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    Der Babadook
    Durchschnitts-Wertung
    2,9
    151 Wertungen - 30 Kritiken
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    30% (9 Kritiken)
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    30 User-Kritiken

    Sarah E
    Sarah E

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    3,5
    Als langjähriger Fan des Horrorfilm-Genres, assoziierte ich "The Babadook" aufgrund des Titels und der äußerlichen Darstellung des "Monsters" zunächst mit dem Film "Es" von Stephen King.Im Mittelpunkt steht eine bizarre Horrorgestalt, die Kindern auflauert und allgegenwärtig Präsenz zeigt. Hierbei freute ich mich besonders auf eine neuartige Inszenierung eines Monsters, wie man es noch nie zuvor gesehen hatte und ein intensives Gruselempfinden. Diese Vorstellung beruhte vor allem auf der Kritik des Empire UK Magazines, welches den Film als: "einer der stärksten und effektivsten Horrorfilme der letzten Jahre" bezeichnete. Jedoch musste ich am Ende des Films feststellen, dass die Bezeichnung Horrorfilm eher unangebracht ist. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei eher um ein Psychodrama, das einige wenige Horrorelemente enthält. Der Grund hierfür ist, dass der Babadook innerhalb des gesamten Films unerkannt blieb und meiner Meinung nach lediglich das Abbild einer psychisch zerrütteten Familie darstellt, die nach etlichen Jahren immernoch schwer unter dem Verlust des Vaters leidet. Trotz der unerfüllten Erwartungen hat mich der Film jedoch positiv überrascht. Schon zu Beginn begeistert mich die zunächst ruhige Atmosphäre des Films, die zu einem lang anhaltenden, positiven Spannungsaufbau führt. Die Schauspieler wirken authentisch und verkörpern perfekt die Rolle der verzweifelten Mutter Amelia und ihres um permanente Aufmerksamkeit ringenden Sohnes Samuel. Der Zuschauer wird anstelle von typischen Horror-Schockmomenten, mit der auswegslosen Situation des kleinen Samuels konfrontiert, der sich durch seine angeblichen Hirngespinste immer mehr von der Gesellschaft isoliert und seine Mutter dadurch in Depressionen stürzt. Vor allem der psychische Verfall der Mutter spiegelt den dramatischen Touch des Films wider und verursacht Gänsehaut. Auf Grundlage dieser Story ist es jedoch schwer, „the Babadook“ lediglich als eine Horrorfigur zu betrachten, die laut der Regisseurin Jennifer Kent den Alptraum aller Kinder verkörpern soll. Der Babadook ist nach meinem Empfinden eher als personifizierter psychischer Schmerz zu verstehen, der nicht den üblichen Angstvorstellungen von Kindern entspricht und deswegen auch nicht auf diese allgemeingültige Ebene gehoben werden kann, die den „einzig schrecklichen schwarzen Babadook“ darstellt. Der Fokus der Zuschauer wird eher darauf gelenkt, herauszufinden , wie der Babadook in Verbindung mit dem emotionalen Empfinden des Sohnes und der Mutter steht. Hierbei wird nicht geklärt wer oder was der Babadook ist, woher er kommt und was er genau will. In diesem Zusammenhang ist das Ende, das aus typischer Horrorfilm-Perspektive betrachtet, mehr als lächerlich wirkt, eine logische Abfolge des empfundenen Schmerzes von Mutter und Sohn. Es scheint abwegig das beide jemals vollständig den Verlust des Vaters überwinden werden. („you can’t get rid off the babadook“) .Um sich mit dem Verlust in Zukunft jedoch besser arrangieren zu können, wird der Babadook am Ende im Keller verstaut, wo Mutter und Sohn zumindest seltener mit ihm konfrontiert werden. Im Allgemeinen, ist der Film eine neuartige experimentelle Form eines Psychodramas, das zwischen allen konventionellen Psychodramen erfrischend anders wirkt, für wahrhaftige Horror-Fans allerdings eher eine Enttäuschung darstellt. Aufgrund meiner persönlichen hohen emotionalen Verwicklung, den tollen Schauspielern und der neuartigen Machart des Filmes vergebe ich eine 3,5.
    ProjectX
    ProjectX

