The Da Vinci Code - Sakrileg
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    Sunny1974
    Sunny1974

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      3 - Nicht schlecht

    Den Film wollte ich schon so lange sehen und naja was soll ich sagen, so toll fand ich den nicht. Er ist nett gemacht und hatte auch Spannung. Schauspieler sind Top gewesen. Mein Mann kennt sogar das Buch und er ist genauso enttäuscht gewesen, daher nur 3 Sterne.

    Hinzugefügt am 28.02.2012 um 16:14 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      0.5 - Null

    Na Dan Brown muss echt ein reicher Sack sein. Sollen die Bücher ja Sagen umwobende Märchen erzählen was im Vatikan so hinter Schloss und Riegel passiert, mussten also Alle gleich zum Buch greifen und die Kirche verschrie Brown gleich als Teufel. Der hat sich mit seinen Geschichten dumm und dämlich verdient. Na wenigstens einen den das Glücklich macht. Halb Hollywood streitet sich um die Verfilmungsrechte und irgendwie landet der ganze Kram bei Ron Howard. Dem kleinen rothaarigem Sommersprossen besitzenden Jungen aus den 70er und 80er Jahren der in Dramen und Komödien mitspielte und ganz dicke mit S.S. ist. Ja die Story beschreibt sich so: In Paris wird ein Museums Kurator von Irgendeinem umgebracht und der hinterließ nun ganze viele lustige Zeichen an den Wänden und auf dem Fussboden. So weit so gut. Da ruft man nun Tom Hanks an, der das Rätsel mal schnell lösen soll weil das nun wohl kein gewöhnlicher Mord wäre und sich grad auch kein anderer finden lässt. Na klar der Tote liegt in Paris, aber den Fall lösen soll ein Ami. Und der ist nicht mal Polizist. Hmm hab ich was nicht mitbekommen? Aber eigentlich tut er das auch gar nicht mit Absicht er ist wohl nur der Einzige den der Mord interessiert. Hinzu trollt sich noch die Enkelin des Toten. Nun hat man schon mal ein nettes Pärchen was null Ausstrahlung, Chemie oder sonstiges Besitzt. Die Enkelin gespielt von Audrey Tautou hat nämlich immer den gleichen verträumten Gesichtsausdruck drauf. Überhaupt möchte man, dass ihr Irgendetwas passiert damit sie von der Bildfläche verschwindet. Kommt Jungs lasst Sie sterben…. Nee die hält aber bis zum bitteren Ende durch. Damit nicht alles so eintönig wird, werden Tom und Audrey vom gemeinen Französischen Oberbullen als Tatverdächtige gejagt das es einem zu langweilen beginnt. Hobbytheksmäßig wird es, wenn Tom ganz cool in irgendeinen Raum spaziert und auf einmal lustige goldene Buchstaben und Zeichen sein Gesicht in der Luft kreuzen. Dabei wird aus verwirrenden Einzelresten von Buchstaben ein Gesamtpaket geschnürt und schnell mal ein Rätsel auch nur ohne Ansatz eines Problems gelöst. In dieser Zeit kommt nun ein komisch blonder Killermönch im Stile eines Laskos daher um gleich alle umzubringen. Ab und Zu haut der sich dann mal, mit dem Teil womit man Jesus das Fleisch rausriss, selbst mal eine rein. Wem es Spaß macht? Ist schon blöde wenn man seine Sünden nicht Vergeben bekommt. Nebenbei trifft man noch auf den Herrn der Ringe Gandalf, der die Beiden und den Mönch immer wieder nett begleitet. Na schon langsam eine Idee… ? Ich glaub so langsam weiß ich wer an allem Schuld sein könnte. Und nun kommt ja der Oberkracher anstatt den Film so ein bisschen mit Humor auszustatten, stapfen nun alle sowas Brechendernstes von Szene zu Szene das es echt weh tut. Sowas verbissenes hab ich noch nicht gesehen. Man forscht nun also im tiefsten Dunklen von Kirchen, Ruinen und Museumsstätten um irgendwann nach dem man dem Bösewicht den Gar aus gemacht hat und den Killermönch alles vergeben hat, nun nach dem was noch so übrig bleibt. Dem Zuschauer erwartet nun ein Schlag die Fresse denn was jetzt kommt ist echt der Supergau. Doof Dummchen Audrey spielt ja eigentlich nur mit um am Ende die Ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur,ur, Enkelin und Nachfahrin von Jesus und Maria zu sein! Na was für ein Hammer. 2 Stunden Wartezeit um mich dann vom Kino mal wieder belügen zu lassen. Denn Tom holt wieder seinen coolen Blick heraus und zeigt kurzerhand das das Bild des Abendmahls zu dem Thema ungefähr 756 versteckte Hinweise hatte, die nur alle Er entschlüsseln kann. Neun Live würde sich freuen! Und das rührt die Audrey so sehr das die auf einmal gleich zu flennen beginnt. Ja das ist eine Riesenüberraschung, ich hau mir an den Kopp und denk „wow“ was für ein Hammer! Nicht nur das im Film die Rätsel im Schneckentempo ohne Ansatz von Erklärungen locker und leicht wie beim Zähneputzen gelöst werden. Gesellt sich dazu noch also eine Schwachsinns Auflösung für die man das Buch nicht mal durchlesen darf hinzu? Das ist jetzt also das Sagen umwobende Geheimnis das Jesus und Maria gepimpert haben? Hmm… hab ich was nicht verstanden…? Haben nicht alle um das olle Buch von Dan Brown so ein Geheimnis gemacht? Vielleicht kann mich ja Tom noch mal besuchen kommen und mir den umherfliegenden Buchstabensalat und die ganze Geschichte auch mal locker Früh am Morgen beim Zähneputzen erklären. Fazit: Dieser Film ist klare Zeit, Geld und Lebensverschwendung. Die Darsteller spielen nach typischen Hollywood Regeln und der Film kriecht wie eine Schnecke über die Autobahn. Langweilig und Zerfahrener kann man eine Schnitzeljagd nicht darstellen. Und wenn die Auflösung kommt ist einfach nur noch Gelächter des Zuschauers angesagt. Strotzt doofer Film der Sich selbst, die Geschichte und alles andere viel zu ernst nimmt. Ich wünschte der Vatikan hätte darüber mal den Mantel des Schweigens gelegt...

