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Guardians Of The Galaxy
Durchschnitts-Wertung
4,4
1717 Wertungen - 92 Kritiken
38% (35 Kritiken)
41% (38 Kritiken)
10% (9 Kritiken)
8% (7 Kritiken)
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Deine Meinung zu Guardians Of The Galaxy ?

92 User-Kritiken

Jens85
Jens85

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 01.09.14

WOW! Eins vorweg. Was ein Film. 10/10 von mir. Der Hype ist berechtigt. Gestern Abend in 3D gesehen und bin noch immer total begeistert. Ich hatte keien Vorkenntnisse bzgl. Guardians of the Galaxy, ebenso keine Erwartungen - umso schöner war die Überraschung. Der Film hat mMn alles. Humor, Ernsthaftigkeit, eine Story, schöne Weltraumbilder, nen tollen Soundtrack coole Charaktere.. wirklich klasse. Erstaunlich auch, dass nicht ein einziger Charakter langweilig oder nervtötend rüberkommt, irgendwo mag man einfach alle auf ihre Art. Sollte noch wer unschlüssig sein, ab ins Kino, die 2 Stunden vergehen wie im Flug.

Max S.
Max S.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 28.08.14

Unglaublich. Erstmal vorweg: Bitte schaut ihn euch an! Meiner Meinung nach ist er eine ganze Etage besser als The Avengers. In dem Film ist alles drinnen: Humor, Emotionen, Action, Superhelden, schöne Weltraumbilder! So einen Film habe ich lange nicht mehr gesehen und ich bin einfach hin und weg. Obwohl der Film "nur" 2 Stunden dauert und kürzer ist als der Durchschnitt anderer Marvel-Filme, wird jeder der fünf Charakter perfekt eingeführt und deren Absichten werden ausnahmslos bei allen auch klar. Der Bösewicht schwächelt ein bisschen von der Screentime her etc., aber Lee Pace spielt ihn grandios! Außerdem ist die deutsche Synchro schon deutlich schlechter als die Originalversion. Aber ich bewerte jetzt einfach mal den Film nach der Leistung der Hollywood-Menschen (also Regisseur, Schauspieler etc.). Und die Leistung war meisterlich! Also: Deutsche Version: 4,5/5 Sterne; Originalversion: 5/5 Sterne PS: Nochmal, geht bitte, bitte rein! Ihr werdet es (hoffentlich ^^) nicht bereuen. Wenn ihr Marvel-, Sci-Fi-, Superhelden-, Comedy-, Action-, oder Abenteuerfilme mögt! Wird die Blu-Ray vorbestellbar, bestell ich sie sofort vor. Ich muss den Film haben! Morgen ist ein zweiter Kinogang geplant.

molk
molk

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 31.08.14

I hooked on a feeling....was für ein genialer Film von James Gunn. Die Mischung aus 70er Jahre Musik und galaktischen Waffen passt wie die Faust aufs Auge. Marvel schafft es wieder ein mal einen Film noch besser zu machen als der vorherige. Besonderd fasziniert hat mich jedoch die Darstellung von Groot. Diesen Charakter kann man nur einfach ins Herz schließen. Der Film ist für jeden und nicht nur für Marvel Fans ein muss. Ich habe noch nie in einem Film so oft gelacht wie in diesem und zugleich vor lauter Spannung die Finger in den Sitz gekrallt. Vor mich ist dieser Film mit Abstand der bisher beste Film 2014!!!

Mapache
Mapache

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 30.08.14

Hat alles, was ein super Film braucht. Man darf ihn nicht als Superhelden-Film ansehen, sondern als actiongeladene, optisch herausragende, anspruchsvolle Science Fiction Comedy. (keine Satire) Am ehesten würde ich den Film mit "Das 5. Element" vergleichen - wie ein Indiana Jones im Weltall. Die Figuren, Schnitte, Szenenbilder ... alles Top. Werde ihn mir nochmal anschauen (müssen) und wohl auch wieder einmal eine BlueRay ordern.