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    4,0
    Es ist verblüffend wie der Babadook im Kino ankommt. Am Ende des Films gehen viele(meist jüngere) aus dem Kino und es fallen Worte wie: "was ein scheiß!" Innerlich lach ich mir ins Fäustchen und wunder mich wie einfälltig doch so einige sind. Dabei war ich/wir eher der/die Leitragenende/n des Films, da pausenlos wärend des Films geflucht, geredet und diskutiert wurde. Atmospäre gleich Null... Der Film macht soviel richtig, dass der 08/15 Kinogänger ohne Vorahnung, aber mit seinen hintergedanken eines Horrorfilms, einen kompletten Filmriss schon nach 30min hat. Wo wir eigentlich schon bei der Problematik sind. Den Babadook als Horrorfilm abzustempeln! Auch war viel Unverständniss bzgl. der Handlung aufgekommen. spoiler: Dabei muss man nur in Metaphern denken um an die Rätselslösung zu kommen. Man sieht Dinge die nicht vorhanden sind(Monster, Kakerlaken) oder bekommt unmenschliche Kräfte zum Türen eintreten. Trauer ist ein gewaltiger Akt den man beherschen aber nicht ausschalten kann. Kann man sie beherschen bleibt sie zwar immer Teil von einem, kann aber nicht mehr die Kontrolle über einen übernehmen(Wurmszene) Denn er ist ein wirklich gut gespieltes Psycho-Drama, dass leider viel Intensivität durch die diesmal eher dürftige Synchonität verliert. So sind teilweise unfreiwillige Lacher vorprogramiert. Viele Vergleiche kann man auch aus einem anderen Film ziehen in dem die gleiche Problemati kaufkommt! spoiler: Elternteil dreht langsam durch und fällt über die eigene Familie her? Na, richtig...Shining! Nur ist es diesmal etwas kniffliger Verpackt. Ein interssanter Film den ich mir dann zu Hause in ruhe nochmal im original Ton angucke und auf mich wirken lasse...
    Gunnar W.
    Gunnar W.

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    2,0
    Der Film geht los mit einer vielversprechenden Traumsequenz. Das war's dann erstmal. Danach folgen holprige Dialoge, hektische Schnitte und Nahaufnahmen, die einem wie bei einem Werbefilm ins Auge springen. Horror? Bei mir eher Ausstieg. Die Regisseurin verrät von Anfang an, wie sie uns das Gruseln lehren will und welcher Inspiraionsquellen sie sich bedient: Sie arbeitet mit einer kunstvoll sterilen Beleuchtung, die Menschen wie Wachsfiguren aussehen lässt, in einer klassisch einsamen "Halloween"-Wohnumgebung, in einem Haus, das wie in "Shining" viele verwunschene Orte verspricht und desorientierende Kamerafahrten ermöglicht. Ihre Hauptdarstellerin schaut in permanenten Nahaufnahmen zunehmend desorientiert in die Kamera. Ein sehr bemüht gespielter, aber wenig überzeugender Realitätsverlust, der wohl Polanskis genialer Darstellung in "Der Mieter" abgeguckt ist. Das Kind kann wie in "The Sixth Sense" Dinge sehen und wird nicht von seiner Mutter verstanden. Das wirkte im Vorgänger echt und man wunderte sich darüber, wie ein Kind so authentisch spielen kann. Der junge Darsteller in diesem Film kann mich nicht wirklich überzeugen und als er bei einem epileptischen Anfall im Auto die Augen verdreht, muss ich schmunzeln. Die Mutter wird beim dramaturgischen Höhepunkt des Films zum Babadook mit der Stimme von Linda Blair aus "Der Exorzist". Spätestens hier wird deutlich, das der Horror nicht funktioniert, denn im Publikum wird gelacht. Naja, der Wille war da - Der Regisseurin ist ein etwas anderer Film gelungen, einer, der sich vom Hollywood-Mainstream unterscheidet und dafür wird sie von der Kritik geliebt. Sei's ihr gegönnt. Fast wirkt ihr Film ein wenig aus der Zeit gefallen, man fühlt sich ins 70er Jahre-Kino zurückversetzt, was sicher auch an der Kameraführung, der theatralisch steifen Darstellung und den immer wieder zur Unterstreichung des Realitätsverlustes eingefügten TV-Zitaten liegt. Doch wenn man ehrlich ist, ist das genau der Grund, warum der Film nicht funktioniert. Alles schonmal dagewesen und nicht den heutigen Sehgewohnheiten entsprechend. Obwohl die Regisseurin in ihrer Geisterbahn-Inszenierung gegen Ende hin mächtig auffährt und einen durchaus spookigen Soundtrack hinzaubert, kann sie nicht mitreißen, denn man weiß alles schon vorher und fragt sich: warum dieser Aufwand ? Guter Horror funktioniert subtiler und das haben die wahren Meister immer wieder gezeigt.
    Angelo D.
    Angelo D.

