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Goodnight Nobody
20 ähnliche Filme für "Goodnight Nobody"
  • Iraqi Odyssey

    Iraqi Odyssey

    14. Januar 2016 / 2 Std. 42 Min. / Dokumentation
    Von Samir
    Mit Samir, Jamal Al Tahir, Souhir Jamal Aldin
    Anhand der Migrationsgeschichte seiner eigenen Familie, die aus ihrem Heimatland vertrieben worden ist und sich daraufhin über die ganze Welt verstreut hat, erschafft der irakische Filmemacher Samir, der selbst in Bagdad geboren wurde und in der Schweiz aufgewachsen ist, eine Hommage an sein Herkunftsland. In den 1950er- und 1960er-Jahren war der Irak ein moderner Staat mit einer blühenden Gesellschaft. Doch Diktatur, Besetzung, Terror und enttäuschte Hoffnungen auf Demokratie haben das Land bis heute gezeichnet. Wie konnte es soweit kommen? Mit Hilfe seiner Familienmitglieder versucht der Filmemacher eine Antwort auf diese Frage zu finden, indem er zahlreiche Interviews mit seinen rund um den Globus verstreuten Verwandten führt. Anhand seiner Spurensuche, die ihn von Auckland über Paris bis in den Irak führt, legt er die wahre Geschichte des Iraks offen. 
    Pressekritiken
    3,5
    User-Wertung
    3,2
    Filmstarts
    2,5
  • Virgin Tales

    Virgin Tales

    25. Juli 2013 / 1 Std. 27 Min. / Dokumentation
    Von Mirjam von Arx
    Mit Randy Wilson, Lisa Wilson, Lauren Wilson
    Die sieben Kinder der amerikanischen Wilson-Familie treiben die evangelischen Dogmen auf die Spitze: Sie sind Anhänger der "chastity"-Bewegung und wollen als solche bis zu ihrer Heirat Jungfrau bleiben. Darüber hinaus verbieten sie sich auch zu küssen, bis zu dem Zeitpunkt an dem sie den heiligen Pakt der Ehe eingegangen sein werden. Zwei Jahre lang hat Filmemacherin Mirjam von Arx die Gründer der Jungfrauen-Bälle (Purity Balls) begleitet und ihr keusches Leben dokumentiert. Hierbei nimmt sie die religiösen Umstände im Kontext soziokultureller Veränderungen im Amerika des 21. Jahrhunderts im Kontext einer evangelikalen Utopie genau unter die Lupe.
    User-Wertung
    3,0
    Filmstarts
    4,0
  • Wandlungen - Richard Wilhelm und das I Ging

    Wandlungen - Richard Wilhelm und das I Ging

    17. November 2011 / 1 Std. 27 Min. / Dokumentation
    Von Bettina Wilhelm
    Mit Sylvester Groth, Jonathan Pryce
    Als junger Missionar kam Richard Wilhelm 1899 nach China, begann jedoch bald mit einer «Mission» in umgekehrter Richtung. Er taufte keinen einzigen Chinesen– stattdessen bemühte er sich um ein Verständnis chinesischen Denkens. In diesen Zeiten turbulenter Umbrüche, in der China von Kolonialmächten ausgeblutet wurde, war er unermüdlich auf der Suche nach der tiefsten Wahrheit, die den Menschen hilft, mit dem Wandel umzugehen. So vollbrachte Richard Wilhelm eine der grössten Übersetzungs-Leistungen des 20. Jahrhunderts: er übersetzte das "I Ging", das "Buch der Wandlungen". Der Film erzählt aus der heutigen Perspektive der Enkelin die Stationen von Richard Wilhelms Leben in einer Zeit dramatischer Wandlungen.
    User-Wertung
    3,1
    Filmstarts
    3,0
  • Wiederkehr - My Reincarnation