    Hinzugefügt am 08.11.2010 um 12:23 Uhr
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Ein solider Freitagabend-Thriller, der seine Verschwörungsstory düster und damit durchaus packend inszeniert, aber oft zu langatmig und konstruiert daherkommt. Und bei dem riesen Cast (Tautou, McKellen, Reno, Molina, Hanks, Bettany) hätte ich mir auch ein wenig mehr erhofft. Während Tautou überraschend blass ist, spielt Tom Hanks solide und glaubwürdig seine ruhige Figur. Nur Ian McKellen sticht da mit seiner launigen und höchst zwielichtigen Performance hervor. FAZIT: Wer hier irgendwas hinterfragt, wird sich ärgern. Wer sich aber zurücklehnen und sich auf die abgedrehte Story einlassen kann, erlebt zwar keine Offenbarung, aber immerhin einen wirklich unterhaltsamen und athmosphärischen Blockbuster.

    Hinzugefügt am 03.04.2010 um 17:24 Uhr
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    omaha83
    omaha83

    1 follower | Seine 204 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Der Film ist schon von der Machart ganz nett, aber das Problem ist, er ist nicht spannend. Vielleicht liegt es daran das ich das Buch schon kenne, vielleicht aber auch daran, das das Rätselraten in dem Film nicht so gut dargestellt wurde. Schauspielerisch kann man eigentlich nur bei Audrey Tautou Abstriche machen, da sie (leider) nur Stichwort-Geber für ihre Gegenüber war. Aber trotzdem ein Film für einen unterhaltsamen Filmabend.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    HA456
    HA456

    0 follower | Seine 86 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    War oder ist eigentlich ein richtig guter filme, immerhin hätte man nie gedacht, dass der freund von robert langdon der böse ist und der lehrer ist und sich so ne geschichte einzufallen ist doch voll krass und genial.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      2.5 - Na ja

    In meinen Augen nur ein durchschnittlicher Film. Hat zwar hier und da eine gute Szene, ist aber im insgesamten nichts besonderes. Schauspielerisch gibt’s dagegen nichts einzuwenden. Allerdings hat der Film mich stellenweise schon ziemlich gelangweilt. Nicht das ich jetzt so große Erwartungen gehabt hätte, bin sowieso kein Fan dieses Genres. Also nur ein mittelmäßiger Film, den man sich mal ansehen kann, aber nicht muss. 5/10

