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    Lost Highway
    Durchschnitts-Wertung
    4,1
    193 Wertungen - 9 Kritiken
    22% (2 Kritiken)
    33% (3 Kritiken)
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    Deine Meinung zu Lost Highway ?

    9 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    2,5
    Lost Highway ist ungefähr genauso abgedreht und verworren wie Mulholland Drive, und nicht minder schwer zu durchschauen. Allerdings schießt Lynch wieder komplett übers Ziel hinaus, indem er eine Armada an Symbolen und Andeutungen auf den Zuschauer los lässt. Am Ende hatte ich den Eindruck, dass der Film sich seiner eigenen Atmosphäre damit beraubt. Zu Beginn etwa, wo das kammerspielartige Element durch zu viel Hinweise auf eine folgende, schlimme Wendung zu nichte gemacht wird. Die Paranoia-Stimmung ist damit nicht dezent genug. Im Gegensatz dazu schleudert Lynch dann am Ende nur so so um mich mit seinen verstörenden Horror-Bildern. Dabei versetzt er seine Crime-Identitätsstory mit allerlei Küchenpyschologie. Schade, vor allen Dingen, weil Figuren wie der Mystery-Mephisto-Man einfach nur genial sind. Gerade durch die Mischung aus physischer Präsenz und grotesker Entrücktheit qualifiziert er sich als wundbarer Bösewicht, von dem ich gern mehr gesehen hätte. Im Übrigen ist es nicht nur der Wahn nach inhaltlicher Verwirrung, sondern auch nach effekthascherischer Übertreibung, der missfällt. Ob Lost Highway auch ohne Sex, Pornografie, Gewalt und Horror noch interessant wäre, lässt sich wohl bezweifeln. Denn die Substanz dieses Films ist kontrovers diskutierbar.
    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    User folgen 5 Follower Lies die 99 Kritiken

    4,5
    Mir scheint, der Film will einem etwas sagen. Keine Botschaft, nein. Eher eine Verhöhnung. "Na, willst du wissen, wie´s weitergeht? So geht´s weiter. Ach, das macht keinen Sinn? Na, dann eben noch ein Zeichen, noch ein Symbol, noch ein Hinweis. Da, nimm ruhig. Du willst eine Auflösung? Jetzt warte doch, alles zu seiner Zeit! Lieber noch eine Wendung und noch eine Frage. Jetzt willst du aber wissen, was abgeht, wie? Ja, kann ich verstehen. Moment, gedulde dich noch. Siehst du, gleich kommtßs..ups, ich bin zu Ende. Na sowas aber auch. Nichts verstanden? Tja, selber schuld. Ich geh dann wieder. Mach´s gut und verzweifle nicht." Man sitzt und fragt sich, was das gewesen ist. Wer, wieso, warum, wohin, zu welchem Zweck. Stille. Keine Antwort schallt aus der Dunkelheit. Man ist nicht schlauer geworden. Man fühlt sich betrogen, man ist vielleicht sogar etwas wütend. Wo blieb denn der Sinn? Wo war die Story und gab es überhaupt eine? Die Verlockung zum Hass ist groß, sehr groß. Aber dann merkt man, dass es kein gewöhnlicher Film war. Gar kein "Film" im herkömmlichen Sinne. David Lynch wollte keine Geschichte erzählen, keine Botschaft vermitteln. Er wollte nichts sagen. Er wollte etwas zeigen. Etwas aus den Tiefen seiner Gedankengänge, für die Tiefen deiner Wahrnehmungskraft. Ein kleines Geschenk, aber kein materielles. Du kannst es nicht weiterverkaufen, du kannst es nicht auf ein Regal neben deine Pokale stellen. Du kannst es wegwerfen, wenn du willst, oder gar nicht erst annehmen. Oder du kannst es behalten. Es in deiner Seele mit dir tragen, ihm einen Platz in deinem Bewusstsein geben. Du kannst es in deiner Erinnerung behalten, als etwas Unerklärliches, etwas, was glechzeitig nichts und alles sein kann. Es wird nicht die Vernunft sein, die dich dazu bringen wird, bei der Erinnerung an dieses Etwas in eine geistige Euphorie zu verfallen. Es wird ein Gefühl sein, eine Empfindung. Etwas, was da ist, auch wen du es nicht anfassen oder begreifen kannst. Es sind nicht die Kameraeinstellungen und auch nicht die Schnitte. Nicht die Dauer und auch nicht die Qualität der Special Effects. Es ist weniger das, was du als "Film" definierst. Es ist ein Traum, ein berauschender Traum von David Lynch, an dem du teilhaben darfst. Ein faszinierender und scheinbar sinnloser Traum. Scheinbar sinnlos. Vielleicht doch ein Alptraum? Oder eine Aussage, eine Studie? Es ist auch dein Traum, entscheide selbst.
    PostalDude
    PostalDude

    User folgen 5 Follower Lies die 516 Kritiken

    5,0
    Ein verfluchtes Meisterwerk! Gute Darsteller, eine clevere Story zum grübeln, Rammstein, was will man mehr? :D
    Pato18
    Pato18

    User folgen 14 Follower Lies die 921 Kritiken

    1,5
    "Lost Highway" hat mir so ziemlich den rest gegeben. David Lynch ist für mich einfach nicht in der lage gute filme zu drehen! was soll dieser film den bitte für einen sinn ergeben? dieser Film soll einfach abgedreht und besonders wirken und ein bisschen erotik wird noch beigesetzt und jetzt soll ein topfilm sein. also meiner meinung nach NEIN!
    Make it shine
    Make it shine