Christian Hoja (Cellurizon.de)
Christian Hoja (Cellurizon.de)

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 29.08.14

[…]»Something Good. Something Bad. Bit Of Both.« Unter diesem Spruch von Star-Lord Peter Quill kann man das bisherige Marvel Cinematic Universe zusammenfassen, James Gunns „Guardians of the Galaxy“ gehört aber genauso klar wie zuletzt „Captain America: The Winter Soldier“ in die erste Kategorie. Während das Schildträger-Sequel mit Polit-Thriller-Schwerpunkt Marvels bisher geerdetster Film war und den Superpatrioten überzeugend in der Gegenwart verortete bricht „Guardians of the Galaxy“ in Richtung SciFi-Abenteuer vor und stürzt kopfüber in ein furioses Vabanquespiel, das Asse und Trumpfkarten im Minutentakt aus allen Ärmeln schüttelt und (was wären Superheldenfilme ohne Superlative) zu den besten Blockbustern der letzten vier, fünf Jahre zählt.[…]Ungehemmt kann James Gunn voranpreschen und einen berührend-menschlichen Prolog mühelos in ein knalliges Space-Adventure kippen lassen. Mit dem großartigen ersten Auftritt von Chris Pratt, der die Rolle des Peter Quill sofort und genauso einnehmend owned, wie es Robert Downey Jr. in „Iron Man“ gelungen ist, legt ein wahres Unterhaltungsspektakel los, mit Retro-Charme (der Soundtrack, Quills herrlich antiquierte Popkulturverweise), kleinen und größeren Referenzen an Genreklassiker (der Anflug auf die schädelförmige Minenkolonie Knowhere als Spiegel der Begegnung des Millenium Falcon mit dem Todesstern) und einem ideal aufeinander abgestimmten Mixtape aus schnodderigem Wortwitz (der im Original zweifelsfrei nochmals besser als in der Synchro rüberkommt), Starfighter-Action und dramatischen Momenten.[…]The Guardians of the Galaxy will return. Das ist die beste Nachricht eines ansonsten mal wieder ernüchternden Blockbuster-Sommers.[…]