    Wiederkehr - My Reincarnation

    2. Februar 2012 / 1 Std. 45 Min. / Dokumentation
    Von Jennifer Fox
    Mit -
    Der tibetanische Meister Chöegyal Namkhai Norbu ist einer der letzten großen reinkarnierten und in Tibet ausgebildeten Lehrer. Doch sein Sohn Yeshi, der in Italien geboren wurde, weigert sich hartnäckig in die Fußstapfen seines Vaters zu treten- auch wenn die sprituelle Tradition damit aufs Spiel gesetzt wird. Anstatt sein Erbe anzutreten, geht es Yeshi um die Findung der eigenen Identität. Wird der westliche Lebensstil von Yeshi die Familientradition und deren spirituelle Wurzeln ersetzen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat die Filmemacherin Jennifer Fox den tibetanisches Rinpoch über 20 Jahre begleitet.
    User-Wertung
    3,0
  • Bad Boy Kummer

    Bad Boy Kummer

    5. Mai 2011 / 1 Std. 32 Min. / Dokumentation
    Von Miklós Gimes
    Mit Tom Kummer
    "Du musst doch zugeben, Pamela, die Grenzen zwischen Körper und Technologie, Realität und Fiktion sind ziemlich durchlässig geworden, oder?" Eine Frage, wie sie nur Tom Kummer stellen würde, und die Pflicht zur Antwort nahm er Pamela Anderson und anderen Hollywood-Stars sogleich ab...Mit seiner Dokumentation "Bad Boy Kummer" zeichnet Regisseur Miklós Gimes den tiefen Fall des Hollywood-Reporters Tom Kummer nach. Über vier Jahre verkaufte Kummer ausgedehnte Gespräche mit Filmstars wie Sean Penn oder Bruce Willis an Kulturmagazine in Deutschland und der Schweiz – bis er aufflog, sich seine Interviews als frei erfunden erwiesen und seine Karriere ein abruptes Ende fand. Gimes interessiert sich dabei nicht nur für die Biographie des gerissenen Betrügers, sondern auch für eine ganz andere, weitreichendere Frage: Woran ist die Authentizität solcher Texte abzulesen – und wie wichtig ist dieses Kriterium für unsere Rezeption?
    User-Wertung
    3,0
    Filmstarts
    3,5
  • Die Frau mit den 5 Elefanten

    Die Frau mit den 5 Elefanten

    28. Januar 2010 / 1 Std. 33 Min. / Dokumentation
    Von Vadim Jendreyko
    Mit Svetlana Geier
    Svetlana Geier hat nicht nur die Sonnenseite des Lebens erfahren: 1923 in Kiew geboren, musste sie als Jugendliche erleben, wie ihr Vater an den Folgen einer Folterhaft im Rahmen von Stalins Säuberungsaktionen starb und ihre beste Freundin beim Massaker von Babij Jar ermordet wurde. Während der Besatzungszeit arbeitete sie als Dolmetscherin und emigrierte schließlich nach dem Rückzug der Wehrmacht aus Kiew mit ihrer Mutter nach Deutschland, wo sie zwar zunächst interniert wurde, dank diverser Helfer aus der Administration jedoch freikam und ein Humboldtstipendium erhielt. Seit 1957 ist sie nun als Übersetzerin und Dozentin tätig.
    Pressekritiken
    3,8
    User-Wertung
    3,0
    Filmstarts
    3,5
  • Electroboy

    Electroboy

    26. November 2015 / 1 Std. 53 Min. / Dokumentation
    Von Marcel Gisler
    Mit Florian Burkhardt, Hildegard Burkhardt, Peter J. Burkhardt
    Gegenstand des Dokumentarfilms von Marcel Gisler sind der Schweizer Florian Burkhardt und seine ungewöhnliche Lebensgeschichte, in deren Verlauf er auf dem Weg zur angestrebten internationalen Bekanntheit verschiedenste Stationen passiert hat. Nachdem Burkhardt noch in seiner Heimat zunächst als professioneller Snowboarder tätig war und im Zuge dessen auch die erste Schweizer Snowboard-Zeitschrift gegründet hatte, wurde er später als Model entdeckt, das eine Zeit lang sehr gefragt auf den renommierten Laufstegen der Welt unterwegs war. Anschließend hat er sich erfolgreich als Grafikdesigner, Partyveranstalter und Produzent elektronischer Musik versucht. Doch während er gekonnt von einer Karriere zur nächsten sprang, ist es dem von Angststörungen geplagten Burkhardt nie wirklich gelungen, vor seiner eigenen Vergangenheit zu fliehen, die ihn immer wieder einholt.
    Pressekritiken
    4,0
    User-Wertung
    3,0
  • Ein Tag im September

