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    Spider-Man: Far From Home
    Durchschnitts-Wertung
    3,8
    178 Wertungen - 25 Kritiken
    20% (5 Kritiken)
    32% (8 Kritiken)
    12% (3 Kritiken)
    16% (4 Kritiken)
    16% (4 Kritiken)
    4% (1 Kritik)
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    25 User-Kritiken

    BrodiesFilmkritiken
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    User folgen 33 Follower Lies die 4 156 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 3. Juli 2019
    Der letzte Film aus der Marvel Reihe hieß „Endgame“ und es war eigentlich der perfekte Abschlu für das ganze „MCU“ Thema … und nur wenige Wochen später schiebt man dann diesen hier nach der einerseits die genannte „Phase 3“ beendet und ein Tor für weitere Filme diverser Art öffnet. Das habe ich dem Film von Anfang an übel genommen und ging mit relativ geringen Erwartungen ran – war dann aber doch überrascht was ich zu sehen bekam. In der ersten Stunde hängt der Film stark an seiner Hauptfigur und begleitet ihn auf eben eine Europareise und nimmt das Thema welches im Hintergrund vorgeht (die Bedrohung durch Außerirdische aus einer anderen Dimension) gar nicht ernst. Es ist vorangig alberne Teenager Comedy mit ein wenig Zugabe von Reiseeindrücken, die Superheldenstory läuft völlig nebensächlich nebenher. Nach einer guten Stunde jedoch dreht der Film die Umstände durch einen rabiaten Twist um, verliert durch eine Sequenz in Berlin restlos den Halt unter den Füßen und kriegt dann noch die Kurve um in einen sehr gewöhnlichen, aber soliden Showdown zu münden. Beschweren kann man sich soweit nicht: der Witzfaktor ist hoch, die Action stimmig und der Film hat Herz – ebenso platziert er genung Material damit Fans durchaus auf weitere Filme dieser Art hinfiebern. Fazit: Gelungene Fortführung der Reihe bei der Action, Witz und Spannung wunderbar passen und die sich voll auf seine Hauptfigur zentriert! Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ItVm9zDVW3g
    Torsten P.
    Torsten P.

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    4,0
    Veröffentlicht am 4. Juli 2019
    Der Marvel-Film „Spider-Man Far From Home” hat mich restlos begeistert. Der Streifen ist eine gelungene Mischung aus Action, Humor, Liebe und Romantik und hat trotz aller Dramatik den Charme einer Sommer-Teenie-Komödie. Regisseur Jon Watts ist es gelungen, einen wunderbaren, humorvollen Gegenpart zu Avengers: Endgame zu erschaffen. Tricktechnik und die grandiosen Kampfszenen sind schon alleine einen Kinobesuch wert, aber noch mehr begeistert das tolle Zusammenspiel der Darsteller. Ein unglaublicher Glücksgriff ist Jake Gyllenhaal als Mysterio. Gyllenhaal verkörpert zuerst einen freundlichen Symphatieträger, der zu Spider-Man eine Art Vater-Sohn-Beziehung aufbaut, den man als Zuschauer einfach gernhaben muss, nur um zum Schluss zum schlimmsten Verräter im Marvel-Universum zu mutieren. Jake Gyllenhaal schafft diesen schwierigen Spagat problemlos und zeigt seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit; aus dem Symphatieträger wird ein gewissenloser Schuft, den der Zuschauer voller Herzenslust hassen kann. Neben Gyllenhaal brilliert Tom Holland als wahrer Held, der unsicher ist, ob er seiner schweren Aufgabe überhaupt gerecht werden kann. Das Zusammenspiel der beiden Darsteller kann man nur perfekt nennen; man hat regelrecht Mitleid mit dem verletzlichen Holland, der von Gyllenhaal so hinters Licht geführt wird. Samuel L. Jackson, als Nick Fury, wird von den Darstellern Zendaya(MJ), Jacob Batalon(Ned), Angourie Rice(Betty), Marisa Tomei(Tante May) und Jon Favreau(Happy Hogan) ein wenig die Show gestohlen. Diese Schauspieler sorgen für den nötigen Humor und verschaffen dem Zuschauer zur rechten Zeit eine Verschnaufpause, wenn Action und Spannung Überhand nehmen. Mein Fazit: Wer sich diesen Film im Kino nicht anschaut, der ist selber Schuld und sollte von Mysterio in eine Illusion versetzt werden, wo man sich 24 Stunden „Frauentausch“ ansehen muss.