    Hinzugefügt am 04.02.2010 um 17:15 Uhr
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    ChristiansFoyer
    ChristiansFoyer

    5 Follower | Seine 114 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    Übersetzt in 44 Sprachen, über 80 Millionen verkaufte Exemplare, die Filmadaption allein in Deutschland mit über 5,6 Millionen Besuchern: „The Da Vinci Code“ ist eine Erfolgsgeschichte sondergleichen, der protestierende Nonnen und aufbrausende Kirchenvorstände nichts entgegensetzen konnten. Dan Browns für erzkonservative Vertreter skandalöse Mischung aus Fakten und Fiktion rund um die Möglichkeit, das Jesus Christus Maria Magdalena nicht nur geehelicht, sondern zudem geschwängert haben könnte und damit ein Nachfahre des Gottessohnes unter uns wandelt, erhitzte die Gemüter, wurde schärfer für Browns Thesen, denn für seinen simplen Schreibstil kritisiert. Abseits aller Skandalträchtigkeit bleibt am Ende ein recht spannender Schmöker, der sich bei kaum sechs Seiten pro Kapitel flott runter lesen lässt, seine rätsellastige Schnitzeljagd zumindest geschickt und mit eingem Mitfieber-Potenzial erzählt. Ron Howards unvermeidliche filmische Adaption fällt in ihrer stoisch-uninspirierten Vorlagentreue dagegen ab, kann Kennern des Romans eigentlich gar nichts bieten, bleibt aber auch für Unkundige hinter der Spannung und Raffinesse zurück, die der Stoff beinhaltet. Was bleibt, ist flaches Unterhaltungskino, aber immerhin mit Starbesetzung und nicht zu verachtenden Schauwerten. ----------------------------------------------------------------- Der Harvard-Symbologe Robert Langdon wird nach einem Vortrag in Paris zum Tatort eines rätselhaften Verbrechens gerufen: der Chefkurator des Louvre, Jacques Saunière, wurde ermordet, konnte allerdings vor seinem Tod eine mysteriöse Botschaft auf dem Boden und am eigenen Körper hinterlassen. Schnell erkennt Langdon die Verweise Saunières auf den Künstler Leonardo Da Vinci, bis die Kryptologin Sophie Neveu eintrifft und ihn vor dem ermittelnden Kommissar Fache warnt, für den Langdon der Hauptverdächtige ist. Neveu stellt sich als Enkelin des Toten heraus und gemeinsam mit Langdon begibt sie sich auf die Flucht und gleichzeitig auf die Suche nach einem Jahrhunderte alten Geheimnis, das die Grundfesten des chrstlichen Glaubens erschüttern könnte und dessen Hüter Saunière gewesen zu sein scheint... ----------------------------------------------------------------- Ähnlich wie die ersten beiden „Harry Potter“-Adaptionen unter der Regie von Chris Columbus erweist sich auch Howards „The Da Vinci Code“ als sich so eng an die Vorlage anschmiegend, dass sich die Frage der Notwendigkeit nach einer filmischen Umsetzung einer bei Lesern und Zuschauern derart präsenten Vorlage (Buch 2003 erschienen, Film von 2006) quasi unentwegt stellt. Beantworten lässt sie sich am Ende nur mit der kommerziellen Kalkulierbarkeit des Projektes, für das man locker 125 Millionen ausgeben kann, wenn mit über 750 Millionen an Einspiel zu rechnen ist. Mit der Einfallsarmut, die Akiva Goldsmans Buch und Howards Inszenierung für die Kundigen offenbaren, stößt die Trivialität der Umsetzung die Unkundigen vor den Kopf. Die Geschichte stellt ihren Protagonisten Robert Langdon wie Schulunterricht vor eine schwierige Aufgabe nach der anderen und während der gewissenhafte Buch-Langdon