Kinostart:
11. Februar 2010
Film auf DVD erhältlich seit: 23. Juli 2010
Film auf Blu-ray erhältlich seit: 23. Juli 2010
Regie: Espen Sandberg, Joachim Roenning
Mit Julia Bache-Wiig, Nicolai Cleve Broch, Ron Donachie,
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Produktionsland:
Norwegen
.
Genre:
Kriegsfilm
Laufzeit: 118 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Capelight
Inhalt: Gerade vom finnischen Winterkrieg gegen die Sowjets zurückgekehrt, findet sich der Globetrotter Max Manus (Aksel Hennie) in einer von Nazis besetzten Heimat wieder. Die schnelle Kapitulation Norwegens als tiefe Demütigung empfindend schließt sich der Patriot einer losen Untergrundvereinigung junger Männer ohne militärische Erfahrung an und plant fortan Sabotage-Akte in und um Oslo. Einen schottischen Ausbildungsstopp später werden Manus, sein Freund Gregers (Nicolai Cleve Broch, URO) und die durch den Segen des norwegischen Königs aufgepeitschten Widerständler aggressiver - und ziehen damit den Zorn des Gestapo-Offiziers Siegfried Fehmer (Ken Duken, Zweiohrküken) auf sich. Der beantwortet die Anschläge mit grausamen Vergeltungsaktionen und treibt seinen verborgenen Widersacher so Tag für Tag weiter in die Isolation, bis Manus nicht einmal mehr seiner Alliierten-Kontaktperson und Geliebten Tikken (Agnes Kittelsen, Vergebung) vertrauen kann...
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel

User-Wertung(56 Bewertungen)
(3,4)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jan Hamm
(3,5)
Es war einmal vor langer Zeit im von Nazideutschland besetzten Europa, als die Resistance die ultimative Waffe gegen Hitler und seine Schergen in Stellung brachte: das Kino. Gegen Pulver und Blei ist Historie immun, sie muss also im Raum des Geschichtenerzählens selbst ausmanövriert werden. Ein gewisser Max Manus hätte Quentin Tarantinos Inglourious Basterds wohl applaudiert. Die Idee, deutsche Besatzer mit sprichwörtlich explosivem Filmgenuss zu versorgen, hatte der norwegische Widerständler nämlich damals schon. Die Geschichte konnte er zwar, anders als Tarantino, nicht umschreiben, wohl aber überlebte er eine außergewöhnliche Guerilla-Laufbahn, der Joachim Rønning und Espen Sandberg (Bandidas) mit „Max Manus“ nun ein filmisches Denkmal setzen. Über ein Viertel der norwegischen Bevölkerung pilgerte bereits in die Lichtspielhäuser – ein beispielloser Rekord am lokalen Box Office. Den psychologischen Tiefgang des dänischen Pendants Tage des Zorns erreicht „Max Manus“ zwar nicht. Wohl aber ist dem Regie-Duo ein episch angehauchter Historienthriller gelungen, dessen superb inszenierte Actionsequenzen schnell vergessen lassen, dass der von Aksel Hennie mit Inbrunst verkörperte Manus stolze 82 Jahre alt werden sollte.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,4)
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56 Wertungen
insgesamt 4 Kritiken
East Clintwood
Mitglied seit 750 Tagen
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17 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Gut erzählter Film über eine kleine norwegische Truppe, die in ihrem eigenen Land Widerstand gegen das Naziregime leistet. Die Charakterentwicklung ist recht gut und die Sabotageanschläge sind spannend in Szene gesetzt. Zwar bietet der Film nichts bahnbrechendes, doch das was hier gezeigt wird ist gut umgesetzt worden. Die kurzen Kampfszenen als Max Manus in Finnland an der Front gekämpft hat, erinnerten mich von der Qualität her ein wenig an 'Band of Brothers', was ja sicher kein schlechtes Zeichen ist.
Verfasst am 21.01. um 08:37 Uhr -
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Marvin Rödenbeck
Mitglied seit 1.033 Tagen
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11 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
Auffallend schöne Optik und frischer Stil. Hat mir Optisch sehr gut gefallen, auch eine nette Erzählstruktur und schöne Tempowechsel. Mal flotte Inszenierung, mal spannend und gemächlich. Inhaltlich kann sich Max Manus halt leider nicht aus dem Durchschnitt hervortun. Darsteller reißen keine Bäume aus, wirken aber glaubhaft. Das Setting 2ter Weltkrieg muss wohl heutzutage neuerfunden werden, wie es Tarantino zeigt, bloße Tatsachenspiegelungen dienen einfach nicht mehr allein. Konkurrenztauglich kann man Max Manus wohl also leider nicht nennen, doch die solide Handlug und nette Optik, hinterlassen somit einen netten, bodenständigen Kriegsfilm über das sonst eher ruhige Norwegen.
Verfasst am 29.01. um 00:09 Uhr -
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Besetzung und Stab
Julia Bache-Wiig
Rolle: Sykesøster Liv
Nicolai Cleve Broch
Rolle: Gregers Gram
Ron Donachie
Rolle: Colonel J.S. Wilson
Ken Duken
Rolle: Siegfried Fehmer
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Kommentare
Gast - Donnerstag, 09. Februar um 07:54