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Memelland
Memelland
Starttermin 27. August 2009 (1 Std. 30 Min.)
Mit -
Genre Dokumentation
Produktionsland Deutschland
User-Wertung
3,01 Wertung
Filmstarts
3,5
Bewerte :
0.5
1
1.5
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Inhaltsangabe & Details

Nachdem er zuletzt vor allem in der russischen Exklave Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg, und im polnischen Masuren gefilmt hat, bereist Volker Koepp nun zusammen mit seinem Kameramann Thomas Plenert das litauische Ufer der Memel. In den vergangenen Jahrhunderten war diese Grenzregion mit ihrem Strom und dessen Delta, das schließlich in das Kurische Haff mündet, immer wieder Schauplatz von Kriegen und territorialen Streitereien. Mal herrschten im Memelland, das auch einmal „Preußisch-Litauen“ hieß und heute von seinen Bewohner meist „Klein-Litauen“ genannt wird, die Deutschen, mal die Russen, und nun sind es wieder die Litauer. Diese bewegte Geschichte prägt die oft von langen Pausen durchsetzten Gespräche, die Volker Koepp mit drei alt gewordenen deutschen Schwestern, einer jungen BWL-Studentin, einer lokalen Historikerin, den Beschäftigten einer großen Vogelwarte und mit Ceslova führt. Sie lastet auf den Menschen, eint sie aber auch.
Verleiher Salzgeber & Company Medien
Weitere Details
Produktionsjahr 2008
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen -
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

3,5
gut
Memelland
Von Sascha Westphal
Ceslova hat einen großen Traum. Einst hatte der nun gut vierzigjährige Litauer eine der ersten Werbeagenturen in seinem Land aufgemacht. Doch irgendwann reichte es ihm, dieses immer nur auf Lügen aufgebaute Geschäft. Also hat er schließlich ein großes Stück Land im Memeldelta, das er über alles liebt, erworben, auf dem er einen Hotel-Komplex errichten will. In Zukunft sollen dort zwei Hotels, ein Haus für Fischer und möglichst auch noch ein kleiner Leuchtturm entstehen. Das erste Hotel ist schon fertig, ein wunderschöner altmodischer Bau aus roten Ziegeln. Diese Ziegel sind mehr als hundert Jahre alt. Ursprünglich waren sie in den Häusern einer Kaliningrader Straße verbaut, die einst nur von Deutschen bewohnt wurden und die nun abgetragen worden sind. So lebt die Vergangenheit weiter und wird zu einem Teil der Zukunft. Letztlich träumt Ceslova also von weitaus mehr als nur von einer Hote...
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