Max H.
Max H.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 29.08.14

Da sind sie, der Haufen Arschlöcher, den uns Marvel versprochen hat. Ein Film, der so erfrischend unkonventionell und kunterbunt daherkommen soll. Und vor dem sich immense Erwartungen aufgestaut haben. Dem gewaltigen Zyniker unter den Komödianten, James Gunn (Super – Shut up, Crime), erteilt man die auf den ersten Blick nicht ganz so prestigeträchtige Aufgabe und im sich verselbständigenden Hause Marvel kann es dank des enormen Erfolgs der letzten Jahre auch völlig egal sein, was der auf dem Papier erscheinende Filmbastard "Guardians of the Galaxy" qualitativ hinlegt. Bei der milliardenschweren Marke ist es nur der dezente Mut zum Risiko. Aber er zahlt sich aus: Die ausgeklügelte Vorbereitung Gunn's und die im Cinematic Universe nur marginal angesprochenen Einschränkungen, die ihm Stratege Kevin Feige auferlegt hat, lassen die "Guardians" voll zur Entfaltung kommen. Gunn's Film ist quietschbunt, frech, vorlaut, richtig schön schief für einen Blockbuster dieser Marke, aber vor allem auch richtig, richtig gut. Es ist im Vorfeld schon erstaunlich gewesen, dass Joss Whedon die "Guardians of the Galaxy" für sein nächstes Großprojekt "Age of Ultron" erstmal so gar nicht gebrauchen konnte. Aber dieser Quasi – Persilschein ist eine begrüßenswertes Arbeitsvisum für den Regie – Querkopf Gunn und eine wegweisende Chance, die man dem Briten Edgar Wright mit seinem Projekt "Ant-Man" offensichtlich nicht geboten hatte. Und so legt Gunn nach kurzer Exposition auch los wie die Feuerwehr. Und jajaja, die augenrollenden Menschen, die im Vorhinein bekundeten, "2015 werden sie alle sagen, die "Guardians" sind mehr "Star Wars" als Episode VII" dürften dabei nicht zwingend falsch liegen. Vieles deutet Gunn hier retrospektiv an und strukturiert sogar einige Szenen danach (wer kennt nicht die zwei vorbeifliegenden Kreuzer, die so ziemlich jeden Szenenbeginn auf Coruscant eingeleitet haben), aber er erwehrt sich hier locker jeder Kopie und bringt dem zentralen Planeten seines im Mittelpunkt stehenden Universums, sogar einige kreative Unterbauten. Vor allem die Einheiten von Prime Nova legen mit ihren Sternenschiffen und matrizenartigem Verteidigungsschirm einen sehenswerten Auftritt hin, zudem agieren scheinbar austauschbare Nebenrollen wie John C. Reilly oder dem süffisant dreinschauenden Peter Serafinowicz, die in jedem anderen Film lediglich Katalysatoren oder vielleicht sogar Banthafutter wären (Okay, ab hier verkneif ich mir Star Wars – Vergleiche) in diesem bunten Rollengemisch auf unterhaltsamem und kurzweiligem Niveau. 2012 hat Whedon die scheibar unmöglich erscheinende Aufgabe bewältigt, aus einem Haufen zusammengewürfelter individueller Superhelden eine eingeschworenen Truppe zu formen. Das Kunststück gelingt Gunn in seinem knappen Zweistünder auf mindestens ebenso verblüffende Weise, "Guardians of the Galaxy" ist dabei ein Film geworden, der sich dabei vor allem durch seine Teamstruktur definiert: Das beginnt mit Identifikationsfigur Peter Quill, dem Han Solo (sorry) der Truppe. Nicht auf den Mund gefallen verkörpert der sich selbst verlautende "Star Lord" den verwegenden Sympathisanten, manchmal etwas erzwungenen Weiberhelden, vor allem aber frechen Dieb mit dem Herz am rechten Fleck. Sein Charakter ist nicht neu, aber enorm effektiv in Szene gesetzt und bedient darüber hinaus als Kreuzung zwischen Indiana Jones und Tom Sawyer einige erinnerungswürdige Figuren der Popkultur. Apropros Popkultur: Neben filmischen, zumeist sogar direkten Zitaten wie beispielsweise "Footloose", macht der mittlerweile zum Downloadhit avancierte "Awesome Mix Vol. 1" seinem Namen alle Ehre und weist mit interessanten Genrevertreter der 80er wahre Klassiker auf. Nebenher stellt er das sperrige und wummernde Marvel – Monster – Theme