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    Yesterday
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    13 Wertungen - 7 Kritiken
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    43% (3 Kritiken)
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    7 User-Kritiken

    Johannes G.
    Johannes G.

    User folgen 7 Follower Lies die 232 Kritiken

    3,5
    Ich bin zwiegespalten. Die Grundidee ist erfrischend unkonventionell und führt zu Szenen mit brillianten (Running-)Gags, die so lustig sind, dass sie allein schon den Filmbesuch rechtfertigen. Und auch, wie die Mechanismen des Showgeschäfts in ans Zynische grenzender Überspitzung bloßgestellt werden, sorgt für irren Spaß. Schade aber, dass man sich etwas ähnlich Innovatives bei der Story nicht getraut hat: Die Handlung, vor allem die Romanze, könnte konventioneller nicht sein, mit einer arg unglaubwürdig konstruierten Entweder-Oder-Entscheidung zwischen Liebe und Karriere als zentralem Motiv spoiler: , was sich aber am Ende wieder problemlos aus dem Weg räumen lässt und Geschlechterrollen aus der Mottenkiste ("10 Jahre habe ich gewartet, dass du den ersten Schritt machst"). Und zu oft wurde das relativ simple Stilmittel verwendet, dass ein eigentlich beabsichtigtes Aussprechen zwischen den Hauptfiguren daran scheitert, dass ein Handy klingt oder eine hinzukommende Person die Vertraulichkeit des Gesprächs stört.
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 21 Follower Lies die 271 Kritiken

    4,0
    "Yesterday" von Danny Boyle ist ein origineller Gute-Laune-Film und eine sympathische Hommage an die Beatles. Die Dialoge sind (sofern es nicht gerade um die Liebesgeschichte geht) urkomisch und pointiert, die Figuren sind liebenswert (sogar die Arschloch-Musikproduzentin auf ihre Weise, mit hingebungsvoller Rotzigkeit gespielt von einer bestens aufgelegten Kate McKinnon) und die Schauspieler harmonieren wunderbar miteinander. Die Cover-Versionen der Beatles-Songs sind klasse und machen einfach Spaß - ich für meinen Teil kannte auch noch nicht alle Lieder, die in dem Film vorkommen. Und dabei waren noch nicht einmal alle meine Lieblings-Beatles-Songs enthalten - "For No One" zum Beispiel hat meines Erachtens gefehlt. Einziges Manko: die Liebesgeschichte. Die fand ich konstruiert, unnötig kompliziert und - ehrlich gesagt - bescheuert. Ich habe den Konflikt einfach nicht verstanden. Warum hat Ellie nicht einfach den ersten Schritt gemacht und gesagt, dass sie mehr will als nur Freundschaft? Was wartet die dumme Nuss denn so lange? Sie hat doch gemerkt, dass der Trottel Jack nicht peilt, dass sie in ihn verknallt ist und nicht nur freundschaftlich interessiert. Woher soll er das auch verdammt noch mal wissen? Ich wäre da auch nicht drauf gekommen so ohne irgendeinen Ton. Und wir leben im 21. Jahrhundert, da muss ja wohl die Frau nicht warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, bis der Mann, mit dem sie sich vorstellen kann, zusammen zu sein, ebendies schnallt - und einfach mal nen Piep sagen. Ist doch nicht so schwer. Hab ich auch gemacht. Und vor allem ist es finde ich ziemlich passiv-aggressiv, es dem Mann, den man liebt, dann zum Vorwurf zu machen, dass er auch nie was gesagt hat und dann irgendeinen Scheiß zu faseln, dass man von ihm in die falsche Rubrik gesteckt wurde. Hä? Wer will denn in eine Rubrik oder Schublade gesteckt werden, und dann auch noch von dem Menschen, den man am liebsten mag? Na ja. Da habe ich mich ein wenig in Rage geschrieben. Unnötig komplizierte Liebeswirrungen, die sich ganz leicht lösen ließen, indem man einfach mal sagt, was man möchte, regen mich immer auf. So. Fazit: Macht Spaß und lohnt sich. Die Liebesgeschichte ist unnötig doof, aber das ist auch der einzige Wermutstropfen.
    Olaf N.
    Olaf N.

