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Molly's Game
Durchschnitts-Wertung
3,6
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Deine Meinung zu Molly's Game ?

9 User-Kritiken

Alexander G.
Alexander G.

User folgen 5 Follower Lies die 189 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 17.03.18

Molly's Game ist einfach ein cineastischer Volltreffer, allen voran eine wahnsinnig sexy Jessica Chastain die mit gepfefferten Dialogen nur so um sich haut das sämtliche Pockerspieler im Raum zusammenzucken. Aber das ist nur die Spitze einer durch und durch brilliant geschriebenen Pockerfarce, die seinem Zuschauer im besten Sinne das letzte Blatt aufmerksamkeit abverlangt. 9/10

Last Movie Heroes
Last Movie Heroes

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4,0stark
Veröffentlicht am 10.03.18

Molly's Game ist ein typischer Aaron Sorkin: flottes Tempo, viel Dynamik und unfassbar viele und schnell gesprochene Dialoge. Der Kinobesucher wird also endlich mal wieder ein wenig gefordert. Die Darsteller sind gewohnt gut, ihre Figuren sind allesamt sympathisch und bei allen 3 erzählten Ebenen (Verhältnis zum Vater, Organisation der Pokerturniere, Gerichtsverhandlung) will man ständig wissen, wie es denn nun weitergeht. Für Leute, die mit Poker rein gar nichts am Hut haben oder welche, die sich nur berieseln lassen möchten, ist Molly's Game vielleicht nicht die beste Wahl, ein Blick lohnt sich aber trotzdem! Mehr gibt's in unserer Review auf unserem YouTube-Kanal.

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 16 Follower Lies die 3 976 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 27.02.18

Ich gebe offen und ehrlich zu wenn mich ein Film überfordert und das ist hier leider passiert, zumindest wenn man in die inhaltlichen genaueren Details geht. Die Rahmenhandlung ist klar: eine junge Skiläuferin beendet ihre Karriere nah einem Unfall, gerät durch Zufall in die Untergrund Pokerrszene und steigt dort über Jahre zu einer großen Nummer auf, wird dann irgendwann einkassiert und sitzt nun bei einem Anwalt dem sie die Ereignisse schrittweise darlegt. Wo es mich dann rausgehauen hat sind die Fachbegriffe: sei es beim Pokern oder aber den Geschäfftien und Tricks welche die Hauptfigur abzieht, sei es die Vielzahl an Personen die relevant sind … ich weiß es nicht, aber mir wurde es irgendwann zu viel. Obendrein: die Dialoge und Spitzen, ebenso die Inofrmationen kommen mit unfassbarem Tempo so daß man recht schnell überreizt sein könnte. Muß nicht jedem so gehen, ging aber mir so. Aber ich bin trotzdem ganz positiv eingestellt: zum einen durch das brilliante Spiel der Darsteller, des weiterem daß dem Publikum ein solcher Titel überhaupt noch zugetraut wird. Insofern: wer bIographien, Poker oder einfach nur scharfzüngige Dialoge mag kann definitiv mal einen Blick riskieren! Fazit: Rasantge Biographie die einen Informationsgehalt besitzt der an Reizüberflutung grent!

Cesper
Cesper

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4,5hervorragend
Veröffentlicht am 20.11.18

Kein Film zum nebenbei schauen, denn dieser Film hat zur Abwechslung mal wieder eine Handlung! Absolut spannend erzählte Geschichte mit vielen Wendungen. Sehr sehenswert!

Cursha
Cursha

User folgen 18 Follower Lies die 829 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 11.11.18

Ein interessanter Thriller, der seine stärke aber fast nur aus Jessica Chastain zieht, die wieder einmal beweist, dass sie eine der ganz großen Schauspielrinnen der Neuzeit ist. Ansonsten bleibt eine solide Rahmenhandlung, die aber weit wenig interessant ist.

ToKn
ToKn

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3,5gut
Veröffentlicht am 24.07.18

