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Sieben Minuten nach Mitternacht
Durchschnitts-Wertung
3,9
107 Wertungen - 17 Kritiken
6% (1 Kritik)
53% (9 Kritiken)
18% (3 Kritiken)
12% (2 Kritiken)
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Deine Meinung zu Sieben Minuten nach Mitternacht ?

17 User-Kritiken

Dailydead
Dailydead

User folgen 5 Follower Lies die 59 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 06.05.17

Ein äußerst bewegender Film, mit grandiosen Darstellern, packender Geschichte, tollen Soundtrack und wunderschönen visuellen Effekten. Eine Empfehlung und definitiv einer der besten Filme dieses Jahres!

Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

User folgen 10 Follower Lies die 230 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 25.04.17

Einer der Fälle wo Trailer und Film stimmig ineinander gehen: der Film ist wirklich so wie es die Vorschau vermittelt, gleichermaßen haut der Film keine entscheidenden Wendngen oder Spoiler raus. Wobei der Film ohnehin recht poltarm bleibt: eigentlich wird nur ein kleiner Junge ins Zentrum gestellt, dessen furchtbares Leben und Umfeld ausgeführt und dann geht der Film auf eine emotionale Reise durch das Seelenleben des Jungen sowie eines furchtbaren Abschiedsprozesses. Die Actionszenen sind dabei zwar von Transformers Größe, erfüllen aber einen gänzlich anderen Sinn und der Film rangiert in einer ständigen Grauszone zwischen Drama und Fantasy. Dabei muß man sich klar machen: dies ist zwar die Verflimung eines Jugenbuches, aber dennoch ein anspruchsvoller und bitterer Streifen der keinen Spaß macht, sondern zu Herzen geht und belastet. Mit einer grandiosen Besetzung und hoher emotionaler Wucht bietet der Film so eniges für denjenigen der sich drauf einlassen kann. Fazit: Bewegendes Drama mit visueller Brillianz und hohen emotionalen Anteilen! Videoreview von mir:

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 13 Follower Lies die 3 963 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 09.09.17

Einer der Fälle wo Trailer und Film stimmig ineinander gehen: der Film ist wirklich so wie es die Vorschau vermittelt, gleichermaßen haut der Film keine entscheidenden Wendngen oder Spoiler raus. Wobei der Film ohnehin recht poltarm bleibt: eigentlich wird nur ein kleiner Junge ins Zentrum gestellt, dessen furchtbares Leben und Umfeld ausgeführt und dann geht der Film auf eine emotionale Reise durch das Seelenleben des Jungen sowie eines furchtbaren Abschiedsprozesses. Die Actionszenen sind dabei zwar von Transformers Größe, erfüllen aber einen gänzlich anderen Sinn und der Film rangiert in einer ständigen Grauszone zwischen Drama und Fantasy. Dabei muß man sich klar machen: dies ist zwar die Verflimung eines Jugenbuches, aber dennoch ein anspruchsvoller und bitterer Streifen der keinen Spaß macht, sondern zu Herzen geht und belastet. Mit einer grandiosen Besetzung und hoher emotionaler Wucht bietet der Film so eniges für denjenigen der sich drauf einlassen kann. Fazit: Bewegendes Drama mit visueller Brillianz und hohen emotionalen Anteilen!

Cursha
Cursha

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5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 06.06.17