    Ralf F.
    Ralf F.

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    2,0
    Veröffentlicht am 23. Juli 2019
    Meine Kritik fällt hier nur kurz und knapp aus. Habe selten einen SO kindischen MARVEL Film gesehen. Purer Kinderkram, die Story absolut hahnebüchern und wenn der Boss von S.H.I.E.L.D.S nichts Besseres zu tun hat, als eine Schulklasse durch Europa zu scheuchen, dann frage ich mich ernsthaft, wie SO ein Mann die Rächer steuern konnte. Das Ding ist echt nur peinlich. Abgesehen davon, das ich den derzeitigen (Ebenfalls peinlichen) Darsteller von Peter Parker (Tom Holland) sowiso für eine Fehlbesetzung halte, ist die Story ein absolutes Desaster. Eigentlich sind 2 Sterne noch zu viel. Sorry, aber jeder Fan der ersten Stunde kann das garantiert nachvollziehen. Also da waren Andrew Garfield & Tobey Maguire doch wesentlich näher am Comic dran. Ist leider so.
    Sentenza93
    Sentenza93

    User folgen 4 Follower Lies die 7 Kritiken

    1,5
    Veröffentlicht am 29. September 2019
    Nach langem Hin-und-Her endlich die Kritik zu "Spider-Man: Far From Home". Genauso wie bei "Endgame" werde ich erst hauptsächlich auf einzelne Figuren eingehen. Anschließend noch auf den Plot an sich. - Beginnen wir mit Peter. Das große Problem, was seit seinem ersten Auftritt in "Civil War" herrscht: Er ist immer noch nur der absolute Stark-Fanboy. Absolut nichts, was die Figur ausmacht ist in diesem Film und in Holland's Performance und Interpretation zu finden. Keine wirklichen Hobbies, kein Onkel Ben (Das mit den Intialen auf dem Koffer war ja wohl mal richtig billig), keine sehr große Intelligenz, kein Tiefgang...Nichts. Dann ist er den ganzen Film über nur ein dummer, verliebter Junge. Der ganze letzte Solofilm ging darum, dass er Liz wollte. Jetzt auf einmal, ohne mit der Wimper zu zucken, hängt er an MJ (Michelle Jones). Zu dem MJ-Kram später noch mehr. Scheint Liz ja schnell vergessen zu haben. Liebe? Glaube eher, dass die Hormone eingeschossen sind. Und Michelle ist eben verfügbar. ;D Dann die Tatsache, dass er so ziemlich nichts alleine macht, sondern nur nach der Pfefe von Fury, Beck und Co. tanzt, um ja wie Tony ein Held zu sein, der nächste Iron Man zu werden. Peter ist in seinem eigenem Film mal wieder nur die zweite Geige, ein besserer Laufbursche. Auch am Ende als er sich in Stark's Flieger einen neuen Anzug macht. Happy grinst ihn sogar blöd an und meint er erinnert ihn an Tony. Eigene Identität ncht vorhanden. - Zu MJ: Dass Marvel hier Mary Jane einen Ethnienwechsel "geschenkt" hat, das können die nicht leugnen. "Aber sie heißt doch Michelle Jones." Ja, aber trotzdem kann man diesen Ethnienwechsel nicht leugnen. Allein das Ende von "Homecoming" damals: "Ich heiße Michelle, aber meine Freunde nennen mich MJ." Welche Freunde? Hat doch angeblich keine. Der enizige Grund, warum man das sagte bzw. einbaute. Man will "woke" sein.Dazu ist ihr ganzer Charakter komplett flach. Ich weiß, dass soll so richtiger Deadpan-Humor sein, dass sie eventuell auch ihre Gefühle versteckt, aber Zendaya wirkt einfach, als wäre sie permanent Schlafmittel am nehmen. Und so trocken, wie der Charakter sein soll wundert es mich, dass von ihr nie ein Spruch zu Peter bezüglich Liz kommt. Sowas wie "Trostpreis" oder ähnliches. - Ned: Der Junge war im Vorgänger schon grenzwertig, aber hier hat man ihn endgültig zur Witzfigur degradiert. Glaube