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    Biutiful
    Durchschnitts-Wertung
    3,9
    116 Wertungen - 17 Kritiken
    Verteilung von 17 Kritiken per note
    2 Kritiken
    8 Kritiken
    5 Kritiken
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    17 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 24. Oktober 2018
    Übermäßig langer, oft sich in Nebenhandlungen verlierender Film, dem es aber trotz seiner oft unnötigen Symbolträchtigkeit gelingt, einfache Alltagsszenen mit einer ungewöhnlichen emotionalen Wucht zu erzählen. Das liegt nicht zuletzt an Irratus gewohnt unmittelbaren, von schnellen Schnitten, Perspektivwechseln und Handkameraaufnahmen gezeichneten Stil, der zwar desorientierend und für einige Zuschauer abschreckend wirken mag, dessen Wirkung man sich aber kaum zu entziehen vermag.
    Zach Braff
    Zach Braff

    User folgen 134 Follower Lies die 358 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 28. Januar 2014
    Gewohnt tiefgründiger, an die Substanz gehender Film von Alejandro Gonzalez Inarritu. Zwar verzichtet er bei "Biutiful" auf die, bei seinen bisherigen Filmen so gut funktionierte, Art der episodenhaften und unchronologischen Erzählweise, aber dennoch ist "Biutiful" nicht weniger ein Meisterwerk der modernen Filmgeschichte. Inarritu hat einfach dieses unverwechselbare Gespür, eine Geschichte so auf die Leinwand zu bringen, dass man als Zuschauer bewegt, mitgerissen und traurig zugleich ist. Kaum ein anderer Regisseur kann so gut Gefühle und Emotionen vermitteln wie er. Nach "Amores Perros", "21 Gramm" und "Babel" ist "Biutiful" nun schon der vierte herausragende Film des absoluten Ausnahmetalents. Da kann man nur hoffen, dass noch viele Filme folgen werden!
    Thomas Z.
    Thomas Z.

    User folgen 12 Follower Lies die 225 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 31. Juli 2018
    Ein Film, wie eine klaffende, nicht heilen wollende Wunde. Die emotionale Wucht mit der Iñárritu direkt und schonungslos in die Magengrube trifft, ist eine Filmerfahrung der besonderen Art, eine Erfahrung, die keinen Spass macht, die einen in Demut zurücklässt, die erstmal verarbeitet werden will. Auf mich haben die schmerzhaften Einblicke in das endende Leben von Uxbal zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder prätentiös gewirkt sondern ehrlich und in höchstem Maße authentisch, was vor allem der hohen Schauspielkunst Javier Bardems geschuldet ist. Excellente Kameraführung und ein in seiner Sparsamkeit ungemein intensiver Score machen "Biutiful" zu einem Film, der einen ziemlich runterziehen kann. Wirklich nur für Leute, die sich 148 Minuten mit einem bleischweren Milieubrocken auseinandersetzen wollen. Mit Unterhaltung im herkömmlichen Sinn hat das rein gar nichts zu tun.
    schonwer
    schonwer

    User folgen 295 Follower Lies die 728 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. Februar 2017
    Mit "Biutiful" zeigt Alejandro Gonzalez Iñarritu, dass er auch in der richtigen Reihenfolge intensive Dramen machen kann. Dieser Film zeigt sehr viel Tiefe in den Charakteren, ist sehr schön inszeniert und vor allem grandios gespielt, insbesondere von Javier Bardem, bei welchem man ihm in jeder Sekunde alles abnimmt und wirklich mitfühlt. Maricel Álvarez, bzw. ihre Rolle empfand ich als nervig, doch genau so soll ihr Charakter wahrscheinlich auch sein. Dass einzige, was ich bei diesem Film nicht so gut finde ist die Länge, denn es gibt wirklich ein paar Längen. Fazit: Kommt zwar nicht an "21 Gramm" oder "The Revenant" ran, aber es ist ein hervorragend gespieltes Drama mit Längen, bei welches man aber sehr gut mitfühlen kann.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 2809 Follower Lies die 4 358 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 1. September 2017
    Trauer. Leid. Seelenqualen. Depressionen. Kummer. Schlechte Laune. Hoffnungslosigkeit. Trostlosigkeit – Der Film. So einen Titel hätte man dieser krassen Nummer auch geben können für die ich definitiv NICHT das Zielpublikum darstelle. Ein spanischer Film der das Leben eines todkranken Kleinganoven zeigt, der nicht einen Funken filmischen Hochglanz besitzt oder ausstrahlt und insgesamt seine Leidenstortur auf 140 Minuten ausdehnt … hui, das ist es was einen „bleischweren“ Film definiert. Da ich mich irgendwie auf diese Leidensbreitseite nicht so richtig einlassen konnte will ich jetzt nicht groß drüber schwadronieren obs gut oder schlecht war – sagen wirs so, wer da anspruchsvolle Kino mag, Intellektuell oder Möchtegern-Intelligent ist sollte hier mal sein Glück versuchen. In einem Punkt gibt es indes nichts zu bemängeln: Xavier Bardem gibt die kaputte Hauptfigur lebensecht und gut, zwar nicht so dass man unbedingt Sympathien entwickelt, aber eben doch so dass man sich von seinem Leid irgendwie anstecken lässt. Insofern: der Anti-Gute Laune Film überhaupt, voller schlechtem Feeling – aber einer absurden Faszination. Fazit: Purer Kummer in überlanger Fassung – für Menschen die so was abkönnen sicher ein Highlight!
    SK10
    SK10

    User folgen 5 Follower Lies die 86 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 1. Februar 2016
    Javier Bardem unterstreicht hier seine Nominierung für den Oscar als Hauptdarsteller, jedoch ist das hier schon fast der größte Pluspunkt den der Film aufzuweisen hat. Klar, dass die Krankheit sowie die kaputte Ehe des Hauptdarstellers große Tragik auslöst. Es fehlt dem Film aber insgesamt an Höhepunkten, sodass er nicht über ein "durchschnittlich" hinauskommt.
    SithlordDK
    SithlordDK

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    4,0
    Veröffentlicht am 5. März 2011
    Toller Film, sehr deprimierend allerdings, Handlung etwas zu sehr mit dem ganzen Übel der Welt überladen, zu viele Nebenhandlungen (auf die nicht richtig eingegangen werden). Die 2 1/2 Stunden werden trotzdem nie langweilig. Javier Bardem hätte den Oscar verdient.
    kuddelmuddel
    kuddelmuddel

    User folgen Lies die 5 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 24. April 2011
    Ein impressionistisches Meisterwerk über Menschen, die im Dunklen sind, aber die selben Ansprüche ans Leben haben wie alle. Vielleicht ein wenig überladen in negativen Standards, aber großartig in seiner Gesamtheit. Brutal, banal und poetisch in einem entspricht der Film voll dem Gefühl unserer Zeit. Seine Magie und die seiner Darsteller (nicht nur der großartige Javier Bardem!) ziehen den Zuschauer in ihren Bann! Und eine Kameraführung wie in diesem Film hat man selten gesehen! Ein beeindruckender Film!
    abrose
    abrose

    User folgen Lies die 7 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 23. März 2011
    Ergreifend.
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