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    Der Fall Collini
    Durchschnitts-Wertung
    4,1
    98 Wertungen - 27 Kritiken
    Verteilung von 27 Kritiken per note
    11 Kritiken
    9 Kritiken
    5 Kritiken
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    27 User-Kritiken

    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 101 Follower Lies die 335 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 15. Juni 2019
    "Der Fall Collini" von Marco Kreuzpaintner ist eine sehr gelungene Verfilmung des Romans von Ferdinand von Schirach. Es wurden zwar im Vergleich zum Buch ein paar Änderungen vorgenommen, die aber stimmig sind und zur Figurenzeichnung und zur Handlung passen. Das ist ja nicht oft der Fall, dass eine Literaturverfilmung mit der Vorlage mithalten kann, erst recht nicht, wenn etwas geändert wurde. Die Schauspieler machen ihre Sache ausgezeichnet und Elyas M'Barek zeigt, dass er nicht nur das Komödienfach beherrscht. Kurz: Der Film lohnt sich!
    Olaf N.
    Olaf N.

    User folgen 3 Follower Lies die 61 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 26. April 2019
    Ein sehr anspruchsvoller Film mit ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen, alle Darsteller agieren auf Augenhöhe mit einem besonders herausragendem Franco Nero. Die Story baut sich langsam auf und fesselt bis zum tragischen Ende. Ein Stück deutsche unrühmliche Geschichte gepaart mit einer spannenden Anwaltsgeschichte.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 286 Follower Lies die 693 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 2. Februar 2020
    Für mich, weit über Durchschnitt. Habe mich keine Sekunde gelangweilt, auch wenn der Film mittig ein bisschen in die Länge geht. Passt aber, da die Thematik doch ein bisschen Schwere und Langatmigkeit braucht. Schauspielerisch eine solide Ensembleleistung, es muss aber auch keiner über sich hinausgehen. Franco Nero allerdings ohne viel Text, genau der Richtige in seiner Rolle. Elyas M'Barek zeigt, das er auch ernsthaftes Kino kann, auch wenn es mir dank seiner Film-Vita anfänglich schwer gefallen ist, ihn in seiner Rolle glaubhaft wahrzunehmen. (Schwere ernste) Musik finde ich absolut passend und das Filmhandwerk, vor allem in den Außenaufnahmen, absolut überzeugend. Kann so manch eine negative "Fachkritik" nicht ganz nachvollziehen.
    Sylvia B.
    Sylvia B.

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    4,5
    Veröffentlicht am 29. April 2019
    Sehr guter und emotional packender Film. Ich fand die erste Hälfte keineswegs langatmig, sondern dramaturgisch schlüssig. Elyas M'Barek und Heiner Lauterbach als Kontrahenten spielten überzeugend. Alexandra Maria Lara fiel dagegen etwas ab. Vor allem die Schlussszene zwischen ihr und M'Barek hat mich nicht überzeugt - das war auch dem Drehbuch geschuldet. Franco Nero faszinierte fast ohne Worte. Die Filmmusik gefiel mir, war aber etwas zu aufdringlich. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren finde ich leichtfertig, es waren doch sehr bedrückende Szenen dabei. Am Schluss hatte ich ein paar Tränen in den Augen. Empfehlenswert finde ich den Film auch für Oberstufenschüler im Geschichts- oder Politikunterricht, besser als alle "graue Theorie".
    PostalDude
    PostalDude