Als ob ich’s geahnt hätte. Nach Aaron Sorkin’s absolut tollen Drehbuch zu „Steve Jobs“ hoffte ich für „Molly`s Game“ ähnliches erwarten zu dürfen, und richtig, ich wurde nicht enttäuscht. Der Film ist interessant, sehr intellektuell und wer, auch wenn es „nur“ ums Pokern geht, auf vor allem hochgradig psychologische Erzählungen steht, der ist hier genau richtig. Der Film wird trotz der enormen Länge von über zwei Stunden nie langweilig. Schauspielerisch wird der Film fast ausschließlich getragen von Idres Elba und der mehr als überzeugenden Jessica Chastain, die für mich überraschend, diesmal auch sehr fraulich in Szene gesetzt wurde. Kleine Randnotiz: musste beim Durchstöbern ihre Film-Vita für mich feststellen, dass sich da mittlerweile eine ganze Menge hochgradiger Filmkunst angehäuft hat. Als Ergänzung zu Elba und Chastain ist da noch Kevin Costner als Molly’s Vater, der sich bravourös in Nebenrollen zurücknehmen kann, aber trotzdem dem Film seinen Stempel aufdrückt. Das muss man schon zugeben, auch wenn so manch einer seiner Filme als Popcorn-Kino verschrien ist und vielleicht nicht die tiefsinnigste aller Handlungen beinhaltet, ich finde, Kevin Costner ist schon ein großartiger Schauspieler. Alle anderen Nebenrollen sind solide, aber nur schmückendes Beiwerk. Wehmutstropfen: der Schlussdialog auf der Parkbank zwischen Molly und ihren Vater, der ist ein wenig „too much“, aber das lassen wir mal durchgehen. Alles in allem, ein sehr gelungener Film. Vielleicht nicht für Jedermann, aber für den vielschichtigen Filmfreund, auf alle Fälle sehenswert. Aaron Sorkin hat’s echt drauf biographische Bücher leinwandtauglich umzusetzen („The Social Network“, „Steve Jobs“, „Money-Ball“ und nun „Molly’s Game“).

Kinobengel
Kinobengel

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4,0stark
Veröffentlicht am 18.03.18

Der als Autor vielfach mit Preisen ausgezeichnete Aaron Sorkin gibt mit „Molly’s Game“ sein Regiedebüt. Das adaptiertes Drehbuch nach der Biografie von Molly Bloom brachte ihm u.a. eine Nominierung für den Oscar ein. Ein Unfall auf der Buckelpiste verhindert der jungen Molly (Jessica Chastain) die Karriere als Skifahrerin. Über einen Nebenjob gelangt sie an Pokerrunden mit besonders wohlhabenden Spielern. Die intelligente wie attraktive Frau reißt die Organisation der Spielabende an sich und verdient viel Geld, zunächst legal. Irgendwann steht das FBI vor der Tür. Es kommt zum Prozess. Aaron Sorkin verfilmt eine Biografie, die viele kennen. Nun gut, vielleicht mehr aus den Gazetten und in Deutschland sicherlich weniger, aber dafür gibt’s die Werbetrommel vor dem Kinostart. Wer letztendlich informiert vor der Leinwand Platz nimmt, weiß schon alles. Also musste sich der Debütant etwas einfallen lassen. Und das Ergebnis kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Um der Langeweile keine Chance zu geben, laufen die 140 Minuten Film chronologisch stark verschachtelt ab. Der Erzählstrang springt munter hin und her zwischen der Gegenwart, die überwiegend aus der Vorbereitung für den Gerichtsprozess besteht, sowie verschiedenen Phasen von Molly‘s Jugend und ihrer Pokeraktivität, Letzteres mit dem Löwenanteil; im Ergebnis sehr gut ausbalanciert. Trotz der langen Laufzeit entsteht sogar der Eindruck, dass insbesondere durch die vor Schlagfertigkeit und Geist strotzenden Dialoge rasant erzählt wird. Hier blitzt das Autorentalent von Sorkin sauber auf, denn der Plot ist mit den vorgetragenen Konflikten nicht überfordernd und hält den Zuschauer aufmerksam. Wer sich mit dem Kartenspiel nicht auskennt, muss allerdings die ein oder andere Portion Pokerchinesisch über sich ergehen lassen. Sorkin geht jedoch so schnell durch diese Einstellungen, dass das Verständnis der Spielsituation unwichtig erscheint und es nur auf den Effekt bei Gewinner und Verlierer ankommt. Das stört den harmonischen Erzählfluss nur unwesentlich, da aber der Film nicht für Pokerfans gemacht ist, hätten Weglassungen geholfen. Weniger nervig ist der geführte juristische Fachjargon. „Molly’s Game“ bietet erhebliche Schauwerte: Die Stars bewegen sich in üppig ausgestatteten Szenenbildern. Das betrifft das Ambiente der von Molly selbst organisierten Pokerrunden und die Kanzleiräume von Anwalt Charlie Jaffey (Idris Elba). Der Grundsatz „Sex sells“ wird selbstverständlich nicht unterdrückt. Gerne lässt die dänische Kamerafrau Charlotte Bruus Christensen („Die Jagd“) den Bildausschnitt über die vielen optimierten Dekolletés wandern, damit auch alle Zuschauer verspüren, warum Mann sich beim Pokern wohlfühlen kann. Ebenso sind die Bilder aus den jungen Jahren der Protagonistin mit Rückenleiden einfallsreich, aufwändig und mal eklig gestaltet. Mittendrin agiert eine meisterliche Jessica Chastain, die mit vielen Gesichtern und überragender Ausstrahlung Molly zur Kino-Powerfrau macht. Eine übersprudelnde Satire wie „The Wolf of Wall Street“ von Martin Scorsese ist die Geschichte um Molly Bloom nicht. Doch der Humor hat in Sorkins Film seinen Platz bekommen. Insbesondere die Verlierer und unfähigen Spieler haben es dem Regisseur angetan. Mit Schadenfreude fällt er über sie her und amüsiert auch das Publikum. Das Verhältnis zwischen Molly und ihrem Vater (Kevin Kostner) wird mit der notwendigen Tiefe behandelt. Kinder, die Hochleistungssportler werden sollen, müssen oft auf ihre Kindheit verzichten. Nicht besonders gelungen ist der Schlussdialog zwischen den beiden, der zu beschwingt und pointiert klingt. „Molly Bloom“ ist eine geschickt transportierte und stark bebilderte Geschichte, der etwas die Raffinesse fehlt, aber durch die unglaubliche Präsenz von Jessica Chastain erheblich aufgewertet wird.