    Ein Tag im September

    31. August 2000 / 1 Std. 34 Min. / Dokumentation, Historie
    Von Kevin Macdonald
    Mit Ankie Spitzer, Jamal Al Gashey, Axel Springer
    Der Oscar-prämierte Dokumentarfilm handelt von der Geiselnahme 1972 in München während der olympischen Sommerspiele, bei der ein palästinensisches Terrorkommando elf israelische Athleten als Geiseln nahm und diese später tötete. Der Erzähler (in der deutschen Sprachfassung Otto Sander) führt den Zuschauer hierbei durch Originalaufnahmen und Interview-Mitschnitte von Beteiligten und Überlebenden. Auch einer der damals involvierten Terroristen hat sich vor die Kamera getraut und schildert seine Sicht der Dinge, zu einem der grauenvollsten und erschreckendsten Attentate der jüngeren Geschichte. Außerdem wird die traurige und beschämende Rolle der deutschen Polizei-Beamten beleuchtet, die zum damaligen Zeitpunkt vollkommen überfordert gewesen sind und fatalerweise die angebotene Hilfe von israelischen Spezial-Kräften abgelehnt hat. Dies alles führte zu einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte...
    User-Wertung
    3,2
  • Das Haus nebenan - Chronik einer französischen Stadt im Kriege

    Das Haus nebenan - Chronik einer französischen Stadt im Kriege

    18. September 1969 / 4 Std. 20 Min. / Dokumentation
    Von Marcel Ophüls
    Mit Georges Bidault, Matthäus Bleibinger, Charles Braun (I)
    "Das Haus nebenan" ist eine Dokumentation, die sich der Stadt Clermont-Ferrand im Zweiten Weltkrieg widmet und das ambivalente Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten abbildet. Es besteht aus Widerstand, aber auch aus Kollaboration und Schattierungen zwischen beiden Polen. Regisseur Marcel Ophüls und Autor André Harris interviewen die unterschiedlichsten Bürger, darunter ein Franzose aus der Waffen-SS. Neben den großen Ereignissen interessiert die Filmemacher vor allem der Alltag während der Okkupation. Bedeutsam wird "Das Haus nebenan", weil die bis dato unveröffentlichten Archivaufnahmen und die Zeitzeugengespräche das Tabuthema der Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten auf den Tisch bringen. Bekämpft wird die Vorstellung, die Résistance habe auf eine breite gesellschaftliche Basis gebaut - es war in Wahreit eben längst nicht jeder Teil des Widerstands.
    User-Wertung
    3,0
  • Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

    Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen

    25. März 2010 / 1 Std. 33 Min. / Dokumentation
    Von Hajo Schomerus
    Mit -
    Orthodoxe, Katholiken, ägyptische Kopten und Christen aus Syrien, Armenien und Äthiopien glauben in der Grabeskirche unter einem Dach. Jede der Konfessionen nennt einen bestimmten Platz in der Kirche ihr Eigen und verteidigt dieses eifersüchtig gegen Eindringlinge: Diese Kerze da zünden die Orthodoxen an, hier bestimmen die Katholiken und dort unter dem Dachboden leben die ägyptischen Christen, weil sie vor einigen hundert Jahren keine Steuern gezahlt haben. Ein streng geregelter Status Quo weist den Konfessionen ihre Gebetszeiten zu und legt fest, wann die verschiedenen Parteien vor Jesu Grab treten dürfen. Durch ständige Feiertage verschieben sich diese Vorrechte immer wieder und so braucht der fachkundige Christ in der unfreiwilligen Wohngemeinschaft schon einen Stundenplan, um nicht den Überblick zu verlieren. Sogar einen Putzplan gibt es – und wehe, wenn der nicht eingehalten wird…
    User-Wertung
    3,0
    Filmstarts
    3,0
  • Dance for All

