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3.5 - Gut
Schwierig, schwierig ... Um es vorweg zu nehmen - Charlize Theron hätte dafür fünf Oscars bekommen müssen! Unglaubliche Leistung. Der Rest wirkt oftmals sehr bemüht. Das Thema ist kein leichtes. Man muss sich vor dem Verfassen des Drehbuches für eine bestimmte Linie entscheiden. Man wollte, dass die Zuschauer Verständnis und Sympathie für die Hauptfigur entwickeln, ohne alles gutzuheißen, was sie tut. Das ist legitim, aber auch keine Komplettlösung. :-) Der Film lässt viele Fragen offen und eigentlich nur Verzweiflung über diese verrohte Gesellschaft zurück. Das Schlimmste an dem Film ist eigentlich, dass er keine Ausnahmegeschichte erzählt. Einsame, misshandelte, unverstandene, hilflose, gequälte Menschen, die einen Hass auf alles und jeden entwickeln werden immer mehr. Weil sie der Gesellschaft egal sind, ist ihnen die Gesellschaft egal. Sie richten sich nur noch nach sich selbst. In Amerika, wo das Tragen einer Schusswafe zum Grundrecht gehört, sind die Folgen absehbar.
Ach ja, und die Musik war teilweise wirklich äußerst unpassend! ;-)
Hinzugefügt am 17.11.2009 um 19:09 Uhr
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