In Mel Gibsons „Die Passion Christie“ werden die letzten Stunden Jesus Christus, (Gottes Sohn) bis zu seinem Ableben am Kreuz gezeigt. Alles schön nach der Bibel… War der Film im Jahr 2004 der Aufreger des Jahres, kommt man bei Betrachtung des Films mit zeitlichem Abstand nur zu einem Entschluss. Dieser Film ist absoluter Mist. Während sich heutzutage Jugendschutz- und angebliche Filmexperten über Gewalt in Medien aufregen, durfte Gibsons Film ungestraft ins Kino kommen. Dies wurde zwar kritisch betrachtet aber sicherlich nicht so ablehnend eingestuft wie Beispielsweise SAW zu seiner Zeit. Nein Gibson hat nur eins gemacht, den Leuten das gegeben was sie wollten. Etwas worüber sich die Leute das Maul Zerreisen können und Ihn (Gibson) wieder ins Gespräch bringen könnte. Er erschuf ein explizites Gewaltmedium was bei jeder Art von Horrorfilm sofort Indiziert worden wäre. Da dieser Film aber mit Gottes Botschaft gesendet wird kann der Film ruhig in allen Formen seines Daseins auf jeder Plattform zu finden sein und das mit der Freigabe von FSK 16. Aber es ist gar nicht so schlimm dass sich Gibson an seiner eigenen Theatralischen Gewaltorgie aufgeilt und jede Szene in noch so großer Bilddarstellung drastisch über die Leinwand flimmern lässt. Vielmehr ist das Verstecken und somit die Rechtfertigung des Films hinter christlichen Glauben und der Botschaft der Kirche was einen zur Weißglut bringt. In diesem Film wird ein Mann in Großbild dermaßen gefoltert und verletzt das selbst SAW dagegen wie ein Kinderfilm wirkt. Bedenke, SAW 3 ist hier in Deutschland Indiziert und hat nicht einmal eine Jugendfreigabe. Nein Mel Gibson weidet sich an seiner eigenen Blutorgie und mutet dem Zuschauer auch noch das letzte zu, mit der Rechtfertigung das die Qualen und Leiden des Jesus erst dann verstehen werden könne wenn der Zuschauer diese mit sich und seinem Gewissen auch überlebt habe. Und selbst wenn man die blutgetränkten Szenen herausnimmt ist Mel Gibson kein wirklich guter Film gelungen. Weder gibt es irgendwelche spannende Momente zu finden noch ist der Film von der Geschichte her wirklich gut erzählt. Einzig und allein aus der Gewalt bezieht der Film seine eigentliche Kraft. So, dass der Zuschauer sich daran ergötzen kann und diese weiter publik machen soll. Aber eins ist klar, mit der Rechtfertigung an den Glauben des Gottes darf man sich wohl alles erlauben. Denn genug Geld hat der Film ja eingespielt und somit wenigstens Einen glücklich gemacht. Der ist zwar nur ein Mensch fühlte sich aber in diesem Moment sicher wie ein Gott.
Hinzugefügt am 14.12.2010 um 15:44 Uhr Verstoß melden- Home
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Der Film soll die Kreuzigung Jesus zeigen und nicht sein Lebenswerk. Immer wieder wird hier bemängelt warum man nichts von Jesus Lebenswerk erfährt. Darum geht es hier nicht. Die Hinrichtung an sich war realistisch, da es all diese Folterinstrumente damals gab und natürlich wurden sie auch angewendet. So könnte es abgelaufen sein, nicht nur bei Jesus, sondern auch bei vielen anderen Gekreuzigten. Was manche sich denken, 2 Peitschenhiebe und fertig? Es war nun mal eine grausame Zeit. Was einfach mal falsch ist, ist die Tatsache, das Jesus durch die Hände gekreuzigt wurde. Die Nägel wurden immer durch das Handgelenk gehauen. Dies wird immer falsch gezeigt, aber Gibson hält sich ja an die Bibel. Auch ist hier nichts Juden feindlich. Sie wollten Jesus nun mal nicht und dass sie mit Gold behangen waren, war damals wohl einfach so üblich als Rabbi. Gibson hat es super hinbekommen.