sich einige Flüchtigkeitsfehler erlaubt, am Ende aber saubere und nachvollziehbare Rechenwege und Lösungen präsentiert, liegt auf dem Schoß des Film-Langdon das Lösungsbuch und er kann rechthaberisch einfach die Ergebnisse in den Raum brüllen. Das wirkt im Handlungsverlauf mehr als einmal willkürlich und schlicht behauptet, es wird zwar viel drumherum erklärt, die entscheidenden Lösungen fallen Langdon aber viel zu simpel zu. Wenn er und seine Begleiterin Sophie zum Beispiel zum Öffnen eines Bankschließfaches einen zehnstelligen Zahlencode eingeben müssen und sich zwischen einer bewusst falsch geordneten und der richtigen Fibonacci-Folge entscheiden müssen geht dieses im Roman mit einem mehrseitigen Dialog einher, der verdeutlicht, warum nur eine der beiden Zahlenfolgen korrekt sein kann. Im Film ist sich Langdon sofort sicher, wodurch hier und an vielen weiteren Stellen die Dimension des Stoffes kaum wahrnehmbar ist und die Rätsel mit ein bißchen Kreuzworterfahrung lösbar scheinen. Damit erklärt der Film genug für die Durchschaubarkeit, aber zu wenig für Plausibilität und die Tricks eines Autoren, selbst die abstruseste Geschichte noch glaubhaft verkaufen zu können, gehen im Film überwiegend nicht auf. ----------------------------------------------------------------- Die Schauspielgarde in „The Da Vinci Code“ profitiert indes in der Mehrheit von einfachen Tatsachen: ihren Namen und der augenscheinlichen Passgenauigkeit. Tom Hanks ist Tom Hanks, ein Grundsatzsympath, den man immer gerne sieht, der alles spielen kann und auch wenn Dan Brown im Zusammenhang mit Langdon von Harrison Ford spricht, ist er natürlich auch mit dem Symbologen alles andere als überfordert oder deplatziert. Zu den Glanzlichtern in Hanks‘ Karriere zählt seine Performance trotzdem bei weitem nicht, dafür wird ihm viel zu wenig abverlangt und oft kommt hier auch ein Darsteller seine Güte nicht über die bloße Aufsagefunk tion der vom Buch vorgegebenen Dialog hnaus. Die schnuckelige Audrey Tautou und die Allzweckwaffe für die Besetzung eines grimmigen Frazosen Jean Reno, liegen als Besetzung von Sophie und Polizeijadghund Bézu Fache quasi auf der Hand und beide machen nichts grundlegend falsch, aber auch nichts bemerkenswert richtig. Von der Gleichberechtigung des Buches, in dem Sophies kryptologisches Wissen Langdons symbologisches ergänzt, größtenteils entbunden, fehlt es Tautou ein wenig an Zugriff auf ihre Rolle und meist stellt sie einfach nur mit großen Augen die typsichen Watson-Fragen, um Sherlock-Langdon seine schlauen Erklärungen zu ermöglichen. Jean Reno indes schaut grimmig drein und meistert diese Anforderung gewohnt routinert. Alfred Molina als Bischof Aringarosa bekommt nur wenige Szenen ohne bleibenden Eindruck, ebenso die deutsche Importware Jürgen Prochnow. Highlight in der Besetzung und auch schauspielerisch ist zweifelsfrei Sir Ian McKellen. Der Brite, der im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts beeindruckende BoxOffice-Zahlen vorweisen kann (vor allem dank der „Der Herr der Ringe“- und „X-Men“-Trilogien) legt als Gralsexperte Leigh Teabing einen energiegeladenen Auftritt hin und würzt das ansonsten sehr ernste Spektakel mit feinem Humor. Der bekennende Atheist Paul Bettany wäre für die Rolle des Opus Dei-Mönches Silas wohl nicht jedermans erste Wahl gewesen, verleiht