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Von Carsten Baumgardt
Eher zwiespältig setzt sich der US-Film „Three Kings“ mit dem Thema Golfkrieg auseinander. Die Versprechen der visuellen Brillanz kann die Geschichte letztendlich nicht einlösen.
Kurz vor Ende des Krieges wollen vier Soldaten (George Clooney, Mark Wahlberg, Ice Cube, Spike Jonze) aus feindlichem Gebiet einen Goldschatz klauen, den Saddam Hussein seinerseits den Kuwaitis gestohlen hat. Das Unternehmen erweist sich jedoch als schwieriger denn zunächst angenommen . Die Amerikaner geraten in den Konflikt zwischen Saddams Leibgarden und den Rebellen, die sich für ein freies Irak einsetzen.
David O’Russells knallbunter Bildersturm krankt vor allem an der Tatsache, dass sich der Regisseur nicht recht entscheiden kann, was er zeigen will: Satire, Kriegsdrama oder Actionfilm? Die verschiedenen Elemente, die durchaus ihren Reiz haben, verbinden sich nie zum einem homogenen Ganzen. Die gezeigten technischen Spielereien wie Kugeln, die sich durch die menschlichen Gedärme bohren, üben zwar eine fremdartige zwiespältige Faszination aus, bringen die Geschichte aber nicht voran.
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Sichert