Auf "Sieben Minuten nach Mitternacht" habe ich mich gefreut seit der Film angekündigt wurde. Dann kam der erste Trailer und ich war schwer begeistert. Doch der Starttermin verschob sich mehrfach und das ersehnte Spektakel schob sich in weite ferne. Dann musste ich mir den Film letztlich aus dem Ausland bestellen, weil er in meiner Stadt nicht lief. Aber.. das warten hat sich gelohnt. In Spanien ohnehin schon ein Erfolg, hat mich dieser Film auf ganzer Linie begeistert. Zunächst mal kann man optisch an dem Film nichts aussetzen. Die Effekte sind großartig. Die Kameraarbeit ebenfalls großartig und auch der Soundtrack von Fernando Verlasquez lässt sich hören. Also handwerklich lässt sich daran schon mal nichts aussetzen. Gleiches gilt für die Handlung, die sich um ein Kind dreht, dass mit dem bevorstehenden Tod seiner Mutter umgehen muss und einigen anderen daraus resultierenden Probleme. Mehr will ich zur Handlung auch nicht sagen, als dass sie ein sehr schönes Bild auf Leben und Tod gibt, ebenso wie Schuld und die innere Zerbrochenheit eines Kindes. Getragen wird dies von einem großartigem Cast, der von dem überragenden Jungschauspieler Lewis MacDougall angeführt wird. Aber trotz seines sehr jungen Alters trumpft er ähnlich auch wie zuletzt Jacob Tremblay in "Raum". Ein Jungstar von dem man hoffentlich in Zukunft noch etwas hört. Sigourney Weaver ist gewohnt mächtig, ebenso wie ihre Filmtochter und Krebskranke Tochter, die von der fantastischen Felicity Jones gespielt wird. Ergänzt wird der Cast durch die sehr passende Stimme von Liam Neeson, der super zum Monster Post. Und nicht zuletzt muss man Regisseur J.A. Bayona loben. Dieser hat mit "The Impossible" schon einmal bewiesen, dass er großes Gefühlskino machen kann und setzt dies hier ebenso stark fort. Ähnlich wie bei "The Impossible" musste ich auch hier am Ende mit den Tränen kämpfen. (Wobei ich sehr nah am Wasser gebaut bin, bei so was"). Das lässt hoffen, dass "Jurassic World 2" kein Reinfall wird. Kurz: "Sieben Minuten nach Mitternacht",ist, für mich, das erhoffte Meisterwerk geworden, dass ich mir gewünscht hatte.

Kinobengel
Kinobengel

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4,0stark
Veröffentlicht am 05.06.17

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist ein Film des spanischen Regisseurs Juan Antonio Bayona. Patrick Ness vollendete die von Siobhan Dowd begonnene Vorlage nach deren Tod und verfasste das Drehbuch. Der 12-jährige Conor (Lewis MacDougall) wird von Albträumen gepeinigt, von Mitschülern und der Großmutter (Sigourney Weaver) gegängelt. Seine Mutter (Felicity Jones) ist schwer krank, der Vater (Toby Kebell) weit weg. Eines Nachts, um sieben Minuten nach 12, verwandelt sich eine alte Eibe unter großem Gepolter in ein Monster (Liam Neeson), das Conor drei erfundene Geschichten erzählen und von ihm danach die Wahrheit erfahren möchte. Der Junge ist jedoch widerspenstig und nur an der Heilung seiner Mutter interessiert. Jugendgerechte Grundweisheiten vermitteln die drei Geschichten des Monsters, welche mit schlichter Eleganz animiert sind. Sie sollen unter anderem das Schwarz-Weiß-Denken korrigieren und das analytische Verstehen fördern; nicht schwierig, aber durchaus pointiert und virtuos gestaltet. Erwachsene Zuschauer werden eventuell vergeblich nach ausgefuchsten Parabelarmen suchen und nur Parallelen finden. Die Aquarellgrafik bleibt Geschmackssache, auch wenn der Plot einen dazu gehörenden Hintergrund enthält, der später entdeckt wird und die Komplexität anhebt. Der Erzählrhythmus von „A Monster Calls“ (Originaltitel) ist besonders gut gelungen. Die vorgenannten Geschichten sind ohne Unterbrechungsgefühl in den realen Teil des Films eingebettet, von dem sich wiederum Elemente nur im Kopf von Conor abspielen. Das Monster stachelt den Jungen an, zur Wahrheit zu kommen, während es um die Mutter immer schlechter steht. Mit dem nie abreißenden Faden und den mimisch überzeugenden Schauspielern - Liam Neeson ist materialbedingt etwas hölzern ;-) - gelingt es dem spanischen Regisseur, die Stellschrauben für Spannung und Emotionalität bis zum tosenden und erlösenden Finale auf ein Maximum zu treiben, ohne die Darstellung von Gewalt und Krankheit zu übersteigern. Trotzdem ist „Sieben Minuten nach Mitternacht“ für jüngere Kinder eher nicht geeignet. Und wer im Kino schon mal ein Taschentuch benötigt, sollte zwei mitnehmen. Alles in allem sieht der Zuschauer ein Drama und wegen der intensiv vorgetragenen Mutter-Sohn-Beziehung eine wesentlich gefühlsbetontere Story als eine solche aus der Abeteuerwelt von Hobbits und Drachen. Der eigentliche Fantasy-Anteil von Bayonas Werk erschließt sich eher in der Nachsichtigkeit der lebenserfahrenen Menschen, sprich der Erwachsenen. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist mitreißend traurig sowie lebensbejahend und sollte nicht nur von Freunden des Fantasy-Genres gesehen werden.