niman7
niman7

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3,5gut
Veröffentlicht am 10.03.18

Mit "Mollys Game" darf Drehbuchgenie Aaron Sorkin mal selbst auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Sorkin erzählt hier die Geschichte der Molly Bloom. Diese ging als Poker-Königen in die Geschichte ein. Molly veranstaltete Pokerrunden und dabei haben große Schauspieler, Bänker, Firmenbosse oder auch mal russische Gangster am Tisch gesessen und Millionen verspielt. Sorkin konzentriert sich aber nicht nur auf diesen Teil aus Mollys Leben, sondern fängt praktisch von vorne an. Sein Drama ist in 3 Teilen aufgesplittet. Vor den Poker, während den Poker und nach dem Poker. Sorkin orientiert sich hierbei scheinbar an Martin Scorsese. Sein Film erinnert einen nämlich sehr stark an "Casino" oder "The Wolf of Wallstreet". Mit einem wahnsinnig hohen Tempo wird dem Zuschauer die komplette Geschichte erzählt. Teilweise kommentiert Molly (Jessica Chastain) die Handlung aus dem Hintergrund. Sorkin lässt sogar etwas langweiliges Poker unfassbar interessant und komplex aussehen. Molly ist nämlich wahnsinnig intelligent und sollte eigentlich Jura studieren. Daher lernt sie schnell das Spiel kennen und kommentiert einige "Sprichwörter" wie "River" oder "Fullhouse". Es macht sehr viel Spaß der Handlung zu folgen. Selbst bei einfachen Dingen wie den Aufbau des Tisches. Mit der Zeit wird die Handlung allerdings ermüdend und ich wirkte eher überfordert. Die Handlung wird mit einem viel zu großen Tempo nach vorne gepeitscht. Bei Sorkin darf man sehr viele brillante Dialoge erwarten. Diese erhält man hier auch. Aber auch diesen werden irgendwann zu viel. Man verliert den Überblick und eine Verschnaufpause gibt es nur selten. Obwohl Jessica Chastain der echten Molly überhaupt nicht ähnlich aussieht, spielt sie verdammt gut und glaubwürdig. Von der unsicheren und schüchternen Profi Skifahrerin zur kleinen Sekretärin, großen Poker Boss und anschließend zur verletzen jungen Frau, die alles verliert. Als Mann hat man hier auch etwas zu sehen. Denn Chastain trägt praktisch den ganzen Film über ungemein anziehende Kleider. Idris Elba spielt ihren Anwalt. Die Dialoge zwischen den beiden machen sehr viel Spaß. Obwohl diese nicht unterschiedlicher sein könnten, stimmt die Chemie hier einfach. Altmeister Kevin Costner darf mal wieder den Vater mit Ratschlägen mimen. Gewohnt macht er das sehr stark. Teilweise empfindet man, für den ansonsten immer sympathischen Schauspieler, Hass, da dieser der noch jungen Molly zu viel abverlangt. FAZIT: Sorkins Erstling ist sehr gelungen. Technisch hervorragend und ähnlich wie bei "The social Network" lässt er ein scheinbar langweiliges Thema, unfassbar spannend wirken. Allerdings sollte für seine nächsten Werke das Tempo nach unten schrauben. Hier war zu hoch.

stalkerxemo
stalkerxemo

User folgen 4 Follower Lies die 40 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 27.02.18

Unvoreingenommen in einer Sneak-Peek positiv überrascht von dem Film worden. Sehr interessant, ziemlich juristisch und vielleicht wäre ein wenig Know-How des Pokerspiels von Vorteil gewesen, aber alles in allem hat er sehr spannend seine Geschichte erzählt. Ich war durchgehend interessiert dabei !

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