    Dance for All

    11. September 2008 / Dokumentation
    Von Elena Bromund, Viviane Blumenschein
    Mit Noluyanda Mquiwana, Nqaba Mafilika, Philip Boyd
    1991 riefen die südafrikanischen Ballett-Tänzer Philip Boyd und die im Mai 2008 verstorbene Prima Ballerina Phyllis Spira ein ungewöhnliches Projekt ins Leben. Mit ihrer Initiative „Dance For All“ gaben sie Kindern und Jugendlichen aus den Townships um Kapstadt die Möglichkeit, kostenlos an Tanzstunden teilzunehmen. Damit sollte im tristen Alltag der von Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit gebeutelten jungen Leute ein sinnvoller Kontrapunkt gesetzt werden. Die beiden deutschen Filmemacherinnen Elena Bromund und Viviane Blumenschein stellen in ihrer nach der Initiative ebenfalls „Dance For All“ benannten Dokumentation die Porträts ausgewählter junger Tänzer in den Mittelpunkt.
    User-Wertung
    3,0
    Filmstarts
    2,5
  • Heimatklänge

    Heimatklänge

    11. Oktober 2007 / 1 Std. 22 Min. / Dokumentation
    Von Stefan Schwietert
    Mit Erika Stucky, Noldi Alder, Christian Zehnder
    In „Heimatklänge“ porträtiert Stefan Schwietert drei Musiker, die die Tradition der alpenländischen Musik weiter entwickeln und auf unterschiedliche Art und Weise in die Moderne überführen. Dank den gegensätzlichen Strategien der drei, der Einbettung in einen weiteren gesellschaftlichen Kontext und der zurückgenommenen, behutsamen Inszenierung eine durchaus interessante Thematik. Schwietert nimmt sich Zeit für seine Protagonisten und entwirft stimmige Porträts derselben und ihrer Motivationen sich der Jodelkunst zu widmen.
    User-Wertung
    3,1
    Filmstarts
    3,5
  • Klitschko

    Klitschko

    16. Juni 2011 / 1 Std. 52 Min. / Dokumentation, Biografie
    Von Sebastian Dehnhardt
    Mit Vitali Klitschko, Wladimir Klitschko, Fritz Sdunek
    „Klitschko“ ist ein dokumentarisches Portrait der gleichnamigen Brüder Wladimir und Vitali, eine Reise in ihre Vergangenheit in der Sowjetunion und eine Chronik ihrer beispiellosen Erfolgsgeschichte im Profi-Boxsport, die mit wiederholten Weltmeister-Titeln noch lange nicht fertig geschrieben ist...
    User-Wertung
    3,3
    Filmstarts
    2,5
  • Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten

    Schulmädchen-Report: Was Eltern nicht für möglich halten

    23. Oktober 1970 / 1 Std. 30 Min. / Erotik, Dokumentation
    Von Ernst Hofbauer
    Mit Wolf Harnisch, Friedrich Von Thun, Helga Kruck
    Nachdem die Münchener Oberschülerin Renate auf einem Schulausflug beim Sex mit dem Busfahrer erwischt worden ist, wird eiligst eine Lehrerkonferenz einberufen. Ein Schulverweis scheint zunächst unumgänglich, bis Sexualpsychologe Dr. Bernauer dem überraschen Kollegium ähnliche Fälle schildert. Mit seiner Forderung nach sexueller Freiheit für Minderjährige gelingt es ihm schließlich, die Lehrer umzustimmen.
    User-Wertung
    2,9
  • This Ain't California

    This Ain't California

    16. August 2012 / 1 Std. 30 Min. / Dokumentation
    Von Marten Persiel
    Mit David Nathan, Anneke Schwabe, Zaneta Fuchsová
    Der Film von Marten Persiel beschreibt die Welt der Skateboardfahrer ("Rollbrettfahrer") in der ehemaligen DDR der achtziger Jahre. Dabei zeichnet Persiel den Weg dreier Jugendliche über mehrere Jahre nach und schafft ein Bild von einer Sportbegeisterung, die mit den Vorgaben des Sozialismus und den Stereotypen des Ostblocks in keiner Weise auf einer Wellenlänge lag. Allein die Herausbildung einer Subkultur um den kalifornischen Skateboard-Spaß ist verblüffend genug. Für die Dokumentation begab sich Regisseur Persiel auf die Suche nach den alten Helden der Szene und brachte sie wieder zusammen. Gemeinsam berichten sie von ausschweifenden Parties, von Liebe, vom Verlust der Freunde und dem Aufeinandertreffen von Ost- und Westskatern. Mittels Animationen, Original-Aufnahmen und Interviews mit den Protagonisten wird eine kleine Außenseitergruppe in der DDR porträtiert, von der viele gar nicht wussten, dass es sie überhaupt gab.
    Pressekritiken
    3,6
    User-Wertung
    3,4
    Filmstarts
    4,0
  • Happy People: Ein Jahr in der Taiga