mit basslastigen Streichern locker in den Schatten, das sich zwischen "Captain America", "Thor" und eben diesem Film auch wirklich nur dezent differenziert. Quill's Truppe findet im Laufe des Films zueinander und das sprichwörtliche "Der Weg ist das Ziel" passt hier wie die Faust auf's Auge (Ich neige heute zu Wortgirlanden). Gutmenschen sucht man unter den heranwachsenden "Guardians" vergebens, der sanfte Groot fällt hier aus dem Raster. Gamora ist Assassinin, Drax, sprichwörtlich ein "Zerstörer" und der Szenendieb Rocket, der sämtliche animierten Gestalten der Filmgeschichte, in den Schatten stellt und sogar Seth McFarlane's "Ted" in Sachen Ironie aussticht, ein Kopfgeldjäger. Hier geht sich alles kreuz und quer, drunter und drüber an den Kragen und in brenzligen Situationen wird auch mal ganz ungalant und frech die Kurve gekratzt, aber der Film vermeidet es auf unfassbare Weise, seine empathische Wirkung zu verlieren. Die fünf raufen sich zusammen, um sich letztlich dann doch dem unsagbar Bösen zu stellen. Auf der Antagonisten – Seite schwächelt "Guardians of the Galaxy" dabei ein wenig, aber das fällt aufgrund des entwaffenden Charme seiner Helden kaum ins Gewicht. "Ronan der Ankläger" ist zwar personifiziertes, und wohl auch eher eindimensional erscheinendes Übel, aber es müssen ja auch nicht andauernd galante Zyniker (Loki) oder polarisierende Running – Gags (Mandarin) sein, die die gut portionierte Spielzeit ohnehin nur unnötig gestreckt hätten. Seine tiefergehende Verständigung mit dem Publikum erarbeitet sich "Guardians of the Galaxy " erstaunlicherweise nicht nur mit dem wirklich einzigartigen Gespür für Wortwitz, Slapstick und Timing, dass hier zeitweise sogar besser als bei den "Iron Man" – Filmen funktioniert, sondern auch mit Gunn's wohldosierter Entschleunigung. Hier nutzt Gunn, der es fast in jeder Szene schafft, seinen inszenatorischen Stempel aufzudrücken, die romantischen Bilder und transzendenten Lichtbrechungen des Weltalls inmitten implodierender Sterne als emotionale Momente mit unerwartet starker Sogwirkung. Physikalisch macht hier nicht alles Sinn, aber das interessiert in dem beispielsweise packenden Rettungsversuch von Quill und Gomorra keine Sau. An einigen besonderen Stellen oder den atemberaubenden Naturspielereien Groots lässt sich eine viel innigere Beziehung zum Stoff erkennen, als man es Gunn und überhaupt einem Comic – Blockbuster zugetraut hätte. Technik, Regie und endlich mal wieder sinnigere 3D – Effekte generieren hier tatsächlich magische Momente. Im fulminanten Endkampf, dem man mit einem lachenden und einem weinenden Auge leider Gottes nicht das "Höher, schneller, weiter" – Credo Marvels absprechen kann, knallt es dann nochmal gewaltig, obwohl die Dosierung des Actionanteils zuvor absolut ansprechend war. Hier passiert einiges genretypisch, so weiß zum Beispiel jeder, dass Gomorra mit ihrer Halbschwester Nebula kämpft und eine obligatorische Hand-an-der-Klippe – Szene darf auch nicht fehlen, nichtsdestotrotz streut Gunn auch hier wieder die gute Mischung zwischen individuellen Action – Moves und überraschenden Lachern ein. Sowieso ist es auch das Momentum der Überraschung, dass den Showdown gegen Ronan so absurd unterhaltsam macht. Fazit: "X-Men", "Spiderman", "Godzilla" – die Liste der potentiellen Blockbuster – Könige des Jahres war gut bestückt, aber Gunn's rotzfreches Comicevent lässt seine Vorreiter wie in die Jahre gekommene Billigware aussehen, die unter Inspirationsarmut leiden. "Guardians of the Galaxy" dagegen ist ein humoristisches Feuerwerk und gut kontruiertes Außenseiterepos mit eigenem Antrieb und emotionalem Unterbau. Im Internet kursieren zurzeit Filmposter des Films mit Überschriften wie "If you haven't seen this movie, go watch it immediately." Ich lass das mal so stehen. Und setz' ein Ausrufezeichen drunter.