die Hoffnung auf Hobgoblin kann die gute Deliah aufgeben. Sorry, Ehrenschwesterchen. :) Während des Fluges nach Europa "verliebt" er sich plötzlich in Betty, die kein Interesse an ihm hat. Plötzlich sie sich auch in ihn. Und am Ende des Films, nach dem Rückflug, sind sie doch wieder auseinander. Während dem Trip schmalzen die sich mit Komplimenten zu. Das hat was von billigster High School - Komödie. Aber keine von den guten Komödien. Ich weiß, das soll alles einen "jungen" Vibe haben, aber das war eindeutig über das Ziel hinausgeschossen. "Echte" Probleme hat wohl keiner in den Spidey-Filmen des MCU. - Flash: Aus einem von Peter's bekanntesten Schulbullies hat man einen indischen Hipster gemacht, der Fotos und Vdeos auf Social Media postet. Von mir aus kann man der Figur ja eine andere Ethnie verpassen, nur a) dann holt einen Darsteller, dem man auch glauben kann, dass er beliebter sein soll als Peter. Das war in Teil 1 schon so ein Witz. Karl Dall hat mal gesagt: "Sowas wie den hat man früher auf dem Schulhof verhauen." Ist was Wahres dran. Dieser Spargeltarzan soll beliebt sein? Und b), dann legt die Rolle wenigstens vom Charakter her so an, dass man es glauben kann, wenn man das Aussehen schon komplett verhaut. - Die beiden Lehrer: Ich mache es kurz. Peter's Lehrer müssten ihren Job los sein. Die gehören gefeuert. Und sind so witzig wie Bauchweh. - Tante May: Ok, Marisa Tomei ist heiß :D, absolut, und auch vom Alter her finde ich den Wechsel auf eine etwas jüngere Darstellerin als Rosemary Harris damals nicht schlecht. Nur, sie hat absolut kein wirklich enges Verhältnis zu Peter. Sie weiß, dass er Spidey ist, und ermutigt ihn sogar in einer kurzen Szene noch u.a den Anzug mitzunehmen. Und nicht einmal ein "Sei vorsichtig" oder "Pass auf Dich auf". Dann nutzt sie ihn am Anfang noch für Publicity aus. Tante May macht sowas? Ihren Neffen ausnutzen und einfach in jede Gefahr laufen lassen. Auch als Peter am Ende wieder in den USA landet, keine Umarmung, kein "Bin froh, dass es Dir gut geht", einfach nur ein "Willkommen zurück", keine wirklich Umarmung, ab nach Hause. Von moralischer Stütze, eine Mutterfigur in seinem Leben...Nichts zu spüren. Was krege ich heute noch eine Gänsehaut, wenn ich die Raimi-Filme und Rosemary Harris darin sehe. Wenn sie Peter ihre letzten 20 Dollar gibt, oder ihn zu Hause nach seinem High School-Abschluss aufmuntert, weil er Ben vermisst. Oder die Szene in Teil 2, wenn sie auszieht, Peter vergibt und ihm erzählt, dass die Welt Helden braucht. Allein bei ihrem "...und ältere Mädchen retten wie mich." muss ich heute noch grinsen, weil man ihr dort wirklich nachfühlen kann und weiß, dass sie jedes Wort ernst meint. Hier merkt man bei ihr auch eine privaten Probleme. Ben wird ja zum Beispiel nicht einmal erwähnt. Und jetzt soll keiner mit dem verdammten Koffer oder Peter's Aussage in "Homecoming" kommen "Sie hat in letzter Zeit viel durchgemacht". Kein Mensch verlangt noch einmal eine komplette Origin. Aber sagt einmal den GOTTVERDAMMTEN NAMEN! Das hat mich bei Spidey's Kräften in "Civil War" schon aufgeregt. "Seit das passiert ist, was passiert ist." Den Spinnenbiss haben die ja immerhin "Homecoming" dann noch erwähnt. In EINEM Satz. Das ist eine neue Interpretaton, also zeichnet sie auch anständig. Das Argument, dass man das schon zweimal hatte, ist ein Witz. Oder man die Comics ja lesen kann. Dann brauch ich den Film nicht zu machen und zu gucken. Dann hätte Peter Jackson bei Gandalf's erster Szene in "Die Gefährten" auch das Bild einfrieren und einblenden können: "Das ist Gandalf. Ach, den Rest wisst ihr. Falls nicht, kauft die Bücher. 