    Happy People: Ein Jahr in der Taiga

    15. November 2012 / 1 Std. 30 Min. / Dokumentation
    Von Dmitry Vasyukov, Werner Herzog
    Mit Werner Herzog
    Das riesige Sibirien erstreckt sich vom Uralgebirge im Westen bis zum Pazifik im Osten. Durch die menschenleere sibirische Wildnis verfolgen Filmemacher Werner Herzog und Dmitry Vasyukov mit ihrem Filmteam einen Trapper durch alle Jahreszeiten und klimatische Widrigkeiten. Das 300-Seelen-Dorf Bakhtia liegt in völliger Abgeschiedenheit am Fluss Yenisei in der wilden Taiga. Hier gibt es weder Telefon noch medizinische Versorgung, die Anwohner sind fast völlig auf sich gestellt. Besuch von außerhalb kommt entweder mit dem Boot den Fluss hinauf oder mit dem Hubschrauber, eine Straßenverbindung zu diesem Außenposten der menschlichen Zivilisation existiert nicht. Das ist auch nicht erforderlich, denn die zähen und pragmatischen Menschen können mit Hilfe der in vielen Generationen erprobten Techniken und Traditionen völlig autark überleben. Die Dokumentation wird präsentiert von Werner Herzog, der auch den Off-Kommentar spricht.
    Pressekritiken
    3,3
    User-Wertung
    3,2
    Filmstarts
    4,0
  • No Place on Earth - Kein Platz zum Leben

    No Place on Earth - Kein Platz zum Leben

    9. Mai 2013 / 1 Std. 23 Min. / Dokumentation
    Von Janet Tobias
    Mit Chris Nicola, Saul Stermer, Sam Stermer
    Dokumentarfilmerin Janet Tobias begleitete Forscher Chris Nicola bei seiner Erkundung eines ukrainischen Höhlensystems. In diesem versteckten sich mehrere Jahre einige jüdische Familien vor dem Nazi-Regime. Chris Nicola entdeckt bei der Erforschung des ukrainischen Untergrunds in den 90er Jahren eine Höhle, in der er eigentümliche Spuren findet. Er stößt auf Dinge, die darauf hinweisen, dass hier einst Menschen gelebt haben. Bei seinen Nachforschungen macht er Überlebende ausfindig, die über die Zeit in der Höhle reden und sich erinnern wollen. Sie berichten von den schwierigen Bedingungen des Überlebens, von der Enge und der Angst, in der sie 1,5 Jahre lang lebten. Durch Interviews mit den Zeitzeugen und den Einblicken in den unterirdischen Käfig wird die Geschichte, die seit vielen Jahren unentdeckt blieb, wieder lebendig und greifbar. Die Überlebenden, die an den Ort des Geschehens zurückkehren, wollen die Erinnerung an die Zeit am Leben halten, die für sie düster und voller Schrecken war.
    Pressekritiken
    3,7
    User-Wertung
    3,0
    Filmstarts
    4,5
  • Tod in Texas