dem bleichen Hünen (mit leichter optischer Abwandlung zum Buch) jedoch eine schön schaurige Aura und in den Szenen der rituellen Selbstgeiselung eine verstörende Faszination. Wie schon in der Vorlage ist Silas auch im Film einer der interessanteren Charaktere, wenn auch einiges an Hintegrund außen vor bleibt und der Killermönch im Zuge einer Storyschwäche in der zweiten Hälfte völlig verschenkt wird. ----------------------------------------------------------------- Ausgezeichnet funktionieren in „The Da Vinci Code“ Ausstattung und Sets. Die Originalschauplätze, wie der Louvre, beziehungsweise nachgestellte und –gebildete Drehorte, die etwa als Ersatz für Westminster Abbey oder Saint-Sulpice dienen, werden durchweg schön und touristentauglich in Szene gesetzt und werden für einige sehr atmosphärische Momente passend eingesetzt. Dadurch ist dem Film ein gewisser Unterhaltungswert nicht abzusprechen, der mehr räumliche Tiefe, als der Zelluloidstreifen, auf den er gebannt ist, eben nicht hergibt. Ohne wirklich Spannung aufzubauen geht das Geschehen doch mit Zug voran, der Erklärungsmarathon, den Langdon und später Teabing abspulen, wird mit netten, gut umgesetzten und einigermaßen abwechslungsrechen Passagen visuell aufgelockert, woran der Kostenaufwand der Produktion ersichtlich wird. Aufglimmende Buchstaben und Symbole beim Enträtseln der Hinweise entsprechen der in Howards „A Beautiful Mind“ eingeführten und viel zitierten und parodierten Codeknackerverdeutlichungsroutine und wie Zitat und teils (unfreiwillige) Parodie wirken sie dann auch hier. Eben wie Howards gesamte Regie irgendwie funktionabel, aber trotzdem austauschbar und einfallslos. Wie sehr seine Qualitäten, um voll zur Geltung zu kommen, von einem außergewöhnlich guten Drebuch abhängen (wie aktuell im Falle des erstklassigen „Frost/Nixon“) macht „The Da Vinci Code“ überdeutlich klar. ----------------------------------------------------------------- In seiner Mischung aus tumber Vorlagentreue, fehlender Tiefe und des unspektakulären Fehlens jeglicher Dimension auf der einen, aber auch seiner optischen Werte, dem wohligen Gefühl, das einem die vielen bekannten Gesichter in ihren Rollen bereiten und einem gelungenen, weil zurückhaltenden, gut temperierten Score von Hans Zimmer auf der anderen Seite ist „The Da Vinci Code“ letztlich ein höchst durchschnitlicher Film. Gegen Ende, da der Hauptantagonist reichlich früh entlarvt und weitere Gegner und Verfolger Langdons und Sophies selbst zu Betrugsopfern degradiert werden, geht zudem viel an Zug verloren und das große Geheimnis, dessen Ausmaß kaum Bedeutung zukommt, aber immerhin ein theoretisch interessantes Gedankenspiel ist, plätschert seiner Auflösung entgegen. Ohne die immense Popularität der Vorlage wäre die brisante Story so, wie sie hier umgesetzt wurde, sicher als Thriller von der Stange in der Versenkung verschwunden, denn abseits der sichtlich kostspieligen und aufwendigen Produktionswerte bliebe rein dramaturgisch kaum mehr, als ordentliches TV-Niveau. In einer ganz simplen Wertigkeitsformel zusammengefasst ist der Film zu gut, um schlecht zu sein, aber Mittelmaß ist manchmal eben noch unnötiger. ----------------------------------------------------------------- komplette Review siehe: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=418824324&blogId=516465878

