The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
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    Schnafffan
    Schnafffan

    1 follower | Seine 16 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Kein Meilenstein,aber eine berührend erzählte und fantastisch gespielte Tragikomödie. Alexander Payne beweist einmal mehr, mit welch sicherer und vertrauensvoller Hand er den Zuschauer durch das Amerika seiner Filme führt; ein Amerika, dessen Gesellschaft, Orte, Konflikte, ja selbst Figuren man etwa schon aus "Sideways" zu kennen glaubt. Und doch lässt man sich immer wieder gern dorthin entführen. Es sind bittersüße Bilder, die uns dort erwarten, von einem Land, über das man gerne schimpft und das doch selbst irgendwie so halt-, manchmal kraft- und oft hilflos erscheint wie die Figuren des Films. Paynes bewundernswertes Geschick besteht aber tatsächlich darin, seine von tiefen Verletzungen und Zerrissenheit geprägten Figuren nie der Bloßstellung vor dem Zuschauer preiszugeben, sondern sie immer sympathisch und liebenswert erscheinen zu lassen. Entscheidenden Anteil daran hat natürlich der großartige Cast, angeführt von einem hinreißenden George Clooney, der herzzerreißend-vertrottelt wie ein gerupfter Hahn in Badelatschen den Zusammenhalt seiner Familie zu retten versucht sowie der anmutigen wie auch rotzig-gewitzten Shaileene Woodley.

    Hinzugefügt am 10.05.2012 um 21:49 Uhr
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    Patrick K.
    Patrick K.

    1 follower | Seine 3 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    The Descendants ist ein trauriges und gleichzeitig durchaus realistisches Familien-Drama, wodurch man sich sehr gut in gewisse Situation reinversetzen und mitfühlen kann. Matt King (George Clooney) steht nach dem tragischen Unfall seiner Frau nun als alleinerziehender Vater da und ist mit der Erziehung seiner beiden Töchter mehr als überfordert. Die Story ist wirklich gut und der Drehort Hawaii passt mit seinem Wetter super zur Geschichte und der Familie, alles ist ziemlich trist, grau und stürmisch. Auf Hawaii herrscht eben nicht immer heiter Sonnenschein. Was aufs Wetter und das Leben dort zutrifft. George Clooney als Matt King und Shailene Woodley als seine Tochter Alexandra King sind einfach Klasse und holen das bestmögliche aus dem Film heraus. Der Film bekommt von mir 3,5 Sterne. Er ist gut, es wäre aber insgesamt noch etwas Luft nach oben gewesen.

    Hinzugefügt am 29.02.2012 um 23:22 Uhr
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    diesel797
    diesel797

    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      4.5 - Großartig

    Ein leiser Film mit großartiger Besetzung und oscarnominiertem Herrn Clooney - was will das Kinoherz mehr!?

    Hinzugefügt am 28.02.2012 um 03:30 Uhr
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    diva68
    diva68

    0 follower | Seine 3 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Ein leiser Film mit großartiger Besetzung und oscarnominiertem Herrn Clooney - was will das Kinoherz mehr!?

    Hinzugefügt am 26.02.2012 um 09:16 Uhr
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    gentsracer1
    gentsracer1

    0 follower | Seine 3 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Sehr gut gemachter Film, tolle Landschaft und gut gespielt . Georg clonnie einmal ganz anders aber sehr gut

    Hinzugefügt am 25.02.2012 um 23:26 Uhr
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    Marc-aus-Aachen
    Marc-aus-Aachen

    0 follower | Seine 26 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Ein sehr ruhig und gleichmäßig verlaufender Film ohne dramatische Höhepunkte aber dafür mehreren emotionalen Hämmern (wer schon ein nahes Familienmitglied verloren hat, wird wahrscheinlich wie ich tief aufgewühlt aus dem Kino kommen). Sehr gute, erwachsene, realistische Dialoge. Überzeugende darstellerische Leistungen. Auch wenn ich Clooney nur für einen mittelprächtigen Schauspieler halte, hier wirkt er durchweg überzeugend (oskar-reif ist allerdings etwas anderes). Das Setting in Hawaii ist sehr wichtig für den ruhigen Flow das Films. Anscheinend hat man dort wirklich alle Zeit der Welt, komische Hemden und Strandschluppen sind wohl Pflicht. In meiner persönlichen Punkteskala fast eine 4. (5 - gucke ich immer wieder und wieder und wieder, 4 - dicker Tipp an gute Freunde die ich nicht enttäuschen möchte, 3 - gut für einen netten Kinoabend, 2 - Enttäuschung/gelangweilt, 1 - Schrott)