amlug
amlug

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 07.05.17

Zig mal wurde der Starttermin verschoben und in den USA entpuppte sich Sieben Minuten nach Mitternacht trotz Starpräsenz um Sigourney Weaver, Felicity Jones und Liam Neeson als großer Flop. Auch in Deutschland scheint sich keiner für das neueste Werk von J.A. Bayona zu interessieren und so musste ich weit fahren, um diesen Film zu sehen … und das hat sich absolut gelohnt! Denn Sieben Minuten nach Mitternacht ist weder die typische „Junge und sein Monster“-Geschichte, noch ein klassisches Drama. Sieben Minuten nach Mitternacht erinnert vielmehr an eine, deutlich familienfreundlichere, Version von Pans Labyrinth, den ich ebenfalls für großartig halte. Aber dennoch ist der Film kein Abklatsch des del Toro-Werks, nein, dieser Film hier steht auf seinen komplett eigenen Beinen und beweist dabei so viel Charme und Herz, dass man nicht anders kann, als sich in ihn zu verlieben. Sieben Minuten nach Mitternacht ist die unglaublich traurige Erzählung über dem jungen Conor (Lewis MacDougall), dessen Mutter (Felicity Jones) bald an Krebs sterben wird. Der Film handelt ausschließlich davon, wie Conor mit dieser Situation zurechtkommt und wie man, ohne böse Absichten, die Wahrheit verschleiert. Conor wird dabei zu einer der komplexesten und tiefgründigsten Kinderfiguren, dich ich seit langer Zeit gesehen habe und wird von Lewis MacDougall so überragend und erwachsen gespielt, dass dieser selbst Sigourney Weaver total in den Schatten stellt! Das Grundkonzept dieser Story wird dabei in eine fantastische Traum- und Märchen-Geschichte, um ein uraltes Baummonster (Liam Neeson) verpackt, das Conor hilft, sich mit seinen Gefühlen und Ängsten zu konfrontieren. Dabei ist das Monster nicht gerade ein Schmunzelmonster, sondern durchaus angsteinflößend und mit extrem kreativen aber auch düsteren Märchen in petto. Und so bekommt das übliche Drama einen gleich dutzendfach interessanteren und natürlich viel kreativeren Anstrich. (Dreh-)buchautor Patrick Ness und Regisseur Juan Antonio Bayona arbeiten absolut perfekt zusammen und erschaffen beide eine fantastische, unglaublich kreative Traumwelt. Bayona steuert in der Inszenierung dazu natürlich einen wesentlichen Teil bei, denn die Optik war absolut überragend. Nicht nur sind die Sets unglaublich passend und die Häuser wirken auch wirklich echt bewohnt und perfekt auf ihre Charaktere zugeschnitten, nein, das eigentliche Highlight sind natürlich die Märchen, die das Monster erzählt und welche mit fantastischen Aquarell-Animationen auf der Leinwand zum Leben erweckt wurden. Dadurch kreiert der Film so einen einzigartigen, betörend schönen, Style, dass welche der fantastischen Bilder des ganzen Jahrzehnts auf der Leinwand erscheinen. Die Kameraführung war darüberhinaus auch eine absolute Wucht. Schlussendlich will ich aber die Leistungen der restlichen Schauspieler auch nicht unter den Tisch kehren! Vor allem Felicity Jones spielt die todkranke Mutter unglaublich gut und berührend, weil auch ihr Charakter absolut wunderbar geschrieben wurde. Sigourney Weaver lieferte ebenfalls eine wirklich tolle Leistung ab, auch wenn ich ihre seltsame Beziehung zu Conor streckenweise doch sehr verwirrend fand. Liam Neeson machte auch einen guten Motion-Capture-Job und spielt das Monster überzeugend und es freute mich auch sehr, Toby Kebbell einmal wieder in einem richtig guten Film zu sehen! Fazit: Tiefgehendes, einfühlsames und hochkreatives, extrem liebenswertes Drama!