    Hinzugefügt am 30.10.2009 um 14:38 Uhr
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    udo39
    udo39

    0 follower | Seine 15 Kritiken ansehen |

      0.5 - Null

    Das Thema eines jeden Thrillers die Angst, und Ängste ändern sich. In den Fünfzigern hatte man Angst vor grünen Männchen, Ende der Sechziger beschwor man die bösen Geister der Technik und in den Neunzigern wetterte man auf die Gespenster der Ökonomie... Dass in diesem Film Fiktion und "Wirklichkeit"  verknüpft werden ist blanker Unsinn, wohl eher ein schönes Beispiel paranoider Pseudowissenschaft. Man beruft sich hier auf falsche Quellen und irgnoriert sämtliche Fakten, die der hier verbreiteten Idee zuwiderlaufen würden. So ist es beispielsweise im Spätmittelalter und in der Frührenaissance üblich gewesen, Johannes den Jünger besonders kindlich-feminin darzustellen. Ein kleiner Blick in die Kunstgeschichte reicht aus um dutzende Werke dieser Art zu sehen. Den Grund findet man in der Bibel, die ja nun eine der wichtigsten Inspirationsquellen war. Dort steht sogar, dass Johannes der Jünger, den Jesus am meisten liebte! Verfügten etwa all die Künstler dieser Zeit über "Geheimwissen"? In diesen populistischen pseudo-historischen Verfilmungen tauchen solche Fakten natürlich nicht auf.  Noch ein Irrtum: Wenn man die Schale mit dem Heiligen Gral gleichsetzt, hätte da Vinci keinen Grund gehabt, diese Schale beim letzten Abendmahl darzustellen, da sie zur Kreuzigung gehört. So einen Fehler hätte sich solch ein brillanter Geist nicht erlaubt. Noch ein Fehler: Die Göttlichkeit Jesu wird bereits im Neuen Testament mehrfach angesprochen und wurde nie in Frage gestellt. Das erste Konzil von Nicäa entschied nicht darüber, ob Jesus als Gott oder als Mensch anzusehen sei, sondern stellte fest, dass er mit Gott-Vater wesensgleich und nicht, nur „wesensähnlich“ sei. Die These, Jesus sei nur als Mensch anzusehen, stand nicht zur Debatte. Hier wird angegeben ,die Abstimmung auf diesem Konzil sei äußerst knapp ausgefallen – in Wahrheit gab es nur drei Gegenstimmen zum Konzilsentscheid, während der Rest der anwesenden Bischöfe zustimmte. Hätte jetzt noch einen Haufen solch Brownschen Unsinn aufzählen können - erspare es mir aber an dieser Stelle. Ich habe nichts gegen Fiktionen, ganz im Gegenteil. Den Anschein zu erwecken, es handle sich um "fundiertes Wissen" ist Volksverdummung aller erster Güte. Viele Leser Leute glauben inzwischen, der Verfasser der Romanvorlage sei Historiker. Vielleicht - und das hoffe ich - kommt ihr auch dahinter,  dass hier Geheimnisse offenbart werden, die keine sind. Und die filmische Umsetzung ist doch eher durchschnittlich, oder? Natürlich kann ich in die Bibliothek gehen, wenn ich Fakten will, das ist richtig. Um mich geht es mir aber nicht. Es geht um die breite Masse und darum was sie glaubt. Es geht darum, dass Pseudowissenschaften immer populärer werden, weil sie einfacher sind und schnellere (aber falsche) "Erklärungen" liefern. Es geht darum, dass die Leichtgläubigkeit der breiten Masse durch solchen Unsinn gefördert wird. Übrigens: Es gibt so viele geniale, fiktive Filme vor historischem Hintergrund. Gute Beispiele sind Master and Commander, Lawrence von Arabien, Barry Lyndon, Braveheart etc... Auch hier kann man nach historischen Fehlern suchen, wäre aber unsinnig weil hier keine dämlichen "Theorien" aufgestellt werden. Außerdem merkt man den Filmen an, dass es den Machern um die Sache ging und nicht um Erfolg. P.S. In einem Interview zu seinem Roman sagte Mr. Brown: „Ich begann als Skeptiker. Als ich mit den Recherchen für den Da Vinci Code begann, dachte ich, dass ich eine Menge von dieser Theorie über Maria Magdalena und das Heilige Blut und diese ganzen Sachen widerlegen würde. Aber ich wurde ein gläubiger Mensch.“

    Hinzugefügt am 12.06.2009 um 18:23 Uhr
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      0.5 - Null

