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    Hallam Foe
    Durchschnitts-Wertung
    3,5
    31 Wertungen - 6 Kritiken
    Verteilung von 6 Kritiken per note
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    6 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 13. Juli 2012
    Hallam Foe In blaue Farben getaucht, entwickelt der Film ein ergreifendes Porträt eines einsamen Menschen. Der junge Hallam Foe, der sich vom mysteriösen Tod seiner Mutter nicht erholen kann, bezichtigt seine Stiefmutter, diese ermordet zu haben, flüchtet sich in seine paranoiden Fantasien und geht in seinem Baumhaus seinen Lieblingsbeschäftigungen nach: er redet mit seiner toten Mutter, wirft sich in ihre Klamotten und spioniert seinem Vater hinterher. Doch dann wird er von diesem verstoßen und ist gezwungen, sich in London eine künftige Bleibe und ein sicheres Einkommen zu suchen. Da ist es eher Zufall, dass er eine Frau sieht, die seiner Mutter zum Verwechseln ähnlich sieht. Er heftet sich an ihre Fersen und beginnt, sie auszuspionieren... Wie einsam ein Mensch sein kann, dass er sich so sehr einen (ungenügenden) Ersatz für diesen sucht und in seiner Verzweiflung sich immer weiter hineinsteigert? Genau diesen Gedanken hatte man schon bei ''Vertigo''; und wie bereits festgestellt wurde, spart der Film auch andere Hitchcock-Referenzen nicht aus und sucht sich die ''Fenster zum Hof''-Paranoia und den ''Psycho''-Mutter-Komplex sorgsam zusammen. Ob beabsichtigt oder nicht, sei dahingestellt. Wichtig ist vielmehr, dass der Film zumeist gekonnt sich dieser klassischen Motive bedient, sie aber mit einem modernen Soundtrack, kühlen Bildern und einem jungen Protagonisten gut variiert und lebendig macht. Ungeachtet dessen, dass der Mix an manchen Stellen etwas unausgegoren wirkt, macht der Film im Gesamten einen guten Eindruck. Hervorzuheben sind insbesondere die guten Darsteller. Jamie Bells sympathische Ausstrahlung sorgt dafür, dass man trotz der psychopathischen Potenzials seiner Figur nie die Zuneigung zu ihm verliert, während sein Gegenpart Sophia Myles eine großartige Vorstellung als verführerische, einsame, autoritäre, intelligente und verwirrte Frau abgibt. In ihr spürt man jeden der Charakterzüge im Unterbewussten so deutlich und doch ist ihre Vorstellung niemals übertrieben, sondern subtil. Sie brilliert als eine Art Mischung aus der sanften Kate Winslet und der sexy Ausstrahlung von Rachel Weisz und lässt mit Bell zusammen die absurde Geschichte glaubwürdig werden.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

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    4,0
    Veröffentlicht am 31. August 2017
    Imagewechsel: wenn man hört Jamie Bell hieß es bislang immer „Ah ja, das ist der Typ der Billy Elliot war!“ ... nun, mit diesem Streifen etabliert er sich vielleicht unter dem neuen Namen, nämlich Hallam Foe. Wobei: ich hab den Film mit einem solchen Mangel an Aufmerksamkeit gesehen, eigentlich schändlich unwürdig für so ein gutes Werk., darum kann ichs eigentlich nur sehr knapp halten: ein ausgesprochen spezielles, eigenwilliges Independent Werk mit flottem Soundtrack, bitteren Szenen und tollem Hauptdarsteller. Laßt euch von diesen Verallgemeinerungen nicht abhalten. Gebt dem Film ne Chance. Seid nicht solche Banausen wie ich! Fazit: Sehr intensiver, vielseitiger Streifen dem man eben die richtige Aufmerksamkeit zugestehen muß!
    themightymerlin
    themightymerlin

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    0,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    uwe (gibt nur xvid)
    Moatez
    Moatez

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    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ein sehr anspruchsvoller Film, der sehr explizit die körperliche- wie auch psychische Beziehung zwischen Mutter und Kind schildert, und dies verpackt in einer spannenden Handlung. Sehr empfehlenswert!
    Kino:
    Anonymer User
    4,5
    Veröffentlicht am 19. März 2010
    leisen Filme, die fast keiner kennt, die aber so viel Herz und Inhalt haben, wie es die meisten Blockbuster nie haben werden. Bei uns bekommt man ihn nicht einmal in der Videothek, schade. Auf jeden Fall der richtige Film für alle, die nicht nur ins Kino gehen, um sich mit stumpfsinnigem Mist vom Alltag abzulenken.
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