Hinzugefügt am 10.04.2010 um 23:08 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
meine verfasste ueberschrift soll schon aussagen wie meine meinung zu diesem film ist.koennen wir uns das eingestehen dass wir nicht besser sind als diese peiniger.allein schon was wir einander in gedanken antun.dafuer starb jesus.der film soll uns aufrutteln
Hinzugefügt am 04.04.2010 um 19:53 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Ich bin ein großer Horrorfan und habe von Cannibal Holocaust bis Texas Chainsaw Massacre so ziemlich alles gesehen was in den Medien und auch hier bei Filmstarts gerne als "sinnloser Gewaltporno" etc. beschrieben wird. Dementsprechend bin ich über die 10/10 Wertung hier sehr überrascht und auch die Rechtfertigung einen größtmöglichen Realismus herstellen zu wollen scheint mir da sehr mager. Das selbe Filmportal regt sich, zu Recht, zum Besispiel darüber auf, dass bei Hostel 2 ein kleines Kind erschossen wird... Genauso könnte man in Verteidigung dieses Filmes auch behaupten die Szene sei unerlässlich um dem Zuschauer die Brutalität der Elite Hunting Gesellschaft zu verdeutlichen. Interessant finde ich, dass der Autor der Kritik den Film in Reihe mit Schindlers Liste stellt der im Gegensatz zu der Passion Christi das Grauen viel subtiler aber dadurch keineswegs unrealistischer oder unberührender darstellt. Im Gegenteil: Filme wie Schindlers Liste oder der Pianist (die die Gewalt nur pointiert darstellen und auch vieles im Dunkelen belassen) erzeugen ein reeles Mitfühlen, eine ehrliche Betroffenheit und einen bedrohlichen Realismus während man sich (ich mich zumindest) beim anschauen der Passion Christi eher über die Seelenabgründe Mel Gibsons wundern muss. Der Film erzeugt m.E. keinerlei realistische Dimension da die Gewaltdarstellung für einen Menschen unserer Zeit und Gesellschaft nun einmal komplett unrealistisch und mental nicht zu verarbeiten ist. Ich finde, dass man sich während des Films andauernd fragen muss "was bezweckt Mel Gibson mit dieser unglaublichen Gewalt" und dadurch eine Distanz zu dem Film und auch zu der Rolle des Jesus behält. Schlecht ist der Film in meinen Augen trotz allem nicht, stellt er doch (zumindest Teilweise) dar was in der Bibel hinter geschwungenen Formulierungen versteckt bleibt. Als Historienfilm und Abbild der damaligen Sitten deswegen weitaus besser geeignet als zum näherbringen der religiösen Figur Jesus. Noch ein paar Zeilen zu dem Verfasser einer Gastkritik "Real". Wer eine derart undifferenzierte, klar religiös gefärbte und dann auch noch grammatikalisch in jeder Beziehung falsche Kritik schreibt sollte sich nicht anmaßen andere Personen als "einfache Geister" zu beleidigen. Meiner Meinung nach (jeder kann da gerne eine andere haben) ist der Glaube an eine Religion gerade doch das was zum größten Teil für Personen einfacheren Geistes konzipiert ist. Zudem frage ich mich wo bei dem Verfasser solcher Zeilen die sprichwörtliche christliche Toleranz geblieben ist...
Hinzugefügt am 04.04.2010 um 15:49 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Ob man gläubiger Christ ist oder nicht, so ist die Person Jesu Christi eine der wichtigsten Personen der Geschichte. Der Größe dieses Menschen ist Gibson mit seinem Film in keiner Weise gerecht geworden. Er zeigt so gut wie nichts als seine Folter und seine Hinrichtung. Die Größe Jesu entspringt allerdings seiner Lehre, seiner Botschaft und natürlich der Frage seiner Göttlichkeit. Auf das Wesentliche geht der Film nun in keiner Weise ein. Dieser Umstand ist um so bedauerlicher, da die meisten Christen heutzutage kaum noch was genaues über sein Leben und seine Lehre wissen. Kaum einer geht in die Kirche, kaum einer liest die Bibel. Wenn einer was von Jesus weiß, dann vor allem dass er ans Kreuz geschlagen wurde. Und gerade das zeigt nun Gibson in aller Schärfe und Deutlichkeit. Aber bereits hier stellt sich die Frage der Authentizität. Die Quellen sagen zwar, dass Jesus gegeißelt und gekreuzigt wurde, in welcher genauen Weise und Intensität bleibt jedoch spekulativ. Gibson zeigt die Folter und Hinrichtung in brutalste möglicher Form, was allein seiner Interpretation entspricht, und teilweise sogar der Logik widerspricht. In Gibsons Film wird Jesus dermaßen ausgepeitscht, dass kaum noch ein Fetzen Haut übrig bleibt. Ein dermaßen gepeinigter Mensch würde sicherlich zumindest die Besinnung verlieren und aufgrund des hohen Blutverlustes vielleicht sogar in ein Koma fallen. Wie der Gibson-Film allerdings richtig zeigt, folgt wenig später noch einmal die Vorführung vor Pilatus und dem jüdischen Volk, die Jesus im Film aufrecht stehend, als blutige Masse, über sich ergehen lässt. Kaum vorstellbar um so mehr, dass er anschließend ein großes schweres Holzkreuz, auf einen Berg hinauf, zur Hinrichtungsstätte schleppen muss. Man hat übrigens bei Tests festgestellt, dass selbst ein gesunder, kräftiger Mann lediglich in der Lage wäre, den Querbalken des Kreuzes ein Stück des Weges alleine zu tragen. So