    Hinzugefügt am 25.02.2012 um 15:08 Uhr
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    Bjoerg
    Bjoerg

    4 Follower | Seine 22 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    ‚The Descendants‘ hat in mir tatsächlich den noch nicht vorher gekannten Wunsch erweckt, irgendwann mal auf Hawaii Urlaub zu machen. Was für ein Hintergrund. Jedoch geht es hier vordergründlich um die Familie von George Clooney gespielten Matt King. Wie er doch schon so schön sagt, ‚Fuck the Paradise‘. Und diese Familie ist aber kompliziert… Tief berührendes Drama, perfekt gespielt. Ich persönlich würde nicht gerade sagen, dass Clooney sich selbst spielt, er hat ja keine Kinder und kann sich auch nicht lange binden, daher hatte ich erwartet, dass ich ihm die Rolle des verzweifelten betrogenen Fast-Witwers nicht ganz abkaufen könnte. Aber doch, komischerweise hat er mich überzeugt. Jedoch würde ich den Oscar doch lieber an Jean Dujardin oder Gary Oldman vergeben… Auch seine Filmtochter Shailene Woodley spielt überragend, die Golden Globe-Nominierung war absolut berechtigt. Nur Clooneys Nebenbuhler Brian Speer konnte mich überhaupt nicht überzeugen, ich Matthew Lillard konnte ich nur den verrückten Kerl von Scream sehen, demnach keine wahre Konkurrenz zu Clooney :-D. Zudem schlichen sich tatsächlich einige Längen ein und die Musik wirkte manchmal unglaublich nervig. Insgesamt ist ‚The Descendants‘ aber ein sehr bewegendes Familiendrama, das einen starken Kontrast zur Traumkulisse von Hawaii darstellt.

    Hinzugefügt am 18.02.2012 um 07:58 Uhr
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    ayaka-
    ayaka-

    2 Follower | Seine 47 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Dafür, dass „The Descendants“ aus dem Leben erzählt und dabei einige ernste Themen anschneidet, ist der Film todamüsant geraten und weiss bestens zu unterhalten. Farblich bewegt sich der Humor mindestens schon Richtung Tiefgrau. Dies soll allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass „The Descendants“ eine sehr einfühlsame Tragikomödie ist. Dabei hat neben George Clooney für mich besonders Shailene Woodley Gelegenheit, unter Beweis zu stellen, dass gutes Aussehen schauspielerischem Können nicht im Wege steht. Von mir kriegt der Film das Prädikat „ausserordentlich empfehlenswert“.

    Hinzugefügt am 06.02.2012 um 18:42 Uhr
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    tobe78
    tobe78