39,95€ zuzüglich Versand." ;D Das ist einfach nur faules Filmemachen. Man merkt einfach seit 2016 wie bemüht man den Spinnenboy versucht reinzuquetschen. Auf die Liebesgeschichte mit Happy Hogan geh ich nicht großartig ein, tut der Film auch nicht. Die zwei - bis drei Mal, wo das erwähnt wird, sind der Rede ncht wird und eher zum Fremdschämen als lustig ud charmant. - Fury und Hill: Beide anscheinend ziemlich hirntot, dass sie sich so von Beck und Co. verar*chen lassen. Was die mit Peter machen, dass sie ihn verfolgen und zwingen, das grenzt an Nötigung. Zu dem Twist mit den beiden später noch. - Quentin Beck/Mysterio: Wie auch schon in "Homecoming" mit Keaton, hat man hier mit Gyllenhaal eigentlich einen tollen Darsteller für die Rolle gefunden. Jetzt ist nur die Frage, warum man Gyllenhaal sagte, er solle Overacting betreiben wie Nicolas Cage. Klar soll Beck als instabile Persönlichkeit gezeigt werden, aber Gyllenhaal macht das ganze zu einer lächerlichen Lachnummer. Dann sein ganzer Plan, für den er Fury, Peter und Co. einspannt. Er will u.a. an die EDITH-Brille rankommen, die Tony Peter vermachte (auch dazu später noch mehr), um die ultimative Illusion am Ende zu erschaffen. Vorher will er sich schon mal das Vertrauen von allen, der Menschheit erschleichen. Wie will er das tun? Mit einem Team von ehemaligen Stark-Mitarbeitern, zu denen er ebenfalls gehört. Ja, kein eigener Schurke, Beck ist wieder ein übrig gelassener Rest von Stark für Peter. Seine eigenen Feinde kann der Junge sich anscheinend nicht schaffen. Beck entwickelte angeblich die SENF/BARF-Technologie, und Tony modifizierte sie dann leicht und nannte sie eben SENF/BARF und machte damit sein, wie er es nannte, "Therapieexperiment". Noch verzweifelter kann man eine Verbindung zu Stark nicht schaffen. Und es macht Tony wieder zu einem absoluten A*schloch. Beck's Plan ist es die Elementals-Simulationen, die er mithilfe von Drohnen "erschafft", auf die Welt loszulassen und sie als Held, "Mysterio", zu besiegen, um der Welt Hoffnung zu geben. Etwas/Jemanden an was sie glauben kann. Und ja, dieser Plan ist so bescheuert, wie er sich anhört. Erst einmal, wie gibt es der Welt Hoffnung, wenn sie kurz nachdem Thanos besiegt wurde und die Menschheit zurückkehrte, direkt wieder von Monstern angegriffen wird. Das würde die Menschen doch eher ängstlich stimmen, dass man wohl nie sicher ist. Selbst wenn dann Mysterio kommt und sie "rettet". Zweitens, was macht Mysterio denn dann, sollte wirklich noch eine echte Bedrohung kommen? Spätestens dann würde er doch als Betrüger entlarvt? Klar, er hat die Drohnen, die können auch Kugeln schießen, aber ich glaube, ein Schurke in Thanos-Dimensionen lacht darüber. Diese ganze Plan ist absolut hirnverbrannt. Apropos hirnverbrannt, einer der anderen Stark-Mitarbeiter, die Beck helfen, ist der Wissenschaftler, den Obadiah Stane im ersten "Iron Man" anbrüllt, dass Tony Stark es in einer Höhle geschafft hat den ARK-Reaktor in klein zu bauen. Der Typ will angeblich auch Rache an Stark bzw. hasst(e) ihn. Warum? Es war Stane, der ihn zur Sau machte. Und er hätte doch zu Tony gehen und ihm Bescheid