kontroversiell zu sehen. Vor allem für jemandem der mit "Dogma"-Filmen nichts an zu fangen weiß. Zum überwiegenden Teil mit Handkama gedreht, spärlicher Einsatz von Filmmusik und wenn dann immer nur ein Thema, keine beschönigenden Bilder zumindest was die Farben während der Szenen die nicht CG generiert waren. Es ist für mich ganz klar zu sehen woher dieser Regisseur kommt und er präsentiert uns hier eine Dystopie in atemberaubend schönen Bildern, die uns fast wünschen lassen beim Weltuntergang in der ersten Reihe zu sitzen, was in seinen Augen ohnehin das Beste ist was uns in einem solchen Fall passieren kann. Seine Protagonistin Justin hat ohnehin das Schlimmste schon hinter sich, was hat sie also schon noch zu verlieren, besonders wenn man daran glaubt das wir nicht in der besten aller Welten leben, sondern in der Einzigen. So sieht sie also in der unabwendbaren Katastrophe die Erlösung von allem Irdischem, im wahrsten Sinne des Wortes. Melancholia als Katastophenfilm also als Genrefilm zu sehen unterbewertet den Film in großem Maße, da Lars von Trier vor allem am Innenleben seiner Charaktere interessiert ist als am Gesamtzustand der restlichen Menschheit, die, wir ja aus anderen Filmen wissen, zu einem solchen Zeitpunkt ja alles Menschliche hinter sich lässt. Nicht von ungefähr spielt daher der Film ein bisschen fernab von dem was wir von dem was wir im allgemeinen unter Zivilisation nennen, also ausserhalb einer größeren menschlichen Ansiedlung, damit der Zuschauer nicht abgelenkt wird von der allgemeinen Panik die sich sicherlich zu diesem Zeitpunkt auf dem Planeten, der dem Untergang geweiht, ist breit macht. Wie unter dem Brennglas präsentiert uns von Trier damit im zweiten Teil des Film seine pessimistische Sicht der Dinge anhand einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich in einem großbürgerlichem Anwesen vor Augen führt was sie ausser dem eigenen Leben, denn sonst noch alles verlieren kann. Im ersten Teil des Films setzt sich der Regisseur eingehend mit seinen eigenen Dpressionen auseinander und zeigt uns damit wie man sich selbst zerstören kann. Eine Kunst die der Regisseur ja selbst wie kein zweiter beherrscht und auch die Hauptdarstellerin Kirsten Dunst hat ihre Erfahrungen damit. Im Besonderen gilt dies für von Trier selbst der genauso wenig wie sein Alter Ego im Film, Justine, nicht geliebt werden will und das gilt offenbar auch für seine uns immer wieder überraschenden Filme. Denn mit seiner Vorstellung bei der Pressekonferenz zur Premiere dieses Films in Cannes, eines der wichtigsten Festivals ausserhalb der USA, hat er sich sicherlich um etliche Filmpreise gebracht die der Film an sich und der Regisseur im Besonderen verdient hätte. Aber das von Trier einer der größten seiner Zunft ist, daß dürfte ihm persönlich ohnehin schon seit längerer Zeit ziemlich klar sein... P.S.: Ein ganz persönliches Dankeschön an den Regisseur, dafür das uns dieser Film als Film und nicht als 3D-Erlebniskino präsentiert wird. Denn die wenigsten dieser Produkte gewinnen an Tiefe oder sonst irgend etwas durch die dritte Dimension. Im Gegenteil sie verlieren an jedem Fall immer an Strahlungskraft und das im wahrsten Sinne des Wortes.

    Hinzugefügt am 09.10.2011 um 21:31 Uhr
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    Marc-aus-Aachen
    Marc-aus-Aachen

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      3 - Nicht schlecht

    Zuerst die zusammenfassende Frage: Würde ich einem Freund diesen Film empfehlen? Antwort: nur unter etlichen Vorbehalten: "Wenn Du auf von Triers Oeuvre stehst, wenn endlos zähe Szenen Dich nicht nerven, wenn die Frage nach der Botschaft offen bleiben kann, wenn Du wirklich überhaupt nichts besseres zu tun hast." Nein, richtig dolle fand ich den Film nicht. Von Trier hat zwar ein Faible für tolle Frauen (Dunst, Gainsbourgh, Kidman, Deneuve, Rampling) und seine Filme wissen durch eine gewisse sperrige Intensität zu unterhalten (gell! Kunst muss ja auch dem Betrachter immer etwas weh tun), aber vieles an Melancholia nervt dann doch: da wäre erstmal die ständige Wackelkamera, die mir reale Kopfschmerzen bereitete. Hier zeigt sich ein Manierismus, ein Kreisen um das Stilmittel, um sich selbst. Die im ersten Kapitel dargestellte depressive, leicht soziopathische Hauptfigur weiß zu überzeugen und ihr destruktives Verhalten (das letztlich ein Ausdruck von Selbstbehauptung und unreflektiertem Machtwillen ist) wirkt verstörend. Aber ist das alles, was uns Von Trier über Depression vermitteln will? Die Hochzeitsfeier mit ihren vielfältigen Brüchen und aufplatzenden Rissen in der großbürgerlichen Gesellschaft kennen wir aus "Das Fest" zur Genüge, Hier wirkt es nur wiedergekäut. Das zweite Filmkapitel ist noch viel unklarer. Dass Menschen im Angesicht des Weltunterganges Angst bekommen, ist keine weltbewegende Erkenntnis. So what? Bezeichnenderweise ranken sich alle Großkritiken in den üblichen Feullitons um das erste Kapitel. Mit dem zweiten weiß keiner etwas anzufangen. Warum gebe ich dem Film dennoch 3 Sterne? Eine überragende, zwischen hypercharmantem Strahlen und zynischer Bitterkeit pendelnde Kirsten Dunst, eine famose Charlotte Gainsbourgh und die Erkenntnis, das ein Film, der mich dazu motiviert, einen derart langen Sermon zu schreiben, irgendwo doch interessant ist.

    Hinzugefügt am 09.10.2011 um 09:11 Uhr
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