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Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen
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3,9
75 Wertungen - 10 Kritiken
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10 User-Kritiken

Isabelle D.
Isabelle D.

User folgen 4 Follower Lies die 105 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 03.03.17

"Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" von Theodore Melfi ist ein unterhaltsamer Film, der ein bislang zumindest mir unbekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte zur Zeit der 'Rassentrennung' (das Wort "Rasse" in Bezug auf Menschen an sich ist schon völlig daneben, nur mal so am Rande bemerkt) beleuchtet. Die Geschichte ist gekonnt erzählt, fast etwas routiniert, und die Figuren sind allesamt sympathisch. Keiner ist wirklich böse in dem Film, nicht einmal die Russen, mit denen die Amerikaner in einem fast spielerisch anmutenden Wettkampf verwickelt sind. Wobei, zwischendurch klingt schon ein wenig an, dass die Menschen in der westlichen Welt damals wirklich Angst hatten, dass die Russen einen Atomkrieg vom Zaun brechen (und ich schäme mich, es zu gestehen, aber ich glaube, ich kenne die Geschichte vom Kalten Krieg kaum aus Sicht der östlichen Welt ... Hm. Merkwürdig). Aber so wirklich ernst wirkt die Gefahr nie. Das ist vielleicht auch das, was ich an dem Film etwas kritisieren würde, dass die Ängste und Nöte der Frauen nur angedeutet wurden und sich dann doch in Wohlgefallen auflösten. Und das dank Großmuts der Weißen. Das hatte schon ein leichtes Geschmäckle. Na ja, aber im Großen und Ganzen war das ein süßer und netter Film, den man sich prima angucken kann. Fazit: Lohnt sich durchaus, man darf nur nicht allzu viel echte Gesellschaftskritik oder US-amerikanische Selbstkritik erwarten, es ist vor allem ein Wohlfühlfilm.

Christoph K.
Christoph K.

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4,0stark
Veröffentlicht am 22.02.17

Toller Film über das Ende der Diskriminierung von der Afro-Amerikanischen Bevölkerung. Der Film ist schon schwere Kost, da er die begangenen Demütigungen und Diskriminierungen dieser Zeit sehr gut darstellt. Besonders hervorragend fand ich Taraji P. Henson als Katherine. Absolut glaubwürdig. Man spürt nahezu ihre Zerrissenheit zwischen Wut und Ohnmacht. Leider nicht ganz so glaubhaft waren Octavia Spencer und Kevin Costner. Beiden hat man die Rolle, die sie verkörperten, einfach nicht abgenommen. Brilliant war hingegen Kirsten Dunst (meine Lieblingsschauspielerin). Unterm Strich bleibt eine hervorragende Geschichtsstunde über die Held(inn)en der NASA und die Diskriminierung der Afro-Amerikaner in den USA.

Two Face
Two Face

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3,5gut
Veröffentlicht am 25.04.17

Hidden Figures ist eine Biografie die niemanden wehtut und gut anseh bar. Der Film zeigt wie früher drei starke schwarze Frauen Karriere bei der NASA machten auf eine spannende art und weise. Trotz alle dem ist dieser Film definitiv kein Meisterwerk.

ToKn
ToKn

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2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 10.04.17

Der Film hat durchaus seine Momente, hat eine interessante Story und ist schauspielerisch mehr als solide. Das war's dann aber auch. Finde den Film ein wenig überbewertet. Frage mich, wie so oft, warum erst jetzt? Vielleicht weil der kalte Krieg wieder von neuem beginnt? Die Raumfahrt kann es nicht sein. Die Amis haben die Russen mehr als eingeholt und sind wir mal ehrlich, im Weltall befinden sich mittlerweile mehr Spionage-Satelliten als Krümel auf dem Kuchenteller. So recht interessiert das doch keinen mehr. Mittlerweile brauchen die Geheimdienste doch nur noch mithören, wie wir unser Leben telefonisch oder via Internet vor ihnen ausbreiten. Bleibt also die Rassendiskriminierung. Ja und auch die ist doch präsenter denn je. Ob nun die Hautfarbe oder der Glauben Stein des Anstoßes ist, die Unterschiede sind doch allgegenwärtig. "Alle Menschen sind gleich"- so die Hoffnung. Dagegen steht aber die Individualität der Menschen und der Kulturen. "Alle Menschen sind eben nicht gleich"- was auch gut ist. Es geht darum, dass zu akzeptieren und da lässt der Film einiges zu Wünschen übrig. Ein Schild über der Klo-Tür abzureißen sollte nicht den Sinn haben, dass die "Diskriminierten" wieder schneller an ihrem Arbeitsplatz sind!

Inglourious Filmgeeks
Inglourious Filmgeeks

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1,5enttäuschend
Veröffentlicht am 27.02.17