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    4,0
    "Der Babadook " hat mich sehr positiv überrascht und überaus gut unterhalten. Die Story handelt von einer alleinerziehenden Mutter die den Tod ihres Mannes nach 6 Jahren noch immer nicht überwunden hat. Ihr Sohn ist hyperaktiv und begeistert sich für Zaubertricks und baut sich seit geraumer Zeit Waffen um sie vor dem bösen zu beschützen. Da der kleine Nachts nicht mehr schlafen kann und ständig von Mister Babadook fantasiert ist die Mutter gezwungen einen Psychiater aufzusuchen . Als jedoch auch sie anfängt Nachts Geräusche zu hören und seltsame Schatten an den Wänden zu erkennen, stellt sie fest, dass ihr Sohn gar nicht mal so unrecht hat. Die Atmosphäre des Films ist überwältigend düster und katatonisch in Szene gesetzt und wird keine Sekunde langweilig. Die Schauspieler spielen überragend und liefern meisterhaftes. Einzig das Ende des Films hat meinen Geschmack nicht getroffen. Fazit: Ein Horrorfilm der stark an Pans Labyrinth erinnert und durch seine starken Schauspieler und absolut düsteren Atmosphäre punktet. TOP!
    Örnywood
    Örnywood

    User folgen 4 Follower Lies die 76 Kritiken

    3,0
    Low Budget Produktionen im Horror Genre sind ein Trend in Hollywood dem so langsam die Luft ausgeht. Nach grandiosen künstlerischen und Kommerziellen Erfolgen wie etwa "The Conjuring", "Insidious", "Sinister" oder "Paranormal Activity" beschleicht mich das Gefühl, der Trobs ist mehr als ausgelutscht und schmeckt einfach nur noch fad. Hin und wieder kann uns dann aber doch noch so eine kleine Genre Perle erreichen, und nachdem sich die Kritiker teilweise überschlagen haben (immerhin einen Metascore auf IMDb von 86) war ich mehr als gespannt auf den Australischen Beitrag zum Abklang des Billig Trends. Eines gleich mal vorweg. Atmosphärisch besticht der Film durch graue Töne und einer depressiven Grundstimmung, was dem Thema hilft und die richtige Emotion beim Zuschauer erzeugt. Ein klassischer Horror Streifen ist "Der Babadook" aber beim besten Willen nicht, eher ein Familien-Drama und Kammerspiel. Das ist erfrischend anders, jedoch verliert dieses Stilmittel nach und nach seinen Effekt und strapaziert ein ums andere mal die Geduld. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, hat jeder seine eigene Methode damit umzugehen. Die einen gehen ständig aus unter Leute, andere verschließen sich und flüchten in ihre eigene Welt. Was passiert wenn eine junge Mutter ihren Mann verliert und plötzlich mit Haus und Kind alleine da steht? Dieser Frage geht Regisseurin Jennifer Kent mit viel Feingefühl und psychologischen Spielereien nach. Sind die Schwierigkeiten für einen Jungen eher die ohne Vaterfigur aufzuwachsen, durchlebt seine Mutter die Einsamkeit ohne Liebe und Berührungen, was in vielen Szenen auch gezeigt wird. So ein altes Haus kann sich dann auch schon mal als psychischer Overkill erweisen, wenn es nur noch mit dunklen Gedanken ausgefüllt ist. So baut der Film sehr gemächlich diese Stimmung auf und folgt den beiden durch ihren schweren Alltag. Dabei sind die Sympathien anfangs klar auf Seiten der Mutter, erweist sich das Kind doch als ADS Flummi der, so scheint es auch noch 3 Liter Energy am Tag zu sich nimmt. Der Junge heißt Samuel und flüchtet sich in eine Traumwelt, läuft mit einer selbstgebauten Armbrust durch die Gegend (um gegen