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Final Destination
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,5
gut
Final Destination
Von Carsten Baumgardt
Nach x-beliebigen, uninspirierten Beiträgen zum neubelebten Horror-Genre kommt jetzt mit dem Mystery-Horror-Schocker „Final Destination“ endlich wieder eine ironisch-originelle Variante in die Kinos.

Alex (Devon Sawa) ist eigentlich mit seiner Klasse auf dem Weg von New York nach Paris. Schon im Flugzeug sitzend, hat er eine Vision, dass der Flieger abstürzt. Er verlässt die Maschine – und mit ihm fünf weitere Schüler und eine Lehrerin. Als das Flugzeug kurze Zeit später wirklich abstürzt, sind alle geschockt. Damit nicht genug. Schon bald nach der Beerdigung der Opfer sterben die Überlebenden des Fluges - einer nach dem anderen und zumeist auf höchst skurrile Weise. Visionär Alex gerät zunehmend in Verdacht, verantwortlich zu sein. Das FBI ist ihm bereits auf den Fersen. Alex hat den Ernst der Lage realisiert und meint ein Muster zu erkennen: Er versucht den Tod höchstpersönlich auszutricksen – allerdings hat der noch einige Gemeinheiten auf Lager.

Regie-Debütant James Wong, der bisher als Drehbuchautor für einige "Akte X"-Folgen auftrat, legt mit „Final Destination“ ein einfallsreiches Genre-Werk vor. Wong zeigt harte Schockelemente, die den Namen wirklich verdienen. Die Spannung bleibt auf einem konstant hohen Niveau. Recht makaber und für Zartbesaitete nicht zu empfehlen sind die skurrilen Todesarten. Der schwarze Humor kommt dabei auch nicht zu kurz. Zudem hat „Final Destination“ noch einen netten Schlussgag parat. Für Horrorfans interessant: „Candyman“ Tony Todd hat einen grotesken Gastauftritt als leidenschaftlicher Bestattungsunternehmer.
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