    User folgen 196 Follower Lies die 628 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 24. Oktober 2020
    Vorneweg: Ich liebe solche Anwalts/Gerichtsfilme ! Und dieser hier ist von Anfang bis Ende ultrastark ! Und das aus Deutschland ! Elyas M'Barek, Heiner Lauterbach und Franco Nero (!) spielen sehr stark und man nimmt ihnen ihre Charaktere zu jedem Zeitpunkt ab. Elyas M'Barek als Caspar Leinen spielt den jungen Anwalt, der gerade mal 3 Monate im Amt ist, sehr engagiert. Mord bzw. Aufträge zum Mord/zur Erschießung verjähren NIE ! Starke Bilder und Emotionen, starke Schaupieler, starker Film !
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 88 Follower Lies die 391 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 4. März 2020
    Großes Kino von Marco Kreutzpaintner: Der Hollywood-Rückkehrer (u.a. "Trade - Willkommen in Amerika" mit Kevin Kline) verleiht dem Justizthriller die mittlerweile international vertretbare Optik des aktuellen deutschen Kinos und hat mit Franco Nero ein Charaktergesicht im Cast, das auch ohne Worte jeden Kollegen an die Wand spielt. Theoretisch wäre das nicht nötig gewesen, denn es ist zum Beispiel mit Alexandra Maria Lara durchaus fähiges Personal an Bord. Die deutschen Darsteller besetzte die Castingabteilung allerdings nur mit dem was man eh schon kennt: Elyas M'Barek ist vor allem in Coolness-Momenten überzeugend, Heiner Lauterbach eben aalglatt und unsympathisch, Rainer Bock steif bis bürokratisch und Jannis Niewöhner der gleiche Typ Bösewicht wie in "Jugend ohne Gott". Soweit, so langweilig. Jetzt könnte wenigstens die Handlung noch ordentlich Spannung bringen und manchen Klischee-Part erträglich machen und im Prinzip gibt es dafür auch genug Material. Eigentlich geht es nämlich um die juristische Ignoranz gegnüber Nazi-Verbrechern, welche trotz dokumentierter Grausamkeiten im Zweiten Weltkrieg danach ohne größere Probleme davonkamen und sogar in Führungspositionen aufstiegen. Das wird in einer der spannenderen Szenen im Gerichtssaal im gesamten schockierenden Ausmaß dem Zuschauer vor Augen geführt und ein Aha-Effekt in Bezug auf die Beteiligung gewisser Akteure am Geschehen ermöglicht. Natürlich muss man vorher ein paar Rückschläge erleiden und nebenbei noch die Biografie des Angeklagten aufrollen, der ähnlich wie Anwalt Leinen und doch wieder ganz anders in enger Beziehung zum spoiler: - Achtung Spoiler: doch nicht so unschuldigen - Mordopfer steht. Ein Gerichtsthriller ist "Der Fall Collini" allenfalls vordergründig, denn die Aufarbeitung der Vergangenheit und die Gefühlswelt der Beteiligten steht am Ende mehr im Vordergrund als alles andere. Natürlich muss Leinen nochmal etwas mit seiner Verflossenen anfangen und entdecken, dass ihm der Herr Meyer eigentlich mal richtig sympathisch war, aber so etwas hat man selbst im "Tatort" schon kürzer gesehen. Und kürzer. Der Film dauert gut zwei Stunden und ist selbst mit den zahlreichen Rückblicken deutlich zu lang geraten. Die immer neuen Szenenwechsel und scheinbar schockierenden Enthüllungen sollen für Spannung sorgen, tatsächlich ist aber schon relativ früh klar, was Opfer und Täter verbindet und was uns der Film damit sagen will. Das und die geradezu ideal aufgelöste Geschichte macht die von einer Kritikerkollegin treffend gewählte Bezeichnung "solider deutscher Thrillerkitsch" leider gar nicht so abwegig. Das gewollte Erfolgskonzept - beliebter Autor plus bekannter Darsteller mit neuem Image und der Hauch vom großen Kino durch Roland-Emmerich-Schützling Kreutzpaintner - genügt nicht, um den Stoff so aufrüttelnd umzusetzen wie es ihm gebührt.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 2996 Follower Lies die 4 371 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 12. Oktober 2019
    Im Kino habe ich mir diesen Film verkniffen, dazu sah er mir zu farblos und viel zu sehr nach einer besseren TV Film Variante aus: ein Gerichtsfilm um einen merkwürdigen Mord; mit Elyas M. Barek läuft obendrein ein eher farbloser Protagonist herum. Nach Sichtung des Films im Heimkino sind meine Bedenken aber etwas weniger geworden: der Film hat eine hässliche Beleuchtung und ein steriles Umfeld, aber durchaus einen sehr krassen Background. Um diesen zu erkennen muß man allerdings ein Weilchen durchhalten da die Hintergründe der Tat erst im letzten Drittel stetig Gestalt annehmen, dann schockt einen der Film allerdings sehr. In seiner Gesamtheit ist der Film wonach er ausschaut, ein deutscher Film mit zahlreichen bekannten Darstellern die aber eher emotional unterkühlt spielen, bei genauer Betrachtung jedoch und Kenntnis des Hintergrundes ist der Film durchaus seine Zeit wert. Fazit: Eher durchschnittliches Drama welches zum Ende hin einen echt krassen Sprung macht!
    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

