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Melancholia
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Melancholia
Starttermin 6. Oktober 2011 (2 Std. 10 Min.)
Mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Alexander Skarsgård mehr
Genres Sci-Fi, Drama
Produktionsländer Frankreich, Dänemark, Schweden, Deutschland
Zum Trailer
Pressekritiken
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User-Wertung
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Filmstarts
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Bewerte und Kommentiere
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Inhaltsangabe & Details

FSK ab 12 freigegeben
Eine Geschichte aus der Perspektive zweier Schwestern. Die Melancholikerin Justine (Kirsten Dunst) heiratet auf dem Schloss ihrer Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg) einen hübschen Mann (Alexander Skarsgard). Doch von Anfang an steht das Fest unter keinem guten Stern, das Paar kommt sogar zu spät zur eigenen Feier – sehr zum Ärger von Claire und deren Mann John (Kiefer Sutherland). Einige Zeit später: Justines Depressionen werden stärker und sie zieht zu ihrer Schwester aufs Schloss während ein Planet auf die Erde zurast. Wo John die Frauen noch in Sicherheit wiegt und glaubt, dass der Planet an der Erde vorbeiziehen wird, bereiten sich Justine und Claire auf ganz unterschiedliche Weise auf den Weltuntergang vor. Während Claire immer besorgter wird, geht es Justine besser, umso mehr der Planet am Himmel wächst und umso näher die Apokalypse rückt…
Verleiher Concorde Filmverleih GmbH
Weitere Details
Produktionsjahr 2011
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes 3 Trivias
Besucher in Deutschland 117 054 Einträge
Budget 7 400 000 $
Sprachen Englisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,0
stark
Melancholia
Von Christoph Petersen
Ob die filmischen Beschränkungen der Dogma-Bewegung, die auf eine Bühne gemalten Kreidelinien in „Dogville" oder die per Zufall vom Computer bestimmten Bildausschnitte in „The Boss Of It All" – früher hatte Lars von Trier das stete Bedürfnis, unsere Sehgewohnheiten mit jedem seiner Filme aufs Neue aufzubrechen und so unsere Art des Kinokonsums kritisch zu hinterfragen. Er war ein cineastischer Rebell, der nicht unbedingt glücklich darüber schien, wenn das Publikum seine Filme mochte. Seitdem hat sich von Trier jedoch – wenn auch nicht ganz freiwillig – völlig neu erfunden. Nach dem Ausbruch einer schweren Depression dirigiert der Regisseur seine Projekte nicht mehr länger nur mit dem Kopf, sondern gewährt dem Publikum direkten Einblick in sein Seelenleben. „Antichrist" war eine ungefiltert und mit aller Gewalt auf die Leinwand geworfene Depression, der Blick eines Mannes in die Hölle, fü...
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Reportage 1 - Englisch 7:20
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Schauspielerinnen und Schauspieler

Kirsten Dunst
Kirsten Dunst
Rolle: Justine
Alexander Skarsgård
Alexander Skarsgård
Rolle: Michael
John Hurt
John Hurt
Rolle: Dexter
Komplette Besetzung und vollständiger Stab

Pressekritiken

  • Empire UK
  • Variety
  • Chicago Sun-Times
  • Reelviews.net
  • Slant Magazine
5 Pressekritiken

User-Kritiken

Martin D.
Hilfreichste positive Kritik

von Martin D., am 24/01/2017

5,0Meisterwerk

Der beste Film, den ich je gesehen habe. Viel mehr gibt´s eigentlich darüber nicht zu sagen. "Dogville" hat mir auch super... Weiterlesen

BrodiesFilmkritiken
Hilfreichste negative Kritik

von BrodiesFilmkritiken, am 09/09/2017

1,5enttäuschend

Um Filme von diesem Mann zu schauen ist ein hohes Maß an Masochismus hilfreich – ich weiß auch nicht warum ich sie mir immer... Weiterlesen

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20 User-Kritiken

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22 Bilder

Wissenswertes

Regisseur hat sich eigentlich einen anderen Film vorgestellt

Lars von Trier ist von seinem eigenen Film alles andere als begeistert. In einem offiziellen Statement des Regisseurs vom 13. April 2011 heißt es: "Ich möchte diesen Film abstoßen wie ein Körper ein falsch implantiertes Organ".

Lars von Trier holte sich Inspiration aus bildender Kunst

Die Szene, in der sich Justine im Hochzeitskleid auf einem Bach treiben lässt, ist inspiriert von John Everett Millais' Gemälde "Ophelia" aus dem Jahre 1852.

Dunst und von Trier sprechen aus Erfahrung

Genau wie ihre Filmfigur Justine litt Darstellerin Kirsten Dunst lange Zeit selbst an Depressionen. Auch Lars von Trier war einst ebenfalls von der Krankheit betroffen.

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Kommentare

  • Kavalor

    ist mir egal wie gut der film ist, wenn Lars von Trier sich für so geistreich und witzig hält und sich als nazi outen muss, werde ich in zukunft seine arbeit meiden

  • Cinefrancis

    endlich einer der mit der Situation richtig und angemessen umgeht und keine Toleranz für LvT entwickelt.

  • Dopamin!

    Vollkommen egal wie er seine Äußerungen nun gemeint habe oder auch nicht. Für mich sieht es einfach nach dem (wohl geglückten) Versuch aus möglicher Beliebtheit entgegen zu wirken. Der Mann hat arge Probleme mit der Welt und vor allem sich selbst. Er kann seine eigene, geringe, Wertschätzung nur dann "rechtfertigen" wenn auch von außen keine Wertschätzung erfährt. So paradox das klingen mag, durch eben solche Äußerungen schafft er sich selbst die externe Bestätigung seines geringen Selbstwertgefühls. Ebenso ambivalent kommt seine stellenweise überhebliche Selbsteinschätzung als sarkastische und zynische Parodie seiner selbst daher.

    Der Film ist gut verrät einiges über eine depressive Sicht der Welt. Dazu muss man ihn weder mögen noch verachten. Lasst die Kirche mal Dorf ...

  • Cleo S.

    Kein klassischer Katastrophenfilm, da die Unausweglichkeit von erster Sekunde an wahrhaftig spürbar ist.
    Trotz dessen schafft es Lars von Trier die beginnende Künstlichkeit später durch seine mit der typischen Handkamera realistisch inszenierten Bilder,
    den Film voller Spannung in ein geschlossenes System zu verwandeln. Ein weiteres Lars von Trier Meisterwerk!

  • Wolfgang M. Schmitt jun.

    Für mich ist von Trier mit seinem Film im Wagnerschen Gesamtkunstwerk angekommen. Er bedient sich nicht nur einfach seiner Musik, sondern liefert zugleich eine eigenwillige Interpretation von "Tristan und Isolde". Mehr in meiner Analyse:

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