sagen können. Tony wäre ihm wahrscheinlich sogar dankbar gewesen. Auch diese Verbidnung ist wieder absolut hirnverbrannt und bemüht. Nun einmal zur Story bzw. dem größten Problem eben dieser. Tony Stark ist immer präsent, ohne dass Downey jr. (bis auf einmal in der modifizierten Rückblende zu "Civil War" auf der Bühne, als er SENF/BARF vorstellt und Beck im Hintergrund steht) zu sehen ist. Den ganzen Film über spürt man seine Präsenz. Und das ist sehr zum Nachteil. Allein der Anfang des Films. Die Schüler der High School haben eine Bildcollage der Helden zusammen gestellt, darüber "I Will Always Love You" von Houston gelegt, und als letztes Bild ein riesiges Bild von Tony Stark geholt. Wie selbstverliebt kann man sein? Wie sehr kann man einem Charakter in den Hintern kriechen? Von Hulk ist interessanterweise kein Bild zu sehen. Dann wird Tony allein durch Peter, Fury und Beck so oft erwähnt und genannt, dass man immer den Eindruck hat, Stark stehe mit im Raum. Und Peter solle ja laut Fury der "nächste Stark" werden. Was ist mit den anderen Helden? Hulk, Rhodey, Wanda etc.? Es geht den ganzen Film über, selbst in der normalen Bevölkerung immer nur um Tony. Die anderen noch lebenden Helden scheinen nicht existent zu sein. Man gewinnt den Eindruck, es gäbe niemand anderen mehr. Und auch das Handling des Snaps ist armselig. Man sieht am Anfang kurz eine Szene, wie Leute in einer Turnhalle wieder auftauchen, und May erzählt mal kurz, wie sie in ihren alten Wohnung auftauchte, und man sie für die Geliebte des Mannes hielt, der nun dort mit seiner Familie wohnt. Ansonsten...Nichts. Irgendwie stecken die Leute im MCU anscheinend alles immer gut weg. Und es wird nicht mehr thematisiert. Geht nur noch um Tony. Und Tony macht man mit diesem Film rückwirkend zu einem noch größeren A*schloch und Heuchler, als er es ohnehin schon war/ist. Erstens mal sagt Fury, dass Stark ihm die EDITH-Brille gab und dieser sie an Peter weitergeben solle. Wann soll das gewesen sein? Fury war seit "Age of Ultron" nicht mehr existent, bis zur Credit Scene von "Infinity War". Und dann war er verweht. Wann soll er die Brille also bekommen haben? Zu Zeiten von "Age of Ultron" war auch Spidey noch nicht existent. Und nichts impliziert, dass sich Tony und Fury nochmal danach gesehen haben, bevor Tony starb. Selbst sowas in ein eventuelles Testament zu schreiben, wäre schwachsinnig. Das hätte auch Happy erledigen können. Und vor allem, mit dieser Brille hat Peter, ohne Passwortsicherung, nur mit "Ja" und "Nein", Zugang zu einem Satelliten mit Kampfdrohnen an Bord. Erstens mal hat Tony doch angeblich den Waffen abgeschworen. Zweitens mal drückt er einem Teenager damit die Kontrolle über gefährliche Waffen in die Hand. Und besagter Teenager tötet, ja, tötet damit fast seine ganze Klasse im Schulbus, weil das Ding auf jedes "Ja" reagiert und er eigentlich nur mal einem Nebenbuhler eins reinwürgen wollte. Ja, es ist so bescheuert, wie es sich anhört. Es tut mir leid, Tony ist selbst im Tod noch ein riesiger Lügner und Heuchler. Das ganze MCU über eigentlich. Kann gern noch mehr Beispiele auf Wunsch bringen. Allein, dass er einem Teenager auch schon eine "Instant Kill" - Funktion in den Anzug baute, das war ja schon ein schlechter Witz. Vor allem auch einfach nur mit "Ja" oder "Nein" zu aktivieren. Und ein weiterer Punkt: In einer der Credit Scenes sieht man, dass