Wächter der Nacht - Nochnoi dozor
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      1 - Sehr schlecht

    Stellenweise nette Effekte, mehr aber auch nicht! Kann nicht beurteilen, ob die Bücher gut oder schlecht umgesetzt wurden. Aber die Geschichte ist nicht immer schlüssig und stellenweise konfus! Der Film hat bei mir kein Interesse wecken können, auch die anderen Filme anzusehen!

    Hinzugefügt am 05.12.2010 um 14:18 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      0.5 - Null

    Traurig aber wahr... Wer das Buch gelesen hat kann meines erachtens einfach nur noch Enttäuscht sein. Der Tiefgang einer Fantasiegeschichte von Lukyanenko ist mit diesem Film absolut nicht umgesetzt. Selten eine solch schlechte und vor allem völlig falsch umgesetzte Buch-verfilmung gesehen. Es tut richtig weh diesen Film zu sehen und ich kann nur jedem Fan dieses Genre raten sich einen guten Tee zu kochen und sich die Bücher vorzunehmen. Solches Kino ist zum Abschalten!

    Hinzugefügt am 23.02.2010 um 07:24 Uhr
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    8martin
    8martin

    1 follower | Seine 171 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Es ist ein intelligenter, technisch recht aufwendig gemachter Fantasy-Streifen mit Anleihen aus der Vampirszene. Es wird mit dem ganzen virtuellen und digitalisierten Schnickschnack des Genres gearbeitet und mit schnellen Schnitten Tempo gemacht. Man sieht dem Film das Herkunftsland Russland wirklich nicht an. Er kann mit jeder Hollywood-Produktion mithalten - bisweilen übertrifft er noch manches Erzeugnis aus der Traumfabrik. Hier ist noch Platz für ein Märchen, das mit dem Daumenkino erzählt wird, auch für gut in die Handlung eingepasste Killerspiele und hin und wieder lassen Einblicke in den sowjetischen Alltag sogar komische Szenen zu. Und für diejenigen, denen der ewige Kampf zwischen Gut und Böse doch zu flott daherkam, wird am Ende alles nochmals protokollmäßig zusammenfassend wiederholt.

    Hinzugefügt am 20.02.2010 um 13:52 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      0.5 - Null

    Der Plot ist nichts neues und kann schon gut umgesetzt werden, aber nicht in diesem Film. Der Regisseur hat schon seine Beste versucht, stimmungsvolle Musik, Blut und spezielle Effekte usw. reinzupacken, aber immer in völlig falschen Stellen. Man merkt sofort dass der Film ein möchte-gerne-hit-sein ist, aber total versagt hat. Der Film ist eine Katastrophe und absolut ein No-Go für anspruchsvolle Kinofans.

    Hinzugefügt am 19.02.2010 um 23:22 Uhr
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    Dmitrij Panov
    Dmitrij Panov

