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    Meine Braut, ihr Vater und ich
    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
    4,0
    stark
    Meine Braut, ihr Vater und ich
    Von Carsten Baumgardt
    Charaktertitan Robert DeNiro hat die Zeichen der Zeit erkannt und spielt nun auch hin und wieder in Komödien – und zwar mit riesigem Erfolg. Das Screwball-Gagfeuerwerk „Meine Braut, ihr Vater und ich“ ist fern jeden Anspruchs, aber einfach unwerfend komisch.

    Krankenpfleger Greg (Ben Stiller) möchte seine angebetete Pam (Teri Polo) heiraten, aber er traut sich noch nicht so recht, sie zu fragen. Also will der tapfere Greg zunächst die Erlaubnis von Pams Eltern einholen, bei denen sie am Wochenende zu Besuch sind. Doch Pams Vater Jack, der eigentlich als Botaniker vorgestellt wurde, war früher Undercover-Agent bei der C.I.A. und ist notorisch misstrauisch gegenüber „Fremden“, die sich an seine Tochter heranmachen. Als Greg am Flughafen sein Koffer mit dem Verlobungsring verloren geht, ist das nur der Anfang des ganzen Übels, das er in den nächsten Tagen über sich ergehen lassen muss – und auch vor allem selbst verursacht.

    Mit Topkomiker Ben Stiller („Verrückt nach Mary“, „Glauben ist alles“) und Robert DeNiro, der mit virtuoser Gestik und Mimik für Lacher sorgt, hat Regisseur Jay Roach („Austin Powers in geheimer Missionarsstellung“) die Idealbesetzung gefunden. Sie liefern sich ein brüllend-komisches Gag-Duell. DeNiro persifliert, wie schon in „Reine Nervensache“, seine Charakterrollen, die ihn berühmt gemacht haben. Mit ausgezeichnetem Timing und Tempo treibt Roach den Film von Gag zu Gag – ohne, dass ihm am Ende die Luft ausgeht. Ein echtes Feuerwerk.
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