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Solche Filme wie "Der Soldat James Ryan" (im Original "Saving Private Ryan") sieht man nur selten in seinem Leben. Es stimmt einfach alles hier, von der ersten bis zur letzten Minute. Der Film ist ein Antikriegsfilm, er spielt im 2. Weltkrieg und beginnt mit der Invasion am historischen D-Day. Die amerikanischen Einheiten wurden am Strand gnadenlos umgebracht und Steven Spielberg inszeniert dies auch perfekt nach. Er hat wirklich die ganze Brutalität dieser Invasion gezeigt, was ich so nie von Steven Spielberg erwartet haette. Die Kulisse sieht total aufwendig aus und so wurde die erste halbe Stunde einfach unvergesslich. FSK 16 ist da noch sehr Großzügigkeit freigegeben. Man sieht wegsprengte Körperteile. Viele Wahrheiten über den Krieg werden aufgedeckt. Trotzdem bleiben manche Fragen offen. Wie steht das Vaterland zu ihren Soldaten ? Denn das Leben jedes einzelnen ist meiner Meinung nach kostbar, wird aber nicht in jedem Fall anerkannt. Die Besetzung der Rollen ist hier ebenfalls genial. In der Hauptrolle ist Tom Hanks der als Captain John Miller eine oscarwürdige Vorstellung abliefert. Doch der Oscar für den besten Hauptdarsteller 1998 ging an Roberto Benigni in "Das Leben ist schoen". Alle anderen Schauspieler können genauso überzeugen, besonders Tom Sizemore. Die Rolle des James Ryan ist im wesentlichen nur eine Nebenrolle die von Matt Damon besonders gut gespielt wird. Die sonstigen Nebenrollen die von beispielsweise Vin Diesel gespielt werden, wurden bis ins kleinste grandios besetz. Die Kameraführung ist meisterhaft und vermittelt das Gefühl beim Gesehen dabei zu sein. Dafür wurde sie ja auch 1998 mit dem Oscar geehrt. Steven Spielberg selber hat auch den Oscar als "bester Regisseur" gewonnen, was hier voll und ganz nachvollziehbar ist. Weitere Oscars die dieser Film gewann waren unter anderem für bester Schnitt, bester Tonschnitt und bester Sound, die er auch alle zurecht gewonnen hat. Die Sound und sonstige Effekte geben dem Zuschauer ein ganz besonderes Feeling, das von John Williams bombastischen Soundtrack durchgehend begleitet wird. Die Atmosphäre ist teils düster und trägt viel zum Film bei und ist auch ein weiterer plus Punkt für diesen Film. Im spannenden Finale gibt Steven Spielberg nochmal alles von sich und überrascht mit guten Einfällen. Fazit: Steven Spielberg hat erneut bewiesen das er zu den besten Regisseuren Hollwood's gehört. Sein "Saving Private Ryan" ist ein Highlight der Filmgeschichte und ist einer, wenn nicht sogar der beste Film seines Genre's. Seine Laufzeit von 163 Minuten vergeht wie im Flug. Man kann ihn sich ruhig mehrmals ansehen. Ein wirklicher Must-See-Film !
Hinzugefügt am 03.04.2012 um 13:53 Uhr Verstoß melden
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