Monster gewappnet zu sein), nörgelt, ist launisch und aufbrausend gegen seine Mitschüler. Das abendliche Lesen soll ihm das schlafen leichter machen, bringt meist jedoch nicht viel. Das Kinderbuch "Der Babadook" macht das ganze auch nicht gerade besser, fängt Samuel doch dann erst recht an zu Fantasieren und Amok zu laufen. Mit gruseligen Zeichnungen und Sprüchen man darf ihn nicht eintreten lassen, sonst wird man "ihn" nicht mehr los setzt es alsbald die Nerven der beiden gehörig unter Druck. Auch ein Medikament mit den Samuel einschlafen soll macht das ganze nicht besser, den schon längst ist das Monster im Haus angekommen.... Wer glaubt dann geht in der zweiten Filmhälfte eine nicht enden wollende Grusel Orgie los der irrt sich gewaltig. Jennifer Kent macht gar keine Anstalten am Tempo etwas zu ändern. Auch große Effekt Hascherein gibt es nicht. Es spielt sich alles im Kopf der Protagonisten und dem Zuschauer ab. Hin und wieder taucht der Titelheld zwar auf, doch meist wird sein Aussehen nur angedeutet und mit gruseligen Tönen untermauert. Im Schlussakt spielt die psychische Beziehung zwischen Mutter und Kind das eine zentrale Rolle, den nur gemeinsam können sie sich ihren Geistern stellen. Hier kippt dann auch die Sympathie ganz klar in Richtung von Samuel,bei dem das ganze nervige Verhalten langsam etwas verständlicher wird. Die beiden Hauptdarsteller Essie Devis und Noah Wiseman machen ihre Sache ordentlich,und erzeugen Kammerspiel-artig die Richtige Stimmung beim Zuschauer. Die Australische Regisseurin Jennifer Kent schaft mit wenig finanziellen Mitteln, einer guten Kamera Arbeit und dem richtigen Einsatz von Tönen eine psychisch depressive Stimmung, doch grusel will nicht so wirklich aufkommen, richtige Schreck Momente sind eigentlich nicht vorhanden, und andere Genre Brüder haben es mit ähnlichem Aufwand deutlich besser hinbekommen. So bleibt ein interessantes Duell zweier Menschen die auf ihre ganz eigene Weise mit dem Verlust klar kommen müssen. Angst, Schweißtropfen auf der Stirn und Panik hatte ich aber in keiner Minute und das ist schade, den mit dem Story Hintergrund und der Aufmachung wäre da deutlich mehr Thrill Faktor drin gewesen. Fazit: "Der Babadook" ist ein Tiefen-psychologisches, atmosphärisches und Depressives Drama über Verlust und dem Umgang mit den eigenen Bedürfnissen. Grusel sucht man hier aber vergebens, und das behäbige Tempo strapaziert ein ums andere mal die Geduld!
    Lea-Marie B.
    Lea-Marie B.

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    3,0
    Hey ich habe schon ätliche Horrorfilme gesehen aber das war der schlechteste. Meine Eltern, meine Tante, der Freund meiner Tante und ich haben uns den Trailer angeschaut und wollten uns diesen Film angucken. Doch als wir den Film dann gesehen hatten, kamen Enttäuschungen hoch. Der Trailer war viel gruseliger dargestellt als der Film eigentlich war. Selbst die Geschichte war unverständlich. Jedoch ist es ein Film, den man immer zwischendurch schauen kann. Ich würde mir diesen Film auch nocheinmal anschauen, da er eine gewisse Spannung erzeugt. Man will immer wissen was als nächstes passiert und da der Film das ein wenig in die Länge zieht, hat man den Drang in weiter zu gucken. Er wird auch nie langweilig. Also ich kann diesen Film empfehlen, für die, die eher Angst vor Horrorfilmen haben.
    Marcel G.
    Marcel G.