Nörgolas
Nörgolas

User folgen 4 Follower Lies die 25 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 19.08.14

[…]In keinem Blockbuster der letzten Jahre steckt wohl so viel Empathie, Hingabe und Zuneigung für die ihn bevölkernden Figuren und das führt dazu, dass auch der Zuschauer sie am Ende alle lieb gewonnen hat. Dabei macht Gunn zum Glück nicht den Fehler, aus dem Film eine reine Sci-Fi-Comedy und aus seinen Protagonisten nur Gag-Lieferanten zu machen. Waren die Avengers trotz ihrer Startschwierigkeiten im Grunde alle schon Recken edlen Gemüts, ist keiner der Guardians zu Anfang wirklich ein Held. Sie rauben, kidnappen, schmieden Mordpläne und sind alle nur auf ihren eigenen Vorteil aus. Erst durch einen unglücklichen Zufall aneinandergeschweißt, fangen die Fassaden an zu bröckeln und hinter all dem Gestichel und Gewitzel offenbaren sich fünf tragische Figuren, die eigentlich nur geliebt und akzeptiert werden wollen. Ein Motiv, dass Gunn bereits in seiner bitterbösen Superhelden-Tragödie „Super“ verarbeitet hat und dem er in „Guardians of the Galaxy“ treu bleibt.[…]Dabei dringt der Film thematisch in keine neuen Gefilde vor, hält sich aber auch nicht mit unnützem Prätentionsgefasel auf, profitiert eher von seiner gesunden Selbsteinschätzung. Gunn bettet seine gefühlvolle Super(anti)helden-Tragödie mit so viel Fingerspitzengefühl in den Blockbuster-Rahmen ein, dass es eine wahre Freude ist, ihm beim Jonglieren von spaßigen und emotionalen Momenten zuzusehen. Denn Spaß steht bei „Guardians of the Galaxy“ zweifelsohne im Vordergrund. Hat der Film erst mal angefangen, wird es vielen schwer fallen, die nächsten zwei Stunden an irgendetwas einen Gedanken zu verschwenden, das außerhalb der Leinwand passiert. Das Tempo ist enorm, die Anzahl der verschiedenen Figuren und Schauplätze hoch. Gunn verschwendet keine Zeit mit den Einzelschicksalen der Guardians, sondern führt sie nach zweckdienlichen Einführungen schnell zusammen und verzichtet dabei sogar auf eine forcierte Love-Story. Seine wichtigste Zutat: Humor. Der ergibt sich größtenteils aus dem ironisch-selbstreferentiellen Auflösen von Hollywood-typischen Situationen wie einer Kussszene, einer heroischen Rettungsaktion oder einem “We’ll fight beside you”-Gänsehautmoment.[…]„Guardians of the Galaxy“ macht nicht nur als Film an sich, sondern auch als Blockbuster ganz einfach alles richtig.[…]