Filmnova
Filmnova

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 14.04.17

Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein fantastischer Film, der für jeden Fantasy- und/oder Dramafan und für jeden Kinoliebhaber ein absolutes Muss ist. Der Film schafft es an den Zuschauer eine Botschaft zu überbringen, welche nicht neu, jedoch selten so gut rüber gebracht wurde. Der Zuschauer baut eine starke emotionale Bindung auf, was nicht nur an einem harmonisch zusammengestellten Cast mit einer überragenden Schauspielleistung ist, sondern auch an einem toll geschriebenen Drehbuch, welches keine Längen aufweist und die 109 Minuten wie im Flug vergehen. Zudem ist der Film noch toll musikalisch untermalt und überzeugt mit tollen Animationen und sehr tollen, bunten Geschichten. Alles in allem einer der besten Filme bis jetzt im Jahr 2017 und eine absolute Empfehlung. Genrewertung: 9/10 Punkte Allgemeinwertung: 8,5/10 Punkten

Mr.President
Mr.President

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1,0schlecht
Veröffentlicht am 18.04.17

Gestern in der Sneak gesehen... Der Film ist super vorhersehbar, dazu wirkt er zum Teil auch noch gestreckt. Die ganze Episode mit seinem Vater ist total überflüssig und führt ins Nichts... Die Effekte sind ok, die Nebenfiguren sind alle nur Abziehbilder angefangen mit dem Vater

Jenny V.
Jenny V.

User folgen 11 Follower Lies die 214 Kritiken

2,0lau
Veröffentlicht am 09.06.17

Ein Film der aufgrund seiner Hintergrundaussage und seiner Aufmachung sehr viel verspricht, jedoch ist es sehr schwere Kost. Zunächst einmal ist ein gewaltiger Minuspunkt die Besetzung der Rollen und der Rollengestaltung. Da ich selbst eine ähnliche Lage kenne und damit weiß, wie schwer so etwas dann glaubhaft darstellbar ist, will ich nicht zu hart ins Gericht gehen, aber die schauspielerische Leistung aller Beteiligten ist schwach. Man merkt die ganze Zeit, dass es ein Film ist und entwickelt kaum Mitgefühl mit den Charakteren. Der nächste Punkt ist, der zunächst eindeutige Filmaufbau mit einer Hauptstory, einem Traum und den Geschichten. Dies wird aber zunehmend undurchschaubarer, wodurch es anstrengend wird der Handlung zu folgen. Auch wirkt der Film mehr wie eine Dokumentation, statt einem Fantasydrama, da keinerlei Handlungsbogen erkennbar ist, sondern die Aktionen einfach aneinander gereiht werden. Lediglich das Ende verhilft, dass man doch 2 Sterne vergeben kann. Nicht als leichte Unterhaltung geeignet und auch nicht wenn man mit dem Thema Krebs oder Tod nicht umgehen kann.

Lily.
Lily.

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3,5gut
Veröffentlicht am 01.09.18

Nicht jede der erzählten Geschichten fügt sich nahtlos ins Gesamtkonzept, dennoch auch wenn nicht jede in sich gelungen ist so tragen die anderen wieder den ein oder anderen lehrreichen Kern in sich über den es sich lohnt nachzudenken (besonders in der heutigen Zeit, wo manipulative Kräfte aus allen erdenklichen Lagern, um die Gunst der Mitmenschen werben oder werben lassen bsw. die 1. Story mit der Königin) Die Moral von der Geschicht könnte zum einen kaltherziger und herzlicher nicht sein, klingt seltsam ist aber so zumindest empfand ich das so. Die Darsteller insbesondere Lewis MacDougall sind herausragend, wobei Sigourney Weaver ein wenig untergeht, so finde ich es doch interessant das Liam Nesson dem Monster seine Stimme gibt, zumal er ja in letzter Zeit dem Zuschauer als Actionstar bekannt sein dürfte (96 Hours 1-3, A Walk among the Tombstones, Non Stop etc...) Da hätte ich doch eher auf die Anfänge seiner Karriere Theater/Charakterrollen/Darsteller getippt. Aber das unterstreicht nur sein wandelbares Talent. Gelungen ist auch die Farbgebung/Vertonung und unterstreicht das ganze sehr stimmig, und mir hat auch der eigenwillige Trickfilmstil sehr zugesagt und das Monster/der Baum ist toll getrickst wirkt so schön gruselig manchmal schon ein wenig zu sehr aber allgemein ist Sieben Minuten nach Mitternacht ja nicht nur ein Drama sondern ein Drama mi doch einem erheblichen Anteil an Horrorelementen. PS: irgendwie erinnert mich der Baum aus dem Film frappierend an die Ent´s aus Der Herr der Ringe.

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