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The Place Beyond The Pines
Durchschnitts-Wertung
4,1
532 Wertungen - 29 Kritiken
21% (6 Kritiken)
48% (14 Kritiken)
24% (7 Kritiken)
3% (1 Kritik)
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Deine Meinung zu The Place Beyond The Pines ?

29 User-Kritiken

Max H.
Max H.

User folgen 28 Follower Lies die 153 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 26.06.13

Derek Cianfrance wird mittlerweile zu einem selbsternannten Spezialisten für zerrüttete Familien. Was er in seinem Ehedrama "Blue Valentine" famos und stilistisch einzigartig begonnen hatte, setzt er nun mit einem hoch emotionalen Vater - Sohn Thema fort. Er generiert mit "The Place beyond the Pines" quasi ein 140 - minütiges Epos über Gewissen und Schuld, bei dem er in Hinblick auf seinen Vorgänger sogar noch ein gutes Stück draufsetzt. Cianfrance "benutzt" für sein Werk quasi einen Dreiteiler, den er einzelnd erzählt ohne groß zu überschneiden, das gibt dem Film einen sehr eigenartigen sowie einzigartigen Touch. Wer allerdings Gosling Monospiel und seinen folgenden Tod schon nicht verkraftet, sitzt im falschen Film. Cianfrance kreiiert interessante Einzelfilme, die allesamt sogar allein wunderbar funktionieren würden, die Kombinationen als Gesamtstück allerdings machen den Film unvergessen. Dass er dies so formidabel beherrscht, erklärt vielleicht seine frühere Spezialisierung auf dem Gebiet der Kurzfilme. Goslings Part ist ein klassisches Drama um die Themen Familienernährung und Vaterprobleme, verstrickt mit einer spannend erzählten wie gefilmten Gangstergeschichte. An der Hand hat der Regisseur dabei die großartige Performance Goslings, der neben Bradley Cooper wahrscheinlich Hauptaufhänger des Films war (vielleicht aber auch wegen Goslings "Versprechen" dies wäre sein letzter Film als Schauspieler für eine lange Zeit), die wieder einmal wunderbar subtil und cool gelungen ist. Bradley Cooper's Part hingegen beleuchtet eher das Innere des amerikanischen Polizeiapperats, während aber auch das Vater - Sohn Thema immer wieder mit einbezogen wird. Cooper bietet wohl die ansprechendste Leistung seiner bisherigen Karriere dar, die in letzter Zeit ohnehin einen rasanten Anstieg zu verzeichnen hatte. Seine Rolle als Avery Cross zeigt großartig die Zerissenheit zwischen Unrecht und Recht und seine moralischen Bedenken, sowohl bei Goslings Sohn als auch seinen korrupten Kollegen. Mit der dritten und authentischsten Jugend - Betrachtung seit langem beschließt Cianfrance seinen Film. Shootingstar Dane DeHaan wie ebenfalls Kollege Emory Cohen machen einen guten Job als perspektivloser Sohn Goslings und gut situierter, aber verwahrloster Sohn Coopers'. Bewundernswert ist dabei die Nähe zu den Figuren ohne jegliche Klischees. Regisseur Cianfrance bleibt seinem ruhigen und bedachten Stil sehr treu, zieht sein Drama aufgrund der 3 Geschichten noch ein wenig weiter aus als in "Blue Valentine", was dem Zuschauer aber auch immer wieder subtile und lebensechte Momente bescherrt, untermalt von einem großartigen Soundtrack. Gut ist desweiteren, dass Cianfrance Belehrungen unparteiisch ausfallen, manchmal sind sie bedenklich, manchmal nützlich, der Sohn kommt am Ende meist auf seinen Vater und ähnelt sich dann doch wieder gar nicht, all das macht eine bedeutsame Mischung aus, die dem Zuschauer letztlich das Gesamturteil vorbehält. Zudem ist "The Place beyond the Pines" auch fernab der Hauptdarsteller klasse besetzt. Eva Mendes spielt aufopfernd und glaubhaft, während die Rolle von Ray Liotta zwar klein, aber gewohnt stark ausfällt. Zu guter Letzt ist wieder einmal Ben Mendelsohn erwähnenswert, der einfach großartig ist und, wie ich finde, nicht genug gelobt werden kann. Er besitzt den Hang und das Feingefühl zu außenstehenden, aber interessanten Charakterköpfen. Fazit: Derek Cianfrance's "The Place beyond the Pines" ist ansprechendes Storytelling in seiner Vollendung. Gesegnet mit einem starken, wie vielfältigen Cast bietet der Film emontionale Kost, starke Themen wie Schuld, Familienerziehung und Moral und bemerkenswerte Handlungsverschmelzung in einem stets authentischen und grundehrlichen Ambiente, das unter die Haut geht. Somit wird der Zuschauer mit genügend Ausdauer und Verständnis mit dem bis dato besten Film des Jahres belohnt.

Thomas T.
Thomas T.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 29.05.13

Kann der Kritik von Filmstarts nur zustimmen. Der Film ist ein sehr gelungenes und rundes Episoden-Epos mit einer oscar-reifen Leistung aller Darsteller. Einzigallein sind diverse Szenen als geübter Cineast vorhersehbar, wodurch man ein wenig langatmig auf die Auflösung kleinerer Plots wartet. Ich kann nur hoffen das Ryan Gosling weiterhin Rollen in Filmen annimmt, die wie für ihn gemacht sind (siehe Drive). Von mir deswegen 4,5 von 5 Anker-Tattoos!

fighty
fighty

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4,0stark
Veröffentlicht am 17.06.13

Grossartige Besetzung - grossartiges Kino Nach einer Halben Stunde fragt man sich ob der Film in diesem Tempo weiterläuft und es graut einem davor. Nach einer Stunde fragt man sich ob das wirklich passiert und wünscht sich, dass der Film ein bisschen langsamer Laeuft. Nach zwei Stunden fragt man sich, wann der Film als DVD rauskommt.

