Spanglish
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      3 - Nicht schlecht

    Der Anfang ist vielversprechend, amüsant und die Charaktere sind skuril aber nicht überzogen. Letztendlich zieht sich der Film aber viel zu sehr in die Länge- es werden zu viele Themen angerissen und irgendwann wirkt das Ganze nur noch ermüdend. Trotzdem sind die schauspielerischen Leistungen so gut, dass sie meist darüber hinweg helfen- außer die von Adam Sandler- nicht nur, dass seine Leistung an sich nicht gut ist, neben denen seiner Kollegen geht er vollkommen unter und beraubt den Film so oft seiner Glaubwürdigkeit. Letztendlich viel Potenzial, das man allerdings besser und vor allem fokusierter hätte ausarbeiten können.

    Hinzugefügt am 19.11.2008 um 00:27 Uhr
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    8martin
    8martin

    1 follower | Seine 171 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Wenn man solche Probleme wie die Integration von Migranten, die die Sprache der einheimischen US Bürger nicht können und deren möglichen sozialen Aufstieg durch Bildung in eine Komödie packt und heraus kommt amüsante Unterhaltung ist das schon erstaunlich. Dies gelingt dank hervorragender Schauspieler, allen voran Paz Vega, als mexikanisches Dienstmädchen, eine permanente Augenweide oder die durchgeknallte Ehefrau, Téa Leoni, die fast an Annette Bening in American Beauty heranreicht. Die sprachlichen, kulturellen und pädagogischen Diskrepanzen werden von der kleinen Tochter als Dolmetscherin komödiantisch überbrückt. Durch die latente Zuneigung zwischen dem Hausherrn (Adam Sandler) und der Hausangestellten – wobei der Zuschauer ständig auf ein Happy End hofft – ist die Handlung mit viel Gefühl unter einen zusätzlichen Spannungsbogen gelegt. Das Ende zieht sich etwas in die Länge, weil uns anscheinend die hintergründigen Absichten nochmals deutlich erklärt werden sollen, und jede Figur ihr abschließendes Say bekommen muss. Eigentlich unnötig, trotzdem sehenswert.

    Hinzugefügt am 18.11.2008 um 18:36 Uhr
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    douggy63
    douggy63

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      5 - Spitzenklasse

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sagen soll. Der Film hat einfach das gewisse etwas. Es fängt mit den sehr gut ausgewählten Schauspielern an, die die Rollen einwandfrei rüberbringen, besonders Adam Sandler in einer relativ ernsten Rolle, wo er sogar überzeugt. Die Handlung ist ausgeglichen und ist nicht überprägt von irgendetwas. Die Romanze wird dabei nicht zu dolle in den Vordergrund gestellt und ist nicht so linear, wie in manch anderen Filmen. Angucken und freuen :)

    Hinzugefügt am 23.06.2008 um 22:27 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Obwohl es nun bereits etwa drei Stunden zurückliegt, muss ich mich nach dem - ich muss es so nennen - Genuss dieses Erlebnisses immer noch sammeln. Atemberaubend empfand ich den Verlauf des Films, der zwar unzählige Themen striff, in meinen Augen aber keines Falls daran versagte! Vielmehr brachte dieses "Stolpern" von einem Fettnäpfchen ins nächste, von einem Aufatmen, sowie -Heulen, zum neuen Dilemma das tatsächliche Lebensgefühl näher - wann kann man schon Ordnung in dieses komplexe Thema, das Leben, wenn man so will, bringen? Umso gelungener dieser Film, wie ich meine, er wird mir wohl noch lange im Kopfe bleiben. Anbei, meine neuerworbene Hochachtung an Adam Sandler! Bisher hatte ich den mir eher peinlich erschienenen Darsteller strikt abgelehnt - umso erfreulicher seine Wandlungsfähigkeit zu einem glänzenden Schauspieler, welche mich das ein oder andere Mal tatsächlich dazu brachte, ihn als Schauspieler ernst zu nehmen. Ein rührendes Werk, welches mir die Tränen zu oft in die Augen trieb.

    Hinzugefügt am 11.11.2006 um 01:17 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Der Film wird in der Tat mit sovielen verschiedenen Handlungen vollgepackt, dass einem am Ende eigentlich gar nicht mehr so richtig klar ist, dass es die ganze Zeit um Cristina und ihrem tollen (achtung sarkastisch) Schreiben an Princeton über die Beziehung ihrer Mutter geht, die mit dem sinnigen Satz "Ich bin die Tochter meiner Mutter" endet. Bravo. Besonders gut an Spanglish haben mir die Charaktere gefallen. Flor war einfach süß, wie sie für Bernice die Kleider umgenäht hat, und diese zarten Bande, die sie und John im Verlauf des Films knüpfen, sind das entzückendste, was ich je auf der Leinwand gesehen habe. Da standen mir schon mal kurzzeitig die Tränen in den Augen.

    Hinzugefügt am 13.03.2006 um 15:02 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Nicht nur oberflächlich witzig, auch tiefgründig und pointiert das gespaltene Verhältnis zwischen Mexiko und den USA charakterisierend. Das katholische, etwas naive Mexiko trifft auf das völlig überkanditelte im Materialismus erstickende Kalifornien - fast mutet dieser Film wie eine heimliche und schleichende "re-conquista"/eine Rückeroberung der von den USA annektierten mexikanischen Gebiete an. Es ist einfach genial, wenn die schöne Flor in Kalifornien ihre durchgeknallte amerikanische Arbeitgeberin als "Ausländerin" bezeichnet! Macht nur so weiter, ihr Amis, dann ist California ganz in mexikanischer Hand!

    Hinzugefügt am 12.05.2005 um 16:31 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Der Film kann nicht jedem so gut gefallen wie mir. Die sensible Art mit kindgemäßen Problemen der Überforderung und Beziehungsproblemen alleinstehender Eltern umzugehen, ist jedoch herausragend. Ebenso überzeugt die ironische Darstellung mancher Amerikanismen. Die deutsche Sychronisation verliert etwas gegen das Original. Wen es betrifft, der kann ihn auch zweimal anschauen.

    Hinzugefügt am 28.04.2005 um 23:30 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Ein süßer Film, nicht mehr und nicht weniger. Warum? Nun, die hinreißende Paz Vega, die wirklich mehr kann als nur dekorativ herumstehen, schmückt ihre Rolle mit erfrischend unamerikanischem Charme. Auch Tea Leoni als überdrehte Klischee-Mutter mit Fitness-Tick und Neigung zur Hysterie ist köstlich. Allerdings hat der Film genau diese Art von Figuren nötig, um sich über die Handvoll Schwachstellen hinweg zu retten. So fällt die Romanze zu flach und berechenbar aus, die überdrehte "Bettszene" von Leoni und Sandler erinnert unangenehm an die "Scary Movie"-Reihe und an einigen Stellen hat man das Gefühl, die Handlung zieht sich wie Kaugummi von einem Ereignis zum anderen. Trotzdem eine lohnende Kinokarten-Investition, wenn man sich für die Themen Toleranz und Integration interessiert, die erfreulicherweise nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit einem Schmunzeln mit Unterhaltungswert vorgestellt werden.

    Hinzugefügt am 12.04.2005 um 19:12 Uhr
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