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...in der Bebilderung um Norwegens größten Untergrundkämpfer der Hitlers Mannen im besetzten Heimatland gehörig in die Suppe spuckt. "Max Manus" - von Aksel Hennie toll interpretiert als Mensch, der sich in die "Sache" Widerstandskampf so sehr einfühlt, daß er sich selbst beginnt zu vergessen - ist für mich ein klassischer "Omnibus-Film": wieder eine "Reader`s Digest"- Fassung fürs Kino und zwei Jahre danach dann wohl die Fernsehfassung. Ehrlich - hier fällt es in der ersten Stunde ungemein auf, daß der Film die Stationen von Manus auf dem Weg in den Widerstand nur anreisst bzw. pflichtschuldigst abhakt, ohne daß man für die Handlungen unserer Charaktere irgendetwas empfinden würde. Erst in der letzten halben Stunde (ab dem Anschlag auf den deutschen Zerstörer "Donau") erreicht der Film die angestrebte Intensität, die der Stoff eigentlich vermitteln will. Und Ken Duken als Gestapo-Offizier Fehmer rehabilitiert sich hiermit nach seinem fürchterlich schmierigen Part in "Zweiohrküken" voll und ganz. Alles in allem ein prächtig ausgestatteter Geschichts-Thriller, dem als Hauptgrund für eine bessere Bewertung meinerseits halt der nötige Rythmus und die entsprechende Laufzeit fehlt. Hoffe, daß die Langfassung bald auf DVD zu haben ist!
Hinzugefügt am 30.01.2010 um 01:45 Uhr Verstoß melden
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