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    Vertrauter Feind
    Durchschnitts-Wertung
    3,1
    91 Wertungen - 20 Kritiken
    Verteilung von 20 Kritiken per note
    5 Kritiken
    3 Kritiken
    5 Kritiken
    6 Kritiken
    1 Kritik
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    20 User-Kritiken

    niman7
    niman7

    User folgen 312 Follower Lies die 616 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 9. August 2016
    Mit "Vertrauter Feind" behandelt Alan J. Pakula den Irland Konflikt. Franky McGuire (Brad Pitt) kämpft in Belfast. Dort wird er jedoch von der Armee eingekesselt und entkommt nur knapp. In New York kommt er bei dem erfahrenen Polizisten Tom O´Maera (Harrison Ford) unter. Jedoch unter falschen Namen. Franky versucht aus New York aus seine Leute in Irland zu unterstützen. Dabei gerät Toms Familie immer mehr in den Konflikt hinnein... Das hört sich nach einen recht spannend und interessanten Film bzw. Inhalt an. Sollte es eigentlich auch. Das Endprodukt ist es jedoch nicht! Vertrauter Feind ist kein guter Film. Was wirklich sehr schade ist, denn er fängt sehr gut an. Wir kriegen zu Beginn den jungen Franky zu sehen. Er angelt mit seinen geliebten Vater. Anschließend folgt das Abendessen mit der Familie. Ein IRA Terrorist bricht in die Familienidylle ein und erschießt seinen Vater. Schnitt. Jahre später kämpft der Anführer Anführer Franky in Belfast und es kommt zu einen sehr intensiven Krieg mit der Armee. Wenn der Film in diesem Tempo und mit diesen Bilder weitergegangen wäre, hätte ein sehr guter Film daraus werden können. Danach wird der Film recht lückenhaft und brüchig. Er wird nicht wirklich erklärt warum nach New York und woher er Tom kennt. Es passiert einfach. In New York versucht Franky (nun nennt er sich Roy) mit dem Mafia Boss Billy Burke ein Geschäft auszuhandeln. Was dabei eigentlich ausgehandelt wurde, bleibt ebenfalls schleierhaft. Zwischenzeitlich wird Toms Leben immer wieder mit unnötigen Szenen gefüllt. Sei es die Verfolgung eines Mannes der eine Packung Kondome gestohlen hat, oder sein Konflikt mit seinen langjährigen Partner. Brad Pitt erhält dagegen eine kurze Liebesgeschichte. Diese zündet nicht wirklich. Pakula versucht damit den beiden ein wenig Leben einzuhauchen und sie menschlicher wirken zu lassen. Das funktioniert jedoch keines Falls. Ford kann seiner Figur zwar etwas Leben einhauchen und diesen gutmütigen Polizisten gut verkörpern, er wird trotzdem zu keiner Sekunde interessant. Was aber nicht Fords Leistung liegt, sondern einfach an seiner begrenzten Figur. Der junge Pitt macht dagegen keine wirklich gute Figur. Dass er hier noch im Anfangsstadium seiner schauspielerischen Karriere steckte, sieht man ihn sofort an. Er sieht nicht nur kein bisschen wie Ire aus, er ist auch zu keiner Sekunde glaubhaft. Selbst in den emotionalen Szenen (wenn er über die Ermordung seines Vaters spricht), wirkt das zu aufgesetzt und ich musste eher schmunzeln. Für alle anderen Figuren bleibt eigentlich kaum Spielzeit um sich wirklich zu profilieren. Selbst die Kampfszenen bzw. die Szenen in denen geschossen wird, macht Pakula keine gute Arbeit. Wenn es zum Duell zwischen Roy und Burke kommt, sieht das nach einen billigen Actionfilm aus den 70er Jahren aus. Unrealistische Bewegungen und Pitt wird unbesiegbar dargestellt. Was überzeugt, ist die musikalische Untermalung. Sie hat stellenweise einen hypnotischen Touch und versüßt das Zusehen ein wenig. Auch die Szenen aus Belfast sehen recht schön aus. FAZIT: "Vertrauter Feind" ist kein wirklich guter Film. Die Chemie zwischen Ford und Pitt stimmt gar nicht. Was unter anderen auch an den unerfahren Pitt liegt. Pakula konzentriert sich nicht wirklich auf den Irland Konflikt und baut und stattdessen viele unnötige Szenen ein. Was sehr schade ist, denn die ersten 10-15 Minuten sehr stark sind.
    Jimmy v
    Jimmy v

    User folgen 169 Follower Lies die 506 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 22. September 2011
    Vertrauter Feind ist kein wirklich guter Film, aber er ist auch nicht wirklich so katastrophal wie in der Kritik beschrieben. Es ist holprig wie die Protagonisten zusammenkommen, aber es kann erklärt werden (der Richter als Freund von O'Meara usw.) Die Lovestory ist überflüssig, lässt den Charakter von Pitt aber eben auch menschlicher erscheinen. Das ist alles nicht perfekt, und es gibt bessere Filme über den Irland-Konflikt. Dafür punktet der Film aber mit einem einfach netten Soundtrack und teilweise echt coolen Szenen (z.B. die Prügelei im Haus) oder Bildern (die Landschaftsaufnahmen in Irland). Kein Film also, der wirklich tiefergehend taugt, aber entspannend für einen Abend.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 3269 Follower Lies die 4 392 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 30. August 2017
    Da ist mal wieder die spannende Frage was der Film für eine Thematik hat und was er daraus macht. Aus heutiger Sicht wärs wohl sicher etwas kontroverser wenn ein Strahlemann wie Brad Pitt einen Kerl spielt der sich die Sympathie einer amerikanischen Familie erwirbt und eben doch ein gemeiner Terrorist ist – aber diese Thematik ist im Grunde nur der rote Faden der die Bühne bereitet. Auf eben jener treffen dann zwei Top Stars aufeinander die einen gängigen Psycho-Thriller abliefern – inhaltlich nicht immer astrein logisch, des öfteren Mal mit einem Klischee drin und wie von selbst auf einen zu erwartenden Schluß zulaufend. Trotzdem kann man eigentlich nicht klagen: die beiden Hauptdarsteller bauen gekonnt Spannung auf (passt ja weil sich die beiden auch in echt ziemlich die Hölle heiß gemacht haben!) undes ist noch einer jener fast altmodischen Filme die eben eine Story haben und erzählen. Wenngleich sie nicht immer die Beste oder plausibelste ist. Fazit: Spannung von der Stange dessen Thematik heute wohl viel brisanter wäre – und die inhaltlichen Unebenheiten mit purer Starpower abdichten!
    Thomas Z.
    Thomas Z.

    User folgen 15 Follower Lies die 225 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 3. Juni 2017
    Dies ist leider eine amerikanische Geschichte, keine irische. Der komplexe Irland-Konflikt wird sowohl politisch als auch historisch nicht weiter beleuchtet, sondern dient lediglich als Initiator für das psychologische Dilemma, was entsteht, wenn politisch und persönlich motivierte divergierende Moralvorstellungen aufeinanderprallen. Ebenso kontrovers wie auch unnötig klischeebehaftet wird das Verhältnis der Hauptakteure und deren Entwicklung vorgetragen. Gänzlich unspannend fand ich das nicht und bin sogar der Ansicht, dass eine gewisse Kraft aus dem dokumentierten narzistischen Zwist zwischen Ford und Pitt resultiert. Fazit: Guter Einstieg und im Verlauf viel Potential liegen gelassen. Das finale Vorhaben pendelt zwischen Überambitioniertheit und grobem Unfug.
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