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2 - Nicht gut
Die Frau ist nicht daheim, das Hirn soll mal pausieren und keine Ahnung mehr, ob nun schon Bier nummer drei oder gar fünf angebrochen wurde? Das sind schon mal gute Voraussetzungen für DOOM.
Bei aller Kritik, und da könnte man im Fall der Videospielverfilmung "Doom" wahrlich Bände schreiben, ist dieses Machwerk doch genau das geworden, was es sein wollte. Eine Verfilmung eines Ego-Shooters, die den Fans eben dieses Genres gefallen möchte.
Dieses Vorhaben scheint dann auch geglückt. Ich selbst kenne weder die Vorlage, noch spiele ich regelmäßig Ego-Shooter oder kenne mich mit dieser Spielgattung sonderlich aus. Aber dennoch war mir in jeder Sekunde des Films klar, worum es geht - um einen hohen Body-Count, einen hohen Gore-Faktor und nicht allzu ernst zunehmende, hämmernde Action. Wie dann gegen Ende des Films die Ego-Perspektive 1 zu 1 mit der Kameraeinstellung umgesetzt wurde war dann wirklich sogar recht innovativ - solch Orientierung an der Vorlage hätte ich mir für so manche Videospielverfilmung gewünscht - von Resident Evil bis Silent Hill.... vielleicht wären diese Filme dann besser geworden.
Nun, aber solch eine Atmosphäre kann und möchte "Doom" gar nicht bieten. Aufgrund der Vorlage und der straffen Ausrichtung bei der Verfilmung daran, kann natürlich kaum ein guter Film daraus werden. Die Spannung baut leider zusehends ab, die Charaktere spielen teils im absoluten "over-acting" (leider auch Dwayne Johnson, den ich eigentlich mit den Jahren immer mehr schätzte), die Handlung ist manchmal etwas unübersichtlich aber hey... auch dieses passt eigentlich alles genau auf einen Shooter. Dort ist auch alles überzogen und manchmal weiß man halt nicht, auf wen man grad schießt.
Fazit: Solide und konsequente Umsetzung einer Ego-Shooter-Vorlage, die natürlich bei Weitem kein guter Film ist. 4/10
Hinzugefügt am 03.03.2009 um 09:45 Uhr
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