Fury und Hill in Wirklichkeit Talos (Bend Mendelsohn) und Begleitung waren. Und Fury irgendwo im Weltall auf einer Raumstation mit Skrulls faul rumliegt und denen Anweisungen gibt. Erst einmal, den ganzen Film über, auch wenn sie alleine sind, nennen sich die beiden gegenseitig "Fury/Hill". Was ist das? Method Acting siehe Marlon Brando? Das macht null Sinn. Eigentlich nur dazu da, die Zuschauer zu verwirren. Nächster Punkt: Damit ist der durch "Captain Marvel" ruinierte Kanon jetzt wohl komplett offiziell. Und ich vermute mal, dass "Captain Marvel 2" dann nicht wieder vor den anderen Filmen spielt, sondern in der Gegenwart. Sprich, die paar Möglichkeiten noch so zwei, drei Sachen im Kanon vielleicht zu retten, hat man sich damit verbaut. Glückwunsch. Das macht ihren ersten Film noch irrelevanter, als er ohnehin schon ist. Eine interessante Sache gibt es aber noch: Als Spidey in einer Szene Fury/Talos nach den anderen Helden fragt ("Thor?" "Nicht auf dieser Welt."), sagt dieser bezüglich Carol: "Erwähne nicht ihren Namen." Ich meine, ich kann ihn verstehen :D, aber was ist passiert? Sie ist doch angeblich so unfehlbar, auch zu "Endgame" - Zeiten noch. Was hat Marvel vor? Und dann der letzte, große Punkt: Spidey geht mit seiner Identität im MCU ja sowieso schon ziemlich sorglos um. Ned weiß es, May weiß es, in diesem Film hier erfährt es auch Michelle, Beck sowieso. In einer der Credit Scenes (die man auch in den Hauptfilm hätte packen können, da sie direkt am Ende des Films ansetzt) taucht auf einem großen Monitor in New York plötzlich J. Jonah Jameson auf (J. K. Simmons tatsächlich wieder, einer der wenigen schönen Momente im Film) und spielt ein Video von Beck ab, in dem dieser offenkundig erzählt, dass Peter Spider-Man ist. Und Peter Beck umbringen will. An sich ein schöner Twist, aus dem man viel machen könnte. Nur gemessen daran, wie man auch mit anderen großen Themen im MCU umging, man erinnere sich nur an die Accords (darauf ging ich in meiner "Endgame" - Kritik ja schon groß ein), wird dieser Twist entweder nur eine kleine oder gar keine wirkliche Rolle mehr spielen. Oder Marvel macht es sich ganz einfach, auch diese Szene war nur eine Illusion, Beck hat irgendwie die Schusswunde überlebt, und Teil 3 beginnt damit, dass Peter aus der Simulation ausbricht und das Thema ist beendet. Auch in Sachen filmischer Stilmittel hat der Film nicht wirklich was zu bieten. Die Kameraarbeit ist lahm, Schnitt auch nicht wirklich toll, Musik hat absolut nichts erinnerungswürdiges, visuell außer einer Sache, auf die ich gleich noch eingehe, nicht besonders gut. Die Schauspieler wirken teilweise auch wie auf Autopilot. So langsam beginnt das MCU für mich persönlich so nach und nach auseinander zu fallen. Was sind mir heute noch Elfman's Score aus der Raimi-Reihe oder die Schwingszenen aus dieser im Kopf. Hier ist nichts davon vorhanden. Gefiel mir denn etwas? Ja, eine Sache gefiel mir. Sogar richtig gut. Die Darstellung von Mysterio's "Fähigkeiten", den Illusionen. Das durchgeplante von "Inception" trifft das Abseitige, Abstrakte von "Doctor Strange". Das Team dahinter hat sich richtig Mühe gegeben. 1 mit Sternchen. Hätte nur der Rest auch so hart gearbeitet. Zwei, drei Actionenszenen sind noch ganz ok. Also ich schwankte zwischen 3-4 von 10 Punkten. Aber hier bin ich, im Gegensatz zu "Endgame" mal nicht gnädig, ich gebe die 3 Punkte.