    User folgen 2 Follower Lies die 38 Kritiken

    4,0
    Neben der tollen Musik, die solide interpretiert wird, lebt Yesterday von den guten Darstellern und spritzigen Dialogen. Noch etwas längere Musikpassagen und etwas weniger Längen und ich hätte sogar einen 5. Stern vergeben.
    beco
    beco

    User folgen 1 Follower Lies die 81 Kritiken

    3,5
    Ein schöner, sympathischer Film, besonders natürlich etwas für Fans der Beatles und romantischer Komödien. Sehenswert
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 16 Follower Lies die 399 Kritiken

    3,5
    Danny Boyle wagt sich mit „Yesterday“ an die Beatles heran. England, heute: Nach einem weltweiten Stromausfall kann sich offenbar nur der erfolglose Musiker Jack (Himesh Patel) an die Beatles erinnern. Er übt einige Songs ein und feiert mit Unterstützung des begeisterten Ed Sheeran (Ed Sheeran) die ersten Erfolge. So richtig genießen kann Jack sein Glück jedoch nicht. Ob Drogendrama („Trainspotting“), Zombies („28 Days later“), Biografisches („Steve Jobs“), Science-Fiction („Sunshine“), Survival („127 Hours“), Verwirr-Thriller („Trance - Gefährliche Erinnerung“) oder oscargewaltiges Adventure („Slumdog Millionaire“), der britische Regisseur fühlt sich in jedem Genre wohl. Nun also Music, Fantasy, Fun und Love is all you need. „Yesterday“ lebt sehr von der Idee, die Songs der legendären Liverpooler als nagelneue Schöpfungen auftauchen zu lassen. Das ist eine große Spielwiese, die für fast zwei Stunden Kinospaß ohne Langeweile ausgenutzt wird, zumal noch einige andere Dinge aus der Welt verschwunden sind und Jack sich seiner Sache keineswegs sicher ist. Die mit Akustikgitarre eingespielten Cover sind so gut anhörbar wie die Nummern im rockig fetzigen Gewand für die große Bühne. Boyle ist nicht das Risiko eingegangen, bei Beatles-Fans auf großen Widerstand zu stoßen. Er fokussiert viel mehr Jacks schlechtes Gewissen und dessen Vielleicht-Liebe zur süßen Managerin Ellie (Lily James), welche später durch die branchenerfahrene kühle Debra (Kate McKinnon) ersetzt wird. Die Figuren sind allesamt sympathisch und überwiegend eindimensional für das Comedy-Genre angelegt und hakeln sich für viele Schmunzler und einige ordentliche Lacher. Manche Gags wirken dadurch allerdings installiert und beliebig. Jack ist weder selbstbewusst noch als Musiker bzw. Plagiator sonderlich kreativ, aber ein liebenswert ausgestalteter Antiheld, zudem eindrucksvoll verkörpert durch Himesh Patel. Allmählich steuert „Yesterday“ ins seichte Fahrwasser der einfachen Unterhaltung, die zwar als gelungen bezeichnet werden kann, aber mit Fortschreiten der Spielzeit mehr und mehr als Gegenteil von dem steht, was Boyle mit seinen komplexen Inszenierungen und die Beatles mit ihren intelligenten Kompositionen darstellen. Der irische Regisseur John Carney kombiniert Musik und Komödie anschaulicher und hält mit „Once“ (2007), „Can a Song Save Your Life?“ (2013) und „Sing Street“ (2016) die Messlatte unerreichbar hoch. Vor dem genretypisch vorhersehbaren, moralisch unvermeidbaren Finale hält der Plot eine Überraschung parat, die den Film über das Niveau des unsteten Beziehungs- und Gewissensdilemmas hebt. Für viele Kinogänger wird dies der beste Abschnitt von „Yesterday“ sein, es kommt schließlich auf das richtungsweisende Wie an. Danny Boyle ist in der Lage, sein Publikum auch ohne besonderen Tiefgang bestens zu amüsieren.
    sommer
    sommer

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    4,5
    Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, an die Beatles zu erinnern, daran, dass mit ihnen eine musikalische Revolution begann, die z.B. bis zu jenem Ed Sheeran führt, der in dieser wunderbaren filmischen Hommage an die Beatles als der größte lebende Songschreiber gefeiert wird. Die Wahl des Hauptdarstellers, das Drehbuch (von dem immer noch großartige Dialoge schreibenden Richard Curtis), die Regie u.v.m. - überall richtige Entscheidungen, die ein kluges und gefühlvolles Melodram entstehen lassen, das am Ende eine herrliche Pointe bereithält. Großes Lob!
    Christoph K.
    Christoph K.

    User folgen 10 Follower Lies die 220 Kritiken

    2,5
    Die Idee hinter dem Film ist toll: Was wäre, wenn einige der wichtigsten Dinge des täglichen Lebens (wie bedeutende Künstler der Musikgeschichte) einfach nicht statt gefunden hätten - bzw. sich nur einige Wenige an deren Existenz erinnern können. Dies sorgt wirklich für einige sehr lustige Momente. Leider trägt diese nette Idee nicht bis zum Ende des Film. Sonst ist "Yesterday" einfach nur eine normale Liebesgeschichte. Die Hauptdarsteller grinsen um die Wette und am Ende.... wer hätte daaaass gedacht....... Nunja. Einige Längen hatte der Film hatte der Film auch. Nichts desto trotz, fand ich den Film O.K. Ist halt 08/15.
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