    Das Thema eines jeden Thrillers die Angst, und Ängste ändern sich. Ende der Sechziger beschwor man die bösen Geister der Technik, in den Neunzigern wetterte man auf die Gespenster der Ökonomie... Dass in diesen Romanverfilmungen Fiktion und "Wirklichkeit"  verknüpft werden ist blanker Unsinn, wohl eher ein schönes Beispiel paranoider Pseudowissenschaft. Man beruft sich hier auf falsche Quellen und irgnoriert sämtliche Fakten, die der hier verbreiteten Idee zuwiderlaufen würden. Es ist doch so: Sobald ich mir aussuche, welche Fakten ich beachte und welche ich ignoriere, kann ich alles "erklären" oder "beweisen". So ist es beispielsweise im Spätmittelalter und in der Frührenaissance üblich gewesen, Johannes den Jünger besonders kindlich-feminin darzustellen. Ein kleiner Blick in die Kunstgeschichte reicht aus um dutzende Werke dieser Art zu sehen. Den Grund findet man in der Bibel (vielleicht mal lesen!), die ja nun eine der wichtigsten Inspirationsquellen war. Dort steht sogar, dass Johannes der Jünger, den Jesus am meisten liebte! War Jesus schwul? Daraus ließe sich wieder eine noch neuere "These" schmieden. Oder verfügten etwa all die Künstler dieser Zeit über "Geheimwissen"? Mysteriös! In Browns populistischen pseudo-historischen Romanen tauchen solche Fakten natürlich nicht auf. Warum auch - die Kasse muss klingeln! Bravo.  Noch ein Irrtum: Die Gralslegende ist erst im Mittelalter entstanden und der einzige Bezug zum biblischen Text ist der von Josef von Arimthäa der das Blut Jesu in einer Schale aufgefangen haben soll. Selbst wenn man die Schale mit dem Heiligen Gral gleichsetzt, hätte da Vinci keinen Grund gehabt, diese Schale beim letzten Abendmahl darzustellen, da sie zur Kreuzigung gehöre. Solch einen dumpfbackigen Fehler hätte sich solch ein brillanter Geist nicht erlaubt. Noch ein Fehler: Die Göttlichkeit Jesu wird bereits im Neuen Testament mehrfach angesprochen und wurde nie in Frage gestellt. Das erste Konzil von Nicäa entschied nicht darüber, ob Jesus als Gott oder als Mensch anzusehen sei, sondern stellte fest, dass er mit Gott-Vater wesensgleich und nicht, nur „wesensähnlich“ sei. Die These, Jesus sei nur als Mensch anzusehen, stand nicht zur Debatte. Hier wird angegeben , die Abstimmung auf diesem Konzil sei äußerst knapp ausgefallen – in Wahrheit gab es nur drei Gegenstimmen zum Konzilsentscheid, während der Rest der anwesenden Bischöfe zustimmte. Hätte jetzt noch einen Haufen solch Brownschen Unsinn aufzählen können - erspare es mir aber an dieser Stelle. Mehr dazu unter Sakrileg. Ich habe nichts gegen Fiktionen, ganz im Gegenteil. Den Anschein zu erwecken, es handle sich um "fundiertes Wissen" ist Volksverdummung aller erster Güte. Viele Leser Leute glauben inzwischen, der Verfasser der Romanvorlage sei Historiker! Danke. Vielleicht - und das hoffe ich - kommt ihr auch dahinter,  dass hier Geheimnisse offenbart werden, die keine sind. Und die filmische Umsetzung ist 08/15. Nun kann ich ich natürlich in die Bibliothek gehen, wenn ich Fakten will, das ist richtig. Es geht um die breite Masse und darum was sie glaubt. Es geht darum das Pseudowissenschaften immer populärer werden, weil sie einfacher sind und schnellere (aber falsche) "Erklärungen" liefern. Es geht darum, dass die Leichtgläubigkeit der breiten Masse durch solchen Unsinn gefördert wird. Übrigens: Es gibt so viele geniale, fiktive Filme vor historischem Hintergrund. Gute Beispiele sind Master and Commander, Lawrence von Arabien, Barry Lyndon, Braveheart etc... Auch hier kann man nach historischen Fehlern suchen, wäre aber unsinnig weil hier keine dämlichen "Theorien" aufgestellt werden. P.S. In einem Interview zu seinem Roman sagte Mr. Brown: „Ich begann als Skeptiker. Als ich mit den Recherchen für den Da Vinci Code begann, dachte ich, dass ich eine Menge von dieser Theorie über Maria Magdalena und das Heilige Blut und diese ganzen Sachen widerlegen würde. Aber ich wurde ein gläubiger Mensch.“

    Hinzugefügt am 12.06.2009 um 17:44 Uhr
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      0.5 - Null

