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Gleich vorweg. In den letzten Jahren war ich immer der Meinung, dass ich einfach zu alt werde für Animationsfilme. Zu dieser Zeit kam gerade „Cars“ ins Kino. Diese geistige Haltung oder wie man es nennen mag, hat nicht lange angehalten. Spätestens seit „Ratatouille“ und „Oben“ bin ich wieder mit von der Partie. Doch ich hatte nie eine Motivation mir „Cars“ anzu-sehen. Ach ja „Wall-E“ habe ich auch noch nicht gesehen, das hole ich bald nach. So ein Zufall, dass mein Stiefneffe, vor ein paar Monaten noch extremer „Wall-E“-Fan(!!!), mittler-weile ein noch extremerer „Cars“-Fan ist. Deshalb habe ich den Film (oder zumindest den Großteil) ungefähr sechsmal während der Weihnachtsferien gesehen. Und ich muss sagen, das ich zum Teil wirklich recht hatte. „Cars“ ist auf jeden Fall nicht der beste Film von Pixar. Sprich er kann nicht mit Filmen wie „Toy Story“, „Findet Nemo“, „Die Unglaublichen“, „Ratatouille“ oder „Oben“ mithalten. Aber ist das wirklich so schlimm? Nein, natürlich nicht. Denn der Film steckt voller witziger Ideen, interessanter Charaktere und lusti-ger Anspielungen. Wie schon darauf hingewiesen, gibt es einige Witze für die Erwachsenen. Die Geschichte des selbstverliebten „Typen“, der dann lernen muss, dass es was anderes als siegen gibt, ist nichts neues. Aber ich glaube nicht, das dieser „Typ“ schon einmal von einem Auto gespielt wurde. Und dann das „ka tschau“ oder die schlechten Witze von Chick Hicks oder auch Luigis Dialekt, diese Dinge machen wirklich Spaß. Bemängeln kann man, dass es kaum einen Tiefgang, sowie z.B. bei „Oben“ oder „Toy Story 3“, gibt. Ja, das muss man zur Kenntnis nehmen und auch dass ab ca. der 60igsten Minute ein kleiner Hänger aufkommt. Die Straße ist schön langsam repariert und da fehlt es dann schon etwas am Ideenreichtum. Doch spätestens ab der Las Vegas Szene ist alles wieder auf dem richtigen Pfad. Trotz so dieser kleineren Schwächen sollte man jedoch eines nicht vergessen: ein nicht ganz so guter Pixar Film, ist den meisten Konkurrenten immer noch weit voraus. Damit will ich natürlich nicht die Macher von „Madagaskar“ (Dreamworks), „Shrek“ (Dreamworks) oder „Ice Age“ (FOX) kränken, diese sind nämlich auch wirklich sehr gut ge-lungen. Das ist aber meistens die Ausnahme. Die Animation ist natürlich wie gewohnt 1 A, wobei ich im Trailer für den 2. Teil bemerkt habe, dass sich wieder einiges getan hat (unglaublich). Fazit: Es gibt besser Pixar Filme als „Cars“, unbestritten. Viele sagen daher, dass es nicht unbedingt notwendig ist sich den Film anzuschauen. Ist es vermutlich auch nicht. Ich emp-fehle trotzdem einen Blick darauf zu werfen. Ich garantiere, dass wenn man ein Fan von lus-tigen Animationsfilmen ist, dann wird einem „Cars“ auch gefallen oder zumindest manchmal zum Lachen bringen. Tricktechnisch ist der Film, wie von Pixar gewohnt, sehr gut umgesetzt worden. Trotz kleiner Schwächen gebe ich dem Film (großzügig und subjektiv wie schon zu oft) 7,5 von 10 Punkten. Bahnfrei für den Teil 2!!!
Hinzugefügt am 07.01.2011 um 00:42 Uhr Verstoß melden
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