Lautlos
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      0.5 - Null

    "Lautlos" ist ein sehr komicher Film, allerdings unfreiwillig. Die Dialoge sind von einer geradezu lächerlichen Künstlichkeit und bedeutungsschwangeren Attitüde, dass jedem normalem Menschen mit Herz und Hirn einfach nur schlecht werden kann. Vergleich das mal mit "Ausser Atem" von Godard oder Film Noir Klassikern, die bei aller Stilistik immer brilliante Dialoge am Start hatten, die nicht nur realistisch und relevant , sondern eben auch psychologisch spannend waren. "Lautlos" dagegen ist nicht nur grauenhaft geschrieben und dilettantisch bemüht und konstruiert, der Film entwickelt in keiner Sekunde auch nur irgendeine Art von Spannung, Faszination oder - Gott behüte - Emotion. Mennan Yapo ist handwerklich nicht unbegabt und er hat versucht, hier grosses Kino zu machen, aber das Drehbuch von Lars - Olav Beier, dem "grossen" Spiegelkritiker, ist so dermassen hanebüchen und - ja, man muss es so klar sagen - untalentiert, dass man sich nur wundern kann, wie und warum dieser FIlm jemals finanziert wurde. Dass er weder im Kino noch auf DVD irgendwelche Zuschauer für sich einnehmen konnte, verwundert dagegen nicht. Die normalen Zuschauer durchschauen einen gewollt bedeutungsvollen Film eben immer ehrlicher und schneller als die Zunft der sich selbst viel zu wichtig nehmenden Kritiker, die so gerne in schlechten, kunstgeweblichen Filmen SOVIEL sehen. Man kann sich nur wundern, dass Lars Olav Beier nach diesem Drehbuch weiterhin als Kritiker arbeiten darf. Die Hoffnung bleibt, dass er nach dieser desaströsen Erfahrung (die übrigens X Filme finanziell beinahe komplett ruiniert hat) ein wenig mehr Respekt für die Arbeit anderer Filmschaffender gelernt hat. Ein gutes Drehbuch zu schreiben, ist eben um einiges schwerer, als die Arbeit anderer zu verreissen.

    Hinzugefügt am 28.09.2009 um 01:24 Uhr
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    Felix Emanuel B.
    Felix Emanuel B.

    0 follower | Seine 11 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    ich will jetzt gar nicht groß auf die andere "kritik" eingehen, wobei ich kurz zu den Dialogen sagen muss, dass sie teilweise metaphorisch zu sehen sind, aber desweiteren auch, trotz Minimalistik, realistisch sind, da sie hervorragen geschauspielert sind. Lautlos hat alles, was ein Film braucht, und ist zudem auch spannend umgesetzt. Darüber hinaus sind die Charaktere etwas komplexer gestaltet, was ich persönlich bei vielen Filmen vermisse, die die standard-klischee-polizisten oder Killer oder Opfer zeigen. Deshalb auch sehr gut die Idee, dass profiler lang sich so mit seinem Beruf identifiziert, dass er sogar am Tatort übernachtet, um sich besser in den Täter hinein zu versetzen. Insgesamt sehr guter Film mit einer Mischung aus Liebesdrama und Krimi !

    Hinzugefügt am 27.06.2009 um 00:24 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      0.5 - Null

    "Lautlos" hätte höchstens zwei Punkte verdient. Grund: Der Film ist mehr als lächerlich! Beispiel Nr.1: Killer und sein Schatzi verbringen Nacht miteinander. Während des Aktes fragt sie ihn: "Hast Du Angst?" Er darauf: "Nein." Was zum Geier soll das denn bedeuten? Geht es hier um Geschlechtskrankheiten oder was? Morgens wacht sie dann auf, schaut auf den mittlerweile leeren Platz neben sich und sagt: "Ich weiß nicht mal, wie Du heißt." Aha. Weiß sie nicht. Da frage ich mich doch: Sind die Filmemacher noch ganz bei Trost? Warum müssen denn die Protagonisten in deutschen Filmen immer derart unglaubwürdig und krank in der Birne sein? Beispiel 2: Der völlig bekloppte und jenseits jeder Vernunft ermittelnde Polizist hat die Angewohnheit, stets an den Tatorten zu schlafen. Frei nach dem Motto: "Was? Mord im Frankfurter Bahnhofszoo? Ich pack sofort meine Iso-Matte ein!" Fazit: Ein extrem schlechter Film, der deutlich zeigt, dass die Deutschen keine Spannungsfilme drehen können. Würg!

    Hinzugefügt am 18.01.2007 um 16:12 Uhr
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