    Das Thema eines jeden Thrillers die Angst, und Ängste ändern sich. Ende der Sechziger beschwor man die bösen Geister der Technik, in den Neunzigern wetterte man auf die Gespenster der Ökonomie... Dass in diesen Romanverfilmungen Fiktion und "Wirklichkeit"  verknüpft werden ist blanker Unsinn, wohl eher ein schönes Beispiel paranoider Pseudowissenschaft. Man beruft sich hier auf falsche Quellen und irgnoriert sämtliche Fakten, die der hier verbreiteten Idee zuwiderlaufen würden. Es ist doch so: Sobald ich mir aussuche, welche Fakten ich beachte und welche ich ignoriere, kann ich alles "erklären" oder "beweisen". So ist es beispielsweise im Spätmittelalter und in der Frührenaissance üblich gewesen, Johannes den Jünger besonders kindlich-feminin darzustellen. Ein kleiner Blick in die Kunstgeschichte reicht aus um dutzende Werke dieser Art zu sehen. Den Grund findet man in der Bibel (vielleicht mal lesen!), die ja nun eine der wichtigsten Inspirationsquellen war. Dort steht sogar, dass Johannes der Jünger, den Jesus am meisten liebte! War Jesus schwul? Daraus ließe sich wieder eine noch neuere "These" schmieden. Oder verfügten etwa all die Künstler dieser Zeit über "Geheimwissen"? Mysteriös! In Browns populistischen pseudo-historischen Romanen tauchen solche Fakten natürlich nicht auf. Warum auch - die Kasse muss klingeln! Bravo.  Noch ein Irrtum: Die Gralslegende ist erst im Mittelalter entstanden und der einzige Bezug zum biblischen Text ist der von Josef von Arimthäa der das Blut Jesu in einer Schale aufgefangen haben soll. Selbst wenn man die Schale mit dem Heiligen Gral gleichsetzt, hätte da Vinci keinen Grund gehabt, diese Schale beim letzten Abendmahl darzustellen, da sie zur Kreuzigung gehöre. Solch einen dumpfbackigen Fehler hätte sich solch ein brillanter Geist nicht erlaubt. Noch ein Fehler: Die Göttlichkeit Jesu wird bereits im Neuen Testament mehrfach angesprochen und wurde nie in Frage gestellt. Das erste Konzil von Nicäa entschied nicht darüber, ob Jesus als Gott oder als Mensch anzusehen sei, sondern stellte fest, dass er mit Gott-Vater wesensgleich und nicht, nur „wesensähnlich“ sei. Die These, Jesus sei nur als Mensch anzusehen, stand nicht zur Debatte. Hier wird angegeben , die Abstimmung auf diesem Konzil sei äußerst knapp ausgefallen – in Wahrheit gab es nur drei Gegenstimmen zum Konzilsentscheid, während der Rest der anwesenden Bischöfe zustimmte. Hätte jetzt noch einen Haufen solch Brownschen Unsinn aufzählen können - erspare es mir aber an dieser Stelle. Mehr dazu unter Sakrileg. Ich habe nichts gegen Fiktionen, ganz im Gegenteil. Den Anschein zu erwecken, es handle sich um "fundiertes Wissen" ist Volksverdummung aller erster Güte. Viele Leser Leute glauben inzwischen, der Verfasser der Romanvorlage sei Historiker! Danke. Vielleicht - und das hoffe ich - kommt ihr auch dahinter,  dass hier Geheimnisse offenbart werden, die keine sind. Und die filmische Umsetzung ist 08/15. Nun kann ich ich natürlich in die Bibliothek gehen, wenn ich Fakten will, das ist richtig. Es geht um die breite Masse und darum was sie glaubt. Es geht darum das Pseudowissenschaften immer populärer werden, weil sie einfacher sind und schnellere (aber falsche) "Erklärungen" liefern. Es geht darum, dass die Leichtgläubigkeit der breiten Masse durch solchen Unsinn gefördert wird. Übrigens: Es gibt so viele geniale, fiktive Filme vor historischem Hintergrund. Gute Beispiele sind Master and Commander, Lawrence von Arabien, Barry Lyndon, Braveheart etc... Auch hier kann man nach historischen Fehlern suchen, wäre aber unsinnig weil hier keine dämlichen "Theorien" aufgestellt werden. P.S. In einem Interview zu seinem Roman sagte Mr. Brown: „Ich begann als Skeptiker. Als ich mit den Recherchen für den Da Vinci Code begann, dachte ich, dass ich eine Menge von dieser Theorie über Maria Magdalena und das Heilige Blut und diese ganzen Sachen widerlegen würde. Aber ich wurde ein gläubiger Mensch.“

    Hinzugefügt am 12.06.2009 um 17:43 Uhr
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