    2 Follower | Seine 70 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    "I'm the back-up parent -- the understudy." - George Clooney scheint ja in letzter Zeit ein gutes Händchen für seine verfilmten und auf die Leinwand transportierten Stoffe zu haben (ob er als Schauspieler gleich die Hauptrolle übernimmt oder eher als Regisseur dort die Zügel in der Hand hält, spielt da mittlerweile weniger eine Rolle. Schon "The Ides Of March" speiste dem Betrachter mit Fakten zum politischen Tagesgeschehen ab, welche sich bei näherer Betrachtung als nichts neues und originelles entpuppten. Minutiös geplantes / Punkt genaues abfilmen eines bestimmten, nur allzu bekannten Sachverhaltes (inklusive eines konstruierten Überraschungsplots) traf nicht nur auf handwerkliche Perfektion, solide Darstellerleistungen und kreuzbrave Dramaturgie, im Endeffekt segelte man thematisch an der gewollten, tiefgründigen Meditation zur eigenen Thematik regelrecht vorbei. Und auch "The Descendants" bildet zum Auftakt des Kinojahres 2012 da leider keine Ausnahme. Ohne "richtig" viel Fun, nur mit ein paar Schmunzlern, anrührenden- und wenigen Lachmomenten, spannungsarmer, gleichgeschalteter, entliehener Genre Dramaturgie und behäbigem Tempo vesehen, erweist sich "The Descendants" als im noch jungem Kinojahr 2012 wieder relativ schnell wieder vergessen, trotz korrekter Erzählweise / letzlich nachvollziehbarer resultierender (zwischenmenschlicher/Tages) Abläufe plötzlich auftretender Lebenswendungen (z.B. dem Unfall des Lebenspartners und dessen daraufhin folgendem Schicksal). Und der Weg zur Selbsterkenntnis / Einsicht offenbart sich als steinig. Und Ja, es ist nunmal kein leichtes, schwere Schicksalsschläge wie den Verlust eine geliebten Familienmitglieds zu verkraften, zu erkennen welche Fehler man einst begangen hat bzw. welche zu einer relative gräulich anmutenden, persönlichen Familien- und Midlife Crisis des Hauptdarstellers geführt haben. Dann hilft einem am Ende nur der persönliche Zusammenhalt mit den Menschen, welche einem am nächsten stehen, wenn man sehr oft im Leben nur noch nebeneinander hergelebt hat (inklusive einigen Reiberein, welche "The Descendants" wenigstens ab und zu etwas Antrieb verleihen, am Ende liebevollem zusammenrücken auf der heimischen Fernsehcouch und gemeinsamen, süßem Eisfuttern, welche sich durch ja so abenteuerliche Reise der Protagonisten ergeben haben, sprich dem Loblied auf die traditionellen Familienwerte, das amerikanische Publikum liebt dies ja ganz besonders.) Im Prinzip spricht ja nichts gegen solch ausformulierte Thematik, wenn sie kitschfrei serviert wird. Aber ganz ehrlich? Was ist an diesen Erkenntnissen neu? Was ist daran thematisch so originell, einen allseits bekannten Lebensabschnitt / Prozess nocheinmal so aufzuwärmen, ohne das diesem, vor allem für Erwachsene, neue Facetten abgewonnen werden? Das große AHA Erlebnis bleibt in "The Descendants" einfach aus. Nach Sichtung erweist man als genauso schlau wie vorher. Sicherlich spielt Regisseur Alexander Payne von Beginn an mit offenen Karten, wenn er von vorneherein die Familie King ins unvermeidliche stürzen lässt, insgeheim verdrückt man sogar heimlich eine Träne, wenn Spoiler: Mrs King am Ende per hawainischem Brauch und Asche dem Meer und zur letzten Ruhe übergeben wird, aber der große emotionale (Knall)Effekt bleibt dann doch aus. Alexander Payne betrachtet die kleinen und großen, zwischenmenschlichen Kastatrophen zwar unheimlich punktgenau, aber aus so nüchterner Perspektive (vor allem deutlich dröger als Susanne Bier in "In einer besseren Welt"), das er dabei mit Hilfe des Scriptes, den Autoren Jim Rash und Nat Faxon vergisst, seine Figuren richtig zu durchdringen, neben der gewissen, beachtlichen Kitschfreiheit, wohlgemerkt... mehr unter: http://blockbusterandmore.blog.de/2012/02/04/the-descendants-2012-kritik-12643595/

    Hinzugefügt am 06.02.2012 um 15:33 Uhr
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    Robert P.
    Robert P.

    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Ein sehr gefühlvoller Film über das Sterben und Verzeihen. Viele Emotionen verpackt in eine durchdachte Story mit schönen Bildern von Hawaii und seinen Inseln. Paraderolle für Goorge und gute Leistung der Nebendarsteller. Wenn man sich auf eine Affäre einlässt, dann hat dies viele Hintergründe, welche hier zwischenmenschlich ordentlich ausgeleutet und hinterfragt werden. Wie weit Familien der Beteiligten darunter leiden und zu oft auseinanderbrechen wird einem in diesem Kinofilm richtig bewußt. Ein tragischer Unfall mischt die Karten neu und die Prioritäten verändern sich; vieles ist nicht mehr rückgängig zu machen und die Einsichten kommen spät; all diese Emotionen und Überlegungen setzten die beteiligten Schauspieler gut um, wobei Clooney hier natürlich brilliert und bestimmt einige Auszeichungen für den Film bekommen wird.

    Hinzugefügt am 01.02.2012 um 12:52 Uhr
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