Marcin Majer
Marcin Majer

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 03.09.14

Awesome! Wir fehlen die Worte. Jede Szene war einfach nur lustig, die Soundtrack hammer geil. Das ganze ausverkaufte Kino war nur am lachen. Ein Film, den man sich echt 2mal im Kino anschauen könnte.WOW

lorena v.
lorena v.

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 01.09.14

Ich glaube ich habe noch nie 5 Sterne vergeben, aber heute muss es sein. Bisher war Iron Man 1 für mich der beste Marvel Film, da kam nichts ran. Aber Guardians of the galaxy ist einfach unglaublich gut. Witzig, spannend, auch mal ein wenig rührselig aber nicht kitschig. Ich glaub ich geh da nochmal rein. Man geht raus und möchte mehr!

Örnywood
Örnywood

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 20.09.14

Die Marvel Studios überschwemmen uns seit Jahren mit einer Super Helden Verfilmung nach der anderen. Da sind dann mitunter ganz gelungene Werke wie "The Avengers" oder richtig gute wie "Iron Man3" dabei, jedoch auch einige schwache Filme wie "Thor" oder dem ziemlich missratenen "Captain America". Mit der Comic Verfilmung "Guardians of the Galaxy" geht Marvel nun ein kalkuliertes Risiko, den mal ehrlich, so bekannt sind die Hüter nun auch nicht. Und auch die Vorstellung, das ein Waschbär, ein Baum, eine grüne Frau, ein Draufgänger und ein Muskelprotz eine intergalaktische Super Helden Truppe stellen sollen, klingt erst einmal ziemlich absurd. Doch ausgerechnet diese "Außenseiter", der Abschaum der Galaxys, machen den Streifen zur bisher besten Adaption eines Marvel Comics (Trotz des meisterhaften "Spiderman2", und mit der brillanten Regie von James Gunn ("Slither") schrammt die Space Oper sogar knapp am Meisterwerk vorbei.... Bereits die ersten 10 Minuten zeige in welche Richtung es gehe soll. Ist die Eröffnungszequenz noch recht emotional (die Mutter von Star Lord stirbt und er wird von einem Raumschiff ins Weltall entführt), kommt gleich danach eine absurd geniale Szene, in der ein nun Erwachsener Star Lord in ein Höhlenlabyrinth eindringt und dabei zur 70er Jahre Musik seines Walkmans tanzt. Dieser Wechsel aus Emotion und Humor zieht sich durch die ganzen 120 Min und erzeugt viel Tiefgang und Mitgefühl für die Charaktere, teilweise kommt man aber auch aus dem Lachen nicht mehr heraus, ein guter Gag jagt den nächsten.Den treffen die fünf Guardians, die unterschiedlicher kaum sein könnten erst einmal aufeinander, ist das Vergnügen kaum noch zu bändigen. Das liegt hauptsächlich an der guten Figuren Zeichnung. Ein Waschbär (Rocket) der redet und wild um sich schießt, und ein Baum der nicht mehr wie einen Satz sagen kann ("Ich bin Groot"), ohne emotionale Tiefe wären diese Figuren beim Publikum schnell langweilig oder gar kitschig geworden. Die grüne "Hure" Gamora wird von Zoey Zaldana ("Avatar") als kämpferische Amazone gespielt, die schnell weis auf welche Seite sie sich stellen muss, auch sie hat zwar eine große Klappe ("Ich werde sterben umgeben von den Deppen der Galaxys"), beweist jedoch oft das ihr die anderen eben nicht egal sind. Dave Pautista ("Riddick") haucht seinem "Zerstörer" trotz der Muskelkraft einen weichen Kern ein, der nur seine Familie rächen will. Den Löwenanteil hat allerdings Chris Pratt ("Her") zu stemmen, er spielt seinen Star Lord als Großmäuligen Überflieger, der gezeichnet von der eigenen Vergangenheit erkennt, das es noch was wichtigeres gibt als sein eigenes Ego und er sogar bereit ist sein Lebe für das seiner Freunde zu opfern ( Was eine sehr schöne, emotionale Szene zeigt als er Gamora vor dem sicheren Tod rettet). Ohne diese starken Figuren wäre es schwierig geworden, auch die böse Seite ist durchweg grandios besetzt. Lee Pace ("Smaugs Einöde") spielt den Haupt Antagonisten Ronan, kaum unter seiner Maske zu erkennen sehr bedrohlich, ein besserer Bösewicht könnte selbst ein Sith Lord nicht sein. Djimon Hounsou ("Blood Diamond") als Korat und Michael Rooker ("Jumper") als Yondo machen ihre Sache auch mehr als ordentlich. Hinzu kommen einige kleinere Rollen wie die der großartigen Glenn Close ("Air force one") und eines klasse John C. Reilly ("Der Diktator"). In der deutschen Synchro ist leider die Original Stimme von Vin Diesel ("Triple X") als Groot und Bradley Cooper ("Silver Linnings") als Rocket nicht zu hören, jedoch ordentlich gelöst und damit verschmerzbar. Die Optik und die Schauwerte sind große klasse. Selten habe ich bisher ein so gutes 3D mit soviel Tiefe gesehen. Die Weltraum Szenen sind bunt und brachial und auch die anderen Sets könnten besser kaum inszeniert sein. James Gunn zimmert uns aber nicht nur geniale Bilder auf die Leinwand, er schafft etwas viel schwierigeres. Er erzählt eine interessante Story, die nicht zu langgezogen ist sondern immer auf ein Ziel hinarbeitet. Hierbei lässt er seine Charaktere Entwicklungen nehmen die für das Publikum nachvollziehbar sind und haucht ihnen damit Leben ein. Auch die Einfälle, wie dem beste Gefängnisausbruch in der Filmgeschichte oder permanent 70er Jahre Musik laufen zu lassen heben den Film von vielen anderen deutlich ab.Zweifelsohne gibt es auch hier hin und wieder ein paar kleinere Schwächen, doch fällt es mir gerade richtig schwer, viele aufzuzählen. Vielleicht ist der Film doch ein klein wenig zu kurz geraten, um allen Figuren ausreichend Leinwand Zeit zu geben. Gerade der von Benicio del Tor ("Sin City") genial gespielte Collector kommt doch recht kurz daher, nach dem Marvel üblichen Abspann deutet sich jedoch bereits eine größere Rolle für ihn an. Zeitweise hat man hier das Gefühl, "Star Wars" trifft ein wenig auf "Star Trek", nur irgendwie besser.Tolle Weltraum Schlachten, interessante und gut gezeichnete Figuren, mega geile Kulissen und ein Fun Faktor, der trotz der einen oder andere traurigen oder etwas kitschigen Szene die ganze Zeit auf einem hohen Level gehalten wird schrauben die Erwartungen an kommende Marvel Filme deutlich nach oben, gerade aber an ähnliche Genre Verfilmungen wie dem neuen Star Wars Film. Die Hüter der Galaxy sind ein verschrobener Haufen an Verlierer, und genau das macht sie so besonders und einzigartig.In kaum einem anderen Movie habe ich so mit dem Figuren gelacht, mit gelitten und mitgefiebert. Das macht das Warten auf Teil 2 zur Qual. Fazit: Der Newcomer James Gunn versteht was das Publikum will. Er nutzt die 170 Mio Budget und zimmert brachiale Weltraum Kulissen auf die Leinwand, hält gekonnt die Wage zwischen Action und Storytelling, mischt das ganze mit viel Emotionen und Gefühl und strapaziert das eine oder anderen mal gehörig unsere Lachmuskeln. Die bisher beste Comicverfilmung von Marvel!

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