    1 follower | Seine 99 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Das hier ist nicht die märchenhafte Fantasywelt, die sich Menschen in ihren Träumen erhoffen. Das ist keine Antwort auf "Der Herr der Ringe", wie der Film manchmal fälschlicherweise bezeichnet wird, alleine vom Genre her nicht. Das ist höchstens eine Antwort auf "Harry Potter" und zwar nicht nur eine einfache Antwort vom Typ "Das kann ich auch!" Das ist die dreckige Beleidigung, für all diese wundervollen Märchenwelten da draußen, mit Gut und Böse und dem strahlenden Helden, der nichts anderes im Sinne hat, als die Welt und seine Freunde zu retten, und wenn er dafür sterben muss. Das ist das böse Monster aus dem schmutzigen Hinterhof, welches in seiner rechten Hand eine blutige Schere und in seiner linken eine Nescafé-Dose hält und sich nicht um Logik oder die Erwartungen des Mainstreams kümmert. Welches sich schöne Kleider anzieht, ohne dass ein Sinn dahinter steckt und welches sich gerne in Zeitlupe bewegt, weil es andere auch machen. Das ist Neo-Trash der allerbesten Sorte. Ein russischer Schriftsteller sagte einst zu diesem Film, er würde keine Aktionen und keine Schauspieler zeigen, sondern einzelne Werbeclips für die Aktionen und die Schauspieler. Kein Wunder, stammt doch der Regisseur, Timur Bekmambetov, ursprünglich aus der Werbebranche. Und das, was er hier auf die Leinwand bringt, ist als "Schleichwerbung" auch kaum noch zu bezeichnen, so offensichtlich ist manches Product Placement, sowohl in direktem als auch im indirekten Sinne. Der ganze Film scheint zu schreien: "Hey, ich habe CGI und Zeitlupen und coole Schnitte!", ohne dass hinter den meisten Spielereien ein wirklicher Sinn steckt, sie verkommen hier meistens zum Selbstzweck. Aber dafür macht er etwas anderes ganz anders und - in meinen Augen - richtig. Er gibt sich keinen glattgebügelten Charakteren, keiner offensichtlichen und vorhersehbaren Story und keinen Klischees hin, sondern stellt seine Fantasywelt als dreckig, unfair, stellenweise wirklich unsympathisch dar. Auch der Protagonist ist von Anfang an nicht der tolle Held von nebenan, sondern allem Anschein nach ein junger Loser, der selbst vor Kindesmord nicht zurückschreckt, um seine Freundin zurückzugewinnen - eine Entscheidung, die später noch eine gewaltige Rolle spielen wird. Der Film ist dreckig, blutig, teilweise einfach nur ungemütlich aufgrund des ständigen Rumgeschreies der Figuren. Aber gerade damit stellt er eine sehr angenehme Alternative zu Mainstream-Fantasyfilmen dar, er erschafft eine ganz eigene Atmosphäre, die in ihrem Schmutz dennoch auf ihre Art und Weise faszinierend wirkt. Doch das beste an dem Film sind immer noch seine kranken Einfälle, die weit über das hinausgehen, was man von anderen Fantasyfilmen geöhnt ist: Der Oberbösewicht spielt in der Mitte des Film auf seiner PlayStation einfach mal die Schlussszene nach, das Händeklatschen einer Hexe wird stärker stilisiert als manche anderen Weltuntergänge und durch eine heiße Pfanne neutralisiert, die Einleitungssequenz ist in ihrem Pathos kaum zu überbieten und zu guter Letzt wird ein Vampir auf die brutalste Art und Weise verletzt, nämlich indem ihm seine Zähne herausgetreten werden. Doch die Komik wirkt hier nicht immer unfreiwillig, sondern besitzt manchmal gar eine angenehme ironische Note, die den Spaß noch einmal steigen lässt. Logik, Physik oder andere Langewiler werden schlichtweg ignoriert, stattdessen regiert oftmals das reine, lustvolle Chaos um des Chaos willen. Der Film macht einfach nur Spaß mit seiner verquerten Art, mit seinen oftmals unglaublich trashigen Sequenzen, mit seinen epischen Überstilisierungen, mit seinen ständigen Aufnahmen von Artikeln von Sponsorenfirmen. Es ist ein Vergnügen, welches nicht einmal durch eine langweilige Story geschmäht wird, denn diese hier ist 1.schön wirr, 2.schön düster und bietet 3.ein wunderbar pessimistisches Ende, welchem man beinahe eine Aussage abgewinnen kann. Es ist Trash in seiner ungeschliffensten, plakativsten und unterhaltsamsten Form, es ist der Augenblick, in welchem ich jegliche dummen Dialoge und alle Überstilisierungen verzeihe und mich einfach nur an der grandiosen Optik sattschaue und mir an den genial-kranken Einfällen einen ablache.

    Hinzugefügt am 03.01.2010 um 20:16 Uhr
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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Der Film war soweit ganz okay. Hab nicht wirklich alles verstanden, aber nunja. Der Film hatte eine ganz eigene Stimmung, was mir gut gefallen hat. Der Rest war nur Mittelmäßig bis gut. Kann man sicher aber anschauen. 6/10

    Hinzugefügt am 07.08.2009 um 19:39 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Ich kann nur behaupten, den Film auch ohne die Bücher "verstanden" zu haben. Überhaupt vermeide ich es, gelesene Romane im Kino anzuschauen, da die innere Filmwelt, die sich bei der Lektüre eines Romans aufbaut, vom tatsächlichen Film meist zu weit entfernt ist. Das eigentlich Faszinierende an diesem Film ist die Fremdartigkeit und sympatisch-ärmliche russische Lebensart, in die diese apokalyptische Vampirphantasie eingewoben ist, als wäre es ganz alltäglich, daß ein "Guter" und ein Vampir Tür an Tür (in einem Plattenbau ?) wohnen, Arbeitskolleginnen aus Eulen metamorphisieren und Schicksale beliebiger Menschen von quasi göttlichen Datenbanken per Laptop abgerufen werden können. Man bedenke, daß praktisch der Untergang der Welt droht, nur weil sich eine Frau selbst verflucht hat. So etwas kann nur von einem Russen glaubwürdig herübergebracht werden. Die Figuren sind allesamt als sympatische Verlierer dargestellt, sogar der "böse" Zebulon ist kein Fürst der Finsternis, sondern eher ein örtlicher Macho-Mafioso. An manchen Stellen schleicht sich sogar Zweifel ein, wer hier eigentlich die guten und wer die bösen sind. Das halboffene Ende weist auf den zweiten Teil, "Wächter des Tages", der leider mit mehr Geld und damit auch weniger Charme gedreht wurde, aber trotzdem durchaus Spaß macht, wenn auch die Luft schon draußen ist.

