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Ich habe in letzter Zeit schon mehrere Boll-Filme gesehen, wobei ich meistens feststellen musste, dass Boll oft unterbewertet wird. Keines seiner Werke war bisher ein Meisterwerk, aber bis auf „Alone in the Dark“ war auch kein von mir gesehener Boll-Film wieder grottenschlecht. „BloodRayne“ ist ein etwas älterer Boll-Film, der von offizieller Seite ebenfalls äußerst vernichtend bewertet wurde. Aber auch hier muss ich sagen, dass unterm Strich der Film ganz ok ist. Ich weiß nur, dass es sich um eine Videospielumsetzung handelt, ohne jedoch die Handlung des Games zu kennen. Daher konnte ich den Film diesbezüglich ganz unvoreingenommen schauen. „BloodRayne“ ist aus meiner Sicht ein solider B-Movie-Film, der einige ansehnliche Effekte und Splatterszenen aufbieten kann. Außerdem verfügt „BloodRayne“ über einen außergewöhnlich bekannten Cast. Vorwerfen kann man Boll, dass er für ein Produktionsbudget von 25 Mio. Dollar wenig rausgeholt und die unbestritten vorhandenen Talente seines Casts nicht genutzt hat. Den Film hätte man in der Form genauso gut mit einem Budget von 5 Mio. produzieren können. Das Drehbuch allgemein ist recht überraschungsarm und auch die Dialoge heben sich nicht über das Niveau eines B-Movies ab. Die Kampfszenen sind insgesamt unteres Mittelmaß, einige Szenen, vor allem der „Endkampf“, wirken doch etwas lahm inszeniert. Die teils übertriebenen Splatterszenen trösten darüber wieder hinweg. Ich werde mir auf jeden Fall noch Teil 2 und 3 anschauen!
Hinzugefügt am 05.12.2010 um 18:45 Uhr Verstoß melden
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