viel zu der so gerühmten Authentizität des Filmes. Es steht auch in keinem Evangelium geschrieben, dass Jesus noch ein paar mal, am Kreuz angeschlagen, hin und her geworfen wird. Alles freie Interpretation des Herrn Gibson. Genauso wie der estreme Sadismus der römischen Soldaten gegenüber Jesus. Dass Gibson bei Jesus ins Extreme schießt sieht man allein schon beim Vergleich mit den beiden anderen Gekreuzigten, die in seinem Film in weit besserem Zustand neben Jesus am Kreuz hängen. Gibson geht es durch die extreme, meines Erachtens überzogene, Gewaltdarstellung also darum, seine Zuschauer zu schocken. Das gelingt ihm zweifelsohne. Das allein macht aber keinen guten Film aus, und vor allen kein Meisterwerk. Man wäre kaum weniger berührt, würde es sich hier nicht um Jesus sondern um irgendein anderen Mensch handeln, der auf diese Weise gequält und gekreuzigt würde. Der Person Jesu wird er damit also nicht gerecht, umso weniger da das dargestellte Leid dermaßen den Zuschauer erschlägt, dass Jesus hier kaum noch als seiner selbst wahrgenommen wird, sondern hier lediglich als irgeind Folter- und Hinrichtungsopfer zum Mitleidsobjekt „verkommt“. Gibsons Konzept das Christentum aufgrund von Jesus extremer Qualen und seines Todes zu erklären, geht meines Erachtens daher nicht auf. Der Zuschauer ist am Ende nicht von Jesus unendlicher Selbtopferung berührt, sondern lediglich von dem unsagbaren Leid eines Hinrichtungsopfers geschockt. Der Zuschauer kann nun zwar in etwa nachempfinden wie ein Gekreuzigter gelitten haben muss, was Jesus aber damit erreichen wollte, bleibt ihm verborgen. Bleibt noch der Punkt, ob man dieses Leid überhaupt so darstellen darf. Viele bejahen diese Frage mit Begründung auf die Authentizität, ungeachet ob diese überhaupt so bewiesen ist. Nun werden heutzutage in unserem Land auch kleine Kinder misshandelt, vergewaltigt und ermordet. Würde man eine solchen Kindesmordfall in aller Deutlichkeit und Brutalität filmisch darstellen, wäre dieser aufgrund seiner extremen Darstellung und angeblichen Authentizität genauso wenig ein Meisterwerk wie es die „Passion Christi“ für den Tod Jesus darstellt. Dazu bedarf es mehr als ein Brutaloszenario im Originalsprachambiente.
Hinzugefügt am 03.04.2010 um 15:29 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Bisher diente mir filmstarts.de immer als gute Quelle für Filmrezensionen, gelegentlich abweichende Meinungen natürlich inbegriffen. Als ich jedoch die Kritik zu Mel Gibsons antisemitischem Snuff-Film The Passion of Christ laß, fiel ich buchstäblich vom Glauben ab...unbegreiflich scheint mir die Höchstwertung von 10/10, selbst wenn von einer Bewertung der von Gibson verfolgten Intention absieht und ihn durch eine völlig unpolitische Brille sieht kann ich mir das zustande kommen der Bewertung nicht erklären. Dieser Film ist für mich, sicher auch durch das Wirken der persona non grata Mel Gibson, eine inhaltslose und mit antisemitischen Ressentiments aufgeladener Aneinanderreihung von Gewalt.
Hinzugefügt am 02.04.2010 um 14:22 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
wenn irgentein roman, autentisch verfilmt wird, sagt keiner was dagegen. aber wenn es um ein stück bibelgeschichte geht, schreien alle laut auf! jesus wurde vor seinem tot gequält. es wurde in der bibel so beschrieben, wie es im film gezeigt wird! das nennt man autentisch! und wenn damals die befölkerung den tot jesu wollte, und sie nun mal jüdisch war, hat dies nichts mit antisemitismus zu tun. sonderen mit realität. dadurch wird noch lange nicht der holocaust geleugnet
Hinzugefügt am 14.01.2010 um 12:19 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
...und draufhauen. Klar, wenn man nicht die katholische Theologie kennt und generell es schwer hat aus Filmen Inhalte zu entnehmen, hetzt man gerne so polemisch drauf los. Was soll man machen? Man kann nicht immer auf einfache Geister Rücksicht nehmen. Dass der Film brutal ist und gewisse Grenzen überschreitet, will ich nicht bestreiten, aber der Film ist nicht antisemitisch, denn das wäre sehr zu kurz gedacht. Ich will nicht von Adam und Eva anfangen, aber die Intention des Filmes ist, dass jeder Mensch einmal mehr einmal weniger in vielen Dingen falsch handelt, sprich in seinem Leben sündigt, jeder!!! Auch MEl Gibson spielt in diesem Film eine Rolle, er ist derjenige der den ersten Nagel in das Kreuz hämmert, damit will er sagen auch er ist ein Sünder. Und Christus stribt für aller Menschen Sünden. Die Brutalität ist auf grund dessen berechtigt, um das in dieser Härte zu verdeutlichen. Keiner ist unschuldig, und genau wie die Menschen im FIlm "blind" Jesus bis zum Ende qäulen ohne jeglichen skrupell zu haben, so soll sich jeder mal selbst fragen, handele ich immer richtig? Dass der Film keine umbedingten Unterhaltungsabsichten hat auf grund der Brutalität, da braucht man nicht sonderlich virtuose zu sein.
Hinzugefügt am 04.01.2010 um 22:52 Uhr Verstoß melden
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Sichert