Janos V.
Janos V.

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3,0solide
Veröffentlicht am 14.06.13

(...) Mit seinem epischen Thriller-Drama „The Place Beyond the Pines“ will uns Derek Cianfrance etwas sehr wichtiges und dringendes mitteilen – nur was eigentlich? Alles mutet ungeheuer bedeutsam an, aber letztendlich ist seine fast zweieinhalbstündige Studie über Schuld und Rache zu substanzlos und vor allem zu umständlich geraten, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Zach Braff
Zach Braff

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4,0stark
Veröffentlicht am 08.02.14

Sehr intensives Drama, das sich damit beschäftigt, welche Rolle der Vater in einer Familie einnimmt. Gute Schauspieler, tolle Bilder, schöner Soundtrack. Passt!

Angelo D.
Angelo D.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 06.12.13

"The Place Beyond The Pines" sind gleich drei Filme in einem, die zusammen ein Gesamtbild ergeben und dieses ist ein Meisterwerk. Die Story hat einige spannende, dramatische und actionreiche Szenen zu bieten, die durch die grandiosen Leistungen der Schauspieler untermauert werden. Durch die abwechslungsreiche Story, die herausragenden Kulissen und die grandiosen Schauspieler kann ich ganz klar sagen , dass "The Place Beyond The Pines" ein perfekt geschliffener Juwel ist, den man einfach begehren muss !!!

Freshknight
Freshknight

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3,5gut
Veröffentlicht am 16.06.13

Ich war bei der Filmstarts Preview Party von The Place Beyond The Pines dabei und dies sind meine Eindrücke zu dem Film: Der Film beginnt wirklich richtig gut, das erste Drittel ist ziemlich spannen und man möchte wissen, wie es denn weiter geht. The Place Beyond The Pines ist eigentlich kein Film, sondern es sind drei. Da ist mein Hauptkritikpunkt an dem Film, es will viel, erreicht aber wenig. Ein Part wird sehr hastig erzählt, der andere sehr langatmig. Es sind wirklich herausragende Darsteller im Cast, wie Ryan Gosling, Eva Mendes und Bradley Cooper. Wiedermal sticht Ryan Gosling seine Mitstreiter einfach mal wieder aus. Diesen Film sollte man sich anschauen, wenn man wach ist, ansonsten besteht einschlafgefahr. Zudem hat der Film einen interessanten Twist, den man aber leicht erahnen kann, wenn man öfter mal Filme schaut. Ich geben dem Film eine 3,5/5, da er stark anfängt, aber dann stetig nachlässt.

Tuba U.
Tuba U.

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0,5katastrophal
Veröffentlicht am 22.06.13

Der schlimmste und langweiligstw film den ich jeh gesehen habe!!! Es kam mir so vor als würde der nie enden

ach-herr-je
ach-herr-je

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 26.10.13

wie hab ich mich auf den neuen film vom blue valentine regisseur gefreut. ryan gosling überzeugt wie erwartet und auch bradley cooper kann schauspielern - ich wollte es nicht glauben. eva mendes sah noch nie so kaputt aus und ray liotta ist wieder in seiner stammrolle als schmieriger cop zu sehen. die ersten zwei drittel des films gefallen, während der letzte part deutlichst abflacht. schlecht ist der letzte abschnitt nicht aber er ist vor allem elendig langweilig, und die beiden jungs sind einfach nur ätzend. schade drum

Thomas Z.
Thomas Z.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 21.04.18

Sehr selten habe ich nach einem Film dieses Gefühl, als hätte ich ein Buch gelesen. Derek Gianfranco's dritte Regiearbeit vermag diesen Zauber auszulösen. Das gelingt immer dann, wenn das auf der Leinwand Gesehene nur Bruchteil dessen ist, was tatsächlich erlebt wurde, wenn also der Film eine Plattform zur Reflektion bietet. Nur so funktionieren Filme, wie beispielsweise "2001 - Odyssee im Weltraum". "A place beyond the pines" ist dabei allerdings ein handfestes Episoden-Drama um Schuld und Sühne, Vater-Sohn-Beziehungen und die schicksalhafte Verkettung von eventuellen Zufällen, was einen schnell an "Magnolia" denken ließe, wenn nicht statt Krankheit und Katharsis, Verbrechen und Korruption einen zusätzlichen Fokus bilden würden. Wie subtil am Ende der Kreis geschlossen wird, ist ohne Frage große Erzählkunst und zeugt von einem herausragenden Drehbuch. Die schauspielerischen Leistungen bewegen sich durchgehend auf sehr hohem Niveau, Ryan Gosling und Dane de Haan stechen dennoch heraus. Der Score von Mike Patton (Faith No More/Mr. Bungle/Fantômas/....), kreativer kalifornischer Paradiesvogel, ergänzt die visuelle Wucht der Bilder perfekt. Für "A place beyond the pines" sollte man sich Zeit nehmen, dann wird man reich beschenkt.

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