    User folgen 8 Follower Lies die 202 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 27. Mai 2019
    DER ADVOKAT DES ERINNERNS Vom Gott der Literatur zur Göttin der Justiz: unlängst noch als flapsiger Schulchaot in Fack ju Göthe zu sehen, jetzt als Yuppie-Anwalt in einer Literaturverfilmung, die ganz andere Töne anschlägt als die mit ihm gewohnten Komödien. Elyas M’Barek, spätestens auch in Österreich durchwegs bekannt als Pay-TV-Testimonial, auf der Streaming-Couch chillend und durch das großzügige Angebot zappend, will also endlich mal wirklich ernst genommen werden. Weg vom schmachtanfälligen Jungromanzen, weg von Screwball-Blödeleien unterhalb der Gürtellinie. Die Probe aufs Exempel war es wert – M’Barek spielt, als ging es um die zukünftige schauspielerische Existenz und dem Vereiteln einer deterministischen Genre-Zuordnung. Der fesche Publikumsliebling lässt alle Späße außen vor und gibt sich gewissenhaft. Das gelingt ihm. Tatsächlich ist seine Verkörperung des Anwalts Caspar Leinen eine glaubwürdige Interpretation. Allerdings ist der Talarträger so knochentrocken wie manche seiner Gesetzbücher, die er zitiert. Und manchmal auch päpstlicher als der Papst. Das ist ja mal per se nicht schlecht in diesem Job. Alles genau unter die Lupe zu nehmen zeichnet einen guten Rechtsvertreter doch wohl aus, oder nicht? Was stört da schon ein möglicher Verdacht auf Befangenheit, der sich in der Kanzlei des Newcomers breit macht – denn der Mörder, den Leinen zu vertreten gedenkt, hat den Opa seines besten Freundes auf dem Gewissen, ein Krösus unter den Wirtschaftern, fast so was wie Hans Peter Haselsteiner oder Frank Stronach. Einer, der viel Geld und Macht gehabt hat. Und der Leinen in jungen Jahren immer sehr gern mochte. Schwierig, hier trotzdem die Gegenseite zu vertreten. Aber Anwalt ist Anwalt, und Fall ist Fall, das will professionell sein. Also stürzt sich Leinen ins rechtliche Getümmel – und beißt bei seinem Mandanten vorerst auf Granit. Weiterlesen auf FILMGENUSS auf https://filmgenuss.com/2019/05/27/der-fall-collini/
    HisMastersVideo .
    HisMastersVideo .

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    3,0
    Veröffentlicht am 27. April 2019
    THE GOOD: Ein Film Gott sei Dank ohne Til Schweiger und Matthias Schweighöfer. THE BAD: Die Geschichte ist spannend, jedoch in die Länge gezogen. Meiner Meinung nach kein echter Kriminalfall, sondern Aufarbeitung eines Verbrechens. THE UGLY: Die Filmmusik ist einfach unerträglich, auch die Kameraführung (Gesichter immer von unten)
    Svenja S
    Svenja S

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    2,0
    Veröffentlicht am 15. April 2019
    Leider eine Enttäuschung. Die interessante Thematik wird leider nicht ernst genommen und ist hier verschwendet. Wer aber sehr viele Großaufnahmen von Elyas M'Barek sehen möchte, in denen er betont intelligent guckt oder in die Ferne starrt, wird hier glücklich. Fast alle anderen Darsteller kommen leider viel zu kurz. Die Dialoge sind sehr hölzern, am Anfang fast albern. Die Geschichte selbst ist nicht stimmig und erschließt sich mir nicht. Wichtuge Elemente kommen zu kurz, andere dagegen werden zu sehr ausgebreitet, wie zum Beispiel die Vorgeschichte von dem Herrn Leiden. Nicht wirklich sehenswert.
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