    Tod in Texas

    12. November 2012 / 1 Std. 45 Min. / Dokumentation
    Von Werner Herzog
    Mit -
    "Tod in Texas" ist Werner Herzogs Dokumentation über Todeszellenkandidaten, die in einem Hochsicherheitsgefängnis in Texas auf ihre Hinrichtung warten.Michael Perry hat eine fünfzig Jahre alte Krankenschwester ermordet. In zwei weiteren Mordfällen wird er der Tat verdächtigt konnte allerdings nie ausreichend belastet werden, als dass man ihn hätte verurteilen können. Die Morde ereigneten sich in Conroe, Texas im Beisein von Perrys Partner Jason Burkett. Zehn Jahre zuvor wurde Perry für den ersten begangenen Mord verurteilt. Mordgrund war eine Vergnügungsfahrt mit dem Auto des Opfers. An dieser Stelle ergibt sich eine Pattsituation: Perry streitet jegliche Beteiligung an den Morden und beschuldigt Burkett diese begangen zu haben. Burkett erhielt für die zwei, die Perry nicht nachgewiesen werden konnten, eine knapp vierzig jährige Haftstrafe. Burkett wiederum schiebt die Alleinschuld an der Mordtat auf Perry. Dessen letztes Interview führte Herzog mit ihm acht Tage bevor er hingerichtet wurde.Neben den Tätern kommen auch Opfer und Leidtragende, sowie auch Burketts Frau, die behauptet von diesem schwanger zu sein, obwohl sie sich erst nach Burketts Inhaftierung kennenlernten und nie einen Kontakt haben durften er über Händchen halten hinaus ging. Weder Schuld- noch Unschuldsbeweise stehen im Fokus der Dokumentation. Vielmehr wird die Frage nach dem Grund für die Tötung eines Menschen durch die Hand eines anderen, oder durch eine Staatsmacht gestellt. Herzog versucht einer Begründung der Frage nach der Begründung für Mord näher zu kommen.
    Pressekritiken
    4,4
    User-Wertung
    3,4
    Filmstarts
    4,5
  • Der Anständige

    Der Anständige

    18. September 2014 / 1 Std. 36 Min. / Dokumentation
    Von Vanessa Lapa
    Mit Tobias Moretti, Antonia Moretti, Alexander Riemann
    In "Der Anständige" nähert sich die israelische Filmemacherin Vanessa Lapa dem Leiter der SS, Heinrich Himmler, über dessen sehr umfangreichen schriftlichen Nachlass. Dazu gehören u. a. private Briefe, die im Februar 2014 veröffentlicht wurden sowie weiteres Archivmaterial, darunter historische Bilder. Wie ein Mensch, der sich privat auf ethische Grundsätze verstand, zum "Architekten der Endlösung" werden konnte, zum wesentlichen Organisator des Holocaust, ist die zentrale Fragestellung des Dokumentarfilms. Von der recht gewöhnlichen Privatperson Himmler wird so ein Porträt des widersprüchlichen NS-Massenmörders, zu dem auch Originalaufnahmen der "Posener Reden" herangezogen werden. Diese 1943 vor SS-Kadern in der besetzten polnischen Stadt Poznań gehaltenen Reden dokumentieren in eindringlicher Form den Vorsatz des nationalsozialistischen Regimes, die Massenmorde an Jüdinnen und Juden durchzuführen und sind die ersten bekannten Dokumente, in denen ein hochrangiges Mitglied des Führungsstabs die Absicht des Holocaust offen ausspricht.
    Pressekritiken
    3,5
    User-Wertung
    3,2
    Filmstarts
    4,0
  • Das radikal Böse

    Das radikal Böse

    16. Januar 2014 / 1 Std. 36 Min. / Dokumentation
    Von Stefan Ruzowitzky
    Mit Devid Striesow, Alexander Fehling, Benno Fürmann
    Ausgehend von Christopher Brownings Sachbuch "Ganz normale Männer" geht Stefan Ruzowitzky in diesem Dokumentarfilm in die Zeit des Holocaust zurück. Noch vor der radikal beginnenden Massenvernichtung in den Konzentrationslagern wurden bereist zwei Millionen Juden Opfer des Genozids. Ruzowitzky konzentriert sich auf die Vollstreckung dieser brutalen Morde durch deutsche Einsatztruppen in Ostdeutschland und geht der Frage nach, wie aus normalen Männern Massenmörder werden konnten. Er stützt sich dabei auf authentisches Material verstorbener Soldaten wie Briefe, Tagebucheinträge oder aber Auszüge aus Gerichtsprotokollen mit der Besonderheit, dass diese Textpassagen von deutschen Schauspielern (u. a Benno Fürmann, Alexander Fehling, Devid Striesow und Nicolette Krebitz) eingesprochen wurden. Darüber hinaus kommen eine ganze Reihe Wissenschaftler zu Wort, die sich intensiv mit diesem Thema befassten.
    User-Wertung
    3,3
    Filmstarts
    3,5
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