    User folgen 1 Follower Lies die 57 Kritiken

    2,5
    Der Film baut sich sehr langsam auf und man bekommt wirklich das Gruseln. Besonders die Geräusche und das mitfühlen der Müdigkeit der Mutter kommt sehr gut rüber. Auch das Babadook Buch ist super gemacht ( wäre was für ne collector´s edition ) , und der Babadook selbst ist auch sehr Angst einflößend. Jedoch verliert sich der Film für mich in zu viele wirren. Es wird einem nicht verdeutlicht warum der "Geist" nun in diesem Haus ist. spoiler: Auch das Ende ist mir nicht ersichtig, ist es nun ihr verstorbener Mann der jetzt als "Tier" im Keller gehalten wird, oder der Babadook selbst. Und warum existiert es nun überhaupt in Real. Mmn kommt es auch zu selten zu Effekten mit dem Babadook, er hat vielleicht 3-4 Szenen und dadurch erhoffte ich mir die gesamte Länge über etwas mehr und wartete auch darauf, aber es passierte nicht mehr. Der Film hatte viel Potenzial und technisch super gemacht jedoch eine bessere und deutlichere Handlung wäre eindeutig vorteilhafter gewesen. Mann kann ihn anschauen aber man geht nicht ganz zu frieden nach hause.
    MastahOne
    MastahOne

    User folgen 3 Follower Lies die 216 Kritiken

    3,0
    Der Film verschenkt am Ende massig Punkte und nimmt sich selbst die Substanz um zu einem echten Meisterwerk zu werden. Die Entwicklung der Figuren, die schauspielerische Leistung, der Sound und das Setting an sich sind nämlich überragend. Gerade als im letzten Drittel der Showdown beginnt, dreht er sich selbst wieder so die Luft ab und verpufft in einem langweiligen und uninspirierten Enden und lässt zudem zu viel Raum für Spekulation. Schade. Denn Babadook hat so viele starke Momente zu bieten und ist atmosphärisch dermaßen stark.
    Maximatrix
    Maximatrix

    User folgen Lies die 6 Kritiken

    0,5
    Es fing ja gar nicht schlecht an, die kindliche Nervensäge hätte sogar das Potenzial den Verkauf von Verhütungsmitteln anzukurbeln, aber das war vermutlich nicht das Motiv des Films. Der ahnungslose Zuschauer wird - wie so oft - von sehr talentierten Trailermachern in einen Film gelockt der dann doch irgendwie das Thema des Abends verfehlt hat. (btw ... es sollte einen Negativpreis für die "besten" Trailer geben, die die größten falschen Erwartungen wecken ... Der Anfang war ich noch hoffnungsvoll. Ein glaubhaftes Setup, glaubhafte Schauspieler, ein wundervoll gemachtes Gruselbuch ... es schien solider Streifen zu werden. Aber dann lässt der Babadook den Zuschauer nach ein paar Schockeffekten und gähnender Langeweile nur völlig verwirrt und ohne logische Zusammenhänge ratlos auf dem Kinosessel zurück. Eigentlich ist in dem Film gar nichts passiert, zumindest nichts greifbares ! Ein guter Horrorfilm erschreckt den Zuschauer nicht nur ... er erklärt den Grusel und den Grund für das Böse ... macht ihn dadurch plausibel und damit realer. Wenn etwas passiert möchte der Mensch das "warum" erfahren, viel mehr als das "was" und "wie" es geschah. Ohne das "warum" zu erklären, begeistert man keinen Zuschauer, egal was ein Film sonst noch zu bieten hat. Ich vermute mal die meisten Kritiker haben den Film gar nicht (bis zu Ende) gesehen ... selbst der filmstarts.de Kritiker spricht nur von der "metaphorische Bedeutung" des Monsters ohne diese benennen zu wollen ... imho um einer Diskussion über logische Widersprüche gleich mal aus dem Weg zu gehen. Und wer mich nun belehren will, der Film sei ja vielleicht eher ein Drama gewesen und vielleicht hätte die "Metaphern und Allegorien" um die trauernde Mutter und ihre psychische Verfassung nicht verstanden ... dem kann ich nur eines antworten: Ich habe den Eintritt für einen Horrorfilm bezahlt ... aber keinen zu sehen bekommen! Buuuuhuuuhh !
    Björn N.
    Björn N.

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    1,5
    Wir waren gelangweilt, Effekte fehlten, Geschichte absehbar, aber die Mutter wurde gut gespielt.
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