    Olaf N.
    Olaf N.

    User folgen 2 Follower Lies die 52 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 3. Juli 2019
    Alle Erwartungen voll erfüllt, ein würdiger erster Avengers Film nach Endgame. Typisch Spiderman lustig und spannend, für mich der bisher stärkste Teil der Serie. Tip: wenn möglich unbedingt im IMAX gucken wenn ihr könnt.
    Nickbadi14
    Nickbadi14

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    4,5
    Veröffentlicht am 4. Juli 2019
    Fast perfekt! + die wohl beste visuelle Szene des gesamten MCU + einfallsreich & perfekt choreografierte Action Szenen + nachvollziehbare Charakterentwicklung bei Peter und fast allen Nebencharakteren + Wechsel der Settings läuft reibungslos ab und verschafft Abwechslung + Mysteriöse, sowohl schauspielerisch als auch storytechnisch eingebunden + beste Mid-Credit-Szene überhaupt — Der Film kann sich manchmal nicht wirklich entscheiden ob eher Action Film oder doch Teenie-Komödie
    Xeon R
    Xeon R

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    5,0
    Veröffentlicht am 3. Juli 2019
    Mega unterhaltsam, für mich persöhnlich keine einzige Länge und eine Abspannszene, die Bock auf den nächsten Spiderman Teil macht.
    Klaus S aus S
    Klaus S aus S

    User folgen 1 Follower Lies die 9 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 8. Juli 2019
    Ich kann leider so keinen rechten Gefallen am neuen Spider-Man finden und das liegt nicht an Tom Holland. Ich weiss nicht wie oft er im Film betont das er noch ein 16 jähriger Schüler ist, hat aber mit Happy ein ganzes Industrieunternehmen samt Privatjet zur seinen Verfügung. Ne das ist irgendwie nicht der Spider-Man den ich kenne und so wie er jetzt bestückt ist muss er wohl auch nie für den Daily Bugle arbeiten ;) Die Motive von Mysterio wirkten auch irgendwie an den Haaren herbei gezogen (aber das mit den Bösewichten ist ja eine bekannte Krankheit des MCU) und zum Ende verfällt der Film auch wieder in den üblichen CGI-Krawall der langsam echt ermüdend wirkt.
    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 7 Follower Lies die 256 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 13. Juli 2019
    Der beste, was im Superhelden-Genere seit Langem auf die Leinwand gebracht wurde. Die Handlung ist spannend und hat mich mit gleich mehreren Twists überrascht. Das Tempo und die Mischung aus Actionszenen einerseits und Humor und Ironie andererseits stimmen. Als minimaler Abstrich: Nur Szenen, in denen es mit gewichtiger Ernsthaftigkeit "menschelt" (v.a. das Bekämpfen von Selbstzweifeln), wirken aufgesetzt und nicht glaubwürdig. Tipp: Nicht nur im Abspann, sondern auch danach folgt noch jeweils eine Szene. Unbedingt sitzen bleiben!
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 24 Follower Lies die 297 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 13. Juli 2019
    "Spiderman - Far from Home" ist ein richtig gut gelungener Superheldenfilm: spannend, wendungsreich, mit einer Prise Humor, ohne in Klamauk abzudriften - und natürlich mit sympathischen Figuren, die von gut aufgelegten Schauspielern verkörpert werden. Die Story und der Erzählrhythmus sind stimmig, das Tempo passt auch und die rührseligen "Du musst nur an dich glauben, dann schaffst du alles"-Momente sind wohldosiert (d. h., sie halten sich angenehm in Grenzen). Zur Handlung selbst verrate ich nichts - zu groß ist die Spoiler-Gefahr. Tipp: Bis nach dem Abspann sitzen bleiben ;-)
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