    User folgen 11 Follower Lies die 97 Kritiken

    5,0
    @marlon Deine Interpretation klingt unheimlich plausibel und gefällt mir sogar noch mehr als die Standartversion. Kannst du mir vielleicht auch sagen wie du auf die Interpretation gekommen bist? Ich habe vor diesem Film schon "Mullholland Drive" gesehen und war deshalb auf diesen Film gespannt. Der Film konnte alle Erwartungen bei weitem übertreffen. Der Stil ist im Vergleich deutlich besser und die Geschichte wirkt auf den ersten Moment etwas strukturierter. Der Soundtrack ist einzigartig und die beiden Charaktere werden sehr überzeugend von wunderbaren Schauspielern verkörpert. Der Einfallsreichtum und die Symbolik kennt bei diesem Film keine Grenzen. Ich fand diesen Film einfach nur brillant. Für mich ganz klar Lynchs bestes Werk bisher.
    chaos_fötus
    chaos_fötus

    User folgen Lies die 9 Kritiken

    1,5
    ich hab den film überhaupt nicht verstanden..und hab auch immer auf eine wendung gewartet ..es kam mir nachher vor als wäre ich ihn 2 filmem..dann dieser misteriöse mann... ich weiß nicht was ich davon halten soll und die vielen sexszenen hätten auch nicht sein müssen hab den film nach etwas über einer stunde ausgemacht die story hat mich nicht gepackt und es kam langeweile auf. wer auf komplizierte schwierige filme steht sollte ihn sich ansehen..für meinen teil, wobei ich sowas eig sehr gerne mag, war der film leider nicht mehr wert als 3 punkte
    Geraldine G.
    Geraldine G.

    User folgen 1 Follower Lies die 33 Kritiken

    0,5
    Ich fand ihn furchtbar, zu verworren und anstrengend. Dazu ständig Erotik und Sex was mich auf Dauer echt gelangweilt hat. Das war echt nicht meins und schon lange kein Meisterwerk
    Ziemlich beste Filmkritiken
    Ziemlich beste Filmkritiken

    User folgen 5 Follower Lies die 77 Kritiken

    4,5
    Wie bewerte ich einen Film, den ich nach dem jetzt bereits dritten Mal ansehen noch nicht komplett (oder auch gar nicht) verstanden habe? Diese Frage stellte sich mir so bei dem Film-Noir-Klassiker Lost Highway. Die Antwort darauf gab mir der Regisseur David Lynch selbst, indem er über sein Werk sagte, dass man es nicht interpretieren, sondern vielmehr seine Bildgewalt auf sich wirken lassen solle. Und dem ist tatsächlich so. Befreit man sich einmal von dem Gedanken Lost Highway bis ins kleinste Detail verstanden oder entschlüsselt haben zu müssen, bleibt vor allem eines zurück und zwar ein zutiefst verstörendes, düsteres und hypnotisierendes Meisterwerk. Die komplette Kritik gibt es auf www.ziemlich-beste-filmkritiken.de oder kurz www.zbfk.de zu lesen.
    niman7
    niman7

    User folgen 52 Follower Lies die 602 Kritiken

    4,0
    Nach "Mulholland Drive" und "Inland Empire" war nun "Lost Highway" mein 3. David Lynch Film. Wie die anderen beiden, war auch Lost Highway äußert kompliziert und am Ende des Filmes musste ich mich mal wieder Fragen worum es nun überhaupt ging. Fred und Renee Madison sind ein glückliches Paar. Nachdem Fred einen merkwürdigen Unbekannten auf einer Party kennenlernte, fährt Fred mit einen mulmigen Gefühl nachhause. Am späten Abend bekommt Fred starke Kopfschmerzen und bricht zusammen. Am nächsten morgen stellt sich heraus, dass Fred seine Frau Renee auf einer bestialischen Art getötet hat. Später im Gefängnis, wird Fred wieder von starken Kopfschmerzen heimgesucht. Als Fred wieder zusammenbricht, wacht aber nicht Fred auf sondern ein Pete Dayton an seiner stelle auf. Fred scheint spurlos verschwunden zu sein. Die Polizei kann nichts mehr machen als Pete wieder freizulassen. Pete hat keine Ahnung wie er dort gelang und kann sich an die vergange Nacht auch nicht groß erinnern. Am nächsten Tag geht er wieder auf die Arbeit. Dort lernt er die schöne blondine Alice kennen die sein Kopf verdreht...Lost Hightway ist nicht ganz so krass wie die anderen beiden Teile. Daher würde ich auch jedem empfehlen sich diesen hier erst anzuschauen damit man besser in Lynchs System reinkommt. Auch dieser hier wusste mir zugefallen. Er ist spannend, hoch interessant und man kann seine Augen einfach nicht weglassen. Wie immer gilt hier das gesamt Bild zubetrachten und nicht nur die Darsteller. Jedes Wort, jede Lampe könnte den Schlüssel zur Lösung sein. Wie immer treibt Lynch seine Darsteller zur Höchstform. Jeder weiß zu überzeugen. Selbst die kleinsten Nebenrollen. Lynchs Film hat hier klare Züge von Horror. Was aber auf keinen Fall bedeutet, dass man sich zurücklehnen und grusseln darf. Grusselig ist der Film allemal. Man muss nur eben jede Sekunde mitangucken und stark mitdenken. Der Film fordert einen zwar nicht ganz so wie Mulholland Drive oder Inland Empire aber macht denoch stark zuschaffen. Leider gibt es 1-2 Passagen die langweilig sind. Was mir auch gar nicht gefiel, waren die viel zu oft kommenden Sexszenen. Musikalisch hätte der Film auch besser sein können. Oft ist zu leise oder grandios falsch besetzt.
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