    Hinzugefügt am 30.12.2008 um 20:45 Uhr
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      0.5 - Null

    Nun, wie soll ich sagen, meine Meinung entspricht dem gängigen Unterton derjenigen hier, die mit gut formulierten Argumenten zum Ausdruck bringen, warum sie Wächter der Nacht nicht mal ihrem Nachtwächter zu sehen geben... weil so ein Film eben niemanden wachhält. Mag sein, daß ein innovativer Film aus Russland in der Lage ist dem allgemeinen Hollywoodfilm etwas entgegenzusetzen... was angesichts dramatisch schlechter Hollywoodproduktionen schön wäre. Doch gemessen an Dingen wie Stringenz, Logik der Handlung, sinnvoller Einsatz von SFX versagt der Film auf ganzer Breite. Es genügt eben nicht, eine vage Handlung zu umreissen, SFX lieblos reinzuschmeissen (siehe Bus-Szene, was sollte damit zum Ausdruck gebracht werden?!?!?) und dann einen Trailer zu machen, der die Zuschauer anlockt. Der Trailer indes ist das wahre Kunstwerk hier. Wächter der Nacht so anzupreisen, daß dieser in sich total schlechte Film(bei dem ich tagsüber eingepennnt bin!) trotzdem soviele Leute anlockt ...phänomenal. Ein Trailer, besser als Herr der Ringe. =) Sorry Russland, das war wohl nix.

    Hinzugefügt am 06.08.2008 um 20:54 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Wie einige meiner Vorredner schon gesagt haben: Der Film setzt vorraus, dass man sich mit dem Thema beschäftigt hat - ergo mindestens eines der Bücher gelesen hat. Genau hier liegt aber das eigentliche Problem! Man bekommt oft zu hören, dass Buchverfilmungen niemals so gut sind, wie das Buch selbst, doch die Dimensionen der Handlungsverdrehung in die dieser Film vorstößt grenzt schon an kriminalität. Zur Erklärung: Die Bücher der Wächter-Reihe bestehen jeweils aus drei Geschichten. Dieser Film behandelt lediglich die erste Geschichte des ersten Buches. Das allein könnte man verkraften, allerdings hat der zuständige Drehbuchautor noch mehr Mist gebaut: Die Geschichte wurde mit Elementen und Handlungen aus anderen Geschichten der Reihe vermischt und die eigentliche Story vollkommen über den Haufen geworfen. Jemandem, der die Bücher nicht gelesen hat und der sich dazu noch für Horror-Fantasy interessiert kann an diesem Film durchaus seinen Spaß haben - doch jeder der die vier Wächter-Bücher kennt und liebt wird diesen Film bestenfalls als Parodie anerkennen, schlimmstenfalls sogar verachten. Alle, die Interesse an einer tiefgründigen und intelligenten Fantasy-Geschichte haben, sollten lieber zu den Büchern "Wächter der Nacht", "Wächter des Tages", "Wächter des Zwielichts" und "Wächter der Ewigkeit" (in dieser Lesereihenfolge), allesamt von dem russischen Fantasy-Autor Sergei Lukianenko, grefifen und diesen Film - ebenso wie seinen Nachfolger - unbeachtet im Regal der Videothek stehen lassen.

    Hinzugefügt am 26.03.2008 um 19:35 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Der Film setzt sehr stark die Kenntnis der Bücher voraus. Wer die gelesen hat wird dem Film wahrscheinlich eine 8 geben für die stimmige Umsetzung einer spannenden und erwachsenen Fantasygeschichte. Wer die Story und die Zusammenhänge nicht kennt wird eine brutale und zusammenhanglose Anneinanderreihung von Filmschnipseln darin sehen. Auch nicht zu Unrecht.

    Hinzugefügt am 22.06.2007 um 13:57 Uhr
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