[...] Vor vielen Jahren waren es nicht nur weiße Männer, die die Raumfahrt revolutioniert haben – ebenso hatten schwarze Frauen einen bedeutenden Einfluss auf das Projekt der NASA. An diese Tatsache klammert sich der Film bis zum Schlussakt. Weder Charakterzeichnungen oder -entwicklungen, noch meinungsfreie Grauzonen kommen hier zustande, nein, es wird pausenlos das Schild „#NASAsowhite“ hochgehoben. Über den Rassismus wird hier viel gelacht. Das ist auch gut so, nur ist jener Humor deutlich zu aufgesetzt in seiner aalglatten, provokationslosen Art. Eine Ausnahme bildet die Position der Russen, mit denen hier keineswegs zu spaßen ist. Wissenschaft sei nämlich kein menschliches Phänomen, sondern ein amerikanisches. Menschen sollten nie in schwarz und weiß einteilen und eingeteilt werden. Trotzdem sind die drei weiblichen Hauptcharaktere gnadenlos-monotone Stereotypen. Dieses Schema bleibt standhaft bis zum Ende vorhanden, ohne jene Machart entlarven zu wollen. So zeigt sich, wie unwissend Regisseur Theodore Melfi mit dem Medium Film umgeht. Währenddessen ist der Zuschauer seine Marionette, die den Apellen reflexionslos zustimmen soll. Aus diesem Grund kommt auch die beliebte Gemütlichkeit des Filmes zustande. Schließlich gibt es nichts angenehmeres, als einen Film in seiner vorgelegten Form lediglich akzeptieren zu müssen. Künstlerische Abstraktionen, offene Intentionen oder mediale Selbstverarbeitungen werden hier vergebens gesucht. Mehr Worte kann und möchte man nicht an Hidden Figures verlieren. Sein Inhalt ist gegenüber seiner Form ein peinlicher Widerspruch, der definitiv nicht gewollt ist. Jede Szene erzwingt Einteilungen in gutgemeinten und böswilligen Absichten, Frauen sind entweder flirtende Sexappeals, schüchterne Bücherwürmer oder kaltherzige Erfolgsmenschen, Männer sind aufgeschlossen oder sozial versteift – für Melfi spielt das alles keine Rolle, denn jeder ist ein Unmensch, wenn er diesen Film als „schlecht“ bezeichnet.

http://inglouriousfilmgeeks.de/movies/hidden-figures-unbekannte-heldinnen/

Popcornfilme
Popcornfilme

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3,0solide
Veröffentlicht am 14.02.17

Fazit: Ein klassischer Feel-Good-Film, mit dem Wink, dass man mit dem Glauben an sich und etwas Überzeugungskraft auch (Rassen-)Grenzen überwinden kann. Die vollständige Kritik zum Fazit gibt es unter:

https://popcornfilme.com/2017/02/14/hidden-figures-unerkannte-heldinnen/

Liams Nissan
Liams Nissan

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4,0stark
Veröffentlicht am 11.02.17

Hidden Figures erzählt die Geschichte dreier afroamerikanischer Frauen, die im Amerika der 60er Jahre bei der NASA arbeiten und gegen Geschlechter- und Rassendiskriminierung zu kämpfen haben. Auf humorvolle Weise bringt Hidden Figures den Rassismus der Zeit zum Ausdruck. Der Film fühlt sich trotz der schweren Thematik aber wegen seiner Erzählweise über weite Strecken wie ein Feel-Good Movie an - Natürlich versehen mit viel amerikanischem Pathos. Starke Leistungen liefert das Hauptdarstellertrio ab. Besonders eindrucksvoll: Spoiler: Katherine Johnsons (Taraji P. Hensen) Gefühlsausbruch, nachdem sie täglich 40 Minuten zur nächsten Toilette für Farbige zurücklegen muss. Jim Parsons bleibt leider dagegen weitestgehend farblos und kann sich aus seiner Sheldon Cooper Rolle nicht wirklich befreien (spielt Parsons in Hidden Figures doch einen ähnlichen Charakter). Besonders herauszuheben ist auch der Soundtrack von Hans Zimmer, der es schafft, auch in reinen Schreibtisch-Papier-Mathematik-Szenen eine tolle Atmosphäre und Spannung zu erzeugen.

Thomas A.
Thomas A.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 11.02.17

Man bekommt genau das was man sich nach dem Trailer vorstellt - ein Feel-Good-Movie der allerschönsten Sorte mit vielen rührenden Momenten die selbst mich manchmal ein paar Tränchen verdrücken liessen :- Wenn Ihr einfach Lust auf zwei Stunden Kinounterhaltung habt und mit einem guten Gefühl aus dem Kino gehen wollt dann nichts wie rein in diesen Film!

jörg S.
jörg S.

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 07.02.17

Tolle Story! Tolle Schauspieler! Oscarwürdig! Seit langen mal wieder Kevin Kostner! Frauenrechtlerinnen dürfte das Herzbhöhervschlagen!

Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

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3,5gut
Veröffentlicht am 24.01.17

Seinen Job macht der Film schonmal ganz gut: er erzählt eine wahre Geschichte und ist dabei ein Heldendenkmal für eine Handvoll Personen die eine unsagbar große und wichtige Leistung erbracht haben, dafür aber nicht die Aufmerksamkeit und den Respekt erhalten haben. Als solcher alleine steht der Film schonmal gut da, obendrein schildert er Ablehnung und Rassismus die den Hauptfiguren zuteil wurde in mitunter schlimm detailierter Form. Aber, und das ist wohl die größte Leistung, alles was er bringt, seien es auch die düsteren Momente, werden in Form eines Unterhaltungsfilm präsentiert, dh.h der Film geht über die meiste Zeit sehr wohl als vergnügliche und „angenehme“ nette Komödie durch. Trotzdem kann man dagegen halten daß die Figuren etwas zu glatt präsentiert werden, nahezu ohne Kanten und Ecken, und die Dramaturgie eigentlich nie etwas am Start hat was man so nicht erahnen und vorhersehen kann. Trotzdem ein lohnender Film der ein wenig Ruhm an ein paar in der Tat übersehene Heldinnen gibt. Fazit: Leichtfüßige Komödie die zwar humorig und auch berührend ist, aber nie die vertrauten Bahnen verläßt!

https://www.youtube.com/watch?v=E-N1ZNkLxqk

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